Eisbären als Symbol für den Artenschutz und Beispiel für Ausbeutung

Heute ist Tag des Eisbären!

Der Eisbär ist das Symbol für den Artenschutz schlechthin. Und deshalb wird er in Zoos weltweit gehalten, gezüchtet und vermarktet. Doch ganz genau das ist KEIN Artenschutz, im Gegenteil. Eigentlich schadet es sogar dem wahren Artenschutz. Warum das so ist, das erklären wir euch jetzt.

Artenschutz heißt, die Art freilebend in ihrem natürlichen Lebensraum zu unterstützen. Eisbären in einer künstlichen Umgebung zu halten stoppt nicht das Aussterben in der freien Wildbahn. Der in Zoos produzierte Nachwuchs wird nicht ausgewildert und unterstützt somit auch NICHT die Population im natürlichen Lebensraum. Zudem ist die genetische Vielfalt in Gefangenschaft begrenzt. Die Ausstellung von Eisbärenwelpen dient der Vermarktung und verfolgt rein wirtschaftliche Interessen.

Eisbären, wie alle Wildtiere, können NICHT artgerecht gehalten werden. Es gibt keine Anlage, die den Ansprüchen der Tiere gerecht wird. Zum einen sind sie oftmals sehr veraltet, zum anderen sind sie nicht für das Wohl der Tiere ausgelegt, sondern zu der Befriedigung der Besucherinnen und Besucher, die Eisbären sehen wollen. Dh. wenig bis keine Rückzugsmöglichkeiten, damit die Tiere auch zu den Öffnungszeiten präsent sind. Dh. tägliche Showfütterungen. Und genau das unterstützt die Stereotypie, also die Verhaltensstörungen wie Kopfweben oder im Kreislaufen. Denn Eisbären sind Tiere, die weite Strecken zurücklegen, die Jagen, die mit extrem feinfühligen Sinnen ausgestattet sind um im ewigen Eis zu überleben. Wird ihnen das genommen, sind sie nichts weiter als Anschauungsobjekte. Ein Eisbär im Zoo mag optisch an einen Eisbären erinnern, aber ist mit dem wirklichen Tier, dass in freier Wildbahn lebt, kaum zu vergleichen. Letztlich lenkt der Irrglaube, Eisbären im Zoo zu halten wäre Artenschutz, von dem eigentlichen Problem ab: dem Verschwinden des Lebensraums. Und der Energieaufwand, Eisbären künstlich zu halten, ist in Sachen Klimaschutz eher kontraproduktiv.

Was ist zu tun?

1 | Die Zucht von Eisbären weltweit sofort einstellen.

2 | Generell die Haltung von Eisbären auslaufen lassen.

3 | Die bestehenden Anlagen tiergerecht umbauen.

4 | Klimaschutz unterstützten.

 

Haustiertag BÄRsonal – Privat

Tierschutz fängt zuhause an. Dies ist nicht nur ein Satz, den wir oft in Führungen einbringen, sondern auch vorleben. Daher wollen wir euch heute, am Haustiertag, einen kleinen Einblick in unseren ganz privaten Einsatz für die Tiere geben. Zahlreiche Tiere, die gerettet wurden, verwaist waren oder aus anderen Gründen Tierschutzfälle geworden sind, haben bei uns Zuhause die Chance auf ein neues Leben bekommen.

Dabei stammen die Tiere nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa. Und so sehr uns die Vierbeiner auch ans Herz gewachsen sind, so sehr wünschen wir uns gleichzeitig, dass wir ihnen ihr Schicksal hätten ersparen können. Der Ursprung dieses Leids ist der Handel mit Haustieren. Aufgrund von purer Geldgier werden Massen an Tieren gezüchtet, von denen ein Großteil ein Tierschutzfall wird, nicht selten im Tierheim landet. Doch in den Tierheimen ist es zehn nach zwölf. Es herrscht gravierender Mangel an freien Plätzen. Die Einrichtungen sind überfüllt und oftmals unterbesetzt. Ohne den privaten Einsatz wäre die Situation bereits eskaliert. Doch selbst mit diesem enormen Engagement wird es bald soweit sein, dass Tiere in Tierheimen eingeschläfert werden müssen, weil es einfach zu viele sind.

Was könnt ihr tun, um das zu verhindern? Wahrscheinlich habt ihr selbst bereits Tiere, die Tierschutzfälle waren, bei euch aufgenommen oder kennt jemanden, bei dem dies der Fall ist. Doch das wichtigste ist, die Ursache des Notstands zu bekämpfen: Die Zucht. Bitte, unterstützt keine kommerzielle Zucht von Haustieren, kauft z.B. keine s.g. Modehunde, kauft am besten gar keine Hunde, denn zum einen sind die Tierheime voll mit Hunden, die ein neues Zuhause suchen und zum anderen werden die Welpen in der Regel viel zu früh von ihrer Familie, speziell ihrer Mutter getrennt. Nicht selten im Alter von 8 Wochen oder gar früher. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun, sondern ist purer Egoismus.

Also, im Sinne der Tiere: Adopt, don’t shop!

Modell Wolfhund – über Hybriden und dem grausamen Verbrechen an der Natur

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Wolf vs. Hybrid

Was ist eigentlich ein Wolf-Hund-Hybrid? Vereinfacht gesagt ist es eine Mischung aus Hund und Wolf. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, wie absurd dies ist, denn der Haushund stammt schließlich vom Wolf ab, ist sozusagen eine domestizierte Unterart. Tausende Jahre lang wurden intensivste Bestrebungen angestellt, um aus Wölfen die heut bekannten Hunderassen zu züchten, vom Schäferhund über Labrador bis zur französischen Bulldogge. Zielgerichtet wurde über viele Generationen hinweg das Wilde aus den Tieren herausgezüchtet. Wozu also wieder das Einkreuzen von echten Wölfen? Geschieht dies zufällig oder mit voller Absicht? Wo treten Hybriden eigentlich auf, sind sie gefährlich und was ist der Unterschied zu Wolfshunden – oder heißt es Wolfhunde? Nicht zuletzt: was hat das alles mit Wildtier- und Artenschutz zu tun?

 

Lies jetzt unseren gesamten Artikel zum Wolf-Hund-Hybrid.

 

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