Wir haben es prophezeit…
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- Kategorie: News - STIFTUNG für BÄREN
- Veröffentlicht: Samstag, 06. Januar 2018 10:52
„Erhaltungszuchtprogramme haben nur dann einen Sinn, wenn die Grundlagen in den Lebensräumen gesichert sind, alles andere ist eine rein kommerzielle Sache für die Zoos.“
Prof. Dr. Wolfgang Rohe, Mitglied des Kuratoriums der STIFTUNG für BÄREN
Mehrfach prangerten wir allein im letzten Jahr das inflationäre Zuchtverhalten in deutschen Zoos an. So auch in einer Pressemeldung vergangenen Dezember, als in Berlin ein Eisbärenwurf zur Welt kam [siehe: Das Märchen vom Artenschutz]. Unsere kritische Haltung gegenüber dem Thema Wildtier (Z)Sucht wurde flächendeckend von den Medien gemieden. Klar, ist es doch ein höchst sensibles Thema, dessen wuchtige Emotionalität die Fakten in den Hintergrund drängt. Hingegen sind es aber gerade die Fakten, die unsere Sicht der Dinge untermauern. Denn für einen Eisbären gilt: Artegerecht ist nur die Freiheit. Arterhalt oder Schutz kann auf diesem, dem künstlichen Weg in zoologischen Gärten nicht geleistet werden. Der aktuelle Fall gibt uns recht. Wie auch schon der Fall zuvor [Produkt:Babybär].

