Boah, ganz schön heiß ist es gerade ! Meine Artgenossen hängen herum oder dümpeln im Teich vor sich hin. Gechilltes Bärenleben. Selbst die Kleinen haben keine große Lust zum spielen. POPEYE badet lieber als rumzutollen Ist ihm wohl zu anstrengend. Kein Wunder. Ein bisschen moppeliger ist er schon geworden. PEDRO würde auch am liebsten den ganzen Tag nur abhängen. Aber denkste : Ich piiekse ihn solange, bis er eine Runde mitspielt. Mir macht Hitze nicht viel aus. KATJA auch nicht, wie es scheint. PARDO und Daggi verlassen ihren Teich fast nie. Aber dafür, stellt euch vor, haben wir gestern leckere Eisbomben bekommen. Mmh, so kühl und lecker. Gönnt Euch doch auch mal ein Eis oder 2 .
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! In der heutigen Zeit gibt es ja so viele schlaue Leute, die für alle Lebenslagen das richtige Konzept haben. Dabei kann man mitunter aber auch richtig tief in die Tasche greifen. Ihr braucht das zum Glück nicht, denn ihr habt uns Bären und von wem könnte man mehr lernen, als von uns? Beobachten wir mal meine Wildbären-Artgenossin ISA. Es ist super schwül-warm und was macht sie? Buddelt, gräbt, schaufelt wie eine Wilde um eine Höhle zu bauen. Welche übrigens einst ein fehlgeschlagenes Bauprojekt von ARTHOS war. Beim ihm ist sie seiner Zeit leider eingestürzt, aber ISA lässt sich nicht davon abbringen. Und ich denke, ich weiß, warum – denn in so einer Bärenhöhle ist es nicht nur im Winter gemütlich, sondern im Sommer auch hübsch kühl und angenehm. Tja, Sauna mal anders rum, würde ich da sagen.
Ähnlich energievoll geht ELA an den Start wenn es ums Futter geht. Die alte Luchsdame verschwendet keine Zeit, wenn sie beispielsweise den/einen Hasen wittert, der über den Zaun geflogen kommt. Flinken Schrittes ist sie dann unterwegs, um zum Futter zu gelangen. Vielleicht ist ja an dem Spruch Du bist, was du isst wirklich was dran. Was esst ihr denn eigentlich so am liebsten?
Haltet auf jeden Fall die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Ein Herz für Tiere ist ein Geschenk heutzutage, das leider selten ist. Dies ist einer der Gründe, warum es so viele Bären, Wölfe und Luchse gibt, die unter schlimmsten Lebensbedingungen leiden müssen. Doch vielen von ihnen konnten wir ein neues Zuhause im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald schenken, naturnah, weitläufig, tiergerecht. Aber als gemeinnütziges Tierschutzprojekt genießt unser Refugium nicht eine solche Unterstützung aus öffentlichen Mitteln wie etwa ein Tierpark oder Zoo. Trotzdem können wir Leben retten und lebenswert gestallten aufgrund von Patenschaften.
Wenn auch du eine Patenschaft übernimmst oder verschenkst, sicherst du damit die Zukunft von Tieren, deren Vergangenheit von Leid, Schrecken und Qual geplagt war. So erging es zum Beispiel auch den drei einstigen Strand- bzw. Restaurant-Bären ARIAN, ARTHOS und AGONIS. Sie waren kaum ein paar Wochen alt, als sie in Albanien in lebensverachtenden Zuständen für den Tourismus missbraucht wurden. Während ARIAN und ARTHOS am Strand entlang gezerrt wurden, kettete man AGONIS an einem Käfig bei einem Restaurant an. Hilflos dem Treiben herzloser Menschen ausgesetzt, suchten die kleinen Welpen vergebens auf eine Mutter die sie retten könnte. Doch sie konnten alle Drei gerettet werden und leben heute in unseren Schwarzwälder Freianlagen. Mittlerweile sind sie erwachsen, allen voran ARTHOS, der sich von den kindischen Kaspereien von ARIAN und AGONIS nur noch selten mitreißen lässt. Meist liegt er dann lieber gelassen herum. AGONIS buddelt mit Vorliebe an Orten überall in den Anlagen, meist natürlich da, wo er nicht soll. Und auch ARIAN hat so seine Eigenheiten entwickelt, er ist nämlich sehr emotional, allen voran, wenn er seinen Willen nicht kriegt. Dann lässt er seinen Frust ganz gerne Mal an unbeteiligten Bäumen aus.
Übernimmst du eine Patenschaft, können wir auch in Zukunft Bären wie ARIAN, ARTHOS und AGONIS ein neues Leben schenken, gemeinsam.