Baden, Graben, Toben, Klettern… es gibt unzählige Möglichkeiten, die naturnahen Anlagen zu nutzen. FRANCA beispielsweise zeigt gerne mal den Bäumen, wo es lang geht. Die einst massiv misshandelte Bärendame so ausgelassen zu sehen, ist ganz klar unser Moment der Woche. Vielen Dank Nicole Kraft, für dieses bärenstarke Foto.
Geschafft – Braunbärin JANA hat den Außenbereich der Eingewöhnungsstation verlassen und die große Freianlage betreten. Schon seit längerem steht der Vierbeinerin dieser Weg offen, doch bisher siegte stets die Skepsis. Aber nun hat sie – noch immer mit einem gesunden Maß Vorsicht – den großen Schritt gewagt. Weite Freianlagen warten nun auf sie, bewaldet, mit unzähligen Rückzugsmöglichkeiten und Gewässer. Mit großer Neugier erkundet sie nun ihr neues Terrain. Allen voran der Bärenpool scheint es ihr angetan zu haben.
Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung! Ende letzten Jahres wurden die beiden Bären JANA und JULIJA aus einem litauischen Freizeitpark gerettet, leben nun in unserem Schwarzwälder Bärenrefugium.
Bestes Wetter, familiäres Flair und fleißige Osterhasen – zusammen mit über 1.500 Besucher_Innen verbrachten wir, das Team vom Alternativen Bärenpark Worbis, einen bärenstarken Frühlingstag.
Ihr lieben Zaungucker, vor ein paar Tagen gab es gekochte Eier, eine meiner Lieblingsspeisen. Die hatte ein netter Zaungucker vorbei gebracht, extra für mich. Dankeschön! Ich bin ganz schön geflitzt, um die Eier zu bekommen. Denn auch, wenn etwas für einen bestimmt ist, direkt vor die Nase gerollt bekommt man sein Futter hier nicht. Ein Ei ist in PEDROs Höhlengrabversuch geplumpst. Ich bin dem Ei natürlich sofort in den Untergrund gefolgt, hab es hervor geholt und vernascht. Aber kaum wieder an der Oberfläche angelangt, musste ich feststellen, dass PEDRO inzwischen alle übrigen Eier verputzt hatte. Unverschämt finde ich das. Die waren schließlich nicht für ihn bestimmt. Zu meiner Freude habe ich das Bärsonal davon reden hören, daß noch mehr Eier angekommen sind. Über 800 Stück! Boah, da habe ich mir die Tatzen gerieben! Aber leider musste ich feststellen , daß diese Eier nicht für mich sind. Es sind bunte Eier, die einem "Osterhasen" übergeben werden, damit er sie für die kleinen Zaungucker im Park versteckt. Süßigkeiten soll er auch noch verstecken. Ich finde das ganz schön viel Arbeit für einen einzigen Hasen. Ich würde ihm ja helfen, aber man lässt mich nicht. Also, ihr kleinen Zaungucker: Augen auf, wenn ihr heute in unserem Bärenpark unterwegs seid. Bunte Eier und Leckereien warten darauf, entdeckt zu werden. Bis bald, Eure Laura
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wir können unsere Vergangenheit zwar hinter uns lassen, vergessen jedoch nicht. Egal, ob gut oder schlecht, sie prägt uns und macht uns zu dem, wer wir heute sind. Meine Artgenossin FRANCA musste viele Jahre unter lebensverachtenden Zuständen leben, eingesperrt in einem mittelalterlichen Kerker. Auch wenn sie heute nicht mehr in den Grenzen dieser beklemmenden Gitterstäbe leiden muss, verfällt sie manchmal noch in alte Muster. Dann läuft sie die kleinen Wege jenes Käfigs ab, obwohl sie doch heute so viel mehr Raum hat. In solchen Fällen ist es gut, wenn sie jemand zurück ins Hier und Jetzt holt. Daher dachten sich die Grünkutten, dass die einstige Wildbärin ISA ihr dabei helfen könnte. So sind die beiden Bärinnen nun zum ersten Mal zusammen in einer Anlage. Vorher kannten sie sich nur über den Zaun hinweg. Und meine ersten Beobachtungen sind ganz spannend. Ein klein wenig Interaktion ist mir dabei aufgefallen, wobei sie sich meist aus dem Weg zu gehen scheinen. FRANCA schaut hin und wieder gerne in ISAs Höhle vorbei, allerdings nur, wenn diese gerade unterwegs ist. Die Zeichen stehen also ganz gut. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Gerne könnt ihr aber auch bei uns vorbeikommen und selbst einen Blick drauf werfen.
Mehr als einen Blick wirft die litauische Bärin JULIJA, denn die unternimmt ihre ersten Ausflüge in der Freianlage. Was mich persönlich sehr freut, denn nach so unendlich vielen Jahren der Ausbeutung in einem Freizeitpark wartet nun endlich ein Stück Natur auf sie. Und ihre Leidensgenossin JANA? Diese traut sich noch nicht, den Schritt durch den offenen Schieber in die große Anlage zu machen. Ich bin gespannt, wann der Moment für sie gekommen ist.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Danke für die Spende von EDEKA Glahn und REWE Nolte in Worbis!
Wer versteckt sich da im Baum? Wie man sieht freuen wir uns schon auf Ostersonntag. Die Vorbereitungen zur großen Ostersuche bei uns läuft auf Hochtouren – unser Moment der Woche. Warum? Weil dies nicht möglich wäre ohne die bärenstarken Spenden von EDEKA Glahn und REWE Nolte in Worbis! Ein ganz herzliches Dankeschön für die [Fairtrade] Schokohasen und viele weiter, süße Überraschungen!
In dieser Woche sorgt ARTHOS für den speziellen Moment. Denn er feiert den Beginn der Badesaison mit einer ganz eigenen Art der natürlichen Beschäftigung….
Wenn auch ihr einen spannendendes oder überraschenden oder einfach nur besonderen Moment im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald erlebt habt, dann teilt ihn doch mit uns! Schreibt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postet es direkt selbst mit dem Hashtag projekt_schwarzwald.
PS mehr über Braunbär ARTHOS erfahrt ihr in seinem Tierprofil.
Ihr lieben Zaungucker, so langsam wird das Leben hier im Bärenpark wieder munterer. Alle meine Artgenossen sind inzwischen wach, auch wenn nicht alle vor Aktivität platzen. ASUKA und POPEYE wuseln natürlich voller Energie umher. Die Hälfte der Bäume hat ASUKA inzwischen sicher schon erklettert. Flink wie ein Eichhörnchen kraxelt sie hinauf, um dann in den waghalsigsten Positionen in der nächstbesten Astgabel "abzuhängen". Ihren Kumpel lässt sie hilflos hopsend am Boden zurück. Er schafft es nur selten ,einen Baum zu erklimmen. Meist gibt er nach ein paar vergeblichen Hopsern auf und wendet sich frustriert anderen Dingen zu. Das erinnert mich an den jungen PEDRO. Auch der hat oft vergeblich einen Baum angehopst ohne mehr als ein paar Zentimeter hinauf zu kommen. Nur mussten bei ihm viele Bäume dafür büssen. "Wo man nicht hinaufkommt, das holt man eben herunter" . Das war schon immer Pedros Motto. Arme Bäume! Falls ihr übrigens wissen wollt, was wir Bären so machen nach der Winterruhe und warum , so meldet euch doch beim Ferienprogramm an. Ums "Bärenerwachen" geht es da nämlich. Wenn ihr gut aufpasst, werdet ihr vielleicht sogar bärenschlau. Bis bald, Eure Laura
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wie die meisten von euch sicherlich wissen, bin ich ein Kind der Wildnis. Geboren und aufgewachsen in der freien Wildbahn. Kaum vorstellbar, dass es Artgenoss_Innen gibt, denen es anders erging. DARIA beispielsweise hat ein solch bärenunwürdiges Schicksal hinter sich. Kein Wunder, dass sie es nun so sehr genießt, Winterruhe halten zu dürfen. Aber in den letzten Tagen sehe ich sie öfter, wie sie verschlafen und drollig durch die Anlagen tapst. Allgemein sind die Vierbeiner um mich herum zunehmend aktiver. Ganz spannend finde ich dabei ISA und ELA zu beobachten. Man sollte ja meinen, dass eine einstige Wildbärin wie ISA sich nicht so einfach einschüchtern lässt, doch ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit Katzen nicht scherzen sollte. Neugierig schlawinerte ISA neulich Richtung Luchsdame, schaute immer mal wieder vorbei. Doch die körperlich weit unterlegene ELA zeigte recht deutlich, dass die Bärin am Besten schnell weiterzieht. Letztlich weiß niemand, was genau eine Katze im Schilde führt.
Zwei Bärinnen denen das Schicksal viele Jahre lang schlimm zugesetzt hatte, sind FRANCA und Neuzugang JULIJA. Während FRANCA eine Ewigkeit in einem Kerker gefangen gehalten wurde, beutete man JULIJA und Leidensgenossin JANA ein Leben lang im Freizeitpark aus. Ich finde es daher unfassbar rührend zu beobachten, wie die Beiden sich über den Zaun hinweg begutachten. Allen voran JULIJA legte großes Interesse für FRANCA an den Tag. Die zwei Bären aus Litauen sind gerade in der Eingewöhnungsphase und ich bin mal gespannt, wie sie ihren Weg weiter gestalten. Ein paar gute Vorbilder finden sie bei uns ja.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!