BESTE BILDER GESUCHT!
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- Kategorie: News - STIFTUNG für BÄREN
- Veröffentlicht: Dienstag, 07. Juli 2015 08:48

Liebe Fotofreunde,
auf der Suche nach Euren Lieblingsmotiven reißen wir unsere Augen wieder ganz weit auf!

Liebe Fotofreunde,
auf der Suche nach Euren Lieblingsmotiven reißen wir unsere Augen wieder ganz weit auf!
Liebe Fotofreunde,
auf der Suche nach Euren Lieblingsmotiven reißen wir unsere Augen wieder ganz weit auf!
Sicher wart ihr in den vergangenen Monaten fleißig und habt in den beiden Alternativen Bärenparks in Worbis und im Schwarzwald tüchtig Bären und Wölfe fotografiert. Gerne würden wir Eure Motive mal ansehen und sie eventuell für den Wolfs- und Bärenkalender 2015 verwenden. 3.000 Stück werden davon gedruckt. Sie gehen an Bärenfreunde in ganz Deutschland und über die Grenzen des Bundesgebiets hinaus.
Selbst wenn es Eure Fotos nicht in die exklusive Auswahl von 24 Motiven für den Kalender schaffen. Die Motive können wir sehr vielseitig in unseren Druckmaterialien zum Wohl unserer Bären verwenden – zum Beipiel in unserem Magazin Bärenspur, in Broschüren oder auch auf unseren Webseiten.
Infos / Anforderungen
Die Fotos müssen in den beiden Alternativen Bärenparks Worbis und Schwarzwald aufgenommen worden sein. Bildgröße: 10 x 15 cm (Hoch- und Querformat); mindest. 300 dpi (die längere Seite von 15 cm bei 300 dpi sollte etwa 1.800 Pixel entsprechen); Dateiformat: jpg oder tif. Der Bildtitel muss den Namen des Fotografen enthalten. Jeder Teilnehmer kann nur seine drei besten Motive einreichen. Einsendeschluss ist der 16.8.2015. Eure Fotos könnt ihr hier hochladen: http://www.baer.de/startseite/lieblingsmotive
Bitte beachtet, dass dies kein Fotowettbewerb ist. Ein Sieger wird nicht ermittelt. Wir sind bemüht, alle eingereichten Fotos objektiv zu bewerten und auszusuchen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Veröffentlichung. Mit dem Einsenden der Bilder erhält die STIFTUNG für BÄREN das Recht, die Fotos zum Wohl ihrer Tiere zu veröffentlichen. Wenn der Kalender zu haben ist, informieren wir via Homepage und Newsletter.
Wir freuen uns auf Eure Lieblingsmotive!
Euer Bärenpark-Team



Für ambitionierte Naturfotografen organisiert der Bärenpark zwei spezielle Fototage. Termin ist das Wochenende am 25. und 26. Juli. Die Fotografen profitieren von besonderen Bedingungen.
Der ALTERNATIVE WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD bietet seinen Tieren Bedingungen wie in der Natur. Dafür ist der Park bekannt. Für die Bären ist das wichtig, sie sollen nach einem Leben in schlechter Haltung wieder zu mehr Natürlichkeit zurückfinden. Selbstverständlich profitieren auch die Besucher von diesen Bedingungen, insbesondere Naturfotografen.
Weder stören Eisenbarren noch Betonwände beim Bildermachen. Auch stehen die Bären hier nicht auf penibel gepflegtem Englischem Rasen oder am Rande eines Teichs mit gepflastertem Ufer. Im Wolf- und Bärenpark Schwarzwald ist alles wild: sprudelnde Schwarzwaldbäche; Dickichte aus Farn und Brombeeren, die nur Bären durchdringen können; sturmgekippte Bäume, die die Bären für Balance-Übungen nutzen. Entsprechend sind Motive möglich, für die man sonst weit reisen muss.
Grundsätzlich heißt das Bärenpark-Team Fotografen immer willkommen. Spezielle Aussichtspunkte und Fotofenster stehen das ganze Jahr über zur Verfügung. Am 25. und 26. Juli schafft das Bärenpark-Team jedoch Bedingungen, die einmalig sind: Die Fotografen dürfen beispielsweise zu exklusiven Besucherzeiten in den Park und sind dann unter sich. Die erste „Schicht“ ist morgens von 6 bis 10 vorgesehen, die zweite abends von 18 bis 22 Uhr. Das garantiert, dass die Fotografen ungestört arbeiten und sie ihr Fotogepäck unbedenklich abstellen können. Außerdem werden zusätzliche Beobachtungsplattformen aufgebaut sein, die einen uneingeschränkten Blick in die Freianlage ermöglichen. Ausgebrachte Beutestücke garantieren, dass Bären und Wölfe auch aus ihren Verstecken kommen. Der Bärenpark stellt zwei Räume zur Verfügung, in denen die Fotografen ihre Laptops nutzen oder Fachgespräche führen können.
Termin/e: Samstag, 25. Juli und Sonntag, 26. Juli
Kosten: 1 Tag: 100 Euro; 2 Tage: 170 Euro - inklusive Eintritt
Teilnehmer: maximal 30 Personen
Anmeldung: bis spätestens 20. Juli
Telefon: 0 78 39 – 91 03 80


Der Bärenpark bietet während den Sommerferien eine Reihe von Sonderveranstaltungen für Familien und Kinder an.
Nach den erfolgreichen Führungen für Familien und Kinder zu Ostern und im Herbst bieten wir jetzt auch im Sommer ein buntes Programm an. Kinder und Eltern können tolle Sachen in der Natur erleben und viel Interessantes erfahren.
Ferien-Familienführung
jeden Freitag in den Ferien, 15 Uhr
Termine: 07. 08., 14. 08., 21. 08., 28. 08., 04. 09., 11. 09.
Preis: 3 Euro für Erwachsene; 2 Euro für Kinder von 6-13 Jahren - max. 25 Personen
Bitte anmelden! Bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung.
Tel. 0 78 39 - 91 03 80 oder unter
Bärenstarkes Kinder-Programm für die Sommerferien
jeden Dienstag in den Ferien, 10-16 Uhr
wechselnde Themen
Preis: 20 Euro - inklusive Mittagessen und Eintritt; max 15 Kinder von 6-13 Jahren
Termine:
04. 08. Bärentag: Heute dreht sich alles um das Thema Bären.
11. 08. Wolfstag: Spielerisch erfährt man Spannendes zum Thema Wölfe.
18. 08. Waldforscher: Wir pirschen gemeinsam durch den heimischen Wald.
25. 08. Wasserforscher: Wir erforschen den Bärenpark-Bach und seine Ufer.
01. 09. Basteln mit Naturmaterialien – für Kreative: Wir sammeln, was der
Wolf- und Bärenpark hergibt und basteln daraus tolle Dinge.
08.09. Insektenforscher: Ausgerüstet mit Lupe und Pinzette schauen wir
nach Krabbeltieren im Bärenpark.
Bitte anmelden! Bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung.
Tel. 0 78 39 - 91 03 80 oder unter
Bäriges Angebot: Wer drei Mal kommt, darf ein Mal kostenlos teilnehmen!
Ausrüstung: Wir werden die meiste Zeit im Freien verbingen. Bitte an robuste Kleidung und Sonnenschutz denken. Ferngläser, Lupen etc. für die Tierbeobachtung kann jeder der hat gerne mitbringen.
Heute, 26. Juni, jährt sich zum 9. Mal der Todestag von Bruno, dem ersten Bären, der nach der Ausrottung der Art vor über 170 Jahren, wieder nach Deutschland eingewandert war und dann erschossen wurde. Gelegenheit für die STIFTUNG für BÄREN, sich in der Heimat von Bruno, dem oberitalienischen Trentino, umzuziehen. Könnte vielleicht schon bald ein neuer Bruno zu uns kommen?

Am Samstag, den 4. Juli findet ab 21 Uhr die nächste „Nacht der glühenden Augen“ im Alternativen Wolf- und Bärenpark statt. Besucher können im Dämmerungslicht auf spannende Tierbegegnungen hoffen. Weitere Termine: 1.8., 21 Uhr und 5.9., 20 Uhr
Die Wölfe werden im Mittelpunkt stehen. Bei einem abendlichen Rundgang erzählt ein Experte des Parks alles Wissenswerte zu der charismatischen Tierart. Die Lebensweise des Wolfs ist ein Thema oder auch seine Rückkehr nach Europa.
Das Bärenpark-Team lockt die Wölfe mit reichlich Fressen aus ihren Verstecken. Den einen oder anderen Bären ruft dies auch auf den Plan. Bei solchen Gelegenheiten können sich Bär und Wolf auch mal nahe kommen. Dies ist von Seiten des Parks durchaus gewollt, sollen doch vor allem die Bären beschäftigt und ihre Sinne geschärft werden. In ihrem früheren Leben im Zirkus oder in engen Zwingern mussten sie viel Stumpfsinn erleben.
Die Besucher können sich jedenfalls auf einen spannenden Abend einstellen. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden. Sie kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder bis 14 die Hälfte, 10 Euro. Ein herzhafter Snack ist bei diesem Abenteuer inbegriffen. Bitte telefonisch anmelden, 0 78 39 - 91 03 80, oder unter: schwarzwald@baer.de

Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald hat viele schöne Seiten zu bieten – zu jeder Jahreszeit. Im Moment blüht der Rote Fingerhut, eine spektakuläre Pflanze, die den Besuchern des Parks geradezu den Kopf verdreht.
„Es ist lustig wie die Leute die Köpfe hin und herwerfen“, schmunzelt Ralf Bürglin. Der Pressesprecher des Bärenparks hat Besucher beobachtet, die auf der Nordseite des Parks unterwegs sind. Links des Wegs hinterm Zaun gibt es die Bären und Wölfe zu beobachten, rechts entlang der Wegböschung stehen unzählige Blütenstände des Roten Fingerhuts. „Es scheint, als wären die Leute hin- und hergerissen: Soll ich jetzt zuerst den Bären hinterherschauen oder den Fingerhut genau betrachten?“ sagt Bürglin.
In diesen Tagen schwärmt Bürglin vor allem für den Fingerhut. „Das ist eine wunderschöne Pflanze mit einer faszinierenden Biologie“ sagt der Pressesprecher. „Wie Sonnenblumen wenden sich auch die Einzelblüten des Fingerhuts zur Sonne hin. Die Blüten werden als Einkriech- oder Rachenblumen bezeichnet, in die vor allem Hummeln krabbeln. Kleineren Insekten ist der Zugang durch senkrecht stehende Sperrhaare verwehrt. Für die Hummeln dient der untere Teil der Blüte als Plattform zum Landen. Spazieren die Insekten in die Blüte hinein, streifen sie mit den Rückenhaaren an den Staubgefäßen. Den Pollen tragen sie anschließend zur nächsten Blüte.“
Auf ein weiteres interessantes Phänomen weist der Pressesprecher Besucher hin: „Der rote Fingerhut ist ein Zwitter, wobei sich männliche Blüten später in weibliche wandeln. Und die Blüten entstehen erst unten, dann oben. Dieser Mechanismus hilft, damit sich die Pflanze nicht selbst bestäubt.“
Ein bisschen Kopfzerbrechen macht Ralf Bürglin die Tatsache, dass Besucher den Roten Fingerhut auch innerhalb des Bärenparks immer wieder pflücken: „An den Blumen sollten sich hier doch alle freuen können. Außerdem ist der Rote Fingerhut hochgiftig – alle Teile der Pflanze. Laut Universitätsklinikum Bonn können schon zwei bis drei eingenommene Blätter bei Erwachsenen zum Tod führen.“

„Darum“, rät Bürglin, „die Blüten nur mit den Augen genießen.“ Und er fügt an: „Aber schnell! Die Lebensdauer der Blüten beträgt nur etwa sechs Tage. Und wenn Sie Glück haben, bekommen Sie Fingerhut und Bären auf ein und dasselbe Foto.“