BIGGI [1991-2017]

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BIGGI [1991-2017]

Liebe Tierfreunde,

der heutige zweite Mai ist ein Tag der Trauer. Schweren Herzens mussten wir vor wenigen Stunden Abschied von unserer BIGGI nehmen. Die charmante, schüchterne Bärendame hat den Kampf gegen ihre Vergangenheit nicht verloren, sondern tapfer bis zum Ende geführt. Ein bisher unentdeckter Tumor raubte ihr gestern die Kräfte, sodass heute früh eine Entscheidung getroffen werden musste. Jener dunkle, emotionale Moment ihrer Erlösung hinterlässt ein schwarzes Loch, das nicht gefüllt werden kann, denn BIGGI war eine einzigartige Bärin, deren bezaubernder Charakter nicht ersetzt werden kann. Wir werden sie in Erinnerung halten, ihre Geschichte weitererzählen, damit ihre schreckliche Zeit vor dem Bärenpark nicht umsonst war, sondern dabei hilft, zukünftigen Generationen ein solches Schicksal zu ersparen.

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JURKA Kolumne 28.04.2017

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und Grüß Gott liebe Leute! So, die Ferien sind vorbei, Alltag kehrt wieder bei uns ein und ich hoffe ganz stark, dass die Wölfe ihren frühlingshaften Übermut endlich einpegeln. Die nerven der Zeit. Allen voran ADI. Erst letzte Woche habe ich euch von seinen stressigen Aktionen erzählt, diese Woche das gleiche in grün – erst als ich ihn mit meinen Tatzen mit einer gewissen Konsequenz auf den Boden gedrückt hatte beruhigte er sich wieder.

So ihr Lieben, gerade als ich mir dachte, was ein Tag, fing auf einmal die gute, alte KAJA an zu rangeln. Glaubt ihr mir nicht? Doch! Mit Inbrunst hat sie mich aus dem Kreisel vertrieben. Ich war ganz perplex und wusste gar nicht was los war, als sie mir hinterherjagte. Na ja, das war jedenfalls der Moment als es mir reichte und ich es mir nur noch in meiner Höhle gemütlich machen wollte. Und als ob es noch nicht genug gewesen wäre, sehe ich doch tatsächlich den BODO, wie er aus meiner Höhle spaziert kommt! Ist das zufassen? Hätte nur noch gefehlt, dass auch POLDI seine fünf Minuten kriegt. Der hatte sich zuvor auch schon mit KAJA um eine Bärentorte gestritten. Erstaunlich, wie er es schaffte, sich dem Baumstamm hochzuziehen, auf dem das schmackhafte Futter lag. Ha, von wegen Senior. Ein altes Bärensprichwort sagt schon, du bist immer so alt wie dein Appetit. Apropos Appetit, letzten Donnerstag zog ein ganz interessanter Geruch vom Blockhaus her. Es war ein traditionelles Gericht der Indianer, das exklusiv für die Kids vom Ferienprogramm gekocht wurde. Thema in der letzten Woche waren die amerikanischen Ureinwohner und da Bildung auch durch den Magen geht, gab es neben Tänzen, Lagerfeuergeschichten und etlichem mehr auch einen rituellen Eintopf. Ich hoffe nur, dass es genug für alle gab, denn das Ferienprogramm war restlos ausgebucht. Von daher bin ich schon gespannt, wie es beim nächsten Mal wird und ob ich das ein oder andere Gesicht wiedersehe.

Also, haltet die Ohren steif!

Eure JURKA

MKV FileMaker Bärencamp #3!

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FileMaker

In Zusammenarbeit mit den IT Profis der Firma MKV findet vom 18.-20. Mai 2017 das Bärencamp statt. Das einzigartige Seminarerlebnis geht mittlerweile in die dritte Runde. Bei diesem Joint Venture erlernen Sie den Umgang mit FileMaker, erfahren Hintergrundwissen über Bären und Wölfe und unterstützen nebenbei den nachhaltigen Tierschutz!
Weitere Informationen und die Anmeldung zum Event finden Sie hier:

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Schüler wünschen sich eine Tier- und Umweltschutz AG

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Plakate sollen Bärenparkbesucher informieren

Bereits im vergangen Herbst traten Sechstklässler des Marie Currie Gymnasiums in Worbis an Ihren Klassenlehrer heran. Gesucht ward ein Betreuer, denn sie planten eine AG zu gründen, in der sich alles um die Natur, Tier- und Umwelt dreht. Nach einigen Absprachen fanden Klassenleiter und Schuldirektor in dem Bärenpark einen Partner, dies zu ermöglichen. Und schon im November 2016 konnte das Projekt starten. Über vier Monate hinweg, trafen sich die Schüler mit Frau Nancy Müller, Pädagogin im Alternativen Bärenpark Worbis, allwöchentlich nach dem Unterricht zu ein oder zwei AG-Stunden.

Gemeinsam konnten über die vielen Wochen hinweg, unterschiedlichste Themen unter die Lupe genommen werden. So wurden zum Beispiel Futterstationen für die heimischen Singvögel gebastelt. Nach einer deftigen Schneeballschlacht konnten diese im verschneiten Ohmgebirge aufgehängt werden. Weiterhin stand das Thema „Rote Liste-Tiere“ auf dem Programm. Nach einer kleinen Einführung in das Themengebiet, bildeten die Schüler Kleingruppen und arbeiteten Plakate zu einigen betroffenen Tierarten aus. Später nahmen sie das Rahmenthema „Unser Wald“ in Augenschein und beschäftigten sich mit einzelnen Brennpunkten. Bald schon war einem Jeden klar, dass im Bereich des Umwelt- und des Tierschutzes unentwegt Handlungs- und Klärungsbedarf besteht. Nahezu bei jedem Treffen entstanden Ideen, womit man sich demnächst beschäftigen wollte. Doch leider vergingen die Wochen wie im Flug. Deshalb hoffen die Kinder ganz fest darauf, dass die AG ab dem kommenden Herbst fortgesetzt wird und sie sich erneut zusammenfinden können, um sich gemeinsam für unsere aller Natur, Tier- und Umwelt stark zu machen.

Laura Kolumne

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,                                

kalt ist immer noch in unserem Wald. Aber inzwischen schon etwas farbiger. Denn die Knospen platzen nach und nach immer weiter auf und die Bäume kleiden sich wieder in grüne Gewänder.

Richtig bunt war es hier hingegen vor einigen Tagen. Da suchten nämlich wieder große und kleine Zaungucker nach allerlei Naschereien. Rote, gelbe, blaue und grüne Eier, Bonbons und Schokolade. Kaum gefunden, verschwanden die feinen Dinge gleich in lauten und leisen Mündern, andere im Körbchen. Es war mal wieder richtig schön, so viele Zaungucker am Zaun kauen und gucken zu sehen. Weil ich ja ausgerechnet Eier für mein Leben gern verputze, ist es einfach immer wieder herrlich zu sehen, wie sich beim Eierfest alles um diese kleine Köstlichkeit dreht.

Ansonsten habe ich die letzten Tage hauptsächlich mit dem schönen Pedro verbracht. Seine Männlichkeit und imposante Größe, sein Wimpernschlag und muntere Art mich zu begeistern, genieße ich geradezu. Wenn ich mich ein wenig erholen oder frisch machen muss, verbringt Pedro nach wie vor viel Zeit mit seinem neuen besten Freund Max. Die beiden Bärenkumpels balgen und raufen unermüdlich. Wie zwei Halbstarke! Aber sollen sie ruhig machen. Sollen sie ihre Kräfte messen und trainieren. Solange der Pedro mich dabei nicht vergisst, kann er sich austoben.

Tja, ansonsten…scheint das Bärsonal einiges verändern zu wollen! Ich habe neulich mitbekommen, dass die pummlige Katja und der genauso pummlige Jimmy, demnächst einen eigenen Badeteich bekommen werden! Wie sich herum gesprochen hat, sind die beiden deshalb sogar schon in die Station eingezogen. Da werden die Arbeiten bestimmt bald los gehen.

Wer ist denn das? Wie bitte? Oh, ich muss flinke Füße machen! Es sieht so aus, als treffen sich die Zaungucker gerade jetzt zu einer Baubesprechung in Sachen Badeteich. Vielleicht kann ich ja ein paar Sätze aufschnappen.

Bis später also,

Eure Laura

JURKA Kolumne 21.04.2017

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und Grüß Gott liebe Leute! Endlich sind wieder Ferien! Vom neuen Ferienprogram brauche ich euch bestimmt nichts erzählen, denn es gibt ja schon viele Anmeldungen! Auch aus dem Tal! Am Bärentag gibt es beispielsweise die äußerst beliebte Bärentorte. Diese wird von den Grünkutten gebacken und anschließend von den Kindern belegt, dann kommen sie zu uns Vierbeinern in die Anlage. Erst am Wochenende gab es im Rahmen eines Kindergeburtstages eine solche Schmackhaftigkeit: Im Kreisel wurde sie abgelegt, dann gingen die Kinder raus und die Schieber wurden geöffnet. BODO und BEA warteten bereits darauf, machten sich gemütlich darüber her. Ich selbst kam etwas verspätet hinzu, denn Wolf ADI hat auf seine alten Tage ein bisschen Übermut entwickelt. Nach einer kurzen Auseinandersetzung im Gebüsch machte ich mich also auch auf den Weg, ebenso wie der gute, alte POLDI. Neugierige Beobachter am Zaun waren ARTHOS, ARIAN und AGONIS. Die drei halbstarken Albaner wurden ganz schön von den Wölfen auf der anderen Seite des Zauns angemacht, so will ich’s mal nennen. Ein Theater haben die veranstaltet, ließen die Schwänze kreisen, keiften, machten Buckel, das ganze Programm. Ich hab’s mir dann auf der anderen Seite mit angeschaut. ANITA hat sich ins Gebüsch verzogen und ich dachte schon, das war’s, aber was ADI abgezogen hat, sowas hab‘ ich noch nicht erlebt: er hat gebellt! Ja, richtig gelesen, gebellt wie ein Hund!! Klar, lass ich mir – im Gegensatz zu den anderen Bären, die weiterhin seelenruhig ihre Torte mampften – nicht gefallen und hab‘ natürlich zurück gekeift.  Ha, durch den Schieber durchzugehen und mir das direkt ins Gesicht zu sagen, DAS hat er sich wieder nicht getraut. Ja, ja, ihr lieben Frauen da draußen, ich sag’s immer wieder, alte Männer und ihre Marotten…

Es war also eine sehr aufregende Bärentorte. Ich freue mich schon auf die nächste, denn es ist ja schließlich ein Highlight und soll auch eins bleiben. Es ist ein ausgewogenes Mahl, mit dünnem Boden und viel, viel Gemüse. Also auf die Bedürfnisse von uns Bären abgestimmt. Bitte, liebe Freunde, ich weiß es ist gut gemeint, aber seht daher bitte von Brot- oder Brötchenspenden ab, Die Grünkutten wissen nicht wohin damit, denn Kohlenhydrate sind für uns Vierbeiner nicht sinnvoll. Gesunde Ernährung ist die halbe Miete und glaubt mir, ein Bär kennt sich mit Futter aus.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif!

Eure JURKA

Ferien im Bärenpak - heute: Indianer!

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Ein Stück Mythos zum mitnehmen: Sandbilder

Bei herrlichem frisch-frühlingshaften Wetter fand heute der zweite Ferienprogramm Tag bei uns statt. Thema waren Indianer und ihr Leben mit Wolf und Bär. Peter Haug, von der Kulturgruppe Four Suns, war dabei zum ersten Mal Feder führend. Auf dem Plan standen unter anderem traditionelle Tänze, Lagerfeuergeschichten über Bär und Wolf im Tipi. Auch der indianische Hunger konnte gestillt werden. Ein Stück Mythos konnten die Kinder auch mit nach Hause nehmen, in Form eines Sandbildes, das sie eigenhändig anfertigten.

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War das ein Fest!

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Geschmückter Osterbaum im Bärenpark

Das Osterfest am vergangenen Ostersonntag ist nun ein paar Tage her. Zeit für ein kleines Resümee!

Mit rund 1200 gekocht und bunt gefärbten Ostereiern, neben vielerlei Süßigkeiten, saßen die Undercover-Osterhasen am Sonntagmorgen in den Startlöchern und hoppelten und versteckten eifrig von früh bis spät. Die Ostereiersuche ist im Bärenpark zum Ostersonntag alljährlich Tadition und nicht mehr wegzudenken. Darum an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an unsere treuen Unterstützer: EDEKA Glahn Worbis, Eichsfelder Süßwaren Großhandel Rottke, Frischei Breitenworbis und REWE Rauhe Worbis. Ohne ihre Hilfe wäre das Osterfest im Bärenpark nur halb so schön!

Während der großen Suche, waren noch viele weitere fleißige Hände zugange. So wurde den Besuchern am Vereinsstand allerlei angeboten, Frau Conradi von der Schminkagentur verzauberte die kleinen Gäste in Feen, Tiger und Co. Mit dem parkeigenen Imker Herrn Przywarra, konnten Kerzen aus echtem Bienenwachs gebastelt und süßer Honig gekostet werden. Gebastelt wurde auch im ehemaligen Imbiss. Und so war die kleine Holzhütte Geburtstätte für zahlreiche,  individuell-witzig gestaltete Fantasiefiguren, denen bei liebevoller Pflege und reichlich Wasser schon in wenigen Tagen Grashaare sprießen werden.

Auch die Mitarbeiter im Bärenbistro und Souvenirladen freuten sich über die gut gelaunten Besucher und standen diesen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Eine besondere Attraktion bot die Robinie, direkt am Eingang zur begehbaren Vogelvoliere. Die wurde nämlich heraus geputzt zum Osterbaum! Geschmückt wurde der Baum mit einer riesengroßen Menge an Ostereiern. In Regie der AWT GmbH Leinefelde wurden bereits seit Weihnachten unermüdlich ausgeblasene Eier gesammelt, österlich verziert und am Gründonnerstag aufgehängt. Die Anzahl der Schmuckstücke galt es schließlich am Ostersonntag zu schätzen. Derjenige Besucher, der mit seiner geschätzten Eierzahl am ehesten richtig liegt, wird einen Preis bekommen.

Um die ganze Festlichkeit perfekt zu machen, bekamen wir sogar Besuch vom MDR Fernsehen. Das Fernsehteam stellte schließlich einen Beitrag zusammen, der am vergangenen Sonntagabend während der Nachrichten ausgestrahlt wurde. Verpasst? Hier der Link dazu! http://www.mdr.de/thueringen/video-98944_zc-1201c59b_zs-4e0ede05.html

Zu unserem großen Glück, zeigte sich auch das Wetter wohl gestimmt und ließ uns nicht im Regen stehen. Während vielerorts winterliche Wetterzustände herrschten, blieb Worbis verschont und der Bärenpark konnte seinen rund 1300 Gästen einen Ostersonntag bieten, der zwar kühl, jedoch nahezu schnee-und regenfrei blieb.

Laura Kolumne

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Bärin Laura

Meine lieben Zaungucker,

was für ein Wetter! So frisch und zugig hatte ich mir den Frühling nun wirklich nicht vorgestellt. Brrr. Viel zu kalt! Ich freue mich schon auf die warmen Sonnenstrahlen. Irgendwann müssen sie ja mal wieder zu sehen sein.

Doch warme Temperaturen hin oder her. Die Zeit ist reif und wir haben allesamt gesunden Bärenappetit. Jetzt nach der Winterruhe ist mir immer ganz besonders nach frischen Eiern. Die liebe ich von Herzen. Deshalb kann man mich dafür schon mal im Galopp durch den Bärenwald rasen sehen. Na klar, auch Fleisch ist jetzt genau das Richtige. Neulich waren bei zwei Zaunguckern große Mengen frisches Rindfleisch für uns übrig. Das Bärsonal hatte daran ganz schön zu schleppen. Aber die ganze Mühe hat sich wirklich gelohnt, denn geschmeckt hat's uns richtig gut! Gerne wieder! Gerne mehr!

Sogar Nüsse hatte kürzlich ein Zaungucker in etlichen Beuteln mitgebracht und dem Bärsonal in die Hand gedrückt. Die sind auch köstlich. Dazu fällt mir ein lustiges Erlebnis ein. Da stand und guckte ich so vor mich hin, als hinter mir ein Huschen war. Es hatte sich ein Eichhörnchen ganz nah an mich heran getraut und knackte, nur einen Prankenhieb entfernt, zwei dicke Walnüsse. Ganz schön mutig das Kerlchen!

Nicht nur beim Futtern sind wir hier im Wald munterer geworden. Allgemein sind allesamt in Bewegung. Selbst die Emma. Das Laufen scheint mit ihrem Knie nun nicht mehr ganz so schwer zu fallen. Aber unsicher wirkt sie immer noch. Besonders wenn die Wölfe in der Nähe sind. Vielleicht verbringt sie deshalb die meiste Zeit in ihrer Höhle.

Pedro dagegen kommt fast täglich auf seine Kosten. Nachdem er und Max sich nun regelmäßig zum Balgen und Spielen zusammenfinden, habe ich inzwischen auch nichts gegen ein gelegentliches Stelldichein mit dem dunklen Hünen. So ein bisschen Balgen und Necken ist doch ein netter Zeitvertreib. Auch Daggi scheint Gefallen daran zu haben. Für sie nimmt sich Pedor nun auch gerne immer mal wieder ein paar Minuten. Da muss ich gut Acht geben, dass ich nicht zu kurz komme! Ah, da hinten kommt er gerade entlang geschlendert. Da will ich doch gleich mal nach ihm sehen.

Bis später,

Eure Laura

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