Vogel-Highlights (fast) wie in der Serengeti

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Milan Krähe cRB 2632ABF1
Natürlich kommen Tierfreunde in erster Linie wegen den Bären und Wölfen zu uns. Aber auch für Wildvogel-Fans lohnt sich ein Besuch im Park.

 

Zwischen Amsel und Zilpzalp füllt sich die Artenliste von Monat zu Monat. Wir haben vor kurzem damit angefangen, die Wildvögel in den Freianlagen systematisch zu erfassen, deshalb können wir im Moment noch nicht sagen, wie viele Arten es insgesamt sind. Dass einiges zusammenkommen wird, liegt schon daran, dass innerhalb unseres Grundstücks verschiedene Biotop-Elemente vorhanden sind: In den großen Fichten klettern Sommergoldhähnchen und Waldbaumläufer umher. Durchs Totholz am Boden hüpft der Zaunkönig. Im Bach, der die Anlage durchfließt, sind Wasseramsel, Gebirgsstelze und Graureiher unterwegs und dort, wo Freiflächen im Wald geschaffen wurden, trifft man auf Goldammer und Neuntöter.

 

 

Vor allem kommen diejenigen Vogelfreunde auf ihre Kosten, die das Leben unserer Greif- und Rabenvögel interessiert. Wegen des Fleischfutters für unsere Bären und Wölfe fallen naturgemäß Reste an, die auch für Rabenkrähe, Kolkraben, Elstern und Eichelhäher interessant sind. Die vielen Rabenvögel locken wiederum den Habicht an. Vermutlich profitieren vom Futter auch Mäuse, was wiederum Mäusebussard und Roten Milan auf den Plan ruft. Besonders interessant ist das Zusammenspiel der Arten an der Beute: Wer traut sich wie nah an den Wölfen vorbei? Wer drängelt sich nach vorn? Wer ist am geduldigsten?

 

Teilweise spielen sich Szenen ab, die an die ostafrikanische Savanne erinnern. Nur dass hier nicht Goldschakal, Marabu und Schmutzgeier die große Show veranstalten, sondern unsere Wölfe, Kolkraben und Eichelhäher. Wem also dieses Jahr das nötige Kleingeld fehlt, um den Ngorongoro-Krater in der Serengeti zu besuchen, der kommt einfach ins Wolftal bei Bad Rippoldsau-Schapbach und macht bei uns eine „Schwarzwald-Safari“. ;-)

Fernglas oder Spektiv nicht vergessen!

 

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Eichelhäher web

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Kohlmeise cRB 4-3-232AC9A

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Kolkrabe cRB 27-2-132ABB7

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Rotkehlchen web

 

 

 

 

 

 

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Distelfink web

 

 

 

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Buchfink web

 

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Wolf u Krähe cRB 2632ABCB
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Poldi cRB 18-3-13 014 web

 

 

 

 

Jimmy ist auch wieder wach

Am vorletzten Samstag verlebten wir wieder einmal einen wunderbaren Tag im Bärenpark. Der blaue Himmel strahlte mit der Sonne um die Wette, was die Jungzicklein dazu brachte übermütig umher zu tollen. Die Schildkröten tollten zwar nicht umher, genossen jedoch sichtlich die Wärme der Sonnenstrahlen.
Bär Mario döste im Wald vor sich hin und ließ...

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Wir putzen und experimentieren

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Seit Mitte April sind wir samt Ehrenamtlichen mit Aufräum- und Reparaturarbeiten beschäftigt. Dazu werden die Tiere in Nachbaranlagen untergebracht - eine gute Gelegenheit, im Sinne der Tiere zu experimentieren.

Die Gabionen sind schon halb mit Steinen befüllt. Sie liegen im Bereich der Bärentrampelpfade und sollen die Tiere animieren, Umwege zu gehen.

 

Mit Futterstücken gelockt, sind die Tiere gerne bereit, mal ins Nachbargehege umzusiedeln. Dann geht’s für uns Helfer an die Arbeit: Knochen und sonstige Kadaverreste einsammeln; auch tief in die Höhlen wird geguckt und altes Stroh herausgezogen. Noch ein wichtiger Frühjahrsjob: Zäune kontrollieren. Auf der ganzen Strecke spannen wir die Drähte nach, tauschen Isolatoren aus und testen die Stromverbindung. Auch das erste Grün unter dem Zaun muss bereits ausgemäht werden.

Das Freigelände wird zur Experimentieranlage

Wenn die Anlage schon mal bärenfrei ist, wollen wir auch Neues ausprobieren. Über den Winter ist jede Menge Reisig angefallen. Das entsorgen wir nicht etwa, sondern tragen es in den Anlagen zu Haufen zusammen,  später werden die Tierpfleger Futterstücke darüber ausstreuen. Die rieseln dann zwischen die Äste und Zweige. Die Bären – so stellen wir uns vor - suchen die Stückchen dann wieder heraus. Auch Steinhaufen schichten wir mit derselben Absicht auf. Auch diese dürfen die Bären dann wieder auseinander nehmen. Und noch eine Idee realisieren wir gerade. Einige wenige Bären leiden gelegentlich noch unter Stereotypien, sprich, sie laufen Stunden lang am Zaun entlang. Um die Tiere aus ihrem Trott zu reißen, bauen wir so genannte Gabionen entlang der Trampelpfade auf. Sie sollen die Tiere dazu bewegen, Umwege zu gehen. Hoffentlich kann so den Tieren geholfen werden. Ein Versuch ist uns das auf alle Fälle wert. Weitere Ideen sollen folgen. Unser Kuratoriums-Mitglied Prof. Wolfgang Rohe von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK)  Göttingen hat angekündigt, Studenten mit dem Thema zu betrauen.

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Bruno, der Bär ohne Pass

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Hannes Jaenicke zu Besuch im Bärenpark Schwarzwald für den Fernsehbeitrag Bär ohne Pass
Beitrag verpasst? Jurka, Bruno und Hannes Jaenicke nicht gesehen?

Wer den Fernsehbeitrag vom 29.04.2013 verpasst hat, kann dank der ARD-Mediathek noch alles nachschauen. (zur Mediathek)
Und wenn Sie das Projekt der STIFTUNG für BÄREN, den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, unterstützen möchten, so werden Sie doch einfach Pate für Jurka oder einem der anderen vielen Bären oder Wölfe. (zur Patenseite)

 

 

Hannes Jaenicke: Neulich im Bärenpark Schwarzwald, am 29.4. im Fernsehen

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Hannes Jaenicke zu Besuch im Bärenpark Schwarzwald für den Fernsehbeitrag Bär ohne Pass
Wo finden gequälte Bären ein neues Zuhause? Wo treffen sich Bären-Fans? Natürlich in den Alternativen Bärenparks. Das weiß auch Schauspieler Hannes Jaenicke, der bei Dreharbeiten zum Bärenfilm über Bruno auch im Bärenpark Schwarzwald fündig wurde.

Wer erinnert sich nicht an ihn: Bruno, der legendäre Bär, der 2006 nach fast 170 Jahren in Deutschland wieder für abenteuerliche Stimmung sorgte, Sympathien gewann und vermutlich sogar dem Fußball-WM-Maskottchen „Goleo“ die Einschaltquoten streitig machte.


 
Sieben Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Bruno, dessen Mutter heute noch im Alternativen Bärenpark Schwarzwald lebt, hat sich Hannes Jaenicke auf Spurensuche gemacht.
 
Der von der STIFTUNG zum „Bärenbürger“ ernannte Schauspieler recherchierte zwischen dem oberitalienischen Trient und München an vielen Orten und ist der Frage nachgegangen, warum Bruno sterben musste. Auch wollte er wissen, ob es mittlerweile für den nächsten Bruno in Deutschland bessere Bedingungen gibt. Das Ergebnis seiner Recherche ist eine spannende Dokumentation, die auch den Besuch im Bärenpark Schwarzwald thematisiert.

Bruno – Der Bär ohne Pass. ARD, 29.04.2013 um 20.15 (zum Fernsehprogramm)

 

Bären-(Liebes)-Frust im Tierpark Chemnitz frustet auch Besucher

Im Tierpark Chemnitz versucht man derzeit, zwei Lippenbären miteinander zu verpaaren. Allein, die Tiere wollen nicht. Die STIFTUNG für BÄREN erteilt der Aktion eine Absage.

Dem Lippenbären-Männchen Bodo (4 Jahre) hat man für die bevorstehende Zwansverpaarung einen über einstündigen Tiertransport aus Leipzig zugemutet. Zusammen mit Bärenfrau...

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Ein Besucherbericht - Ausflug zum Bärenpark 14.04.13

 

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An diesem ersten sonnigen Wochenende im April machen wir uns auf in den Bärenpark. Direkt hinter der Eingewöhnungsstation entdecken wir auch schon das Geschwisterpaar Kaja und Leonie. Die Unterscheidung fällt schwer, sie sehen sich einfach zu ähnlich. Beide haben in der Station ihre Winterruhe gehalten, da ihre Höhle vom letzten Jahr schon von Bea und Biggi in Beschlag genommen worden war. Jetzt halten sie sich die meiste Zeit vor der Station auf. Leonie sehen wir oben am Hang "grasen", während Kaja das Gelände nach Brötchen absucht. Diese werden dann aber nicht an Ort und Stelle gefressen, sondern erst zur Station gebracht und dort verspeist. 


Gegenüber in der Seniorenresidenz hören wir plötzlich Geräusche. Wir drehen uns um und sehen Schapi mitten im Bach liegen und übermütig planschen. Er reißt ein Bein hoch und lässt es immer wieder ins Wasser fallen. Er genießt es richtig. Erst nach mehreren Minuten kommt er aus dem Wasser und verschwindet dann langsam durch das Gestrüpp, den Hang hinauf. Dabei hält er immer wieder die Nase am Boden, es könnte sich ja irgendwo noch etwas Essbares befinden! Wer nicht weiß, dass er blind ist, merkt es ihm nicht an. Er orientiert sich prächtig.
Poldi sehen wir etwas weiter entfernt auf der Wiese liegen und dösen. Irgendwann rappelt er sich aber auch auf und geht langsam am Zaun entlang. Es ist schon erstaunlich, wie er sein Schicksal meistert. Im Gegensatz zum letzten Jahr hat sich sein Laufstil aber verbessert. Er ist nicht mehr ganz so wackelig auf den Beinen. Die Kletterei scheint ihm gut zu tun.
Wir umrunden die Seniorenresidenz und sehen Ben oberhalb im Schatten der Bäume liegen. Bea, die uns gefolgt ist, nähert sich ihm von der Seite und brummt ihn an. Ben lässt das aber kalt. Er hebt nur kurz den Kopf und bleibt liegen, als wenn es ihn gar nichts anginge. Er weiß eben, dass er der Chef im Park ist!
Am oberen Hang angekommen, erkennen wir weit unten Jurka, wie sie ganz entspannt in der Sonne liegt. Sie hat wohl inzwischen gemerkt, dass es sich auch im Bärenpark gut leben lässt.
Am hinteren Ende der Anlage hat die etwas schüchterne Biggi ihren Stammplatz, und dort treffen wir sie auch an. Vielleicht möchte sie einem Streit mit den anderen Bären aus dem Weg gehen (im Gegensatz zu ihrer Schwester) und bleibt deshalb lieber alleine? Hier im Park hat sie ja die Möglichkeit, es ist Platz genug vorhanden.
Wir haben unseren Rundgang fast beendet, da fällt uns auf, dass wir noch keinen Wolf gesehen haben. Wo haben sie sich heute wohl versteckt? Wir nehmen den gegenüberliegenden Hang genauer unter die Lupe, und tatsächlich entdecken wir sie im Gebüsch auf der anderen Seite.
Nebenan hat es sich Ben mittlerweile in der "Badewanne" gemütlich gemacht und lässt sich auch von einer Besuchergruppe nicht stören.
Der Besuch im Park hat sich gelohnt, wir werden wiederkommen!!

Hilgard Pannen und Ehemann

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Dringend Helfer gesucht

unterhält seit 1996 den ersten ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK WORBIS in dem Bären aus tierquälerischer Haltung ein neues, verhaltensgerechtes Zuhause finden. Seit 2010 gibt es auch den ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD, der dieselben Ziele verfolgt. In der Bilanz der Stiftung wurden mehr als 60 Bären in Deutschland und der Schweiz...

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STIFTUNG für BÄREN sucht Helfer für Recherche in Zirkussen

unterhält seit 1996 den ersten ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK WORBIS in dem Bären aus tierquälerischer Haltung ein neues, verhaltensgerechtes Zuhause finden. Seit 2010 gibt es auch den ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD, der dieselben Ziele verfolgt. In der Bilanz der Stiftung wurden mehr als 60 Bären in Deutschland und der Schweiz...

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