Nachlass von "Problem"-Bär Bruno!
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- Kategorie: News - Presse
- Veröffentlicht: Donnerstag, 23. Juni 2016 08:22
Vor zehn Jahren wurde Braunbär BRUNO in Bayern erschossen. Seine Mutter JURKA lebt heute in Deutschland.
Leinefelde-Worbis/ Bad Rippoldsau Schapbach. Am Sonntag, den 26.06.2016, wehen schwarze Fahnen im sonst so naturbelassenen Gelände des Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Grund hierfür ist der zehnte Todestag des Braunbären JJ1, der als vermeintlicher „Problembär“ BRUNO in die Geschichte einging. Sein Abschuss im Fußballsommer 2006 zeigte, wie verheerend unvorbereitet wir auf Wildtiere waren. Pure Ironie, dass die FIFA noch im Vorfeld der WM die Kampagne „Green Goal“ startete, mit der ein Zeichen für Naturschutz und Umweltbewusstsein gesetzt werden sollte. Naturschutz braucht jedoch nicht nur ein Image, sondern vor allem Identität. Daher deklarierte die STIFTUNG für BÄREN den 26-6 als Bärengedenktag. Ein Symbol für den Ruf nach einem einheitlichen, europaweiten Handlungsplan im Umgang mit großen Wildtieren, vor allem in Zentraleuropa, wo die Besiedlungs- und Verkehrsdichte am größten ist.


