KAJA | 10 Jahre nach dem Zirkus

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KAJA stöbert im Schnee

Als sie im Juli 2011 gemeinsam mit ihrer Schwester LEONI [1984-2015] in unsere Schwarzwälder Freianlagen kam, war KAJA bereits eine Bärendame im gesetzteren Alter. Bis dato kannten die beiden Vierbeiner nur das Leben im Zirkus, wenn man dies überhaupt so nennen kann. In der Manege wurde sie zum Beispiel auf einen Roller gebunden und im Kreis gejagt, ihren Kopf dabei mit einem Maulkorb am Lenker festgebunden. Hinter den Kulissen wartete dann ein Käfig mit gut 4x4 Metern Fläche auf sie. Und das wars. 27 Jahre lang bestand ihre ganze Welt nur daraus.

Vor 10 Jahren änderte sich das. Das Zirkusunternehmen hat die beiden an uns abgegeben, mit der Leine an der Hand überführt. Seitdem ist Schluss damit. In unseren bewaldeten Anlagen darf KAJA Bär sein, sich zurück ziehen, wann immer und so lange sie will. Sie darf Winterruhe halten und gesundes Futter genießen. Sie hat gelernt, ein Bär zu sein und gibt dies sogar weiter. Aktuell lebt sie gemeinsam mit der Bärin FRANCA in der Seniorenresidenz, die sich stark an der Bärenoma orientiert.

Der Fall von KAJA erinnert uns immer wieder daran, was für eine rücksichtlose Ausbeutung es ist, Wildtiere zur Schaulust der Menschen zu missbrauchen. Aber es zeigt auch, was für ein unbändiger Lebenswille in den Vierbeinern lodert, wie viele ihrer natürlichen Instinkte nach über 20 Jahren noch immer zum Vorschein kommen können. Wir freuen uns, dass KAJA an Tagen wie heute nach Herzenslust mit ihrer Nase im Schnee stöbern kann, anstatt das sie auf einen Lenker fest gekettet ist.

Vielen Dank für die Patenschaften und Spenden, die es uns ermöglichen, unschuldigen Tieren wie KAJA einen naturnahen Lebensraum zu ermöglichen. 

Wir wünschen Ihnen, liebe Tierfreunde, einen bärenstarken 2. Advent! 

Ihr Team vom 

Projekt SCHWARZWALD

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JURKA Kolumne 04.12.2021

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Mit dem ersten Schnee kommen auch schon die ersten Geschenke, bärenstark! Von ganzem Heren bedanke ich mich für die tollen Sachen, die bereits bei uns eingetroffen sind. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als ich mich bei den Vierbeinern so umgehört hatte, was sie sich denn zu Weihnachten wünschen. Daraus habe ich eine kleine Liste erstellt und diese den Grünkutten gegeben. Und kaum hatten meine zweibeinigen Freunde den Wunschzettel ins Internet gestellt, schon werden wir reich beschenkt. Ich für meinen Teil habe ich mich ja am meisten über die vielen Nüsse gefreut. Habt ihr die Liste schon gesehen? Schaut einfach auf baer.de nach, wenn auch ihr uns Tieren die Zeit bis Weihnachten etwas versüßen mögt.

Ein bisschen fröhliche Stimmung tut nämlich gerade echt gut. Ich weiß nicht, ob ihr es schon gehört habt, aber leider wird in diesem Jahr unsere geliebte Bärenweihnacht nicht stattfinden, ihr könnt euch ja denken warum. Was ich sehr schade finde, denn die herzlichen Stunden gemeinsam mit euch gehören zu den absoluten Highlights in unserem Tierschutzprojekt. 

So werde ich die meisten von euch in diesem Jahr wohl nicht mehr sehen können. Aber lasst euch davon nicht unterkriegen oder entmutigen, nächstes Jahr um die Zeit freuen wir uns dafür umso mehr auf die Bärenweihnacht!

Also, haltet die Ohren steif und bleibt gesund!

Eure
JURKA


 

Video | Der Winter fängt an

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spannende Tierbeobachtungen in der Winterlandschaft

Auch in unserem Tierschutzprojekt ist der Winter angekommen. Mit diesen kleinen Impressionen wünschen wir euch einen bärenstarken Start in den Dezember! Wie man sieht, lohnt es sich auf einen Besuch hereinzuschneien, um die Beobachtung unserer Tiere in der schönen Winterlandschaft zu genießen. 

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Unsere Tore stehen Ihnen offen!

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Folgen Sie dem Ruf von RAIK

Besucherhinweis | für Tagesbesuch gelten KEINE G-Regeln

Kein Impfnachweis, kein Genesenennachweis, kein negativ Test – da sich der gesamte Rundweg unseres Tierschutzprojekts im Freien befindet, brauchen Sie aktuell für einen Besuch keine Nachweise vorzeigen. Bitte achten Sie lediglich auf folgende Schutzmaßnahmen:
Maskenpflicht im Kassenbereich/Shop, Toiletten, Engpässen und Warteschlangen
Die pädagogischen Elemente sowie der Spielplatz sind weiterhin geöffnet, hierbei bitte einen angemessenen Abstand einhalten
1,5 Meter Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen
Essen und Trinken gibt es To Go
Das der Innenraum von unserem Bistro „Bärenblick“ hat als Gastronomie unter Einhaltung der 2-G-Regelung geöffnet

Grundlegend gilt auf dem Rundweg KEINE Maskenpflicht.

Für Fragen, Infos oder ähnliche Anliegen stehen wir Ihnen sehr gerne unter 036074 2009-0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

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FRANCA | 2 Jahre nach der Rettung bleibt die Zukunft ungewiss

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nach 2 Jahren Bär sein - muss FRANCA wieder zurück in den Kerker?

Wenn Braunbärin FRANCA heute durch die Freianlagen im Projekt SCHWARZWALD wandert, ist es kaum vorstellbar, dass sie den Großteil ihres Lebens in einen finsteren Kerker verbringen musste. Heute vor 2 Jahren, am 29. November 2019, wurde sie aus der schrecklichen Hölle rücksichtsloser Schausteller befreit. Seitdem lebt sie unter freiem Himmel, naturnah, mit fließendem Wasser, Platz, Waldboden und Artgenossen wie KAJA. Die beiden alten Bärendamen verbindet mittlerweile sogar eine fast freundschaftliche Allianz. Endlich darf FRANCA ein friedvolles Bärenleben führen. Wieder zurück in den lebensverachtenden Kerker? Undenkbar. Nur leider für die Behörden nicht, denn die verantwortliche Präfektur in Frankreich wägt ernsthaft ab, FRANCA an ihren früheren Besitzer, den Mittelalter-Schausteller Poliakov zurückzugeben.

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Bärenweihnacht | fällt CORONA bedingt aus

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Leider fällt unsere traditionelle Bärenweihnacht 2021 aus

Schweren Herzens müssen wir unsere diesjährige Bärenweihnacht am 11. und 12. Dezember absagen. Aufgrund der aktuellen Situation der Pandemie bleibt uns dahingehend leider keine andere Wahl. Uns bleibt nur zu hoffen, dass die Entbehrungen nicht vergebens waren und freuen uns umso mehr auf die nächste Saison!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten dennoch eine BÄRsinnliche Zeit, viel Kraft und Gesundheit!

Ihr Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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HERO | auf dem Weg zum Wildtier

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HERO - Jäger trotz Handicap

Luchs HERO ist ein wahrlich beherzter Vierbeiner. Trotz seines starken Handicaps lässt er sich von steilen Hängen und dichtem Dickicht nicht abhalten. Zwar meist wackelig aber dafür voller Tatendrang bahnt er sich seinen Weg. Und wie viel Wildtier in der Katze steckt, musste ein wilder Eindringling neulich am eigenen Leib erfahren.

Ein neugieriger Marder wagte sich vor ein paar Tagen in HEROs Freianlage. Diesen Übermut bezahlte der wilde Vierbeiner mit seinem Leben. Auch wenn HERO mit seiner Behinderung einen recht angeschlagenen Eindruck macht, schlägt in seiner Brust das Herz eines kräftigen Wildtieres. So legte er ein nur allzu natürliches Verhalten an den Tag und machte Jagd auf den ungebetenen Gast.

Wir sind sehr glücklich über die Entwicklung von HERO. Bedenkt man seine Unterkunft, bevor er zu uns kam und betrachtet die Art und Weise, wie er durch die Freianlagen geistert, wird sehr schnell deutlich, was in einem Wildtier steckt, wenn man es lässt.

Dass wir Vierbeinern wie HERO diese Chance auf ein halbwegs natürliches Leben bieten können, verdanken wir den Paten und Unterstützern unserer Tierschutzarbeit. Vielen Dank!

Wenn auch Sie gemeinsam mit uns Leben retten und lebenswert gestallten möchten, hier finden Sie alle Infos zum Patenprogramm [PS: eine Patenschaft eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk].

Wir wünschen Ihnen allen einen bärenstarken 1. Advent!

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JURKA Kolumne 27.11.2021

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Spätestens mit dem ersten Advent am kommenden Sonntag dürfte auch beim letzten die weihnachtliche Vorfreude entfacht sein. Und bei uns Bären die große Müdigkeit. Die meiste Zeit der mittlerweile sehr kurzen Tage verbringen wir daher schon in den Höhlen. Zugegeben, wenn mich der ein oder andere kleine Hunger mal vor die Tür treibt, entdecke ich auch so manchen Artgenossen, der seiner Nase folgt. Außer DARIA, die habe ich eine Weile nicht mehr gesehen.

Umso erstaunlicher finde ich es, wie unfassbar aktiv alle anderen zu sein scheinen, die Zwei- als auch Vierbeiner. So haben die Grünkutten beispielsweise schon einen riesigen Weihnachtsbaum errichtet. Auch Sterne und Lichterketten hängen schön. Was für ein romantisches Bild, ihr Lieben, allen voran mit dem malerischen Wolfsgesängen, die durch den Schwarzwald schweben. Dazu passen ELA und HERO perfekt, denn die unternehmen jeden Morgen einen gemeinsamen Spaziergang, jeder in seiner Anlage, aber am Zaun entlang. Besonders ELA bekundet großes Interesse auf den Kuder von nebenan. Was könnte einem das Gemüt mehr erwärmen, als Frühlingsgefühle im November?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA


 

Winterwolf Edition

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Infotainment rund um den Wolf

„Über meine Erfahrungen mit Wölfen aus den Karpaten und den Karpatenländer werde ich berichten und auch über die Veränderungen der letzten Jahre erzählen. Denn während wir in Deutschland noch lernen müssen mit Wölfen zu leben, muss man in den Karpaten lernen die vorhandene Wolfspopulation nicht zu gefährden und das Miteinander leben mit Wölfen zu bewahren.“
Peter Sürth [Mensch-Wildtier-Management]

Mit diesem interessanten Bericht startet unsere spannende Infotainment-Serie am 2.12.2021. Bevor wir dann am 16. Dezember mit dem Thema Schäferei und Herdenschutzhunde in die Weihnachtspause gehen, werfen wir am 9. Dezember nochmals einen Blick auf die Wölfe in Deutschland.

Weitere Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie HIER

Uhrzeit: 19 Uhr
Eventart: Online-Event per Zoom
Alter: ab 12
Dauer: 1 Stunde

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