News-Ticker DORO: die Freianlage naht

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Darf DORO bald zu den anderen Bären?

#Tiermanagement
Tierarzt gibt grünes Licht für ein baldiges Ende der Quarantäne

Dienstag, 2. Juli 2019: Für Braunbärin DORO ist eine veterinärmedizinische Visite angesetzt. Nachdem unser Team die Beobachtungen der ersten Wochen schildert, macht sich der Tierarzt sein eigenes Bild. Schnell ist klar: die 28-jährige DORO ist für ihr Alter in einem erfreulich guten Zustand. Auch wenn die suboptimale Ernährung der letzten Jahre ihre Spuren am Gebiss hinterlassen hat, ist die Bärendame recht agil und neugierig. Allerdings sind Fellprobleme erkennbar. Ein starker Juckreiz oder ähnliches ist jedoch nicht zu beobachten. In Absprache mit dem Tierarzt entwickelt unser erfahrenes Tierpfleger-Team momentan eine Therapie zur Behandlung.
Daher das Fazit: es gibt keine Bedenken, DORO in absehbarer Zeit in die Freianlagen entlassen zu können.

Wann das genau sein wird, ist gerade in Planung und wird in das Tiermanagement eingearbeitet.

Wir informieren darüber, sobald es soweit ist. Im Augenblick sind wir aber erst einmal sehr glücklich darüber, dass DORO bald die Freianlage zu ihren Artgenossen darf!

 

Hintergrund: die beiden Braunbären DORO und DARIA wurden Anfang Juni aus einem spanischen Zoo gerettet und befinden sich seitdem in der Quarantäne. DARIA in unserem Tierschutzprojekt im Schwarzwald, DORO in Thüringen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung und besonders bei den Paten, die unsere Tierschutzarbeit möglich machen!

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Die Ferien stehen vor der Tür – jetzt beginnt der bärenstarke Sommer!

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Werde Wolf für einen Tag!

Nächste Woche beginnen die lang ersehnten Sommerferien und fast pünktlich fallen die Temperaturen. Hitze während der Schule und kühles Wetter in der Freizeit – klingt ungerecht, ist es aber nicht! Denn die Witterung ist perfekt, um Bären und Wölfe zu erleben!

Noch gibt es freie Plätze bei unserem NEUEN Ferienprogramm, also: Termin aussuchen und sich einen der begehrten Plätze sichern:

Kinderferienprogramm (mit Anmeldung):
09.7.   10:00 Wolfsschnuppern – Werde Wolf für einen Tag!
16.7.   10:00 Bärenforscher – Wie lebt es sich als größter Beutegreifer Europas?
23.7.   10:00 Bienentag – Lass dich von diesem charmanten Insekt verzaubern
30.7.   10:00 Tierschutz für jedermann – weil Tiere deine Stimme brauchen!
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 5 Euro pro Kind + Eintritt

Anmeldung:
Telefon: 036074 20090
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Mehr erfahren über den größten Beutegreifer Europas – auf in den Bärenpark!

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Lernen Sie die spannende Welt von PARDO und seinen Artgenossen kennen [Foto: Team Seinbeck-Jakobs]

Besonders nach den Meldungen der letzten Wochen ist es wichtig, sich mit dem Thema Bär auseinanderzusetzen. Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gehört immer noch das Wissen! Während der Sommerferien im Juli und August bieten unsere Experten daher zweimal wöchentlich öffentliche Führungen an:

Mittwoch 10.07.2019 11 Uhr
Samstag 13.07.2019 14 Uhr
Mittwoch 17.07.2019 11 Uhr
Samstag 20.07.2019 14 Uhr
Mittwoch 24.07.2019 11 Uhr
Samstag 27.07.2019 14 Uhr
Mittwoch 31.07.2019 11 Uhr
Samstag 03.08.2019 14 Uhr
Mittwoch 07.08.2019 11 Uhr
Samstag 10.08.2019 14 Uhr
Mittwoch 14.08.2019 11 Uhr
Samstag 17.08.2019 14 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden
[Hinweis: Bitte 15 Minuten vorher an der Kasse melden]
Kosten: 5 Euro Erwachsene + Eintritt / 4 Euro Kind + Eintritt

Anmeldung:
Telefon: 036074 20090
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Mit dieser Jugend wird die Zukunft bärenstark!

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Danke! Durch solchen Einsatz kann unser Tierschutzprojekt bestehen!

Laura, Lea, Maya und Selina sind Schülerinnen der Luise Büchner Schule in Freudenstadt. Für eine Gruppenarbeit in Wirtschaftslehre mussten sie ein gemeinnütziges Projekt in der Umgebung suchen und unterstützen. Doch für die Vier sollte es mehr werden, als nur eine reine Schulaufgabe. Unser Tierschutzprojekt und allen voran das Schicksal des im Welpenalter als Selfie-Bär missbrauchten ARTHOS hat ihre Herzen berührt.

So haben sie Kuchen gebacken und verkauft, sind die Behörden abgelaufen, sie haben die Nachbarn abgegrast, von Tür zu Tür. Keine Mühe wurde gescheut, um Spenden für ARTHOS zu sammeln.

Am Ende konnten sie selbstständig 100,- Euro zusammentragen! Und am vergangenen Dienstag, den 25.Juni, überreichten Sie unserem Parkleiter Bernd Nonnenmacher die Spende. Doch damit nicht genug, zudem haben sie noch eine Patenschaft für ARTHOS übernommen. Bei ihrem Besuch Anfang dieser Woche konnten sie ihren neuen Schützling sogar im Dickicht der Freianlagen beobachten.

Es ist großartig mitzuerleben, wie junge Menschen sich selbstlos für unschuldige, misshandelte Lebewesen einsetzen.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Laura, Lea, Maya und Selina für diese üBÄRragende Aktion!

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26 Juni - Bärengedenktag 2019

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JURKA - Mutter von BRUNO

26.06.2006 Deutschland befindet sich mitten im Sommermärchen. Über 1 Millionen Menschen folgten dem Ruf der 18. Fußball WM Die Welt zu Gast bei Freunden. 14 000 Journalisten berichteten über die Veranstaltung, doch zog ein junger Vierbeiner die Blicke der Welt auf sich. Selbst die New York Times berichteten damals über BRUNO, den Braunbären. Der so genannte „Problembär“, der genau heute vor 13 Jahren, als der spätere Weltmeister Italien gegen Australien gewann, in Bayern den Tod fand.

Warum? Durch einen staatlich angeordneten Abschuss. Doch was hatte dazu geführt? Was hatte BRUNO verbrochen? Weshalb hatte sich die Bundesrepublik Deutschland trotz aller Warnungen [auch von uns, der STIFTUNG für BÄREN] nicht auf die Rückkehr der Braunbären vorbereitet?

26.06.2019 Deutschland ist mal wieder im Fußball-Fieber. Gebannt wird die WM der Frauen verfolgt. Wir, die STIFTUNG für BÄREN, verfolgen hingegen mit großem Interesse wieder einen jungen Vierbeiner, der sich im Umkreis von 40 Kilometern von der deutschen Grenze entfernt aufhält. 40 Kilometer – für einen Ursus arctos nicht mal ein Tagesmarsch. Wieder haben wir bereits seit langer Zeit und mehrfach darauf hingewiesen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Braunbär nach Deutschland einwandert. Wir haben eine internationale Wildtier-Konferenz dazu abgehalten, mit Experten aus Bären-Ländern wie Slowenien. Wir haben erst vor zwei Wochen explizit beim zuständigen Ministerium in Bayern nachgefragt, wie denn nun die Vorgehensweise ist, was an Prävention geleistet wird, ob wir helfen können. Aus wem denn nun die Eingreif-Truppe besteht, die damals nach der Bayrischen Bären-Affäre 2006 ins Leben gerufen wurde.

Abwarten, heißt es, die Situation wird im Auge behalten, aber unternommen wird erstmal nichts.

Die Bevölkerung wird nicht darauf vorbereitet. Nutztierhalter bekommen nicht das nötige Rüstzeug. Es wird vermisst, die Grundlage für eine Akzeptanz des großen Beutegreifers zu schaffen.

Gerade im Wildtiermanagement ist es unerlässlich vorab Strukturen zu schaffen, um Sicherheit zu gewähren, wie es im Grundgesetz [Artikel 20 A] steht.
Nur so ist ein Zusammenleben möglich!
Mittlerweile sind in unseren Nachbarländern die Bestände der Bären angewachsen. In Slowenien, Italien und der Schweiz gibt es immer mehr Bären. Eine Frage der Zeit bis sich wieder einer über die deutsche Grenze verirrt.
Und soll es so ablaufen wie beim sogenannten „Problembären“ BRUNO? Medienrummel und Abschuss sind in unseren Augen keine vernünftige Lösung!

Wie kann das verhindert werden?

Bad Rippoldsau-Schapbach im Schwarzwald: Hier lebt JURKA, BRUNOs Mutter, in unserem Tierschutzprojekt. Das Schicksal ihres Sohnes ist direkt mit ihr verbunden. Durch sie lernte er, dass es in Menschennähe leichte Beute gibt. Schafweiden aufbrechen, Nutztiere töten, Bienenstöcke plündern, gar Mülltonnen ausräumen. Keine Spur von natürlicher Scheu. Sie lehrte es ihren Nachwuchs, fast alle wurden als „Problembären“ erschossen, sie selbst eingefangen. Doch woher stammt dieses Fehlverhalten, welches das Leben einer ganzen Bärenfamilie zerstörte?

Vom Menschen. Denn JURKA wurde angefüttert. Hauptsächlich, damit sie so als billige Touristenattraktion herhalten konnte.

Kennen wir JURKAs Geschichte, wirft dies ein neues Licht auf das Verhalten von BRUNO. Am Anfang eines jeden Problemtieres steht nämlich IMMER ein Problemmensch! Durch menschliches Fehlverhalten können Generationen von Wildtieren beeinflusst werden!

Der Todestag Brunos gilt bei uns als „Bärengedenktag“, an dem wir alle dazu aufrufen über das eigene Verhalten Wildtieren gegenüber nachzudenken und die Politik auffordern in Sachen Prävention und Aufklärung aktiv zu werden!

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Abschied von CORA

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Liebe Tierfreunde,

mit Tränen in den Augen mussten wir am 24.06.2019 unsere Wölfin CORA in die Freiheit des Regenbogenlandes entlassen. Die nordische Schönheit von der Insel Rügen war eine ganz besondere und charismatische Wölfin die jeden sofort in ihren Bann zog. Sie war trotz ihres hohen Alters die uneingeschränkte Königin in ihrem Schwarzwälder Revier. Von ihrem Aussichtspunkt hoch oben in den Hügeln entging ihren bernsteinfarbenen Blicken nichts.

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Patentag- und Spendertag am 24. August 2019

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Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Tag mit ganz besonderen Menschen!

Am 24. August freuen wir uns auf ganz besondere Menschen: Die STIFTUNG für BÄREN lädt zum Paten- und Spendertag in den Bärenpark Worbis ein. Ab 15 Uhr finden Sonderführungen für Patinnen und Paten statt, gefolgt von einem stimmungsvollen Abendprogramm. Falls Patinnen und Paten bis dato noch keine Post oder E-Mail bekommen haben, dann melden Sie sich bitte bis zum 30. Juli per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte geben Sie dabei an, ob Sie veganes oder vegetarisches Essen wünschen.

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Bald ist wieder Indianerfest!

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Indianerfest am 13. und 14. Juli!

Wie schön waren die Indianerfeste der letzten Jahre. Zum Glück dauert es nicht mehr lange, bis es wieder heißt: Auf in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald zum Indianerfest! Auch 2019 haben wir uns wieder viele spannende Sachen einfallen lassen und bauen natürlich, auf die altbewährten Highlights. So sind in diesem Jahr wieder unsere Freunde der Fours Suns mit dabei!

Also schon mal im Kalender vermerken: am 13. und 14. Juli taucht unser Tierschutzprojekt in die Welt der amerikanischen Ureinwohner ein.

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Tiermanagement: DORO in der Eingewöhnungsstation

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Beliebte Erfrischung: Eisbomben mit Früchten

13 Tage ist Neuzugang DORO bereits im Alternativen Bärenpark Worbis. Mit großer Neugier untersucht sie die Boxen im Quarantänebereich, steckt ihre Nase in jede Ecke und testet die neue Umgebung aus. Besonders spannend sind die Gerüche der anderen Bären von draußen, mit denen sie durch die Schieber regen Kontakt aufzunehmen versucht.

Neugierig ist sie auch im puncto Futter. Nachdem sie jahrelang recht einseitige Nahrung bekam, probiert sie alles auf ihrem neuen, abwechslungsreichen Speiseplan aus. Hoch im Kurs sind zum Beispiel gekochte Eier und Blattsalat. Weniger beliebt bei ihr sind Möhren, die sie auch gerne mal aus der Box raus kehrt. Leider machen uns ihrer Zähne ein wenig Sorgen, da sie recht eigenwillig zu kauen scheint. Genaueres können wir allerdings erst dahingehend berichten, wenn der veterinärmedizinische Check gemacht wurde.

Alles in allen ist sie ruhiger, nicht mehr so aufgeregt, macht einen soliden Eindruck. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei allen Unterstützern der Rettungsaktion und der wachsenden Zahl von DOROs Paten bedanken! Ohne sie wäre unser Tierschutzprojekt undenkbar.

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Wildbär vor der Tür – ist Deutschland darauf vorbereitet?

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JURKA - Mutter von JJ1 [BRUNO)

Ein Braunbär wurde in Österreich nahe der Grenze zu Bayern von einer Wildtierkamera erfasst. Das zuständige Ministerium in Bayern gab auf Nachfrage der STIFTUNG für BÄREN an, zunächst keine Präventionsmaßnahmen seitens der Behörden einleiten zu wollen, sondern abzuwarten. Die STIFTUNG für BÄREN warnt aufgrund der Erfahrungen aus dem Fall des getöten "Problembären" Bruno vor 13 Jahren vor einer Wiederholung der gleichen Fehler und fordert die Behörden auf, unverzüglich zu handeln.

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