JURKA Kolumne 27.10.24

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Ein Wort auf allen Vieren KW 44

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Also zunächst muss ich euch einmal von den Tiefen meiner Magengrube aus ganz herzlich danken! Es sind nämlich schon ein paar Nussspenden für uns bei den Grünkutten eingegangen und im Namen meiner Artgenossen sage ich: Ihr seid bärenstark! Und wer noch Nüsse übrig haben sollte, es ist noch nicht zu spät, uns bei der Fettschicht für den Winter zu unterstützen. Allen voran wenn ich da Richtung Jugendfraktion blicke, also ARIAN, ARTHOS und AGONIS, dann bin ich mit nicht sicher, ob es nicht doch Bären-Meerschweinchen-Hybriden sind, so wie die zur Zeit das Futter in sich rein schieben.

Ich will ja Niemanden als verfressen bezeichnen, aber ein anderes Wort passt wohl kaum. Ganz entspannt hingegen ist die sensible, französische Bärendame FRANCA dieser Tage zu sehen. Besser gesagt, so sieht sie euch! Denn ihre Höhle ist nicht nur flauschig mit Stroh ausstaffiert, sondern liegt auch dezent verborgen. Und so genießt sie die Herbsttage in ihrem Höhleneingang und beobachtet die Beobachter.

Zur, gelinde gesagt, unfreiwilligen Beobachterin bin ich neulich geworden. Denn es gab feinste, frische Maiskolben. Ein besonderes Geschenk der herbstlichen Natur. Wer kann dem schon widerstehen? Leider nicht einmal die Fleischfresser, denn die beiden Wölfe GAIA und KOLJA haben mir in flinker Dreistigkeit einige Maiskolben vor der Nase weggeschnappt. Tja, egal, ob Fleischfresser oder Pflanzenliebhaber, bei der Speisekarte von uns Bären finden alle was.

Und da seht ihr mal wieder, wenn Essen eine Religion wär, gäb’s nur einen Gott und der hieß Bär.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

POPEYEs Blog Episode 40 | Hamsterbacken

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Diese Woche herrschte große Aufregung beim BÄRsonal. Um den Schisser MYKHAILO zu motivieren, mehr vom Wald zu erkunden, füttern sie seit Neuestem nur noch im hinteren Teil seiner Anlage. Geduckt und allzeit bereit, vor einer gruseligen Elster davonzulaufen, ließ sich MYKHAILO tatsächlich immer weiter nach hinten locken. Doch dann tauchten auf einmal wieder Nussschalen im vorderen Bereich auf. Da wird ja wohl nicht irgendein BÄRsucher gefüttert haben?

Nun, das Ding mit Nüssen ist, dass wir hier ein kleines Mitesserproblem haben. Die Eichhörnchen können echt frech werden. Anscheinend haben sie MYKHAILO so sehr verängstigt, dass er sich bei der Futterstelle seinen Mund mit Nüssen vollstopft, zurück in seinen sicheren Bereich rennt, sie dort wieder ausspuckt und dann verspeist. Vielleicht sollte ich ihm mal erklären, dass er ein Bär ist und kein verdammter Hamster. Wenn mir die Eichhörnchen zu dreist werden, verscheuche ich sie einfach. Fertig aus.

Überhaupt scheint MYKHAILO noch sehr aufgewühlt zu sein. Während wir anderen alle unsere Höhlen fertig bauen, ist er damit beschäftigt, alles unheimlich zu finden und denkt gar nicht an die Winterruhe. Ich bin mal gespannt, ob er es schafft, einzuschlafen.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

 POPEYE

POPEYEs Blog Episode 39 | schockierende Ereignisse

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Ich muss schon sagen, mittlerweile finde ich es sehr unverschämt, dass gefühlt ALLE außer mir etwas Fleisch bekommen. PRIMUS genießt neben seinem Rehfleisch nun auch die Zicklein, nachdem ELBA diese sehr ausdrücklich abgelehnt hat. Gestern kamen extra für sie frische Hühnchen an. Versteht mich nicht falsch, natürlich bekomme ich genug zu essen und ich habe auch ehrlich gesagt gar nicht mehr ganz so viel Hunger, als noch vor ein paar Wochen, aber trotzdem!

ASUKA findet das auch. Vor ein paar Tagen stand sie demonstrativ vor dem Zaun, als das BÄRsonal die morgendlichen Küken für RONJA und RAIK rausgeholt hat. RONJA braucht sie, wie ich gehört habe, für ihr Bein und RAIK, damit er nicht leer ausgeht. Klar, auf den Hundewolf wird Rücksicht genommen! ASUKA hat dann die Verfolgung des BÄRsonals aufgenommen, sich lautstark beschwert und sie nicht aus dem Blick gelassen. Leider hat sie dabei den Stromzaun gestreift. Das muss ganz schön weh getan haben, doll gebrüllt hat sie jedenfalls. Ich habe sie dann erstmal mit einer Runde plantschen im Teich abgelenkt.

Dabei fingen dann auch noch RONJA und RAIK mit ihrem Geheule an. Das machen sie in letzter Zeit öfter. Überhaupt laufen sie vielmehr umher und während wir Bären nach und nach immer müder werden, wirken sie richtig wach. Ich glaube, RONJA möchte im Winter wieder meinen Blog übernehmen. Aber da muss sie warten, ich will noch nicht schlafen gehen!

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

 POPEYE

JURKA Kolumne 20.10.2024

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Ein Wort auf allen Vieren KW 43

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Meine Augen kriege ich von Tag zu Tag immer schwerer auf. Daher bin ich hin und her gerissen. Lieber die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen oder doch besser die Höhle bärfektionieren? Ich habe mir daher in den letzten Tagen mal angeschaut, was meine Artgenossen so machen.

Die alte Dame DARIA zieht es vor, sich verstärkt Richtung Höhle zu begeben, statt wie gewohnt faulpelzig auf dem Baumstamm über der Sandsteinhöhle zu gammeln. Kein Wunder, die Grünkutten haben ja auch bestmöglich Vorbereitungen getroffen, damit wir Vierbeiner und sie Höhlen nach Herzenslust einrichten können.

Werfen wir also einen Blick auf JULIJA. Was macht die? Nun, die liegt jetzt auf dem Platz, wo DARIA vorher lag. Die Sonnenseite des Lebens scheint sich wohl größter Beliebtheit zu erfreuen. Zumindest habe ich mir das zunächst gedacht, als ich JULIJA so in DARIA-Gedenkpose sah. Doch nur ein paar Tage später konnte ich beobachten, wie auch JULIJA sich dem herbstlichen Tatendrang hingab und eine Höhle buddelte. Ausgerechnet in der Nachbarschaft zur Luchsdame CATRINA. Also für mich wäre das nichts, den ganzen Winter den Katzenmief in der Nase zu haben. Aber was geht es mich an. Wie sage ich immer so gerne, Bär sein und Bär sein lassen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

Charity Event für die Tiere – Tickets ab JETZT!

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Es kann losgehen – ab JETZT sind die exklusiven Early Bird Tickets für das Open Air Wir.Sind.Tier. erhältlich. Wer sich den frühbeflügelten Rabatt sichert darf sich direkt über Bands wie die Kultrocker von Kimkoi freuen. Mit intelligenten Texten und einer impulsiven Bühnenpräsenz ziehen die vier Musiker das Publikum in ihren Bann – und geben damit am 14.Juni. 2025 den Tieren eine Stimme.

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Moment der Woche KW 42 | JULIJA und der Platz an der Sonne

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In dieser Woche sorgt ein Bild für den ganz besonderen Moment, das eigentlich fast jeder gesehen haben könnte, der schonmal bei uns im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald war. Aber doch stimmt irgendetwas nicht… Genau! Es ist nicht Bärin DARIA, die in ihrer markanten Pose auf dem Baumstamm liegt, sondern JULIJA. Denn DARIA orientiert sich dieser Tage verstärkt Richtung Winterhöhle. JULIJA nutzt schlicht die Gunst der Stunde und sichert sich den beliebten Sonnenplatz. Wir danken Sasha Katharina für diesen stillen und gleichzeitig spannenden Moment der Kalenderwoche 42.

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JURKA Kolumne 15.10.2024

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Ein Wort auf allen Vieren KW 42

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Der ein oder die andere von euch kennt bestimmt Tage, an denen bis in die Nacht hinein geschafft wird. Bis einem buchstäblich die Augen zu fallen, das Projekt aber dennoch unbedingt fertig werden muss. Komme, was wolle. Ungefähr so geht es uns Bären aktuell im Schwarzwälder Bärenwald. Endspurt in Sachen Vorbereitungen für die Winterruhe, hab die frostige Jahreszeit schon in der Nase.

Von wegen was in der Nase haben, mich umhüllt der Duft von Nüssen… besonders vorm Winter sollte man seinen Kohldampf in Sachen Nüsse nachgeben. Und ich würde fast eine Tatze voll davon darauf verwetten, dass DARIA die erste sein wird, die in ihrer Höhle verschwindet. JANA baut wie ich übrigens an einer Naturhöhle. Ja, ihr Lieben, das ist natürlich die Königsdisziplin im Tiefbau. Und dahingehend noch ein Tipp von eurer JURKA: es kommt nicht nur auf eure Fähigkeiten beim Graben an, sondern auch die Standortwahl ist ebenso wichtig wie oftmals unterschätzt. Bestes Beispiel ist meine Artgenossin ISA. Die ist eine wahre Meisterin und kann wie kaum wer anders mit ihren Tatzen umgehen. Doch leider ist sie gerade ziemlich unzufrieden mit der Welt. Grund: ihre Grabversuche sind einfach zu nah am Zaun und werden daher von den Grünkutten immer wieder vereitelt. Tja, wisse, wo du graben musst, sonst führt das Graben nur zu Frust.

In diesem Sinne gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif!

Eure
JURKA 

Sind Wildbären „Freiwild“ oder haben sie auch Rechte?

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Teil 3 unserer Newsserie zur Rechtslage

Wildbären leben zwar in keinem rechtlosen Raum, aber wie gut greifen die Schutzregelungen in der Praxis? Welche gibt es? Was passiert, wenn internationale Abkommen und Richtlinien auf nationaler Ebene nicht eingehalten werden? Bestimmen Ausnahmen die Regel?

In Teil 3 unserer Newsserie zu JJ4 nehmen wir diese und andere Fragen genauer unter die Lupe. Wir vergleichen Theorie und Praxis nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Ländern Europas, beleuchten die Unterschiede und blicken auf die Hintergründe. Wie Sie in Teil 2 schon erfahren konnten, spielt der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle. Auch das Bären-Management und wie man mit vermeintlichen „Problembären“ in den einzelnen Ländern umgeht, wird maßgeblich von der Haltung und dem Verhalten der Menschen gegenüber Wildbären vor Ort beeinflusst. Reichen die Schutzmaßnahmen und Gesetze aus, Konflikte schon im Vorfeld zu vermeiden, damit Wildbären dauerhaft eine Chance haben, die Natur mit uns zu teilen?

Erfahren Sie mehr über JJ4 (Gaia) – Ein Bär gibt Anlass zur Zäsur

mehr erfahren zu JJ4

Moment der Woche KW 41 | JULIJA verträumt

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In dieser Woche sorgt Bärin JULIJA für den ganz besonderen Moment. Wir bedanken uns ganz herzlich bei André Fuchs für dieses bärenstarke Foto! Viele Jahre lang wurde JULIJA [gemeinsam mit Art- und Leidensgenossin JANA] in einem Freizeitpark in Litauen missbraucht. Stark von Stereotypie geplagt fanden wir sie bei der Rettungsaktion Ende 2022 vor. Sie jetzt mit einem solch verträumten, unbeschwerten Blick zu sehen ist unbeschreiblich schön.

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JURKA Kolumne 08.10.2024

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Ich hab mir sagen lassen, dass ihr Zweibeiner gerne träumt, eure Fantasie jedoch dabei nicht selten mit euch durch geht. Daher lebt ihr meist in eurer eigenen Welt. Leider werden wir Tiere dadurch auch oft zu einer Art Fabelwesen gemacht. So werden wir vielerorts eingesperrt und ausgestellt, gar bunt gekleidet und in Zirkusse gesteckt. Das hat im Laufe der Jahrhunderte solche Ausmaße angenommen, dass man als Tier schier die Hoffnung verlieren mag. Viele tun dies auch. Ich hingegen bin allerdings recht positiv eingestellt. Warum? Weil es da draußen super viele Menschen gibt, die sich für uns einsetzen. Ganz besonders meine Paten zum Beispiel. Alle Paten von uns Vierbeinern hier im Schwarzwälder Bärenwald eigentlich. Am letzten Wochenende wurde ich wieder mal Zeuge davon, wie herzlich Menschen sein kann. Denn vergangenen Samstag fand der Patentag statt.

Es ist ja fast schon Tradition, dass es beim Patentag regnet und so war es auch dieses Mal. Aber davon haben sich meine Zweibeiner nicht abschrecken lassen, im Gegenteil. Richtig, richtig viele Leute folgten der Einladung der Grünkutten. Es war ein wahres Meer an Unterstützern und Paten und Spendern. Von (Tier)Freunden, besser gesagt. Gemeinsam mit den Grünkutten machen sie sich für uns Bären, Wölfe und Luchse stark und setzen damit ein bärenstarkes Zeichen. Neben zahlreichen altbekannten, freundlichen Gesichtern habe ich auch etliche neue Menschen kennengelernt. Sie haben sich gespannt die faszinierenden Vorträge über Rettungsaktionen angehört, haben sich im Zaunbau geübt, gerätselt, gebastelt und vieles mehr. Es war ein wunderschöner Tag, an dem sich am Ende sogar die Sonne gütig zeigte.

Es ist also nicht das Wetter, das einen schönen Tag ausmacht, sondern diejenigen, mit denen man ihn verbringt.

In diesem Sinne sage ich von Herzen Danke! Fühlt euch umarmt und passt auf euch auf.

Eure
JURKA 

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