POPEYEs Blog Episode 77 | Großes Gewusel

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Manchmal seid ihr Menschen echt etwas seltsam 😅 Diese Stöcke mit den Krallen dran zum Beispiel – damit schiebt ihr einfach Blätter von einer Seite zur anderen. Checke ich nicht… Wenn ihr die Blätter wenigstens in eure Höhlen bringen würdet, aber nein, ihr kippt sie einfach in irgendeine Ecke. Irgendwie sinnlos, aber naja, macht ihr mal 🍂

Neulich habe ich aber gesehen, dass das BÄRsonal diese Krallenstöcke auch richtig sinnvoll einsetzen kann. Die Quelle zu unserem Teich wurde damit gefixt, sodass das Wasser jetzt viel besser zu uns fließt. Stabil! 💧
Das dachte auch meine ASUKA und hat direkt mit angepackt 🐻Während das BÄRsonal hinter dem Zaun an der Quelle gearbeitet hat, hat sie auf unserer Seite weitergemacht und mit ihren Tatzen ganz sauber das Laub vom Bachlauf entfernt. Richtig nices Teamwork ✨

Allgemein wuselt das BÄRsonal seit Tagen umher. Heute Morgen waren sie komplett aufgeregt und haben Futter überall im Bärenwald versteckt– sogar bunte Eier. 👀 Mir ist direkt klar, was abgeht. Heute kommen wieder viele kleine BÄRsucher mit Körben und gehen auf die Suche nach diesen Leckereien 🧺 Das ist jedes Jahr ein großes Ding. Es gibt viel zum Spielen und zu Entdecken und ich meine, ich rieche auch schon den Grill.
Jetzt die wichtigste Frage überhaupt: bekomme ICH auch etwas von den Leckereien ab? So ein paar von diesen bunten Eiern wären schon nice… Am Besten kommt ihr alle vorbei und sagt dem BÄRsonal mal, die sollen ein paar Eier rüberwerfen 😌 Je öfter sie das hören, desto besser meine Chancen.
Einfach mal gemeinsam manifestieren 🥚

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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Der Wolf und das Jagdgesetz

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Der Wolf und das Jagdgesetz
Der Bundesrat hat am 27.03.2026 einem Gesetzesentwurf vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zugestimmt. Somit wird der Wolf ins Bundesjagdrecht aufgenommen. Damit fällt die Zuständigkeit von der Naturschutzbehörde auf zur Jagdbehörde.

Doch was bedeutet das und welche Probleme gibt es?

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POPEYEs Blog Episode 76 | Anstandslos in die Saison

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Abgesehen von dem Schnee vor ein paar Tagen – ich war kurz komplett lost und dachte ich seh nicht richtig – ist nun wieder alles im Frühlingsmodus 🌸
Die Pfauenhähne fangen auch schon an, ihre Damen zu bezirzen. Ehrlich mal der Halbstarke mit seinen paar traurigen Stummelfedern hat es noch nicht so richtig drauf. Wirkt eher wie ein Versuch statt echtem Können. Meine ASUKA und ich sind übrigens auch wieder aktiv - just saying 😏

Und dann haben wir noch PEDRO… Bro hat wirklich null Game. Da werden er und LAURA mit leckerem Fleisch versorgt und ein Stück landet genau zwischen ihm und LAURA. LAURA, absolute Queen, geht natürlich direkt hin. Und was macht Pedro!? Schnauzt sie einfach an 😭 komplette Red Flag, ich kann nicht. Bei Fleisch verliert der wirklich die letzten 2% Anstand, die er noch hat.
Apropos unnötig stressen: DAGGI läuft auch wieder auf voller Karen-Frequenz 🙄 Wollte einfach nur nett „Guten Morgen“ sagen und werde direkt angepampt. Weiß nicht was die schon wieder für ein Problem hat, manches ändert sich einfach nie.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

komplett lost – verwirrt sein
Bro – der Typ
null Game haben – etwas nicht können
Queen – Königin (Bezeichnung für Damen, die man verehrt)
Red Flag – kein gutes Anzeichen bei Dates / Verabredungen
Karen-Frequenz – Karen ist eine Bezeichnung für nervige Frauen

JURKA Kolumne 29.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Bären zuhause im Wolftal

Als ich damals 2010 hier im Schwarzwald ankam, war ich die einzige Bärin weit und breit. Ein paar Wochen später folgten dann BEN, POLDI und SCHAPI, doch meine Bärentatzen die ersten, die hier im Wolftal Fuß fassten. Dies ist nun schon so lange her, dass es für mich schon alltäglich ist, aber das ist es nicht. Eine Gemeinde, die ein ambitioniertes Tierschutzprojekt unterstützt, findest du wahrlich nicht an jeder Ecke. Es hat letztlich ja auch gut sechs Jahre gedauert, von der Idee bis zu meiner Ankunft. Und im Laufe der Jahre haben ihr zahlreiche gebrochene Tiere zu neuem Mut gefunden, durften ein neues Leben genießen, durften endlich ohne Furcht und Schrecken leben.

Dafür kann ich, im Namen aller Tiere, gar nicht genug danke sagen. Erst letztlich fand daher der BaRiScha-Tag statt, an dem die ganze Gemeinde eingeladen ist, einen Tag mit uns zu verbringen und um zu schauen, was aus dieser Idee von einst geworden ist. Dies war alles nur möglich, dank unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatzes. Auch heute noch haben wir das große Glück, bärenstarke Menschen kennen zu dürfen, die selbstlos mit anpacken. Daher geht auch ein Riesendank an alle Helfer des Arbeitseinsatzes. Gemeinsam mit meinen Freunden in Grün habt ihr unseren wunderschönen Bärenwald auf Vordermann gebracht, fit für die Saison. Und das Timing hätte nicht besser sein können, angesichts des aktuellen Wintereinbruchs.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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RONJAs Report Folge 52 – Kaum wach, schon laut

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LAURA und PEDRO sind inzwischen nicht nur wach, sondern bekommen auch schon wieder Fleisch. Und ich sag’s euch: LAURA ist völlig aus dem Häuschen – scharrt mit den Tatzen und kann es kaum erwarten. Ich muss ja zugeben: so einen Blick möchte ich von ihr nicht abbekommen. PEDRO dagegen bleibt ganz gelassen, sitzt da und wartet ab, als hätte er alle Zeit der Welt. Eigentlich echt ungewöhnlich für unseren Riesen beim Anblick von Fleisch. Viel lauter dagegen ist ASUKA. Die brüllt schon wieder ordentlich rum. Naja, POPEYE hingegen ist zumindest wach. Und natürlich ist er als Erstes direkt baden gegangen. Kaum draußen, schon im Wasser, als hätte er all die Zeit nur darauf gewartet…

Rede Schwester, Rede! 😎 Ich bin wieder fully charged und bereit meinen Blog in die Tatzen zu nehmen! Als ob ich nur baden gegangen wäre – dabei hab ich schon so viel anderes gerockt 💪 Erstmal hab ich mich auf meinem Baumstamm präsentiert, voll draufgesprungen und von allen Seiten mein Glowup-Fell gezeigt🔥 Ich schwör, ASUKA und ich sehen so gut aus, das wäre eine Verschwendung, da nicht zu flexen. Dann sind wir quer durch den Wald gerannt, haben gecheckt, dass alles passt🌲 Der Ablauf vom Teich kam mir aber etwas lame vor, da musste mehr Bewegung rein. Hab mich direkt drum gekümmert. Bin eben ein Macher✨ – das Wasser schoss richtig schön raus. Jetzt gibt’s eine schöne Nasswiese unter dem Teich und er steht nicht mehr so hoch 🌊 Und das BÄRsonal? Natürlich wieder nur wie erstarrt am Zaun mit großen Augen. Vermutlich einfach überwältigt von meinem Können 💯🐻

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

fully charged– voll aufgeladen
Glowup - sichtbare positive Veränderung im Aussehen
flexen – angeben
lame – lahm, langsam, langweilig

JURKA Kolumne 22.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Was heißt eigentlich Freizeit?

Schön ist es hier bei uns im Schwarzwald. Doch in stillen Momenten denke ich noch immer an früher. Das macht ihr auch gerne, ihr Zweibeiner, ich weiß, ihr schwelgt fast schon für euer Leben gerne in Erinnerungen und der Vergangenheit und so. Ich bin ein Wildtier und lebe im Hier und Jetzt. Daher denke ich an was anderes, wenn ich an früher denke, und zwar an die Freiheit. Nicht immer habe ich in Gefangenschaft gelebt, wie ihr sicherlich wisst. Es gab eine Zeit, in der war ich frei. Ist es das, was ihr mit Freizeit meint? Ist Freiheit nur zu bestimmten Zeiten möglich? Ich habe gehört, dass ihr eure Freizeit gerne hier bei mir verbringt, im Bärenwald. Kann ich verstehen, Bären erleben und noch dabei Gutes tun, hört sich nach einer bärfekten Freizeitbeschäftigung an.

Doch nach all den Jahren habe ich das mit der Gefangenschaft noch immer nicht ganz kapiert. Gibt es da überhaupt was zu verstehen? Ihr könnt es mir ja erklären, wenn ihr das nächste Mal hier seid. Ostern ist ja nicht mehr weit weg, da findet ihr bestimmt freie Zeit, die ihr sinnvoll nutzen könnt. Und bei uns könnt ihr rätseln, an einer Nachtwanderung teilnehmen und sogar mit etwas Glück den Osterhasen treffen. Genießt also bei uns den herrlichen Frühling. Denn besonders die freie Zeit macht das Leben so richtig lebenswert.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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RONJAs Report Folge 51 – Höhlenklau und Blitzauftritte

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Man merkt langsam, wie ein frischer Frühlingswind durchs Revier zieht. Überall kommt wieder etwas mehr Bewegung rein, und bei den Bären tut sich inzwischen auch einiges. Ich habe euch ja schon erzählt, dass PEDRO und LAURA wieder ziemlich wach unterwegs sind – und PEDRO hat das natürlich sofort ausgenutzt.
Kaum war LAURA mal aus ihrer Höhle draußen, hat er sich frech wie er ist einfach reingelegt und dort erstmal ein ordentliches Nickerchen gehalten. Wollte wohl testen, wie es sich so schläft in einer echten Architektenhöhle. Dreist? Ja. Überraschend? Bei PEDRO eigentlich nicht.

Trotzdem sind die beiden gerade ziemlich niedlich zusammen. Sie wurden schon beim Kuscheln, Schmusen und Spielen erwischt. Also so richtig friedlich – zumindest solange niemand fremde Höhlen besetzt.
Und dann hatten wir noch einen echten Auftritt: DAGGI ist plötzlich aufgetaucht. Aber wie! Mit einem Affenzahn den Berg runter, direkt in den Teich gesprungen, ordentlich geschubbert, gebadet, gewaschen – einmal Komplettprogramm. Und seitdem? Schon wieder verschwunden. Kurz da, großes Kino, Abgang.

Unsere Jüngsten ASUKA und POPEYE lassen sich inzwischen auch ab und zu blicken. Aber richtig wach sind die beiden noch nicht. Wenn überhaupt, tauchen sie eher abends auf. Vielleicht noch etwas schüchtern dieses Jahr. Oder einfach Fans der ruhigen Abendstunden.
So oder so: Der Frühling klopft langsam an und ich behalte das natürlich ganz genau im Auge.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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JURKA Kolumne 15.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Raum zum Leben im Lebensraum

Die aktuellen Zeiten bieten viel Anlass zum Meckern, das Wetter gehört jedoch nicht dazu. Malerischer kann sich ein Frühling sich kaum zeigen. Die Natur ist im Sportmodus, an jeder Ecke kreucht und fleucht, fliegt und flattert es. Alle meine Artgenossen wandern durch den Bärenwald, futtern nach Herzenslust und genießen ihren Lebensraum. Und ganz genau dafür ist er doch da, der Lebensraum, oder? Einer mag mehr haben als ein anderer, doch das Wichtigste ist: Leben lassen.

Einen perfekten Lebensraum hat sich der gute Wolf GW2672m ausgesucht, ihr kennt ihn bestimmt als den Hornisgrinde-Wolf. Vor ein paar Jahren aus dem schönen Österreich eingewandert, bereichert er den Nationalpark Nordschwarzwald. Zum einen herrschen dort für ihn selbst ideale Bedingungen, zum anderen wollt ihr Menschen uns Wildtiere doch ganz genau da haben, oder? Leider gab es bis letzte Woche große Aufregung um den Wolf, er sollte abgeschossen werden, weil er Menschen zu nahe kam. Aber Hand auf’s Herz und unter uns: war wirklich er es, der euch zu nahe kam oder wart ihr es, die in seinem Lebensraum herumstromerten? Tourismus in allen Ehren, freut mich ja, dass ihr eure Freizeit im Freien verbringt, allerdings solltet ihr euch auch benehmen, wenn ihr in den Wäldern unterwegs seid. Die Abschussgenehmigung ist nun ausgelaufen, aus dem Fall lernen wollt ihr, hab ich gehört. Ein wundervoller Ansatz, also bitte, lernt daraus. Und zwar folgendes: Lebensraum heißt zum einen Raum geben, zum anderen aber auch Leben lassen. Stellt euch im Zweifel immer vor, wie es wäre, wenn die Rollen vertauscht wären.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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RONJAs Report Folge 50 – Sonnenbad und Frühlingsgefühle

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Ich lag gerade ganz entspannt in der Sonne, Nase hochgereckt, Augen halb geschlossen – genau so, wie man das als souveräne Wolfsdame eben macht. Einfach das Wetter genießen und das Revier im Blick behalten.

Und dann: Bewegung im Bärenland. MYKHAILO ist das erste Mal in diesem Jahr aufgetaucht. Überraschend fit sah er aus – aber gleichzeitig noch etwas verpennt. Dieses „Ich bin wach, aber bitte nicht zu schnell“-Auftreten. Er stand erst mal da und überlegte. Gehe ich ins Wasser? Eine Tatze hat er hineingesteckt, kurz getestet, ein bisschen Entengrütze zusammengesammelt und offensichtlich beschlossen: Nein, das ist doch noch ziemlich kalt.
Nächste Idee: Baumklettern. Er lief zum Baum, legte die Tatzen drum herum, fast wie eine Umarmung, und entschied dann: Ach nee, noch zu früh. Stattdessen hat er den Rücken ausgiebig geschubbert. Man muss ja Prioritäten setzen.

Und dann? War er auch schon wieder verschwunden. Vielleicht ein Tick zu übermütig für den Saisonstart. Aber seitdem schaut MYKHAILO immer öfter raus. Und insgesamt werden es langsam mehr Bärennasen, die sich ins Licht trauen. Der Frühling kommt – und ich beobachte das ganz genau.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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JURKA Kolumne 08.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Guten Morgen, ihr Lieben! Eure JURKA meldet sich zurück aus dem Winter. Wundervoll zeigt sich der Frühling bei uns im Schwarzwald. Zitronenfalter fliegen, Grasfrösche hüpfen, Krokusse blühen und unsere ISA markiert fleißig die Bäume.
Malerisch.

Während der letzten Monate ist einiges passiert, wie ich so gehört habe. Ein Wolf sorgt angeblich für jede Menge Aufruhr im Nordschwarzwald. Kann ich mir gar nicht vorstellen, wenn ich so zu meinen Mitbewohnern schaue. Das sind nämlich zwei Wölfe. Momentan lungern sie eigentlich eher auf ihrer faulen Haut - oder sollte ich lieber sagen, fauler Pelz? Jedenfalls, es war bei einer Vielzahl von Tieren gerade die Ranzzeit. Also möchte ich euch Mythos erklären - den wahren Grund hinter der Winterruhe. Nach außen kommunizieren wir Bären es von wegen, dass die Nahrung knapp ist in der kalten Jahreszeit und so. In Wahrheit gehen wir aber nur der Paarungszeit der anderen aus dem Weg. Keine Ahnung, wie das bei euch Zweibeinern ist, aber bei den Tieren ist es schon eine hochaufgeladene Zeit, wenn die Triebe brodeln. Aber ihr Menschen seid ja zivilisiert, ihr geht damit bestimmt total gesittet um.

Oder ?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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