Modell Wolfhund – über Hybriden und dem grausamen Verbrechen an der Natur

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Wolf vs. Hybrid

Was ist eigentlich ein Wolf-Hund-Hybrid? Vereinfacht gesagt ist es eine Mischung aus Hund und Wolf. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, wie absurd dies ist, denn der Haushund stammt schließlich vom Wolf ab, ist sozusagen eine domestizierte Unterart. Tausende Jahre lang wurden intensivste Bestrebungen angestellt, um aus Wölfen die heut bekannten Hunderassen zu züchten, vom Schäferhund über Labrador bis zur französischen Bulldogge. Zielgerichtet wurde über viele Generationen hinweg das Wilde aus den Tieren herausgezüchtet. Wozu also wieder das Einkreuzen von echten Wölfen? Geschieht dies zufällig oder mit voller Absicht? Wo treten Hybriden eigentlich auf, sind sie gefährlich und was ist der Unterschied zu Wolfshunden – oder heißt es Wolfhunde? Nicht zuletzt: was hat das alles mit Wildtier- und Artenschutz zu tun?

 

Lies jetzt unseren gesamten Artikel zum Wolf-Hund-Hybrid.

 

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HERO Kolumne Episode 14

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Ein Wort auf allen Vieren

Immer Ärger mit den Nachbarn…

… letzte Woche ging es ja verstärkt ums Wetter. Manchmal findest du den Regen toll, manchmal den Sonnenschein. Ihr Zweibeiner könnt euch grundlegend auf grimmige Witterung vorbereiten. Wir Wildtiere bekommen das von Natur aus. Doch wovor wir beide uns niemals rüsten werden können, sind die lieben Nachbarn. Kennt ihr sicherlich, wenn ihr an einem herrlichen Tag eure Ruhe genießt und plötzlich auf der anderen Seite des Zauns ein grimmiger, meckernder Bär sein Unwesen treibt.

Zugegeben, so wirklich schön, also im klassischen Sinne, war das Wetter an den letzten Tagen nicht. Gab zwar ein paar Momente, an denen es warm und sonnig war. Das waren aber auch die Augenblicke, in denen die Bären sich zeigten und ihre Runden drehten. Von der Ferne sind die auch ganz hübsch zu beobachten, in ihrem Stück vom Wald.

Wie sagt ihr Zweibeiner so treffend, Leben und Leben lassen.

Also, behaltet immer schön den Überblick.

 

Euer HERO

HERO

RONJAs Report Folge 29 – schmachtender PEDRO

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Ich habe Euch doch von dem leckeren Kalb erzählt, das die Wolfdiener uns gegeben haben. Davon gab es diese Woche noch mehr und nicht nur RAIK und ich haben uns sehr darüber gefreut. Auch PEDRO ist prompt aus seiner Höhle gekommen und hat uns – oder besser dem Kalb - schmachtende Blicke zugeworfen. Abgegeben haben wir natürlich nichts, der soll erstmal seinen Winterspeck runter bekommen. Apropos Winterspeck! Jetzt ist es wieder richtig kalt und winterlich geworden und Wolf konnte gar nicht schnell genug gucken, da waren alle Bären wieder in ihren Höhlen verschwunden. Ich dachte ja, PEDRO würde langsam wacher werden, auch ASUKA und DORO haben sich öfter blicken lassen. Aber wie es aussieht, haben RAIK und ich den Wald doch noch länger für uns. Beschweren werde ich mich da bestimmt nicht!

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

 RONJA

GAIA & KOLJA – Wolfsliebe hält ein Leben lang

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Heute ist der Valentinstag 2025 doch wirft man einen Blick auf die Schlagzeilen, in denen Wölfe reißerisch als Bestien inszeniert werden, fühlt es sich an wie im Mittelalter. Was ebenso falsch wie schade ist. Denn eigentlich sollten wir als Gesellschaft, besonders in den aktuell von Hass und Vorurteilen getränkten Zeiten, die wir gerade überstehen müssen, von den Wölfen lernen. Denn sie pflegen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie nehmen sich nie mehr, als sie zum überleben brauchen und sie erfüllen eine wichtige Rolle für das Ökosystem.

GAIA und KOLJA haben beide mit einem traumatischen Schicksal zu kämpfen. Er ausgebeutet für Tieraudienzen, sie einsam und verloren in einem litauischen Tierheim. Bei uns haben sie zueinander gefunden und können endlich ihr Leben auskosten. Für sie hat es ein Happy End gegeben. Trotz all dem, was sie durchmachen mussten, sind weder verbittert noch hasserfüllt. Denn dies sind menschliche Eigenschaften. Vielleicht sollten wir Zweibeiner die Tiere weniger vermenschlichen und (wieder) anfangen, von ihnen zu lernen.

 

In diesem Sinne wollen wir euch heute einen bezaubernden Valentinstag wünschen. Folgt in Zweifel immer der Liebe. Denn ist das natürlichste, das wir kennen.

 

DAGGI & PARDO – eine einzigartige Bärenliebe

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Heute ist der Valentinstag 2025, aber denkt man daran, dass auch heute noch Tiere für die Manege missbraucht werden, fühlt es sich an wie im Mittelalter. DAGGI und PARDO mussten jahrelang unter schrecklichsten Bedingungen leben, waren den Grausamkeiten der Zirkusdompteure hilflos ausgeliefert. Jeder für sich erlebten sie ihre eigene Hölle Zirkus. Beide wurden viele Jahre durch ganz Europa gezerrt, konnten gerettet werden und haben sich schließlich in unserem Bärenwald gefunden. Hier haben sie sich kennengelernt. Hier haben sie sich lieben gelernt. DAGGI, temperamentvoll und körperlich fit, half dem blinden, tauben, körperlich zu Grunde gerichteten Bärenmann liebevoll dabei, sich in den naturnahen Anlagen zurecht zu finden. Natürlich auf ihre eigene, leidenschaftliche Art.

Für sie hat es ein Happy End gegeben. Trotz all dem, was ihnen durch Menschen wiederfahren ist, die körperliche Misshandlung, haben sie ihren Lebenswillen, allen voran ihre Lebensfreude nie verloren. Vielleicht sollten wir Zweibeiner aufhören, die Tiere kontrollieren zu wollen und (wieder) anfangen, von ihnen zu lernen.

In diesem Sinne wollen wir euch heute einen bezaubernden Valentinstag wünschen. Folgt in Zweifel immer der Liebe. Denn ist das natürlichste, das wir kennen.

 

Besuch des Landtagspräsidenten Dr. Thadäus König

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"Mit meiner Familie besuche ich häufig den Bärenpark. Besonders meine Kinder sind fasziniert von den Bären und Wölfen. Im Park erleben sie sehr anschaulich, wie Tierschutz funktioniert und welche Bedeutung die dort lebenden Wildtiere für den Menschen und die Natur haben."

     [Landtagspräsident Thüringen, Dr. Thadäus König, über den Alternativen Bärenpark Worbis]

Am Montag, den 10.02.2025, besuchte der Thüringer Landtagspräsident Dr. Thadäus König unser Tierschutzprojekt und sprach mit unserer Projektleiterin, Sabrina Schröder, und unserem Geschäftsführer, Bernd Nonnenmacher, über wichtige Dinge in Sachen Wildtier- und Artenschutz. Dabei war die Zukunft des Wildtiermanagements in Thüringen sowie ganz Deutschland ein wichtiges Thema. Die Erweiterungsanlagen des Alternativen Bärenparks Worbis seien dahingehend ein Leichtturm-Projekt. Ebenso die Bildung für nachhaltige Entwicklung nahm einen zentralen Punkt der Gespräche ein.

Neben dem Wildtiermanagement in der freien Natur, unter anderem am Beispiel des tragischen Falls der Bärin JJ4 in Italien, wurde die regionale Wirtschaft besprochen und damit einhergehend die Rolle unseres Bärenwalds als Tourismusmagnet.

Wir bedanken uns beim Landtagspräsidenten Dr. Thadäus König für dieses konstruktive Treffen und freuen uns über die Chance, uns über den heimischen Wildtier- und Artenschutz austauschen zu können.

RONJAs Report Folge 28 – Wolfsstrategien

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Diese Woche haben RAIK und ich wieder lecker Kalb von den Wolfsdienern bekommen. Da hat RAIK sich direkt ein Bein geschnappt und ist damit losgedüst. Die Wolfsdiener versuchen ja immer, für Euch ein paar Aufnahmen von uns zu machen und wollten filmen, wohin RAIK sein Kalbsbein bringt. Aber so einfach lassen wir uns nicht in die Karten schauen! Manchmal ist RAIK nämlich doch ganz schlau, denn er ist einfach mit dem Kalbsbein unter dem Weg stehen geblieben. Die Wolfsdiener haben dann natürlich auf der anderen Wegseite unserer Anlage weitergefilmt und auf ihn gewartet – vergeblich. RAIK ist dann fix wieder zurück in die andere Richtung, da haben sie doof geguckt. Als die Wolfsdiener dann weg waren, hat er seine Beute weggetragen.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

 RONJA

HERO Kolumne Episode 13

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Ein Wort auf allen Vieren

Es gibt kein schlechtes Wetter…

… nur besseres. Und, dass sich die Witterung in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, von seiner freundlicheren Seite zeigen wird, dafür habe ich neulich so einige Indikatoren gesehen. Erstens: eine grummelige JURKA kommt aus der Winterhöhle getrottet und motzt die Wölfe an. Zweitens: Sich in Zeitlupe bewegende, verschlafene Bären grasen die Anlage ab. Allen voran die Jungs ARIAN, ARTHOS und AGONIS sowie die litauische Bärendame JANA stillten ihren Heißhunger auf Grünzeug.

Thema Grünzeug: in meiner Anlage wurden dieser Tage Bäume weggeschnitten. Waren wohl zu groß oder zu nah am Zaun oder ähnliches. Die Vorsicht von euch Zweibeinern in allen Ehren, aber kleiner Tipp: wenn du einen Luchs als Freund haben willst, dann nimm ihn nicht sein Grünzeug weg.

Jedenfalls, während ich meinen gefällten Bäumen nachtrauere, erkundet meine Artgenossin ELA die Freianlagen ganz genau und behält akribisch im Auge, wo wann sich welcher Bär blicken lässt. Darunter auch ISA. Die testete das Dickicht auf Bärenart. Purzelbäume schlagen, Schaukeleien auf dem Rücken, bequem daliegen und alle Viere von sich strecken. Freut mich ja, dass sie diese Lebensfreude verbreitet. Doch sobald sie mitkriegt, dass wer sie beobachtet, dann tut sie immer sofort total cool, als wäre nie was gewesen.

Zeit also auch für euch, um ein wenig mehr rauszugehen und das Leben zu genießen. Merkt euch eins: wenn der Bär durchs Dickicht tobt und sich auf der Wiese sonnt, kratzt der Frühling bereits am Horizont.

Also, behaltet immer schön den Überblick.

Euer HERO

HERO

HERO Kolumne Episode 12

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Ein Wort auf allen Vieren

Wenn der Waldgeist singt…

… könnte es auch ein rostiges Waldhorn sein. Meine Artgenossin ELA mag eine betagte Luchsdame sein, doch wenn die Ranzzeit zum Tanz bittet, dann jaulen alle mit. Allen voran die Wölfe sind furchtbar wild unterwegs, dieser Tage. Ihr Heulen lockt gar die französische Bärin FRANCA aus ihrer winterlich gemütlichen Höhle. Verschlafen und dezent verdattert stand sie neulich während einer wölfischen Operette vor ihrer Höhle und versuchte zu erschnuppern, woher nun diese - nennen wir es Klänge - kamen. Nachdem die Darbietung, ohne Zugabe wohl bemerkt, ein Ende fand, bequemte auch FRANCA wieder zurück in ihre Gemächer. Auch die uralte Bärin DARIA ließ sich für einen Augenblick blicken. Eigentlich zeigt sie sich während der Winterruhe kaum. Doch es gar frisches, neues Stroh, das sie direkt einsammelte und in ihre Höhle zog, um ihre Innenausstattung zu bereichern.

Grundlegend bringen mildere Temperaturen in dieser Woche ein wenig Leben in unseren Bärenwald. Der ein oder die andere schlendert bei Sonnenschein von Zeit zu Zeit durchs Dickicht. Alle? Sagen wir fast, bis auf JULIJA. Die macht sich nach wie vor rar.

Aber kommen wir zurück zu meiner Artgenossin, der guten, alten ELA. Sie mag nicht sonderlich schön singen, dafür mit Leidenschaft. Und wenn jemand sich solche Mühe gibt, dann sollte ich – rein aus journalistischer Neugier natürlich – dem auch nachgehen. Daher verlasse ich nun meinen Beobachtungsposten, hier oben auf der Hütte, und werde mal mit meinem zarten Stimmchen antworten gehen, nur etwas leiser. Machen Luchskuder draußen in freier Wildbahn ja auch so. Männer müssen schließlich nicht immer die lautesten sein.

Behaltet also immer schöne den Überblick und passt auf euch auf!

Euer HERO

HERO

RONJAs Report Folge 27 – wandelnde Bären

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So langsam kommt wieder mehr Leben in den Wald! Immer, wenn die Sonne scheint, lässt sich auch der ein oder andere Bär mal wieder blicken und sich die warme Sonne auf den Pelz scheinen. PEDRO ist da ein wahrer Meister drin. Kaum ist die Sonne zu sehen schon liegt er faul draußen rum - genauso schnell ist er auch wieder weg. Aber nicht nur PEDRO wird langsam aber sicher etwas aktiver. Auch LAURA und ASUKA habe ich schon öfter mal gesehen, genauso wie DORO, die sich allerdings immer noch mehr Laub in die Höhle schafft. Ich glaube, die hat noch nicht so bald vor, die Winterruhe wirklich zu beenden. Doch das war’s noch nicht! Ihr werdet mir nicht glauben, wer auch schon unterwegs war. Die Wolfsdiener sind jedenfalls sofort losgeflitzt. Denn PARDO ist auch schon rumspaziert. Und wer lässt sich natürlich noch nicht wieder blicken? Richtig, Langschläferin KATJA und unsere kleine Schlafmütze POPEYE. Auf die können wir noch lange warten. Obwohl auch DAGGI dieses Jahr noch nicht wieder unterwegs war. Ich halte die Augen offen und erstatte Bericht!

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

 RONJA

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