das Unwetter der letzten Tage ist überstanden und unser Tierschutzprojekt hat ab heute wieder geöffnet! Wir bedanken uns für die Unterstützung und freuen uns auf Ihren Besuch.
Der Winter ist eine ziemlich harte Zeit für unsere kleinen Federfreunde da draußen. Da es in der kalten Jahreszeit viel weniger Körner, Würmer und Insekten gibt, ist die Futtersuche für die Vögel viel anstrengender. Umso beliebter sind daher kleine Futterplätze in den Gärten der Menschen. Möchtest auch du Meisen, Spatzen und Co. durch den Winter helfen? Dann komm am besten am 12.02. oder 15.02.20 (du kannst auch gerne beide Tage kommen) zu uns in den Alternativen Bärenpark Worbis und lerne, welches Futter den Vögeln wirklich hilft und stelle deinen eigenen kleinen Vorrat her. Die Vogelwelt wird es dir danken!
Wann 12.02.2020 von 11-14 Uhr 15.02.2020 von 11-14 Uhr
Kommt einfach vorbei und erlebt mit uns einen spannend-spaßigen und interessanten Mittag!
Teilnahme ist im normalen Eintritt mit einbegriffen.
Die Regenmassen fordern mal wieder unser Team und wir kämpfen gegen die Wassermassen. Die Tiere sind in Sicherheit gebracht. Aus Sicherheitsgründen müssen daher heute und vermutlich morgen für die Öffentlichkeit schließen. Heute Nacht ist auch noch Sturm angesagt. Wir melden uns umgehend, sobald wir wieder für Besucher öffnen können. Drückt und sie Daumen!
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich habe diese Woche mal ein kleines Rätsel für euch: was hat weder Bein noch Arm, besitzt keinen Kopf, ist klein, flauschig und sitzt auf einem Strohnest? Richtig – ein Bärenohr! Mehr ist momentan von unserem südländischem Neuzugang DARIA nicht zusehen. Bei ihrer ersten Winterruhe in unserem Schwarzwälder Bärenwald legt sie großen Wert auf ein ganzkörper Strohnest. Tja, nach knapp 30 Jahren in Südspanien kann einem so ein Schwarzwälder Winter schon das Frösteln lehren. Wobei ich mir momentan nicht ganz sicher bin, ob wir nicht doch schon Mitte März haben, bei der frühlingshaften Witterung.
Aber die Winterruhe von uns Bären ist letztlich auch einer der Gründe, warum die kalten Monate die Zeit der Wölfe sind. BERIX, BRIX, BRAX, BRANCO und BASCO nehmen das gerade sehr ausgiebig wahr. Die graupelzigen Vierbeiner sind gerade so gut wie an jeder Ecke der großen Freianlage aktiv. Sie laufen umher und beobachten alles akribisch. Manche behaupten ja, sie seien die Polizei des Waldes…
In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Heute, am 30. Januar 2020, nehmen wir in tiefer Trauer Abschied von Braunbär BEN, der letzte Nacht friedlich vor seiner Winterhöhle eingeschlafen ist. Mit seiner imposanten Erscheinung und durch seine liebenswerte Art wanderte er nicht nur eindrucksvoll durch die Freianlagen, sondern vor allem auch in unsere Herzen. So schmerzvoll er auch einen dunklen Schatten hinterlassen wird, so bezaubernd sind hingegen die Erinnerungen an unseren charmanten Vierbeiner. Zum Beispiel, wie er mit seiner ganz eigentümlichen Gelassenheit vermochte, der temperamentvollen JURKA Einhalt zu gebieten. Wobei er nie aggressiv war, sondern schlicht souverän und warmherzig. Ganz besonders in Momenten, als er dem Bärenwaisen ARHTOS ein liebevoller Ersatzopa war. Der Gedanke daran, wie der alte BEN im neckischem Spiel mit dem elternlosen Jungbären fast wieder zum Welpen wurde, gehört zu den schönsten und herzlichsten Szenen in der Geschichte unseres Tierschutzprojekts.
Dabei meinte es das Schicksal mit BEN selbst zunächst gar nicht gut. Am 6. Januar 1991, im Münchner Zoo Hellabrunn, erblickte er das Licht der Welt, welche für das unschuldige Tier eine ganz lange Zeit düster und ungerecht sein sollte. An einen Zirkus verkauft, verbrachte er als Opfer unsagbarer Boshaftigkeit ein lebensverachtendes Dasein, gezwungen, seine Tage in einer schäbigen LKW Garage zu fristen. 15 qualvolle Jahre litt er auf diese Weise gemeinsam mit seinen Artgenossen SCHAPI und POLDI. Am 4. November 2010 begann schließlich ein neues Leben für ihn. An diesem Tag kam er in unser Projekt SCHWARZWALD, wo endlich leben durfte, wo er endlich Bär sein durfte. Und was für ein Bär er werden sollte!
Auch wenn er leider sein zehnjähriges Jubiläum im Schwarzwald nicht erlebt, so wird er dennoch dabei sein. In unseren Gedanken, unseren Erinnerungen und in unseren Herzen. Danke, BEN, danke, dass es dich gab, dass du mit deiner Art gezeigt hast, wie wahre Stärke aussieht, da du trotz deiner finsteren Vergangenheit voller Güte warst. Wir verabschieden uns mit der tröstenden Vorstellung, wie du in der ewigen Freiheit dem Luchs CHARLIE das Futter stibitzt.
Ihr lieben Zaungucker, Ja,ja, ich weiß. Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Aber da geht es nun mal den Bären wie den Menschen: ab und an muß man sich eine Auszeit gönnen. Schöpferische Pause oder Sabbatjahr, so nennt ihr Menschen das wohl. Im Moment liege ich noch eingekuschelt in meiner Höhle und genieße die winterliche Ruhe. Nur ab und zu drehe ich mal eine kurze Inspektionsrunde. Man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben. Die meisten meiner Mitbewohner liegen schlummernd in ihren Höhlen. PEDRO ist schon wieder halbwach und versucht, seine Höhle gemütlicher herzurichten. Seine Fähigkeiten hierfür scheinen sich aber nicht unbedingt weiterentwickelt zu haben. Wieviel Aufwand man treiben kann, um ein Tätzchen kümmerlichen Laubes in eine Höhle zu scharren! Wenn ihr mich fragt: das lernt der nie! Auch DORO sehe ich ab und zu vor ihrer Höhle. Oft scharrt sie im Zeitlupentempo vor sich hin oder schläft einfach im Stehen. Ein bisschen war ich schon in Versuchung, sie mal ein wenig zu ärgern, bin aber noch viel zu träge dazu. PARDO habe ich nur ein einziges mal gesehen. Einen Nachmittag lang hat er ein wenig vor die Tür geguckt und ein paar Gräser gezupft. Am Abend schon war er wieder in seiner Luxushöhle verschwunden und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Dabei ist er schon seit Mitte Oktober in Winterruhe. Aber wahrscheinlich ist es nur vernünftig, ein solch begehrtes Wohnobjekt wie seine Luxussuite am Hang nicht allzu lange allein zu lassen. Auch unter Bären gibt es Mietnomaden, die die Gelegenheit nutzen könnten. So, nun merke ich schon, wie mir die Augen zufallen. Ist ja schließlich erst Januar.
ProjektWORBISI Tierschutzprojekt sucht Helfer für Arbeitseinsatz
Der Alternative Bärenpark Worbis ruft zum großen Arbeitseinsatz auf. Die Tierschützer freuen sich über jede kleine und große helfende Hand.
LEINEFELDE-WORBIS Am 21. Und 22. März 2020 findet der erste große Arbeitseinsatz im Alternativen Bärenpark Worbis statt, dem Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Gärtner-, Maler- bis hin zu Betonarbeiten sind nur ein kleiner Teil dessen, was auf das Team vor der Sommer Saison zu kommt. Anders als Tierparks oder Zoos erhält die gemeinnützige Einrichtung keine staatliche Unterstützung, um die z.T. stark misshandelten Tiere zu versorgen. Da das Projekt WORBIS daher hauptsächlich durch Spenden getragen wird, fehlt in der Regel das Budget, um Firmen zu beauftragen. Somit versucht das engagierte Team so viel wie nur möglich in Eigenregie umzusetzen.
Die mehrfach im Jahr stattfindenden Arbeitseinsätze sind von enormer Wichtigkeit für das Projekt WORBIS. Bei den letzten Einsätzen kamen zahlreiche kleine und große Helfer aus ganz Deutschland, um gemeinsam für die Bären, Wölfe und anderen Tiere anzupacken. Auch in diesem Jahr hofft das Team auf engagierte Mitstreiter.
Sabrina Schröder, Leitung imProjektWORBIS: „Die Arbeitseinsätze gehören jedes Jahr zu den Highlights für unser Team. Denn an diesen Tagen geht es nicht um Alter, Beruf oder Herkunft, sondern darum, gemeinsam bei Wind und Wetter für die Tiere einzustehen.“
Anmeldungen für den Arbeitseinsatz am 21. Und 22. März 2020 nimmt das Team gerne per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder am Telefon (036075 – 2009-0) entgegen.
Kontaktinfo: Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserer Projektleiterin Sabrina Schröder. Bildanlage (Stiftung für Bären): Weitergehendes Foto- oder Videomaterial stellen wir Ihnen gerne honorarfrei zur Verfügung.
Alternativer Bärenpark Worbis - Tel: +49 36074 2009-0 Projektleiterin Sabrina Schröder - Mobil: +49 151 27139935 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
STIFTUNG für BÄREN Projekt SCHWARZWALD I Jahreszeit der Wölfe
Winterzeit ist Wolfszeit. Im Schwarzwälder Tierschutzprojekt lassen sich die graupelzigen Vierbeiner derzeit hervorragend beobachten. Mehrere Veranstaltungen zum Thema Canis Lupus runden die Saison der Wölfe ab.
BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH Lautlos ziehen sie ihre Bahnen durch das Dickicht, erscheinen geisterhaft am Hang und verschwinden nach einem Augenblick wieder. Winterzeit ist wahrlich die Zeit der Wölfe. Und während sie Zeuge solch faszinierender Momente werden, bemerken die wenigsten, dass sie gerade selbst von den graupelzigen Vierbeinern beobachtet werden. Im Schwarzwälder Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN hält mit den kalten Monaten auch die Saison der Wölfe Einzug. Die großzügigen Freianlagen im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald fördern mit ihrer naturnahen Beschaffenheit das natürliche Verhalten der heimischen Beutegreifer. Im Sommer gestaltet sich die Beobachtung der Graupelze schwierig, da diese dann oft im schattigen Gebüsch liegen. Jetzt aber beginnt die Paarungszeit und kahle Büsche und Bäume bieten gerade ideale Voraussetzungen zur Beobachtung von Brix, Brax, Berix, Branco und Basco.
Dies sind die Namen der Wölfe, die einst in einem Freizeit- und Tierpark leiden mussten und nun im Projekt SCHWARZWALD ein tiergerechtes Leben führen können. Grundlegendes Wissen über das Wildtier, seine Rolle im Ökosystem, das richtige Verhalten seitens der Menschen und eben die wichtigen Erfahrungen bietet das Team in mehreren Formaten an. So zum Beispiel beim Themenabend Nacht der glühenden Augen, bei dem die Gäste spannende Interaktionen zwischen Bären und Wölfen im Dämmerlicht erwarten können.
Verspielter wird es hingegen am 15. Februar bei Wölfisch für Anfänger, dem etwas anderem Sprachkurs für Kinder von 10-14 Jahre.
Sabrina Reimann, Leiterin vom Projekt SCHWARZWALD: „Der Wolf fasziniert und polarisiert. Entweder verhasst oder vergöttert hat er in unserer Gesellschaft eine Sonderposition inne. In unseren Veranstaltungen vermitteln wir die Komplexität dieser Tierart und versuchen dadurch, ein reales Bild unseres neuen wilden Nachbarn zu vermitteln.“
Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserer Projektleiterin Sabrina Reimann Bildanlage (Stiftung für Bären): Weitergehendes Foto- oder Videomaterial stellen wir Ihnen gerne honorarfrei zur Verfügung.
Alternativer Wolf- und Bärenpark - Tel: 07839 - 910380 Projektleiterin Sabrina Reimann - Mobil: 0160 – 7656216 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bei einer Veröffentlichung freuen wir uns über einen entsprechenden Hinweis oder der Zusendung eines Belegexemplares (selbstverständlich gerne auch in digitaler Form).
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Man schläft ja bekanntlich so, wie man sich bettet und ich muss sagen in meiner selbstgegrabenen Höhle liegt es sich ganz ausgezeichnet. Und da es sich gerade im Winter leicht länger schlafen lässt, sind wir Bären derzeit tiefenentspannt. Wer also seinen Yogakurs gegen einen gelassenen Spaziergang durch unser Tierschutzprojekt eintauschen will, hat augenblicklich hervorragende Bedingungen. Ein gemütlich im Stroh liegender Bär kann eine unwahrscheinliche Ruhe ausstrahlen, das garantier ich euch.
Und so genieße ich die kühlen Tage, liege herum und freue mich über die herrliche Ruhe… na ja, zumindest fast. Denn drei Mal dürft ihr raten, welches Gesangsquintett wieder am Start ist: Genau, die Wölfe. Nach einer kleinen, friedlichen Pause heulen sie wieder in den Schwarzwald hinein. Wenn man sie wenigstens verstehen würde. Daher ein kleiner Geheimtipp: die Grünkutten bieten den Sprachkurs: Wölfisch für Anfänger an! Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, dann schaut einfach auf baer.de nach. Dort findet ihr alle Infos, auch zu anderen Themenabenden wie z.B. der Nacht der glühenden Augen.
In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!
Alle Jahre wieder findet der Bärin-MAIKA-Cup statt. Ein Turnier für junge Nachwuchskicker. In Gedenken an die Bärin MAIKA, deren Schicksal maßgeblich mitverantwortlich für die Gründung des Alternativen Bärenparks Worbis und somit der STIFTUNG für BÄREN war, trafen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Teams der Fußballjunioren im Zeichen des Tierschutzes.
Am 18. und 19. Januar 2020 spielten die jungen Sportler mit großer Freude um den begehrten MAIKA-Cup. Für die gesamte Mannschaft der Siegerteams winkte eine Führung gemeinsam mit uns durch unser Tierschutzprojekt. Für den besten Spieler und Torhüter winkte eine Familienkarte. Natürlich ließen auch wir es uns nicht nehmen, persönlich vor Ort zu sein. Unsere Pädagogin Mandy Köllmann half bei der Siegerehrung und überreichte den glücklichen Gewinnern ihre Preise.