Seit Sonntag hat der Landkreis Eichsfeld die Stallpflicht für das Hausgeflügel aufgehoben. Kurz nach dieser Ansage informierte uns das hiesige Veterinäramt darüber, dass in diesem Zuge auch die fedrigen Parkbewohner wieder vor die Tür dürfen. So können unsere Besucher seit Montag glücklich scharrendes, gackerndes und watschelndes, schreitendes, krähendes und schnatterndes Federvieh im Worbiser Bärenpark beobachten.
Obwohl sich geschickte Mitarbeiterhände gleich nach Ausruf der Stallpflicht eifrig an den Bau von entsprechenden Ausläufen machten, um Pfau, Barthuhn und Laufente vorübergehend bestmöglich unterzubringen, ist doch ein Leben ohne Voliere viel schöner!
Unser Team braucht noch tatkräftige Unterstützung für die kommende Saison! Sommerjobs gibt's in den Bereichen Gastronomie, Kasse und Öffentlichkeitsarbeit. Wer sich auf Aushilfsbasis durch Blockhausdienst, Hauptkasse oder Führungen etwas dazu verdienen will, bewirbt sich einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ciao und Grüß Gott ihr Lieben! Die letzte Woche hat schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Saison geboten. Als ich einen kurzen Blick aus meiner Höhle warf, war ich mir fast nicht sicher, ob wir immer noch im März sind oder schon im Mai. Sonnenschein lag über dem Park, begleitet vom herrlichen Pansenduft. Ich werde nie den Anblick von POLDI vergessen, wie er den lieben langen Tag in den Sonnenstrahlen badete und sich immer wieder mal einen Happen Innereien gönnte. Dann gab es am Samstag auch noch die ersten Bärentorten 2017. An dieser Stelle vielen lieben Dank an das Geburtstagskind und ihre Gäste, die den ganzen Tag bei uns verbrachten und nebenbei die Grillsaison eröffneten. Wobei sich bei letzterer die Frage stellt, ob sie überhaupt je aufhört? Wie handhabt ihr das?
Viele bekannte Gesichter aus dem Tal habe ich gesehen, was mich tierisch gefreut hat! An der Stelle will ich euch verraten, dass die Grünkutten am letzten Wochenende im März einen großen Frühjahrsputz geplant. Wenn ihr da noch nichts vorhabt oder noch nicht genau wisst, wann ihr mich das nächste Mal besuchen kommt, dann fasst doch diese zwei Tage ins Auge. Schreibt mir einfach oder ruft an, fürs leibliche Wohl ist gesorgt, dazu müssen die Grünkutten nur wissen, wie viele helfende Hände kommen.
Also dann, ich freu mich auf euch! Haltet die Ohren steif!
Ganz ähnlich wie in dem bekannten Kinderlied sägen, hämmern und schrauben geschickte Hände fleißiger Mitarbeiter im Bärenpark Worbis seit etlichen Tagen. Und nun ist sie fast fertig: unsere überdachte Feuerstelle! Bei nassem Wetter haben Schülergruppen während des Stockbrotbackens zukünftig ein Dach über dem Kopf und die Wärme des Feuers lässt sich gleich noch mal so gut genießen. Darüber hinaus lässt es sich in dem geräumigen Holz-Pavillon auch bei schönem Wetter bestimmt gut aushalten. Mitten im Bärenwald gelegen, bietet er rastenden Gästen sicher bald ein gemütliches Plätzchen. Darum freuen wir uns jetzt schon auf die allerletzten Handgriffe und seine Einweihung!
Ein ganz herzliches Dankeschön an den Verein AKTION BÄRENHILFSWERKE e.V., der dies finanziell ermöglicht hat.
Wieder ein neues Kapitel für unsere drei Juvenile aus Albanien. Zum ersten Mal durften sie nun in den Kreisel gehen, dem sogenannten Herz der Anlage, denn hier laufen alle Sektoren unseres Parks zusammen. Während ARIAN und ARTHOS sichtlichen Spaß am Bach hatten, war dem Kletterer AGONIS das kühle Nass nicht ganz geheuer.
Vom 11. bis 12.03.2017 öffnet die Teddybär Welt Messe in Wiesbaden ihre Pforten und der Alternative Bärenpark Worbis freut sich, wieder mit von der Partie zu sein. Wie schon in den Vorjahren wird der Stand von den beiden Ehrenamtlern Hermann Jabobs und Eva Steinbeck-Jakobs betreut, die Miete von Sponsoren gestemmt, so dass jeder eingenommene Cent dem Wohle der Bären zugute kommt.
Im Angebot sind diesmal unter anderem neue Kaffeetassen, die beliebten 20-Jahre-Bärenpark Kugelschreiber sowie der seit 2016 wieder aufgelegte Jahresbutton. Erstmals erscheint für das Jahr 2017 zusätzlich ein Magnet mit Bärenkonterfei. Wer Ihnen dann eventuell von Ihrer Kühlschranktür entgegen lächelt, wird nicht verraten, schauen Sie einfach mal selbst vorbei.
Die Messe ist Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
endlich wird es wieder lebhafter in unserem Bärenwald! Das lange Schlafen, Schlummern und Dösen hat für diesen Winter ein Ende gefunden. Auch wenn es gerade wieder ganz schön frisch und windig ist und über Nacht weiße Flocken fielen, haben die Sonnentage neulich den Frühling angekündigt und uns Bären aus den Höhlen gelockt. Wobei der ein oder andere noch etwas dösig heran tapst. Ist ja auch kein Wunder, nach dem monatelangene Liegen. Doch soweit ich das beobachten kann, sind alle wohlauf. Allesamt haben wir die Winterruhe gut hinter uns gebracht und durchstreifen nun den Wald. Man will ja schließlich überprüfen, ob alles seine Ordnung und Richtigkeit hat. Und alte Bekannte wieder treffen. Als Conny und Katja vor kurzem aufeinander trafen, begrüßten sie sich sehr impulsiv. Sogar hier unten im Wald konnte ich hören, wie fuchsteufelswild die Conny war. Immer wieder schnaubte sie wütend und konnte sich nur schwer beruhigen. Aber ich kann sie gut verstehen. Katja sehe ich selbst am liebsten auch nur von hinten und gaaanz weit weg. Und ich könnte wahnsinnig werden, wenn sie provokativ am Zaun steht und geht und ich ihren Spielchen nicht endlich ein Ende setzen kann. Doch was rege ich mich auf.
Währenddessen habe ich das Badewetter genutzt und bin im Teich eingetaucht. Denn die milderen Temperaturen haben die Eisdecke auf den Teichen endlich schmelzen lassen. Ein paar Zaungucker beobachteten mich verblüfft. Tja, was so ein richtiger Bär ist, lässt sich vom eiskalten Wasser doch nicht aufhalten!
Daggi hat mir auch zugesehen. Zum Glück war sie jedoch verschwunden, als ich mein Bad beendet hatte. Mit Daggi ist es ähnlich wie mit Katja- für mich wäre es ohne sie noch mal so schön hier.
Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Zaungucker wohl nun auch so allmählich ihre Winterruhe beendet haben. Es sind nämlich schon deutlich mehr davon hinter den Zäunen zum Gucken da. Außerdem wird gebaut und gewerkelt und geputzt. An der Stelle, wo an schönen Tagen oftmals viele kleine Zaungucker im Kreis um ein Feuer hocken und sich mit langen Stöcken Futter über der Hitze backen, wird gehämmert und geschraubt und gebohrt. Sieht aus, als sollte die Feuerstelle ein Holzdach bekommen. Sehr aufregend! Ich habe gesehen, dass in dem großen Fenster-Haus direkt am Bärenwald heute ordentlich geputzt und alles auf den Vordermann gebracht wird. Da können sich die Zaungucker bestimmt bald wieder Futter holen und uns von den großen Fensterscheiben aus bestaunen. Und es soll noch eine weitere Baustelle im Park sein. Ich habe aufgeschnappt, wie zwei Zaungucker von einer Sanierung der Park-Toiletten sprachen. Was immer das auch bedeuten mag. Klingt auf jeden Fall gut.
So, nun muss ich mal weiter. Habe gerade gesehen, wie Daggi zielstrebig hinter dem Hügel verschwand. Da will ich doch gleich hinterher um nachzuschauen, was da so verlockend ist. Bis bald dann wieder.
in der Nacht vom 18. Auf den 19. Februar haben sich bis dato unbekannte Einbrecher gewaltsamen Zugang zu unserem Kassenhaus verschafft. Das erbeutete Diebesgut besteht aus dem Kassencomputer, einem Funkgerät und Kleingeld. Der durch den Einbruch entstandene Schaden am und im Gebäude ist beträchtlich höher als die entwendeten Wertsachen. Der größte Ärger allerdings…
Unbekannte Täter brechen im Tierschutzprojekt ein / Schaden höher als das Diebesgut/ Polizei sucht Zeugen
Leinefelde-Worbis. In der Nacht 18./19. Februar verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Gelände des Alternativen Bärenparks Worbis. Doch das ist nicht die einzige Hürde, die das Team um Parkleiter Ralf Wettengel zum Jahresbeginn meistern muss. Erst geht die Vogelgrippe um, nun auch noch Einbrecher. Dabei könnte der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein, denn im Thüringischen Tierschutzprojekt laufen die Saisonvorbereitungen auf Hochtouren. Aber entmutigen lassen sich die Thüringer Tierschützer von den ungünstigen Vorfällen der jüngeren Vergangenheit nicht. Kein Klagen, sondern anpacken lautet die Devise.
Keine Angst, es geht nicht um Ihr Geld, sondern darum, von Ihrer Stimme als Bürger der Republik Gebrauch zu machen. Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung legte in ihren Koalitionsvertrag fest, dass mindestens fünf Prozent des staatlichen Waldes von der Forstwirtschaftlichen Nutzung dauerhaft entnommen wird. Idee dahinter ist es, der Region ein Stück Wald zugeben, dass sich natürlich entwickeln kann. Nur 1-2 % der gesamt Deutschen Waldfläche lässt das zu, obwohl viele Tier- und Pflanzenarten auf diese Naturwälder angewiesen sind, wie beispielsweise der Luchs und…