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Wildtiermanagement | Internationale Kooperation vertieft

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Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger und wegweisender Schritt für die Zukunft zwischen Mensch und Wildtier in Europa. Wir sind dankbar, Teil jener Kooperation zu sein.
Bernd Nonnenmacher | STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz

Ein Bäreneinsatz-Team das 24 Stunden in Alarmbereitschaft ist, Einfangen und Besendern von Wölfen und Luchsen, ein Schäfer der mit 60 Hunden 1000 Schafe schützt – auch vor Bären, und ein Areal für ein zukünftige Wildtier-Auffangstation – dies sind nur einige der Dinge, die wir in der Slowakei erleben durften. Bernd Nonnenmacher reiste vom 14.-18. November 2022 zu einer Exkursion in die slowakische „Wildnis.“ Nachdem bereits im September eine Delegation der staatlichen Naturschutzbehörde und des Umweltministeriums der Slowakei zu Gast in unserem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald war, statteten wir nun den slowakischen Wildtier-Expert_Innen einen Besuch ab.

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Offener Brief an die Gemeinde Gersfeld | Wolf und Luchs sind keine Attraktion

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Der Bestand von Wildtieren in Gefangenschaft, besonders von Wölfen und Luchsen, ist viel zu hoch und darf nicht weiter gefördert werden.

Sehr geehrter Bürgermeister Korell, liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Gersfeld,

als der Wildpark Gersfeld 1972 eröffnet wurde, habe der damalige Bürgermeister Herr Primus gesagt, dass die Einrichtung weder Zoo noch Safaripark sei. Ein guter Ansatz, der auf Bildung, Umwelt und Natürlichkeit setzt, statt auf Zurschaustellung und Ausbeutung von Tieren. Daher stellt sich uns, der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier und Artenschutz, seit der Bekanntmachung über das Vorhaben, eventuell ein Areal für Luchse und Wölfe anzubauen, die Frage: Warum? Der Bestand von Wildtieren in Gefangenschaft, besonders von Wölfen und Luchsen, ist viel zu hoch und darf nicht weiter gefördert werden. Im Gegenteil, es mangelt gravierend an Auffangsstationen und Schutzzentren für diese Tiere. Denn die Folgen (geistige wie körperliche Schäden) sind seit langem bekannt. Wir sind in unseren Wildtierrefugien täglich mit dem Leid, verursacht durch suboptimale Haltung, konfrontiert und appellieren hiermit öffentlich im Namen der Tiere an Herz und Verstand. Denn Aussagen, wie von Ihnen, Herr Bürgermeister Korell, in dem es heißt, Unsere Tiere sind unser Kapital – und so werden sie auch behandelt (Fuldaer Zeitung, 14. Oktober 2022), lassen nicht darauf schließen, dass eine zeitgemäße, tiergerechte Haltung von Luchs und Wolf angestrebt wird. Besonders zu jenen zwei Arten gehören die Eigenschaften, dass sie menschenscheu sind und ein großes, bewaldetes Habitat beanspruchen. Auf einen pädagogischen Effekt werden Sie daher bei der Zurschaustellung dieser Wildtiere vergeblich warten, im Gegenteil, eine solche Haltung führt zu Fehlverhalten und trägt als Konsequenz auch zu einer falschen Darstellung bei.

Fazit: nehmen Sie Abstand von dem Gedanken, Luchse und Wölfe in den Wildpark Gersfeld zu integrieren. Helfen Sie lieber mit, eine moderne Kultur im Umgang mit Natur und ihren Tieren zu etablieren, statt aufgrund touristischer Aspekte zu einem weiteren Mahnmal der Ausbeutung zu verkommen.

Ihre STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz

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Internationale Kooperation in Sachen Wildtier | Zusammen arbeiten, zusammenwachsen.

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Eine wichtige Kooperation für das Wildtiermanagement in Europa.

Zusammenarbeiten und zusammen wachsen ist in unserer heutigen Zeit elementar. Einrichtungen wie das Refugium im Schwarzwald sind wichtige Stätten der Begegnung und der Aufklärung. Gemeinsam können wir Wissen sammeln und verbreiten. Denn die Menschen zu erreichen ist Grundlage für ein konfliktarmes Zusammenleben mit Wildtieren.

Dr. Michaela Skuban | Staatliche Naturschutzbehörde Slowakei

Am 24. September 2022 besuchte uns eine Delegation aus der Slowakei in unserem Projekt Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Eine Besichtigung der Einrichtung sowie Einblicke in die Arbeitsabläufe waren Teil der Expedition. Zudem hielten die slowakischen Gäste Vorträge im Rahmen des zur gleichen Zeit stattfindenden Patentags. Bei diesen wurde über die Erfahrungen im Monitoring und Besendern von Rotwild und der Einfluss der Beutegreifer berichtet. Ebenso konnten die Zuhörer sich über erfolgreichen und praktisch umsetzbarer Herdenschutz informieren und die Vorgehensweisen des Bäreneinsatzteams kennen lernen. Die Delegation war beeindruckt von der Professionalität unseres Refugiums, insbesondere des komplexen Tiermanagements und der nachhaltigen Aufklärungsarbeit in puncto Tierschutz und den großen Beutegreifern. Im Gegenzug erhielten Einblicke in das Zusammenleben mit freilebenden Bären und anderen Carnivoren in der Slowakei. Ziel ist es, eine Kooperation mit Austausch von Erfahrung und Wissen anzustreben und zu vertiefen.

Auch ein Besuch des Nationalparks Schwarzwald stand auf dem Programm der Delegation. Ein Erfahrungsaustausch mit deutschen Vertretern aus Ministerien oder des Nationalparks Baden-Württemberg kam leider nicht zu Stande.

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