Moment der Woche | JURKA privat

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Manche Tiere kann man am besten beobachten, wenn sie kaum zu sehen sind. JURKA fällt definitiv unter diese Rubrik. Denn die einstige Wildbärin zieht es in der Regel vor, den wachsamen Augen der BesucherInnen zu meiden. Sie ausgelassen wie eine junge Bärin im Wasser spielen zu sehen, zu plantschen und wie sie Quatsch mit Essensresten (in dem Fall Knochen) macht, ist daher ganz klar unser Moment der Woche. Möglich gemacht durch den natürlichen Sichtschutz in Form des japanischen Knöterichs, der sowohl in den Freianlagen als im gesamten Wolftal weit verbreitet ist.

Wenn auch ihr zu den eher stillen Genießern gehört, dann wäre JURKA doch das bärfekte Patentier für euch! Schaut einfach Mal in ihr Tierprofil.

 

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JURKA Kolumne 25.05.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Bärenstarkes Auswärtsspiel 

Falls noch immer Fragen in Sachen Bärigkeit offen sein sollten, dann schaut hier bei uns im Bärenwald vorbei, einige meiner Artgenossen zeigen euch mit ganzem Körpereinsatz, was es mit der biologischen Vereinigung von (Bären)Mann und Frau auf sich hat. Ich für meinen Teil habe dahingehend meine Pflicht schon eine weile erfüllt. Aber mein Ex, der JOSÉ, der war auch so einer. Alles, nur kein Kostverächter. Ein Bezirgksbesamer vorm Herren, aber da sich bei uns Bären eine Beziehung genau darauf beschränkt und wir nach der DNA-Übergabe wieder getrennter Wege gehen, ist das vollkommen ok. Wir sind da recht pragmatisch orientiert.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, ob der gute JOSÉ noch weitere Filialen aufgemacht hat, oder? Und ob das J in ISAs einstigen Bezeichnung DJ3 auch für JOSÉ steht. Dies und alle weiteren Fragen rund um uns Bären, z.B. warum wir hier im Schwarzwald nie Nachwuchs bekommen wollen, könnt ihr ab dieser Woche jeden letzten Sonntag im Monat live vor Ort bei der Gartenschau in Freudenstadt erfahren! Denn neben der Dauerausstellung über die acht Großbärenarten sind meine zweibeinigen Freunde mit der Affinität zur Farbe Grün jeden letzten Sonntag im Monat live vor Ort. Und dann könnt ihr nicht nur alles über uns Bären, unsere Geschichten, kleine, feinen Anekdoten und vieles mehr erfahren, sondern auch euer Geschick beim Zaunbau unter Beweis stellen.

Könntet ihr einen Zaun bauen, der bärensicher ist? Schaut bei der Gartenschau vorbei und findet es heraus!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

 

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POPEYEs Blog Episode 51 | Lichter aus Lauf

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Jetzt mal real talk: Mit LAURA ist echt nicht zu spaßen. Letztens konnte ich beobachten, wie PEDRO nahezu sabbernd zu KATJA herübergestarrt hat und auch sie hat seinen Blick erwidert. Das war nicht nur aus Höflichkeit. Da war auf jeden Fall Augenkontakt mit Absicht. LAURAs Blick hingegen ging eher in die Richtung Sniper-Modus aktiviert! Ohne den Zaun? KATJA wäre nun Geschichte.

Zum Glück würden ASUKA und ich niemals auf die Idee kommen, LAURA zu ärgern. Denn OMG, no cap! Letzte Woche bin ich bei der Station und mach so mein Ding und auf einmal stürmt ASUKA voll shooked an mir vorbei. Und da sehe ich sie: LAURA bei mir und ASUKA in der Anlage. Groß, muskulös und wunderschön! Bei mir gingen erstmal alle Lichter aus. Ich musste rennen - und wie ich gerannt bin. Ich glaube, das BÄRsonal und LAURA waren ziemlich beeindruckt von mir. Rauf und runter bin ich gerannt ohne Pause. Natürlich hatte ich keine Angst. Niemals! Ich musste doch schließlich zeigen, wie toll ich rennen kann. Später hat ASUKA mir dann erzählt, dass sie LAURA in der Anlage vorsichtig hinterhergeschlichen ist, während ich meine Laufkraft unter Beweis stellte. Sie sagt, LAURA ist safe beeindruckend und mega interessant. Vielleicht kommt sie nun öfter mal zu uns rüber. Sie war dann recht schnell wieder bei PEDRO drüben. Der hat sich voll aufgeregt, dass sie eine Zeit lang bei uns war. Jaja, vorher KATJA anschmachten, aber LAURA nicht teilen wollen.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Real talk – Mal im Ernst
Sniper Modus aktiviert – aus Computerspielen hier im Sinne: Todesblick
OMG, no cap – oh mein Gott, kein Witz
shooked – schockiert
safe – direkt übersetzt: sicher (in dem Kontext eher: richtig)

Unterstützung für rumänische Wildbären

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Wenn Menschen in den Lebensraum von Wildtieren eingreifen führt dies unweigerlich zu Konflikten. In Rumänien, genauer gesagt in der transsilvanischen Region Sovata, ist genau dies geplant: dort fördert die EU den Bau einer Autobahn, welche direkt durch wichtige Wanderruten von Wildbären führt und somit gravierende Einschnitte ins Habitat der Tiere mit sich zieht. Dadurch entsteht ein immenser Druck auf die Bärenpopulation, deren Folgen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht einschätzbar sind.

Unseren Kooperationspartnern der Milvus Group in Rumänien hat jene Gefahr von Beginn an erkannt und sich für die Ergänzung von Wildbrücken in die Bauplanung eingesetzt. Mit Erfolg! An zentralen, wichtigen stellen sollen nun Wildbrücken entstehen. Um zu beweisen, wie wichtig diese sind und wo sie strategisch am besten platziert werden, wurden Wildkameras aufgebaut. Mit der Finanzierung u.a. jener Wildkameras konnten wir also dazu beitragen, den Bau der Wildbrücken für die Bären zu unterstützen, wovon wir uns Mitte Mai selbst überzeugen konnten.

Vielen Dank an unserer Projektpartner Csaba Domokos für die Zusammenarbeit mit der Milvus Group zum Schutz von Wildbären. Leider sind Situationen wie in Rumänien keine Einzelfälle. Daher gilt es mehr denn je Projekte wie den Bau von Wildbrücken zu realisieren oder zu unterstützen. Helft mit und setzt euch für ein respektvolles Verhalten gegenüber den Wildtieren und der Natur ein.

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JURKA Kolumne 18.05.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 20

Bärige Zeiten

 

"Ganz liebe bärige Grüße wünsche ich!!!" .... Es ist schon witzig, wie oft ich oder meine Artgenossen, auch die Zweibeinigen, das bekommen. Versteht mich nicht falsch, so eine gesunde Bärigkeit ist schon was feines, aber sie wird oft falsch verstanden, den bärig sind wir Bären nämlich während der Paarungszeit. Wer also bärige Grüße verschickt der sendet eindeutige Signale und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese, meistens jedenfalls, so nicht gemeint sind. Also wenn ihr beim nächsten Spieleabend punkten wollt, dann habt ihr nun eine Vokabel mehr in eurem Wortschatz.

Wer hingegen volles Rohr bärige Signale sendet ist unser guter ARIAN. Eigentlich brodeln bei allen momentan die Säfte etwas höher als sonst, aber besonders der kleine große ARIAN steigert sich in seine Liebschaften immer sehr energisch rein. Ich habe euch letzte Woche noch davon berichtet, dass JANA noch auf cool Schulter macht, doch ARIANs glühende Libido scheint das Eis minütlich etwas mehr zu schmelzen.

Dies weckt wohl auch das Interesse meiner wilden Artgenossin ISA, die scharwenzelt ganz gerne mal am Kreisel entlang und wirft herzförmige Blicke Richtung der jungen Bärenmänner. Wo wir gerade beim Thema Blicke werfen sind, wer hat von euch Lust, mal strenge Blicke bei uns im Bärenwald zu werfen? Denn wir könnten den ein oder anderen ehrenamtlichen Ranger ganz gut gebrauchen.

So sehr ich mich über den Besuch der Zweibeiner auch freue, doch leider gibt es immer mal Spezialisten, die es mit den Regeln nicht so genau nehmen, besonders im Rausche der Feiertage. Daher, wenn ihr dahingehen Lust habt, hier bei uns Tieren als Park-Ranger zu fungieren, dann meldet euch einfach! Am besten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

 

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POPEYEs Blog Episode 50 | Rehfälle

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MYKHAILO ist manchmal so lost. Da gibt das BÄRsonal ihm extra ein schönes Rehfell, damit er mal ein bisschen spielen kann und was macht der L-Bär? Snackt das Ding komplett weg – nichts übrig. Welch eine Verschwendung!

ASUKA und ich haben das Game schon längst gecrackt. Wettziehen, Umherschleudern, als Kissen benutzen… es gibt so viele Möglichkeiten! Sorry MYKLHAILO, das war echt nicht der big brain move.

Auch das BÄRsonal scheint so seine Freuden mit Rehen zu haben in letzter Zeit. Schon mehrfach habe ich beobachtet, wie sie durch den Wald schleichen und versuchen, Rehe Richtung Ausgang zu bewegen. Irgendwie sus. Auch die Rehe haben das Spiel nicht so gefühlt und sahen eher verwirrt aus. Ich frage mich, was sie überhaupt bei uns im Wald wollen. Vielleicht hat das was mit den Schüssen zu tun, die ich manchmal nachts höre. Meinetwegen können die Rehe immer gern zu uns in den Bärenwald kommen. Ich empfange sie dann mit offenen Tatzen und Maul.

 

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

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Moment der Woche | Jubiläum LAURA

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28 Jahre! Unglaublich aber wahr, vor genau 28 Jahren bezog LAURA (damals mit den Artgenossen GOLIATH und MAIKA) den Bärenwald im Alternativen Bärenpark Worbis

Und damit erwachte das erste Bärenrefugium Deutschlands zum Leben. Ganz richtig – unsere LAURA ist von Anfang an dabei und erfreut sich auch heute noch bester Gesundheit.

Fun Fact: wusstet ihr, dass LAURA erst nach über 25 Jahren zum ersten Mal für eine Behandlung vom Tierarzt narkotisiert werden musste?

Wir freuen uns tierisch über unsere agile und mit unverwechselbarer Eigenwilligkeit gesegneten LAURA. Daher ganz klar unser Moment der Woche! Kennt auch ihr ein Urgestein? Jemand, der schon von Anfang an in einem Verein war, eine Band gegründet hat oder einfach nicht aus der Gemeinschaft wegzudenken ist? Dann eignet sich LAURA bärfekt als Geschenk-Patenschaft! Schaut einfach mal in ihr Tierprofil.

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Euer Team vom
Projekt WORBIS

POPEYEs Blog Episode 49 | verbindende Ambitionen

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DAGGI ist so eine Karen. Ich möchte ihr nur freundlich guten Morgen sagen und auf einmal stürmt sie auf den Zaun los und giftet mich bodenlos an. Ich muss zugeben, wenn sie sich so aufführt, dann ärgere ich sie auch gerne mal. Ich finde das witzig, wie sie sich aufregt.

Umso spannender finde ich LAURA. Die hat so Ausstrahlung – fällt mir sofort auf! Klar, ASUKA ist auch hot, aber wer sagt denn, dass ich nur eine toll finden kann? Letztens – ich schwör – hat LAURA voll mit mir gevibed. Durch den Zaun haben wir uns angeschaut. Für mich war klar, da muss ich durch! Also habe ich mir eine Schwachstelle gesucht. Da lag so ein Stein vor dem Schieber. Der musste weg. Innerhalb von Minuten hatte ich ihn gelockert und zur Seite gewuchtet. Ich musste nur noch einen Tunnel zu ihr buddeln. Ganz schön anstrengend. Während ich so beschäftigt war, zog ein leckerer Duft aus der Station in meine Nase. Honig. Den musste ich mir natürlich schnappen, als kleine Stärkung zwischendurch. Aber als ich dann wieder draußen war, war auf einmal ein Zaun vor meiner Baustelle. Echt jetzt!? Wer hätte gedacht, dass das BÄRsonal auch so schnell bauen kann? Einfach unfair!

PEDRO kriegt doch eh nichts auf die Kette mit LAURA. Seit Wochen beobachte ich nun schon seine Unfähigkeit. Da liegen sie im Wald, voll romantisch am Kuscheln und auf einmal meint er, er müsste JETZT in diesem Moment einen Baum umschubsen. Ist echt nicht so der Move… Das sah LAURA ähnlich und hat ihn und seinen Baum stehen lassen.

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Euer POPEYE

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Muttertag

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Bären und Menschen haben so viel gemein, doch allen voran vereint uns Säugetiere alle eins: ohne unsere Mütter wären wir buchstäblich nichts. Daher möchten wir heute zum Muttertag darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, Wildtieren bei ihrer Mutter zu lassen:

Schwer vorstellbar, aber wahr – wenn kleine Bären geboren werden sind sie ungefähr so groß wie ein Stück Butter, doch kaum zwei Jahre später sind sie in der Lage, allein in der freien Wildbahn zu überleben. Sie können sich Futter beschaffen, klettern, graben und vieles mehr. Und wer bringt ihnen das alles bei? Genau, die Bärenmutter! Und noch mehr, sie zeigt ihrem Nachwuchs nicht nur, auch die widrigsten Bedingungen zu überstehen, sondern kümmert sich um die Nahrungsbeschaffung und sorgt für Schutz vor Angreifern, z.B. gegen Bären(Männer).

Leider gibt es Gefahren, vor denen die Kleinen nicht beschützt werden können. Wie den Menschen, beispielsweise.

So wurden die Bärenmütter der albanischen Vierbeiner ARIAN, ARTHOS und AGONIS erschossen, um wenige Wochen alten Welpen einzufangen und anzuketten zur Belustigung von Touristen. Ein kurzer spaßiger Moment, schnelles Geld – doch wie immer zahlen am Ende die Tiere den hohen Preis: ihr Leben. Den drei jungen Bären wurde nicht nur die Mutter getötet und ein Leben in freier Wildbahn versagt, sie tragen zudem teils schwere Traumata davon. Allen voran der sensible AGONIS leidet noch immer schwer darunter, ruft auch nach neun Jahren durch das Saugen an seiner Tatze vergebens nach seiner Mutter. Leider wird vielen Bären dies verwehrt. In Gefangenschaft geborene Welpen werden meist von ihren Müttern entrissen, weil sie in andere Einrichtungen verkauft oder getauscht werden. Heute am Muttertag möchten wir daher auf alle Mütter aufmerksam machen und das Recht einer jeden Mutter, egal ob auf zwei oder vier Beinen, bei ihren Kindern zu sein. Und weder Geldgier noch die Sensationslust nach niedlichen Tierbabys darf ihnen das verwehren.

 

JURKA Kolumne 10.05.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 19

Als der Wolf den Salat klaute

 

Ich habe mal gehört, dass es weit entfernt auf der anderen Seite der Welt, einen Dschungel gibt. Hin und wieder höre ich Zweibeiner darüber reden, gibt wohl ein recht bekanntes Buch über den Dschungel, nur fällt mir der Titel nicht ein. Jedenfalls, da soll es auch um einen Bären und Wölfe gehen. Keine Ahnung, wie es in so einem echten Dschungel wirklich aussieht, aber wilder als im Knöterich Meer kanns kaum sein. Vielleicht sollte ich auch ein Buch über den Dschungel schreiben. Aufzeichnungen aus dem ewigen Grün.

Na ja, die ewig in grün gekleideten Zweibeiner kümmern sich jedenfalls aufopferungsvoll und dezimieren den Knöterich mit vollen Kräften. Witzig ist es dennoch, wenn vor lauter Dickicht nur das ein oder andere flauschige Ohr auftaucht. Wie schaut es bei euch aus, könnt ihr uns Vierbeiner anhand unserer Ohren erkennen? Kleiner Tipp, wenn ihr einen ewig spitzen Lustmolch vom Dienst seht, dann habt ihr schonmal ARIAN. Der macht aktuell unserer JANA den Hof, die von dem Machogehabe allerdings noch wenig beeindruckt ist. Mal schauen, wie sich das in den nächsten Tagen so verhält.

Unsere Artgenossen DARIA und JULIJA sind derweil auch gierig unterwegs, allerdings geht es bei den beiden ums Futter. Die Zwei spachteln um die Wette was das Zeug hält, wie zwei haarige Sumoringer. Aber auch ich habe meine privaten Fitnesstrainer. Sie sind recht aufgedreht, kleiner als ich und kleiden sich meist in Grautönen. Genau, ich spreche von meinen wölfischen Mitbewohnern. Die haben derzeit endlose Freude daran, Salat und Honig Brötchen und eigentlich alles zu klauen, was sie laut Bio-Buch gar nicht fressen. Herzlich Willkommen in der Grauzone zwischen Theorie und Praxis.

Merkt euch das alte Wildtier-Sprichwort: nur weil es bei den Menschen so geschrieben steht, heißt es nicht, dass es auch wirklich so geht.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

 

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