Veröffentlicht: Dienstag, 27. September 2011 12:25
Bärin-Maika-(Gedenk)Tag Wir heißen alle Tierfreunde herzlich Willkommen zu einem informativen Tag mit der Möglichkeit zu kommentierten Fütterungen und spannenden Tierbeobachtungen.
Der Alternative Bärenpark Worbis klärt seit vielen Jahren über die Biologie und Lebensweise des Wolfes auf. Die angebotenen Wolfstage für Kinder und Jugendliche sowie die ?Nacht der Wölfe? für Interessenten jedes Alters zeichnen ein wissenschaftlich fundiertes Bild von diesem Wildtier. Das Interesse an diesen Angeboten ist groß, zumal der Wolf...
Veröffentlicht: Dienstag, 20. September 2011 13:51
Drehort: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Achtung, und Action. Die Kameras sind auf Moderator und Schauspieler Hannes Jaenicke gerichtet. Er beginnt von Jurka und ihrem toten Sohn Bruno zu erzählen. Nach einer Weile ist ein Rascheln im dichten Gestrüpp des Hintergrundes zu hören und sie tritt in den Winkel der Objektive: Jurka ist...
Veröffentlicht: Dienstag, 20. September 2011 12:28
v.l. Schauspieler Hannes Jaenicke und Rüdiger Schmiedel (Geschäftsführer der Stiftung für Bären)
Dreh im Bärenpark Schwarzwald für Doku über Brunos Brüder
Drehort: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Achtung, und Action. Die Kameras sind auf Moderator und Schauspieler Hannes Jaenicke gerichtet. Er beginnt von Jurka und ihrem toten Sohn Bruno zu erzählen. Nach einer Weile ist ein Rascheln im dichten Gestrüpp des Hintergrundes zu hören und sie tritt in den Winkel der Objektive: Jurka ist eben doch ein Bärenstar. Denn sie ist neugierig.
Und genau diese Neugier raubte der ehemaligen Wildbärin ja auch ihre Freiheit. Angelockt und angefüttert von Menschen, verloren sie ihre natürliche Scheu und plünderte Hühnerställe und Schafherden. Dieses fehlgeleitete Verhalten, die Futtersuche in der Nähe menschlicher Siedlungen, wurde ihrem Sohn Bruno zum Verhängnis. Als sogenannter „Problembär" deklariert wurde er 2006 in Bayern erschossen.
Um Jurka dieses Schicksal zu ersparen, kam sie in den Schwarzwald. Seither ist sie Botschafterin, um auf menschliches Fehlverhalten im Umgang mit Wildtieren aufmerksam zu machen.
Und nun bekommt Jurka prominente Unterstützung: Nach Filmen über gefährdete Tierarten wie Orang-Utans, Eisbären und Haie möchte der bekannte Schauspieler Hannes Jaenicke nun auf die Gefahren für heimische, bedrohte Arten aufmerksam machen. Im Auftrag des WDR steht er gerade als Moderator für die Dokumentation „Brunos Brüder" von Herbert Ostwald vor der Kamera.
Das Filmteam des WDR und Hannes Jaenicke im Bärenpark Schwarzwald
Eine Station auf dem Produktionsweg zu „Brunos Brüder" ist natürlich die heutige Heimat von Brunos Mutter. Jaenicke ist begeistert von dem Projekt: „Die Idee der Alternativen Bärenparks der STIFTUNG FÜR BÄREN (SfB) hat Vorbildcharakter und ist zugleich Sinnbild für einen falsch verstandenen Umgang mit Wildtieren. Hier sieht man deutlich am Beispiel von Jurka, wie der Mensch negativ in die Umwelt eingreift und Tieren keinen Platz mehr lässt. Ein Umdenken muss stattfinden. Und genau dafür kämpfe ich."
Als „BärenBürger" der SfB wird Jaenicke genau diese Aufklärungsarbeit leisten und sich einsetzen für die Rückkehr von ehemals heimischen Wildtieren.
Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der SfB, freut sich sehr über den prominenten „BärenBürger" und ist voller Zuversicht: „Wir sind nur eine kleine Stiftung und ringen sehr um die finanzielle Absicherung unserer Projekte. Da setzen wir ganz besonders auf die Unterstützung unserer bewehrten ehrenamtlichen Helfer beim alltäglichen Betrieb der Parks. Doch für die große Idee dahinter brauchen wir Menschen wie Hannes Jaenicke, die im Namen der Tiere Aufklärungsarbeit leisten."
Bärin Jurka, Brunos Mutter ist neugierig.
Und Jaenicke verleiht diesen Worten deutlich Nachdruck:
„Das Bemühen um die Rückkehr bedrohter Tierarten wie Bär, Wolf und Luchs, die einst heimisch waren in unserer Region, ist ein Kampf gegen die Profitgier und Ignoranz des Menschen. Der Mensch muss wieder lernen, verantwortungsbewusst mit Natur und Tierwelt umzugehen!"
Wir sind begeistert von der prominenten Unterstützung und sagen DANKE Hannes Jaenicke! -SfB-
Veröffentlicht: Dienstag, 20. September 2011 11:31
Drehort Bärenpark Schwarzwald für neue Doku über Brunos Brüder
Drehort: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Achtung, und Action. Die Kameras sind auf Moderator und Schauspieler Hannes Jaenicke gerichtet. Er beginnt von Jurka und ihrem toten Sohn Bruno zu erzählen. Nach einer Weile ist ein Rascheln im dichten Gestrüpp des Hintergrundes...
Zum Verwechseln ähnlich: Dieses Nest ist zwar wenig geschützt, wurde jedoch mit viel Ideenreichtum von den Kindern angefertigt. Den Vögeln wurde letztlich aber noch ein richtig schöner Nistkasten aus Holz angefertigt. Foto: C.ScherrEs ist schon eine Weile her aber wir wollen an dieser Stelle nicht verpassen, von der gelungenen Ferienaktion zu berichten. Am Mittwoch, den 17.08 trafen sich 9 Kinder im Bärenpark um Nistkästen zu bauen. Doch bevor es ans Hämmern und Schrauben ging, sind die Teilnehmer erst einmal ausgeflogen und haben selbst ein Nest gebaut. Dabei durften Sie nur ihre „Schnäbel“ (eine Grillklammer) verwenden und stellten fest, dass der Vogel es ohne Hände gar nicht so leicht hat, die richtigen Materialien zusammenzusuchen.
Doch schließlich hatten die drei Gruppen schöne Nester gebaut und gemeinsam schauten wir uns an, was für Vögel diese Nester gebaut haben könnten. Nach dieser Einführung in die Welt der gefiederten Tiere ging es nun ans Eingemachte: Die vorbereiteten Bauteile des Nistkastens mussten zusammengeschraubt werden. Dabei zeigten die Kinder viel Geschick aber die Helfer und das Park-Team kamen an dem heißen Augusttag ordentlich ins Schwitzen, da das Schrauben ohne Hilfe gar nicht so einfach war und jeder seinen Kasten als Erstes fertig haben wollte. Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen und stolz saß jedes Kind vor seinem eigenen Nistkasten. Kurzerhand beschloss das Team, dass die Teilnehmer die Kästen mit nach Hause nehmen durften anstatt sie im Park aufzuhängen. Also hat jeder noch eine kleine Anleitung für die Ausrichtung und die Pflege des Kastens bekommen. Nach einer kleinen erfrischenden Eis-Pause ging es flugs weiter zu dem abschließenden Spiel. Hier wurden Vogeleltern-Gruppen gebildet, die immer wieder von Störfaktoren aufgeschreckt wurden und dann schnell reagieren mussten, um ihre Eier vor den räuberischen Krähen zu verteidigen. Insgesamt hat die Aktion allen Beteiligten viel Spaß gemacht und wird sicherlich als ein Programmpunkt in den Sommerferien bestehen bleiben.
Das Bärenpark-Team bedankt sich herzlich bei Julia Scherr für die Vorbereitung und Durchführung der Aktion sowie Carolin und Renate Scherr und Thomas für die Unterstützung und den fachmännischen Rat. AL
Veröffentlicht: Donnerstag, 08. September 2011 19:35
Bei kühlem Bier und leckeren Essen, genießen die Besucher den Tag
Manch ein Wanderer wird sich gewundert haben, weshalb die Rufe des Eichelhähers von entfernter Musik unterbrochen wurden. Verantwortlich waren die Bären! Naja, um genau zu sein war es eine Feier für die Bären – das erste Jubiläum des Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald.
Obwohl allen Festhelfern bei dem morgendlichen Wetterbericht Angst und Bang wurde, kamen trotz Sonnenpausen und zwischenzeitlichen Schauern mehr als 2000 Besucher in den Park um dem bunten Treiben beizuwohnen. „Musik gekonnt, Bier kalt, Essen super. Und den Bären geht’s auch gut“, antwortete ein entspannter Besucher auf die Frage, wie es ihm gefalle. Dass für unsere kleinen Besucher neben dem lustigen Festbetrieb allerdings noch weitaus mehr geboten war, darf an dieser Stelle nicht unter den Tisch fallen. Manch einem Kind viel die Entscheidung zwischen Mohrenkopfschleuder, Bastelecke, Schauschnitzerei, Tombola, Hüpfburg, Tiermaskenschminken und Kegelbahn sichtlich schwer. Zum Glück waren Mama und Papa lang genug damit beschäftigt, sich das deftige Essen schmecken zu lassen und den Klängen des Musikvereins Schapbach zu lauschen, so dass letztendlich doch alles einmal ausprobiert werden konnte.
Weniger entspannt und scheinbar ohne Hunger ging manch ein ehrenamtlicher Helfer vertieft seiner Arbeit nach. „Die Gläser spülen sich nicht von alleine“, sagt der Bärenfreund Stefan Huber und präsentiert seine verschrumpelten Hände. Aber das soll nur ein Beispiel sein. Über das ganze Parkgelände verteilt, gaben sich etliche Helfer größte Mühe, den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren.
Zu Freuden des Parkteams wurden die stündlichen Führungen, selbst während eines kurzen Schauers, rege besucht. Das ist wieder einmal der Beweis – Echte Tierfreunde gehen für ihre Lieblinge durch Hagel und Sturm!
Kuschelig hatten es dagegen die Teddybärenfreunde, die ihre handwerklichen Kunstwerke wie Gaby Prinz und Pit Steiner präsentieren ihre handwerklichen Meisterstücke auf der Teddybären-Börsejedes Jahr in der Festhalle Schapbach zur Schau stellten. In diesem Jahr nahmen Sie Abschied von Walter Herzog, der diese Veranstaltung viele Jahre mit ihnen gemeinsam durchführte, sich aber nun in den Ruhestand verabschiedet.Es wird drüber nachgedacht, den Teddybärenfreunden im nächsten Jahr ein trockenes und sicheres Plätzchen direkt auf dem Festgelände zu organisieren, damit alle Vertreter der Bären an einem Ort vereint werden.
Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit. Überall packen Wolfs- und Bärenfans ihre sieben Sachen um inmitten des Schwarzwaldes das einjährige Jubiläum des Bärenparks zu feiern. Während sich die einen für ein erholsames Wochenende im Herzen der Natur bereit machen, hat das Parkteam und zahllose ehrenamtliche Helfer mit den Vorbereitungen alle Hände voll zu tun. Nun gilt: Alle müssen an einem Strang ziehen und einen kühlen Kopf bewahren – was bei den sommerlichen Temperaturen gar nicht so leicht ist.
1-2-3! Alle packen kräftig mit an, als der erste Stand mit vereinter Kraft aufgestellt wird.
Zwar mit Schweißperlen auf dem Gesicht aber dennoch lächelnd äußert sich das Vorstandsmitglied Ludwig Hoferer zu dem bevorstehenden Fest: „Das wird eine Gaudi! Aber ich hab das Gefühl wir brauchen noch mehr Helfer“. Wer hätte schon gedacht, dass der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald nach gerade einmal einem Jahr bereits so bekannt und beliebt ist. Selbst aus der Schweiz kommt manch ein Bärenfreund um persönlich die Feierlichkeiten zu unterstützen - Ein Beweis dafür, dass Tierschutz eben doch die Landesgrenzen überwinden kann!
Wenn auch Sie Lust haben den Tierschutz tatkräftig zu fördern, freuen wir uns natürlich über Ihre Hilfe während des ersten Jubiläums des Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald.
Bei Interesse melden Sie sich einfach unter unserer neuen Festnetznummer: 07839/910380
Zirkusleben hinter den Kulissen-da hört der Spaß auf!
Zirkus Luna gastiert dieses Wochenende in Freudenstadt. Es scheint fast wie eine Parodie, dass dieser Auftritt parallel mit dem siebten Bärenparkfest des Alternativen Wolf-und Bärenparks zusammenfällt. Und uns fällt es schwer zu begreifen, wie ein Landkreis, der von unserer Tierschutzphilosophie so angetan ist, diese Gastspielgenehmigung erteilt. Auf unser Nachfragen wurde uns die Auskunft gegeben, dass alle korrekten rechtlichen Schritte eingeleitet wurden.
Gestern kam dann ein Nachtrag, der uns bestätigte, dass alles „tierschutzkonform“ sei.
Tierschutzkonform? Ob die Bären und der Elefant, dieser Aussage zustimmen würden?
„Der Zirkuswagen ist ausreichend groß […]
Ausreichend? Für wen? Für den praktischen Transport sicherlich. Für den Lebensraum eines Bären niemals.
[…] und hat diverse Beschäftigungsmöglichkeiten wie Baumstämme und Reifen.“
Ein wahrhaft trauriges Inventar für solche neugierige und verspielte Tiere wie Bären.
Wir ersparen Ihnen den Rest des Schriftwechsels, in dem abschließend hervorging, dass das Landratsamt nicht eingreifen kann, solange die tierschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.
Es ist an sich schon sehr zweifelhaft diese Bestimmungen so zu deklarieren, dass sie die Tiere schützen würden. Aber daran geben wir natürlich nicht dem Landrat die Schuld. Ein entsprechender Entwurf des Bundesrats zum Verbot von Wildtieren in Zirkussen wurde jüngst durch unsere Regierungsparteien abgelehnt. Aber die Stimmen, die sich für das Verbot stark machen, werden lauter: Laut der Tierrechtsorganisation PETA sprechen sich sowohl die Bundestierärztekammer sowie zwei Drittel der Bundesbürger für ein solches Verbot aus.
Wir können diese Zahlen durch unsere Besucher bestärken, die ihren Unmut über die unzureichenden Zirkusleitlinien jeden Tag ausdrücken. Die Auswirkungen dieser unzureichenden Leitlinien werden für sie durch unsere Bären sichtbar gemacht. Durch Kaja, die sich sobald sie in die Nähe des Zaunes kommt, an den Zirkuswagen erinnert wird , der 26 Jahre ihr zu Hause war und deren Maße sie heute noch zwanghaft abläuft. Wenn Sie Poldi sehen, der seine starke Arthrose in den Hinterbeinen nicht verbergen kann. Die Krankheit hat er sich während des jahrelangen Vegetierens in einer umgebauten LKW Garage eines Zirkusunternehmens zugezogen. In der gleichen Umgebung hat Schapi vermutlich sein Augenlicht vollständig verloren. Und diese Haltungen sind bei uns in Deutschland ganz legal. Das macht unser Land in Sachen Tierschutz zu einem Entwicklungsland, denn 13 andere europäische Länder haben längst ein Verbot für Wildtierhaltungen in Zirkussen erlassen.
Heidelberg nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Diese Stadt lässt nur Zirkusse gastieren, in deren Bestandsbüchern keine Tierschutzverletzungen zu finden sind. Und stellen Sie sich vor: Damit fallen automatisch 90 Prozent der Unternehmen durch. Diese Regelung hat sich bewährt und lädt ja gerade zu dazu ein, sich anzuschließen. Luna wäre dabei nämlich auch durchgefallen, wie diese Chronik der PETA zeigt. Wir bitten den Landkreis Freudenstadt inständig, sich dieser Idee anzunehmen und künftig keinen Zirkussen mit Wildtieren mehr ein Gastspiel zu genehmigen. Für Freudenstadt würde dies keinerlei Nachteil darstellen. Im Gegenteil, sie würde sogar eine klare Linie fahren und sich hinter den Bärenschutz stellen.
Die von uns in kurzer Zeit gesammelten über 1000 Unterschriften fordern dasselbe!
Schließen Sie sich uns an!
-Gehen Sie nicht in eine Zirkusvorstellung!
-Beschweren Sie Sie sich bei den zuständigen Behörden und sprechen Sie sich für das Verbot aus!
-Informieren Sie sich in unseren Park und unterschreiben Sie unsere Petitionsliste!
Im Namen unserer Bären und all derjenigen Wildtiere, die ein schmerzvolles, unwürdiges und trostloses Leben im Zirkus erleiden müssen bedanken wir uns für ihre Mithilfe. Ihr Bärenpark-Team
Gemeinsam mit Ihren Eltern hatte das Mädchen erstmalig vor, den Bärenpark zu besuchen. Hier wollte sie am Sonntag die Spiele und Tänze der Hobby-Indianer miterleben. Es war wohl eine Überraschung, das sie und ihre Eltern gleich am Eingang vom Oberbürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, Gerd Reinhardt und vom Ortsbürgermeister, Franz Jaworski...