JURKA Kolumne 01.08.2017

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Grüß Gott und Ciao! Ich habe einen Luchs gesehen! – so rief ein Junge neulich ganz erfreut einer Grünkutte zu. Wo denn? Fragte die Grünkutte. Na, hier im Fernseher im Blockhaus! war seine Antwort.
Ja, wie ihr seht, meine Lieben, machen CATRINA und CHARLIE, die beiden Luchse, intensiven Gebrauch von den natürlichen Versteckmöglichkeiten in der Anlage. Die nachtaktiven Tiere genießen die Tiefen des Dickichts. Endlich können sie sich zurückziehen, wann immer ihnen danach ist. Aber ich muss schon gestehen, dass ich auch ein wenig neugierig bin, ihnen bärsönlich gegenüberzustehen, wenn sie sich erst einmal hier im Park eingelebt haben und zu uns Bären dürfen. Das Miteinanderleben ist letztlich das, worauf es ankommt, oder? Dass es dabei auch hin und wieder zu Streitigkeiten kommen kann, haben unsere alten Vierbeiner KAJA und ADI letzte Woche auf recht impulsive Weise gezeigt: Wenn sich Wolf und Bär in die Wolle kriegen, dann geht es meist um’s Fleisch. So auch am Mittwoch, als die Grünkutten ein Reh über den Zaun warfen. KAJA, die übrigens in letzter Zeit immer mehr über sich hinauswächst, inspizierte als erste das Frischfleisch. Was natürlich unserm ADI, der wie KAJA gerade seinen zweiten Frühling durchmacht, überhaupt nicht schmeckt. Und dann ging’s los: Wolf auf der einen, Bär auf der anderen Seite, Reh in der Mitte. Ein Kräftemessen, dass ein einzelner Wolf wohl kaum für sich entscheiden kann. Aber ADI ließ nicht locker. KAJA zerrte und zerrte das Reh samt Grauwolf den gesamten Hang der ehemaligen Seniorenresidenz herab, schüttelte ADI schließlich ab und verschwand siegreich mit ihrer Beute im Gebüsch. Was für ein unvergesslicher Anblick!

Neulich gab es hier im Park leider auch einen Anblick, denn ich sehr, sehr gerne vergessen würde:  Ein Ara an der Leine! Umhergeführt wie ein Accessoire! Ist das zu fassen? Wie respektlos und dreist kann man nur sein? Eine Situation, die wir noch nie hier hatten und die wir auch nie wieder erleben möchten. Soll denn die Parkordnung schon wieder geändert werden?

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif -  und die Augen offen!

Eure JURKA

JURKA Kolumne 25.07.2017

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Sie sind da! In den letzten Monaten habe ich immer wieder die Gerüchte gehört, dass die Grünkutten vorhaben, ein Paar Luchse zu retten. Des Öfteren habe ich beobachtet, wie an der Anlage gebaut, neue Zäune errichtet und alte um gut einen Meter erhöht wurden. Meine Freunde aus dem Ehrenamt haben keine Mühe gescheut, um unsere Oase hier im Schwarzwald katzengerecht herzurichten. Ein bisschen verwundert war ich schon, zugegeben, denn ich habe vorher noch nie gehört, dass es in unserer Republik eine Anlage gibt, in der Bären mit Luchsen gemeinsam leben. Na ja, jedenfalls wurde es dann still um das Thema und ich hatte es fast vergessen, bis letzten Dienstag in aller Frühe ein reges Treiben hier im Park stattfand. Noch bevor ich richtig wach war, hatte ich einen ungewohnten Geruch in meinem feinen Näschen. Nach kurzer Überlegung war mir aber klar: sie sind da! Die zwei Luchse sind tatsächlich hier bei uns angekommen! Endlich konnten sie ihr karges Betonbodenheim in Straßburg verlassen. Ich wünsche den Beiden alles Gute und eine angenehme Eingewöhnungsphase. Also, CATRINA und CHARLIE, herzlich willkommen im Bärenpark! 

Und was machen eigentlich die neuen Wölfe? fragt sich bestimmt der ein oder andere von euch. An sich verhalten sie sich recht unauffällig, soweit ich das beurteilen kann. Der Durchgang von ihrem Rückzugsgebebiet zur großen Freianlage ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit offen, aber sie gehen einfach nicht durch. Bis Montag zumindest. Jawohl, gerade noch versunken in der Vorstellung, bald auf einen Luchs zu treffen, marschiere ich ahnungslos am Hang entlang und wenn sehe ich da – BASCO! Ich weiß nicht wie und warum er alleine durch den Schieber durch ist, aber er hat’s getan. Neugierig hat er mich angeschaut und ich bin energisch auf ihn zu gerannt um meinen Standpunkt klar zu machen. Dann verschwand er im Gebüsch.

 Was war das also für eine aufregende Woche. Neue Mitbewohner, ein Wolf im Dickicht und zu guter Letzt gab es noch ein Fest im Bonifazhof, zudem auch die Grünkutten eingeladen waren. An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an die netten Menschen vom Bonifazhof!

Haltet die Ohren steif!

Eure JURKA

Impressionen Indianerfest 2017

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Impressionen Indianerfest 2017

Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Indianerfest 2017 zurück und bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Besuchern und Mitwirkenden. Besonderen Dank an unsere Ehrenamtlichen, die Four Suns und Roberto Martinez. Nachfolgend haben wir einige EIndrücke der zwei Tage in einem kleinen Clip festgehalten. Wir freuen uns sehr auf Euren Besuch zum Indianerfest 2018.

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Zwei Luchse gerettet!

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Luchs in Straßburg

Zwei Luchse  aus dem Parc de l´Orangerie Straßburg wurden nach monatelangen Verhandlungen durch die STIFTUNG für BÄREN  übernommen und im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald untergebracht.

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Das war das Indianerfest 2017

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„Es war eine sehr angenehme Atmosphäre mit dem Publikum. Die Arbeit, die in diesem Projekt geleistet wird, ist eine sehr noble Geste. Dass den Tieren geholfen wird ist für mich ein Zeichen, dass noch gute Leute auf unserer Welt existieren. Es gibt mir Vertrauen darauf, dass nicht alle so egoistisch sind, wie es in unserer Gesellschaft oft der Fall ist. Was hier auf die Beine gestellt wurde ist motivierend und lässt mich auf die Zukunft hoffen.Roberto Martinez, Aztekischer Tänzer

Graue Wolken hängen am Samstagmorgen über dem Bärenpark, als Mitarbeiter, Freiwillige und Händler das Gelände betreten. Der ein oder andere skeptische Blick fällt zum Himmel, vorsorglich wird die Musikanlage abgedeckt. Soll nach der ganzen, intensiven Vorbereitung das Indianerfest 2017 womöglich ins Wasser fallen?

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Milan tau(ch)t auf

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Wolf Milan

"Wo ist denn der neue Wolf?" wurden wir in den letzten Wochen immer wieder gefragt. Eine gute Frage, denn Neuankömmling Milan war seit dem Bärenfest wie vom Erdboden verschlungen. Und das im wahrsten Sinne, denn Milan versteckte sich tief in einer Bärenhöhle. Immerhin verrieten Spuren vor dem Höhleneingang, dass er die Höhle in der Nacht auch mal verließ. Doch wie füttert man einen Wolf, den man nie zu sehen bekommt? Einfach Fleisch in die Anlage zu werfen hatte wenig Sinn, da die Bären Katja und Jimmy sehr schnell "aufgeräumt" hätten. Selbst der Versuch, Milan in der Nacht oder in der Dämmerung zu füttern, wurde von Katja schnell durchschaut und -schwupps- landete das Fleisch im Bären- statt im Wolfsmagen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als abzuwarten. Und tatsächlich: vor einigen Tagen war die Bärenhöhle verlassen und zwei lange Wolfsohren lugten tagsüber aus dem Gebüsch. Inzwischen hat Milan begriffen, dass die Pfleger ihm nichts Böses antun wollen, sondern oft etwas zu Fressen für ihn dabei haben. Er beobachtet zwar alles noch aus sicherer Entfernung, aber ohne Anzeichen von Angst. Auch die Bären versetzen ihn nicht in Schrecken, er hält nur Abstand zu ihnen. Nun hoffen wir, dass er sich weiter gut eingewöhnt und beginnt, sein neues Wolfsleben zu geniessen. 

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