Veröffentlicht: Donnerstag, 01. November 2018 16:18
Ferienprogramm = Spiel&Spaß bei Wintd&Wetter
Der Kälte, dem Regen und Sturm trotzten die Teilnehmer unseres Ferienprogramms bei der Bärenpark Schatzsuche. Rabe Oskar hatte im ganzen Park Hinweise versteckt, denen die tapferen Schatzsucher folgen mussten. Ein Rätsel folgte dem anderen. Schwierige Kletterpassagen und Rechenaufgaben mussten bezwungen werden. Am Ende fanden die erfolgreichen Schatzsucher mittels Schatzkarte den versteckten Bärenpark-Schatz. Beim anschließenden Kürbisschnitzen konnten die Teilnehmer sich noch eine Halloween-Kürbislaterne basteln.
Am Dienstag, den 16. Oktober 2018, konnten wir den 500.000sten Besucher feiern. Valentino aus Köln war der glückliche Jubiläumsgast. Unser Parkleiter Bernd Nonnenmacher überreichte gemeinsam mit Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN, ein bärenstarkes Präsent. Natürlich – wie könnte es anders sein – einen stilechten Plüsch-Bären!
Acht Jahre gibt es unser Tierschutzprojekt mittlerweile schon im Wolftal. Eine halbe Millionen Gäste zeigen, wie Tourismus und Natur-/Artenschutz gemeinsam funktionieren und die Region stärken können.
Vom 12-14 Oktober 2018 fand unsere Wildtier-Konferenz zum Thema Mythos: Wolf, Luchs, Bär statt. Referenten aus Italien, der Schweiz, Kanada, der Slowakei und Deutschland. Den Auftakt bereitete Armin Hofmann am Freitagabend. Seine Multimedia-Präsentation mit atemberaubenden Aufnahmen der Natur des Alpenraums bildete einen faszinierenden Einstieg. Im Anschluss folgte ein energiegeladener und eindrucksvoller Vortrag von Reno Sommerhalder über seine Erfahrungen aus den wildesten Regionen in Kanada, Alaska und Kamtschatka mit Bären, Tigern und anderen Großsäugern.
Am Samstag war das Fachpublikum gefragt. Die internationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis referierten über Studien, Erfahrungen und stellten sich im Anschluss den Fragen der Teilnehmer. Erfolge im Umgang mit den großen Beutegreifern aber auch Fehler wurden zusammengetragen. Prof. Dr. Wolfgang Rohe, Kuratoriumsmitglied der STIFTUNG für BÄREN, brachte es auf dem Punkt, in dem er einen einheitlichen Leitfaden forderte der Internationalen Status hat.
Die Ergebnisse der Konferenz zeigen, dass ein Miteinander Leben von Wildtieren und Menschen in einer Kulturlandschaft wie Mitteleuropa funktionieren kann, gar eine Aufwertung in allen Bereichen darstellt:
„Obwohl die Rückkehr von Wolf, Luchs und Bär ein Kompliment an das Ökosystem ist, gibt es einen Krieg der Worte, der leider ein effektives und praktikables Handeln erschwert, gar verhindert. Demokratie muss als Nenner der Toleranz für alle Beteiligten funktionieren, nicht als Gegenbewegung. Daher muss es der erste Schritt sein, die einzelnen Interessengruppen zusammen zu führen, mit Kompetenz und Struktur gegen Sorgen und Probleme vorzugehen.“
Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor des Tierpark Bern
Der hohe Aufklärungs- und Handlungsbedarf zeigt, wie wichtig es ist Kompetenz zu schaffen, vor allem auf praktischer Ebene. Dahingehend werden die beiden Einrichtungen der STIFTUNG für BÄREN verstärkt den Fokus darauf legen, sich zu Kompetenzzentren zu entwickeln.
Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung
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