Bärenstarke Adventszeit!

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Auch im Winter ist die Welt der Bären und Wölfe faszinierend

„Auch im Winter ist die Welt der Bären und Wölfe faszinierend. Mit unserem neuen Adventsprogramm möchten wir zudem zeigen, dass auch Tierschutz zur weihnachtlichen Tradition gehört.“

Sabrina Schröder, Leitung Projekt WORBIS

Vorweihnachtszeit in unserem Tierschutz-Projekt: neben täglichen Überraschungen findet eine Bärenweihnacht am 2. Advent statt.

Bären halten im Winter Winterruhe – aber was bedeutet das genau? Und was machen die Wölfe eigentlich während der kalten Jahreszeit? Unser Projekt WORBIS ist auch im Winter für Besucher geöffnet und bietet die Möglichkeit, viele spannende Dinge über die heimischen Beutegreifer zu erleben. Doch auch bei uns darf eine gewisse Weihnachtsstimmung nicht fehlen:

Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein Türchen im Adventkalender geöffnet. Täglich um 14 Uhr (Ausnahme Heiligabend: 11 Uhr) winkt eine bärenstarke Überraschung für die Besucher.

Besonders besinnlich wird es dann am 2. Advent (8.12.2019) zum Bärenwinter:
Es wird eine Teddybärenausstellung, basteln für Groß und Klein, leckeres Essen und Trinken in unserem weihnachtlich geschmückten Bären-Bistro geben. Im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins werden unter anderem die Geschichten der geretteten Tiere sowie traditionelle Märchen erzählt:

11:00 Wolfsfütterung
14:00 Weihnachtskalendertürchen öffnen
15:00 Märchenstunde am Lagerfeuer
16:00 Fackelwanderung
Wann: 8. Dezember 2019
Uhrzeit: 10:00-16:00 Uhr

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JURKA Kolumne 22.11.2019

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Es soll ja Leute geben, die dieses graue, nasse Wetter mögen. Und ich weiß auch warum, denn so kommt es bei uns Tieren zu solch interessanten Augenblicken, wie neulich mit CATRINA. Denn ihren Blick, wie sie in ihrer Luchsmanier aus ihrem Sandsteinrefugium heraus in den Regen schaut, ist einfach nur bezaubernd. Ihr solltet euch allerdings ein wenig beeilen, wenn ihr das sehen wollt, denn es kann durchaus sein, dass es bald schneid. Ich habe da sowas in der Nase. Vielleicht findet die nächste Wolfsnacht Nacht der glühenden Augen am 7. Dezember ja schon im Winterwunderland statt? Tja, und wenn ich an DARIAs dickes, super kuschliges Heunest denke, könnte man meinen, wir wären schon mitten im tiefsten Sibirien.

Na ja, sie war ja auch Zeit ihres Lebens in Spanien. Aber wisst ihr eigentlich, was das bedeutet? Sie wird in diesem Jahr wahrscheinlich ihre allerersten weißen Weihnachten erleben! Okay, wahrscheinlich wird sie in der Winterruhe nicht viel davon mitkriegen. Ihr müsst also zu unserer Bärenweihnacht am 3. Adventswochenende viele Fotos machen und Eindrücke mitnehmen. Das Datum habt ihr doch schon in eurer Kalendern angekreuzt, nicht wahr?

Jedenfalls würde ich mich freuen, euch alle dieses Jahr nochmal zu sehen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

 

Nur gemeinsam sind wir stark - erster Tierschutz-Brunch in Worbis

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Für ein Tierschutz-Netzwerk in unserer Region!

„Wir sind überglücklich, so viele unterschiedliche Tierschützer an einem Tisch bekommen zu haben. Der erste Schritt für ein Netzwerk ist getan und wir freuen uns auf zukünftige Kooperationen.“

Sabrina Schröder, Leitung im Projekt WORBIS

 

Premiere in unserem Projekt: zum ersten Mal luden wir zu einem Tierschutz-Brunch ein. Die Idee dabei war es, Vereine, Einrichtungen, Organisationen und Privatpersonen im und um das Eichsfeld zusammen zu bringen, zu vernetzen, Erfahrungen und Probleme auszutauschen so wie über mögliche, gemeinsame Aktionen zu reden.

 

40 Tierschützerinnen und Tierschützer folgten der Einladung am Sonntag, den 17. November. Nach der Begrüßung durch unsere Parkleiterin Sabrina Schröder um 11 Uhr und einer anschließenden Vorstellungsrunde, entstand eine angeregte Unterhaltung und Wissensaustausch, gefolgt von einer Führung durch unser Projekt. Die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war überragend und auch wir sind begeistert von dem ersten Tierschutz-Brunch.

 

Fazit: der heutige Tag war ein bärenstarker erster Schritt Richtung Tierschutz-Netzwerk in unserer Region!

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Tierschutz-Problematik wird EU Kommission vorgebracht

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Solving the European Wildlife Rescue Crisis

Ein historisch wichtiger Schritt: Solving the European Wildlife Rescue Crisis – Unter diesem Motto wird zum ersten Mal der EU-Kommission die kritische Situation der Wildtierrettung in Europa vorgebracht. Initiator dahinter war ein internationales Tierschutz-Netzwerk, zu dem auch wir gehören.

Es ist das erste große Meeting der European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries [EARS] an dem wir teilnehmen. Seit diesem Jahr sind wir Mitglied des Netzwerks und die Veranstaltung am 13. und 14. November trägt eine historisch wichtige Bedeutung: an Tag 1 wird zum ersten Mal der EU-Kommission nahebracht, welche großen Probleme europaweit im Wildtier-Schutz existieren. Dazu wurden Daten gesammelt, die deutlich machen, wie groß der Bedarf an Auffangstationen in der EU ist. Zahlreiche Wildtiere konnten zwar gerettet werden, doch es mangelt stark an Möglichkeiten für ihre Unterbringung.

Um der Mittel und Wege anzubieten, wie die EU den Tierschutz-Organisationen und Einrichtungen bei der Problematik helfen kann, legte EARS der Kommission ein entsprechendes White Paper vor. Auch wenn die Situation von den einzelnen Ländern der EU umgesetzt werden muss, ist ein einheitlicher, länderübergreifender Fahrplan notwendig. Am zweiten Tag des Meetings, der in Almere auf dem Gelände der Animal Advocacy and Protection [AAP, ebenfalls Mitglied von EARS] stattfand, wurde daher intensiv an einem Action Plan gearbeitet.

Wir freuen uns über diesen wichtigen, ersten Schritt und sind stolz, ein Teil davon zu sein.

 

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JURKA Kolumne 15.11.2019

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Ach, ist das schön dieser Tage. Die Blätter fallen, es wird alles bereits leicht besinnlich, in den schönsten Herbstfarben. Dazu erklingen hier und da ein paar leise Vogelstimmen. Übrigens, da wir beim Thema Stimmen sind. Es ist ja so, dass die Grünkutten stets bemüht sind, uns Tieren eine Stimme zu geben. Sie erzählen zum Beispiel unsere Geschichten, sie legen ihr Veto ein, wenn uns Unrecht getan wird, sie „übersetzen“ unsere Sprache und nicht zuletzt geben sie eurer JURKA dieses Format hier. Die sehr talentierten Sängerinnen und Sänger einer Musik Akademie haben das mit der Stimme geben nun wortwörtlich genommen, denn sie sammelten im Rahmen eines Sonntagmatinees für unser Tierschutz-Projekt. Seit fast vier Jahren schreibe ich nun schon für euch und ich muss sagen, ich bin immer wieder begeistert über die vielen verschiedenen Arten, die ihr euch einfallen lasst, um uns zu unterstützen.

Und ich bin schon tierisch gespannt darauf, was für kreative Dinge noch kommen! Apropos kreativ, es ist ja schon wieder der närrische 11.11. vorbei., für mich immer der bunte und heitere Start zum Jahresendspurt. Da fällt mir ein, wie sind eigentlich eure Pläne zur Weihnachtszeit? Fahrt ihr weg oder bleibt ihr Zuhause? Ihr könnt mir gerne jederzeit schreiben, einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff „An JURKA“. Ich freue mich jedenfalls schon sehr, euch alle auf unserer diesjährigen Bärenweihnacht zusehen! Markert euch also am besten gleich den 14/15 Dezember (3. Advent!) weihnachtlich rot in euren Kalender an.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und bleibt mir gesund!

 

 

Eure

JURKA

 

 

Stimmgewaltige Spende!

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Kultur und Tierschutz sind eine bärenstarke Kombination!

Es gibt viele Arten, wie man sich für den Tierschutz einsetzen kann. Der Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. So wurden wir dieser Tage von einer ganz besonderen Spendenaktion überrascht: beim ersten Sonntagsmatinee der Akademie Dasch aus Saulgrub wurde für unser Schwarzwälder Projekt gesammelt!

Wir freuen uns tierisch über den Einsatz der Sängerinnen und Sänger. Mit ihrem Repertoire von Klassik bis zu den Beatles und dem Engagement für unsere Vierbeiner haben sie eindrucksvoll gezeigt, dass Kultur und Tierschutz eine bärenstarke Kombination sind. Wir bedanken uns von ganzen Herzen bei der Akademie Dasch!

 

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Wildbärendelegation aus Italien besucht unser Projekt im Schwarzwald

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Wiltierexperten aus dem Trentino zu Gast im Schwarzwald

Wildtierexperten vom Forstministerium italienischen Trentino des life ursus Projekts besuchten heute unser Tierschutzprojekt im Schwarzwald. Grund des Besuchs ist ein Wissensaustausch zwischen Wildtierspezialisten. Die Italiener profitieren von dem Wissen über unsere Wildtieranlagen für den Aufbau einer Wildwolf-Auffangstation im Trentino. Gleichzeitig tauschten wir uns über Erfahrungen im Umgang mit Wildbären, -Wölfe und -Luchse aus.

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JURKA Kolumne 08.11.2019

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Kurze Frage: wie schafft man es, an einem Wochenende Bäume zu fällen, Stangen aus Holz für die Auskleidung der Bärenhöhlen zurecht zu sägen, dann noch sämtliche Brombeerhecken und Japan-Könterich zurückzuschneiden und dazu eine etwa 50 m lange Totholz-Mauer zu flechten? Antwort: durch den unermüdlichen Einsatz von vierzig freiwilligen Helfern! Und dabei waren das nur die Höhepunkte, die ich genannt habe. Es ist immer wieder super mitzuerleben, wenn Menschen sich so selbstlos für uns Tiere einsetzen, am Wochenende zu uns rausfahren und keine Mühe scheuen, das Gelände auf Vordermann zu bringen. Ganz toll!

Aber auch eure JURKA war nicht untätig in der vergangenen Woche. Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, stromern die Wölfe in der letzten Zeit immer wieder um und vor allem in meiner Höhle herum. Klar, könnte ich sie auch konsequent stets vertreiben, aber eine clevere Wildbärin wie ich denkt sich da doch – okay, dann macht nur, ich grabe mir halt eine ganz neue Höhle. So machte ich mich gleich ans Werk. Leider ist mein Unterschlupf noch etwas wacklig, also werde ich noch ein wenig an der Statik feilen müssen. Tja, als Wildtier muss man eben flexibel sein.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

Eure

JURKA

 

 

Heute vor genau 9 Jahren: BEN, SCHAPI und POLDI kommen im Schwarzwald an

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So fanden wir POLDI, SCHAPI und BEN damals vor

„Uns ist unbegreiflich, wie man Bären so etwas antun kann. Und wir werden einiges damit zu tun haben, Ben, Poldi und Schapi erst einmal aufzupäppeln und uns um ihre stark angeschlagene und vernachlässigte Gesundheit zu kümmern.“ So hieß es im Herbst 2010 auf unserer Webseite, knapp 2 Wochen, bevor die geschundenen Vierbeiner in unserem Tierschutz-Projekt ankamen. Zu dem damaligen Zeitpunkt befanden sie sich bereits seit 15 Jahren in einer LKW Garage, fernab jedweder Natur, kaum medizinische Betreuung, Betonboden, miserables Futter.

Doch dann, heute genau vor 9 Jahren, am 4. November 2010, betraten die drei leidgeplagten Bärenmänner einen neuen Lebensweg unter freiem Himmel, auf Waldboden und mit genügend Rückzugsmöglichkeiten. BEN, POLDI und SCHAPI haben sich in unseren Freianlagen hervorragend eingelebt. BEN beeindruckt durch seine souveräne Art. Der blinde SCHAPI meistert die schwierigsten Hindernisse und von Poldis starker Bewegungsbeeinträchtigung ist heute kaum noch etwas zu sehen. Aktuell befinden sich SCHAPI und BEN bereits in der Winterruhe, auch bei POLDI wird es nicht mehr lange dauern.

Wir freuen uns tierisch über die bärenstarke Entwicklung und bedanken uns von ganzen Herzen bei den Paten, Spendern und Unterstützern, die damals die Rettung möglich machten und bis heute die Versorgung absichern!

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Überragender Arbeitseinsatz am Wochenende

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Bereit zum Einsatz!

Sonntag, 3. November 2019: Geschafft und überglücklich blicken wir auf ein überragendes Wochenende zurück:
Bei guten Wetterverhältnissen packten rund 40 freiwillige Helfer beim unserem letzten großen Arbeitseinsatz vor dem Winter mit an. Dabei wurde von den Kleinen und Großen Ehrenamtlichen erstaunliches geleistet. Es wurden Zäune errichtet, Gräben ausgehoben, Regenrinnen verlegt, betoniert, gepflastert, Bäume gefällt, Stangen aus Holz für die Auskleidung der Bärenhöhlen zurecht gesägt, sämtliche Brombeerhecken und Japan-Könteriche zurückgeschnitten und vieles mehr. Das diesjährige Highlight bildete der Bau einer etwa 1,5 m hohen „Benjeshecke“ (Totholzhecke) (entlang des Bachs an der Böschung zwischen unserem Bistro und unserer Anlage). Dafür wurde das anfallende Grüngut händisch zu einer etwa 50 m langen Totholz-Mauer aufgeschichtet und ineinander verflochten. Diese ökologisch wertvolle Hecke wird zukünftig Lebensraum für zahlreiche Insekten-, Vogel- und Pflanzenarten bieten und irgendwann in eine lebendige Hecke übergehen. Doch nicht nur beim Einsatz im Gelände wurden wir unterstützt, sondern bekamen noch eine großartige, kulinarische Spende. Denn wer bei Wind und Wetter bärenstarke Arbeit leistet, bekommt auch einen Bärenhunger! Das weiß Kurt Jäkle, Chefkoch vom Hotel Hohenried, nur allzu gut. Als er erfahren hatte, dass unser Tierschutz-Projekt Opfer eines Einbruchs wurde, ließ er es sich nicht nehmen, die Versorgung der vielen fleißigen Hände zu spenden!

Wir sind stolz und überglücklich über dieses tolle Engagement und sind von ganzen Herzen dankbar für das hohe Maß an selbstlosen Einsatz, angefangen von den zahlreichen privaten Helfern, über die THW Jugend bis zur gastronomischen Unterstützung.

Vielen Dank an alle Helfer, die am vergangenen Wochenende Großes für unsere Tiere geleistet haben!

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