Bärenstarke Maschinen und bärenstarke Mitarbeiter – Hilti hilft im Tierschutz

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Anpacken für den Tierschutz

Die Firma Hilti ist bei den Profis auf kaum einer Baustelle wegzudenken. Auch in unserem Tierschutzprojekt ist das Unternehmen vertreten, doch nicht in Form einer Maschine, sondern ganz menschlich und sozial. Frank Hunold von Hilti packte heute bei uns mit an und half mit beim Bau der neuen Besucherplattform unter unserem Service- und Informationszentrum [SIZ].

Schon die Gründerväter der Firma Hilti verbanden unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung. Seit diesem Jahr gibt es eine Aktion unter dem Motto: Wir bauen eine bessere Zukunft. Hierbei werden die Mitarbeiter für zwei Tage im Jahr freigestellt, um bei sozialen Projekten mitanzupacken.

Wir, als gemeinnützige Tierschutzeinrichtung, sind überglücklich für diesen großartigen Einsatz und bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Hilti und Frank Hunold.

Wir freuen uns stets über ehrenamtliches Engagement, wer auch einmal bei frischer Luft und Blick auf Bär und Wolf Hand arbeiten möchte, schreibt uns einfach eine Mail an
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Sind die Bären schon in der Winterruhe?

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DORO bastelt noch an Feinheiten für ihre Winterhöhle

Nein. Zumindest nicht alle. Wer ist noch aktiv, wer schon in den Höhlen und was machen überhaupt die Wölfe. Eine kleine Momentaufnahme.

Die Winterruhe ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Bären, der fast allen unserer pelzigen Vierbeiner jahrelang versagt blieb. Umso mehr freuen wir uns daher, wenn Zirkusbären wie PARDO diesem Ruf der Natur folgen. Er und DAGGI sind zwei ehemalige Zirkusbären, die in dieser Saison schon relativ frühzeitig ihr Winterquartier bezogen haben. Auch PEDRO, LAURA und JIMMY haben sich seit einigen Tagen nicht mehr blicken lassen.

Die einstige Zoo-Bärin DORO ist dieser Tage hingegen noch kräftig am graben, buddeln und bauen. Besonders bei ihr sind wir tierisch Stolz auf die Entwicklung, denn sie kam in einem sehr hohen Alter zu uns und wusste kaum etwas von den faszinierenden Fähigkeiten, die in ihr stecken. Nach knapp 30 Jahren im Zoo musste sie Dinge wie Schwimmen, graben oder schlichtweg das Laufen am Hang erst in unseren Freianlagen erlernen. Mittlerweile ist sie fit in diesen Bereichen und zeigt uns immer wieder, dass es nie zu spät für einen Bären ist, Bär zu sein.

Auch RONJA und RAIK haben es mittlerweile hervorragend verstanden, mitten unter Bären zu leben. Jetzt, mit angehender Wintersaison, sind sie meist auf den Hügeln zusehen, wo sie nur allzu gerne im bunten Laub lieben und die Anlagen beobachten.

Unsere beiden Sorgenkinder sind zum einen MAX, der zwar großen Appetit hat, leider aber nicht genug zunimmt und daher wohl - wie in den vergangenen Jahren auch – nicht in die Winterruhe gehen wird. Außer ihm ist es noch CONNY, die wohl in der kalten Jahreszeit nicht ruhen wird.

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12.Dezember - Wolfsodyssee: Eine Reise in das verborgene Reich der Wölfe

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Der Naturfotograf und Autor Peter Dettling berichtet an diesem ganz besonderen Tag über die faszinierenden Geheimnisse der Wölfe in Kanada, der Schweiz und Deutschland. Besonders die Dreharbeiten zu seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm über das Calanda-Rudel inspirierten ihn zu diesem autobiographischen Werk, das gleichermaßen von persönlichen Abenteuern und fachlichem Hintergrundwissen geprägt ist.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe unseres Kompetenz-Zentrums kommt der gebürtige Schweizer in das Wolftal zu einer einzigartigen Multimedia-Präsentation.

Programm:
Multimediapräsentation Peter Dettling – Wolfsodyssee mit anschließender Signier- und Fragerunde jeweils um 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr.
Ort:
Seminarraum im Projekt SCHWARZWALD, Bad Rippoldsau-Schapbach
Kosten:
30,- Euro [per Vorkasse]
PS Ihr seid Teilnehmer_Innen? Dann fallen die Eintrittskosten von 9,- Euro für euch weg!
Aufgrund der hohen Nachfrage und des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung erforderlich.

 

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JURKA Kolumne 08.11.2020

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Da denkt man als Bär, man habe dieses verrückte 2020 überstanden, geht nun friedlich in die Winterruhe – und dann erfahre ich, dass unser geliebtes Tierschutzprojekt erneut seine Pforten für euch schließen muss. Es ist aber auch eine seltsame Zeit, in der wir leben, meint ihr nicht auch?

Dabei ist es draußen gerade so herrlich… wobei letzten Sonntag gar nicht mal so typisches „Sonntagswetter“ war, sondern eher Dauerregen, aber genau das sind Tage, an denen man die Wölfe am besten beobachten kann. Von daher hatten die Kinder beim interaktiven Sprachkurs „Wölfisch für Anfänger“ großes Glück, denn sie konnten die graupelzigen Vierbeiner wunderbar in ihrem Verhalten beobachten und ihre Sprache kennenlernen.
Na ja, ich hoffe jedenfalls, dass wir uns bald wieder in alter Frische wiedersehen und das alles nur noch Erinnerungen sind.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Eure
JURKA


 

BÄR-sinnliche Adventspakete

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Adventskalender

Helft uns in der Krise und freut Euch auf Weihnachten mit unserem Adventskalender!

Zur erneuten Eindämmung des Corona-Virus hat das Land Baden-Württemberg die Schließung der meisten öffentlichen Einrichtungen bis Ende November angeordnet. Leider ist auch unser Tierschutzprojekt betroffen und wir müssen den Park schweren Herzens bis auf Weiteres geschlossen halten.
Um Euch die Zeit ohne Bären, Wölfe und Luchse zu versüßen und die Vorfreude auf Weihnachten zu zelebrieren, haben wir erstmals einen Adventskalender mit Winterbildern aus unserem Tierschutzprojekt gestaltet.
Gleichzeitig helft Ihr uns mit dem Erwerb des Adventskalenders in Zeiten der Krise!
Der Adventskalender kann einzeln oder im Paket mit einem Gutschein erworben werden:

Adventskalender: 9 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
Format A4 mit Winterbildern aus dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

 

„Adventspaket“ Erwachsener: 19 Euro Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Erwachsener + 1x Adventskalender

„Adventspaket“ Kind: 17 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Kind + 1x Adventskalender

„Adventspaket“ Familie: 35 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) + 1x Adventskalender

 

Bestellen könnt Ihr Euer „Adventspaket“ oder den Adventskalender unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Euer Team vom Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Geboren im Zoo – und dann?

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zu viele Tiere - zu wenig Platz

Platzmangel im Koppenhagener Zoo kostete einen alten Bären und drei Wölfen das Leben. Der Versuch, die Tiere zu vermitteln, sei gescheitert, lautet es von offizieller Seite. In die nun freie Bärenanlage soll zunächst eine jüngere Bärin ziehen. Sie ist bereits trächtig und wird dem Zoo in Kürze Bärenwelpen „liefern“. Kaum ein anderer Fall der jüngsten Geschichte bringt die massiven Probleme von Wildtieren in europäischen Zoos so auf den Punkt wie dieser: zu viele Tiere, zu wenig Platz – und dennoch wird ohne Rücksicht gezüchtet. Das Produkt Tierbaby ist ein Besuchermagnet auf dessen wirtschaftlichen Faktor nur die wenigsten verzichten wollen. Artenschutz ist dahingehend ein großes Wort, dient allerdings meist nur als Deckmantel, denn ein Wildtier, insbesondere Bär und Wolf, werden nicht „produziert“ um ausgewildert zu werden. Zudem gehört der Braunbär nicht zu den gefährdeten Arten, wozu also diese immense Flut an Jungtieren?

Artenschutz funktioniert nur vor Ort in der freien Wildbahn, alles andere dient lediglich der Schaulust des Menschen. Was mit den Tieren dabei geschieht ist oft zweitrangig. Allein in unseren Tierschutzprojekten kümmern wir uns um unzählige Schützlinge mit diesem schweren Schicksal. Im Zoo geboren und an andere Zoos [DARIA (Foto), DORO, ELA] oder an Zirkusse [POLDI, DAGGI, JIMMY] verkauft, fristeten sie jahrelang ein Leben als Produkt.

Wir und unsere Partner-Organisationen vom internationalen Netzwerk European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries [EARS] bekommen im Schnitt jährlich zwischen 100 und 200 Anfragen zur Übernahme von Wildtieren. Insgesamt also rund 20.000 Tiere, für die es keinen Platz gibt - Pro Jahr!

Nach Angaben des Koppenhagener Zoos wurde versucht, die Tiere in anderen Einrichtungen unterzubringen – wir erhielten jedoch keine Anfrage.

Die Zucht von Wildtieren muss europaweit neu bewertet, idealerweise zunächst komplett gestoppt werden, bis einheitliche Richtlinien und Kontrollmechanismen für eine gerechtfertigte Zucht eingeführt werden.

 

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Trauer um SCHAPI

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SCHAPI [1991-2020]

Heute, am 26. Oktober 2020, müssen wir schweren Herzens Abschied von unserem SCHAPI nehmen. Ein Schlaganfall zwang den 29-jährigen Bärenmann in die Knie. Wir trauern um einen lebensfrohen Vierbeiner, der trotz seines Schicksals, seiner Blindheit, nie den Mut verlor und uns immer wieder zeigte, dass ein Wildtier allen voran im Herzen stark ist.

Und das brauchte er auch, denn die Menschen meinten es lange Zeit nicht gut mit SCHAPI. Geboren wurde er 1991 in einem großen Zoo, wurde als so genannter Zuchterfolg gefeiert, nur um schließlich an einen Zirkus verkauft zu werden. Ein Leid, dass er sich mit BEN [6.01.1991-30.01.2020] und POLDI teilte. Gemeinsam verbrachten sie 15 qualvolle Jahre in einer dunklen, trostlosen LKW Garage, hinter den Kulissen der schimmernden Zirkuswelt. Die drei zu befreien war wohl einer der schwersten Kämpfe, die wir je austragen mussten. Obwohl sie stark von ihrer Vergangenheit gezeichnet waren, blühten sie auf phänomenale Weise auf. Sie genossen ihr neues Leben in unseren Freianlagen, dass am 4. November 2010 für sie begann.

SCHAPI, der Patron von Schapbach, hat diese neue Welt leider nie sehen können, denn er war bereits blind, als er in unser Tierschutzprojekt kam. Eine nicht behandelte Entzündung kostete ihn sein Augenlicht, was ihn aber nicht davon abhielt, über sich hinauszuwachsen. Zum Beispiel, als er damals die Seniorenresidenz verlassen musste, weil dort Sanierungsarbeiten anfielen. Er sollte nur ein paar Tage in die größte, äußerst anspruchsvolle Sektion mit ihren Hängen und Hindernissen, den anderen Bären und den Wölfen. Doch SCHAPI hatte andere Pläne, denn er zeigte sehr deutlich, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehörte, im Gegenteil. In der rauen Nachbaranlage gefiel es ihm so gut, dass aus den paar Tagen nun fast fünf Jahre geworden sind.

Er war clever, genügsam und hat sich nie vor neuen Herausforderungen gescheut. Sein Ableben mag schmerzhaft sein, doch die Erinnerungen an SCHAPI könnten lebendiger nicht sein. Wenn zukünftigen Generationen von Bären ein ähnliches Leid erspart wird, so haben sie es auch ihm zu verdanken. Denn er trägt mit seiner ganz besonderen Art und seiner Geschichte dazu bei, dass Wildtiere eine Stimme bekommen, die Menschen berührt.

Danke, SCHAPI, dass wir dich kennen durften und danke für deine Kraft und Inspiration. Wir verabschieden uns mit Tränen aber auch mit einem Lächeln, denn nun bist du wieder mit BEN vereint und wachst auf deine liebevolle Weise über POLDI und die anderen Vierbeiner hier bei uns.

Halt die Ohren steif,

deine Grünkutten.

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Ü-BÄR-ragender Arbeitseinsatz für den Tierschutz!

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Gemeinsam anpacken!

Ein arbeitsreiches und produktives Wochenende liegt hinter uns. Im Rahmen unseres diesjährigen Herbst-Arbeitseinsatzes, den wir coronabedingt leider klein halten mussten, wurde wieder eine Menge geschafft! Gemeinsam wurden am Samstag und Sonntag der Forscherpfad saniert, ein Luchsrückzugsgebiet inklusive Liegeplattform für die Luchse gebaut, der Teich gereinigt, der Imbiss winterfit umgebaut, Leitungen eingegraben, die Tipis neu befestigt, ein Handlauf aus Holz erneuert, und und und…wir waren begeistert vom Einsatz unserer freiwilligen Helfer, die – obwohl in reduzierter Anzahl – wieder Bärenstarkes leisteten und gute Laune versprühten! Ruckzuck war am Samstag schon ein Großteil der Arbeiten erledigt, sodass am Sonntag neben ein paar Feinheiten alle Baustellen abgeschlossen werden konnten und wir nun zufrieden auf unser gemeinsames Wochenendwerk blicken können.
Von ganzem Herzen hierfür ein riesengroßes Dankeschön an alle Beteiligten und auch an diejenigen, die sich meldeten, aber durch die Corona-Pandemie leider nicht zum Einsatz kamen! Wir hoffen, dass unser Arbeitseinsatz im Frühjahr 2021 dann wieder ohne Einschränkungen stattfinden kann und freuen uns jetzt schon auf zahlreiche Hände, die für die Tiere mitanpacken!
Ein besonderer Dank geht auch an Familie Eiermann und das Team vom Campingplatz Königskanzel, die unsere fleißigen Helfer mit leckerem Essen und selbstgebackenem Brot verköstigt haben!

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Wenn der Bär ruht, wird es Zeit für den Wolf

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DORO und RAIK

PARDO war einer der ersten Bären, die RONJA und RAIK vor wenigen Wochen kennenlernten. Wie lange die drei gemeinsam in einer Anlage verbringen würden, überließen wir ihnen. Anfangs gestaltete es sich so, dass PARDO nach gut einer Stunde wieder den Rückmarsch zu den anderen Bären antrat, mit seiner unverwechselbaren, gelassenen Art. Neulich war er wieder mal zu Besuch bei den beiden. Im kalten, leichten Regen beobachteten wir, wie PARDO seine Runden drehte, wie er systematisch das Futter suchte, sich an den Bucheckern erfreute, den Walnüssen. Wir warteten auf ein Zeichen, dass er wieder zurück wollte. Und warteten. Und warteten.
Und warteten…

PARDO ist auch heute noch immer in der Anlage zusammen mit RONJA und RAIK und die wird er in diesem Jahr wohl auch nicht mehr verlassen. Denn er hat sich dort eine Höhle ausgesucht und eingerichtet. RONJA und RAIK schauen immer mal wieder bei ihm vorbei, blicken in die Höhle. Es ist ein ganz hervorragendes Beispiel für eine artenübergreifende Vergesellschaftung, über die wir uns sehr freuen. Für uns gehört es zu den schönsten Erlebnissen, wenn Tiere wie PARDO, die Zeit ihres Lebens nie in die Winterruhe gehen durften, so bärenstark ihrem natürlichen Verhalten nachgehen können.

Es sind also höchst interessante und spannende Szenen, die gerade in unserem Tierschutzprojekt stattfinden. Besonders in dieser Übergangsphase von der kalten zur warmen Saison zeigt sich, wie komplex das Verhalten der Wildtiere ist, wenn sie ihrer Natur folgen können.

Ganz aktuell hat sich nun auch DORO zu RONJA und RAIK gesellt. Wie wird sie in die Winterruhe gehen? Wie verhalten sich die wölfischen Vierbeiner? Winterzeit ist schließlich Wolfszeit.

Kleiner Hinweis schonmal vorweg an alle Besucher_Innen, die sich diese faszinierenden Naturerlebnisse nicht entgehen lassen wollen: ab dem 1.11. gelten wieder unsere Winteröffnungszeiten, also von 10:00 – 16:00 Uhr.

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Wenn Bären ihrer Natur folgen – Faszination Herbst

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DARIA

Kaum eine Zeit im Jahr ist abwechslungsreicher, bunter und spannender als der Herbst. Zumindest im Reich der Bären, Wölfe und Luchse. Jeden Tag gibt es in unserem Tierschutzprojekt gerade Spannendes zu beobachten und Neues zu entdecken. So geht zum Beispiel die Höhlensuche in die finale Runde. Denn jeder Bär hat individuelle Ansprüche an sein Winterquartier. Manchmal kann es dabei allerdings vorkommen, dass es zwei Vierbeiner auf dieselbe Höhle abgesehen haben.
In letzter Zeit war zu beobachten, wie die Spanierin DARIA scheinbar großen Gefallen SCHAPIs Behausung gefunden hat. Mit entsprechender Verwunderung musste der alte, blinde Bärenmann feststellen, dass nun eine Dame versucht, es sich in seiner Höhle gemütlich zu machen. Wovon er wenig begeistert war. Doch so wirklich schien sie in der Herrenwohnung nicht zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team aus der Tierpflege offerierte ihr durch feinfühliges Tiermanagement eine andere Höhle, eine, in der sie bereits in der letzten Wintersaison die kalten Monate verbrachte. Und siehe da – ohne große Umwege verschwand sie in ihrem alten, „neuen“ Quartier und war seitdem nicht wieder gesehen.

Auch die anderen Bären finden auf ähnlich interessante Weise ihre gerade den Weg in die Winterruhe, beobachtet von den strengen Blicken der Luchse und begleitet vom Heulen der Wölfe. Denn bald, wenn die Bären in den Höhlen sind und das Laub allmählich verschwindet, beginnt die Zeit der Wölfe und es bieten sich im Winter wieder tolle Einblicke ins Leben unserer Graupelze.

Noch ein kleiner Hinweis für die kalte Jahreszeit: ab dem 1. November gelten dann auch wieder unsere verkürzten Öffnungszeiten, täglich von 10:00 – 16:00 Uhr.

 

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