POPEYEs Blog Episode 66 | Eigensinnige Katzen

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Wenn es eine im Bärenwald gibt, die das BÄRsonal gut im Griff hat, dann ist es ELBA. Deadass, die Kleine ist ´ne echte Diva .

Als sie und ihr Vater PRIMUS vor etwa 3 Jahren hier ankamen, kannten die nur Hühnchen – ein bisschen lame und ungesund für Luchse. Also dachte sich das BÄRsonal: „Yo, wir zeigen denen mal, was echtes Futter ist.“ Reh, Hirsch, Zicklein, Kaninchen…nur Premium Futter, Leute. PRIMUS hat schnell gecheckt, wie lecker das ist. Ich hätte ehrlich auch gern was abbekommen .

Aber ELBA? Die hebt nur angewidert die Nase und geht demonstrativ weg „Nope, widerlich“. Schickt dem BÄRsonal Blicke, als wollten sie sie vergiften und hungert lieber als irgendwas zu essen, dass nicht ihr heiß geliebtes Hühnchen ist. Respekt, das muss man erstmal durchziehen! Am Ende musste das BÄRsonal einsehen: Katzen haben einfach ihren eigenen Kopf – und ELBA will halt nur ihr Hühnchen.

Die Diva hat durchgesetzt, dass es mittlerweile nichts anderes mehr gibt. Aber das BÄRsonal hat nicht nur bei uns Bären Spaß daran, das Futter suchen zu lassen. Diese Woche haben sie sich auch was für ELBA ausgedacht: Werfen das Hühnchen einfach oben in einen Strauch. ELBA stand da erstmal voll lost. Sie riecht das Huhn, sieht es aber nicht. Also ich finde Futter problemlos auch ohne Augen – meine Nase regelt. Aber bei ELBA hat’s echt gedauert. Hin und her getapert, links, rechts geguckt, wieder umgedreht… bis sie gecheckt hat, wo das Teil steckt. Und dann musste die feine Dame auch noch in den Strauch klettern, um es zu holen. Sie wirkte echt not amused, aber hey… am Ende hat sie’s gepackt. Und ich schwöre, da war sogar ein kleiner „Yay, ich hab’s geschafft“-Vibe dabei. So schmeckt das Hühnchen gleich viel besser .

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

Deadass – Ehrlich
lame – langweilig
lost – verloren
not amused – nicht begeistert

JURKA Kolumne 07.09.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Eine Welt ohne Bärenpark

Das wäre schön, oder? Stellt euch eine Welt vor, in dem es keinen Bärenpark gibt. Wäre das nicht fantastisch, wenn Menschen uns Bären nicht schikanieren würden und es solche Einrichtungen gar nicht geben müsste. Einfach mit der Natur im Einklang leben. Na ja, gut, also unter uns, niemand lebt mit der Natur im Einklang, das ist esoterische Schönmalerei, auch wir Wildtiere haben es nicht leicht in der Wildnis. Aber genau darum geht es ja, genau das ist der Grund, warum wir Bären zum Beispiel zu den coolsten Bewohnern dieser Erde gehören, eben WEIL wir uns mit den Widrigkeiten der Natur auseinandersetzen, daran wachsen und uns immer wieder weiterentwickeln. Leben ist schließlich eine Tätigkeit und kein Ist-Zustand. Also, ihr lieben Zweibeiner, wie wäre es denn mal mit mitmachen?

Ist utopisch, schon klar. Das geht ja gar nicht, unmöglich, sich mit den Tieren zu arrangieren. Auf den Mond fliegen geht. Den Meeresgrund abgrasen geht. Es gibt jetzt sogar Maschinen, die meinen Job als Reporterin machen können. Da tippst du ABC ein und nach einem Wimpernschlag hast du einen fertigen Bestseller. Aber Tiere als eigenständige Lebewesen mit eigenständigem Lebensraum zu akzeptieren, DAS ist zu viel verlangt. Unmöglich. Dabei braucht es nur eine vernünftige Vision, die euch antreibt. Nehmt euch ein Beispiel am Bäre’park hier im Schwarzwald. Jahrelang ein Traum gewesen. Tausend Hürden mussten genommen werden. Millionen missmutiger Stimmen das Gegenteil bewiesen. Und warum? Weil es hier um das Leben von Bären geht. Und das schweißt zusammen. Nun gibt es das Projekt seit 15 Jahren. Ich selbst, eure JURKA, bin seit dem ersten Tag mit dabei. Alter, Beruf, Geschlecht, Herkunft, alles nebensächlich, wenn man gemeinsam ein Ziel hat. Lasst unser gemeinsames Ziel ein gemeinsames Leben sein. Mensch und Wildtier. Muss nicht immer harmonisch sein, aber stets mit Respekt. Klingt unrealistisch? Mag sein, aber gerade deswegen sollten wir es real werden lassen. Was habt ihr zu verlieren?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif!

Eure
JURKA 

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15 Jahre Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald!

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Wir feiern Jubiläum! Genau heute vor 15 Jahren fand die Eröffnung unseres Tierschutzprojekts im Schwarzwald statt. Am 4.+5. September 2010 öffneten wir voller Stolz zum ersten Mal offiziell die Tore für kleine und große Besucherinnen und Besucher.

20 Bären, 15 Wölfe und 4 Luchse haben seither in unseren Freianlagen ein neues, tiergerechtes Leben gefunden. Erste Bärin war damals JURKA, die zuvor am 26. August bei uns ankam. Dies konnten wir Dank des bärenstarken Rückhalts zahlreicher Bärenfreunde schaffen.

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JURKA Kolumne 31.08.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Gemeinsam wild

Meine Tochter LUNA ist nun schon seit ein paar Wochen hier im Schwarzwald. Gesehen haben dürfte sie allerdings noch kaum wer. Bekanntlich ist sie nachtaktiv, zieht es also vor, tagsüber den Blick der Menschen zu entgehen. Wisst ihr auch, warum? Ich meine, wahrscheinlich habt auch ihr in der Schule in Bio gelernt, dass wir Bären im Allgemeinen eher tagaktiv sind. Im Dunkeln sieht man ja nicht so gut und schließlich sind wir keine Katzen. Euch ist sicherlich bekannt, dass auch ich im Trentino gelebt habe, war sogar eine der ersten Bären dort.

Im Laufe der Zeit haben wir Bären jedoch erkannt, dass es in der Dunkelheit sicherer ist, als bei Tageslicht. Grund hierfür ist das wohl gefährlichste aller Wesen, der Mensch. Und um euch, also nicht euch persönlich, sondern eurer Art, aus dem Weg zu gehen, sind wir eben nachtaktiv geworden. Denn ihr müsst wissen, wir Bären hätten uns im Laufe der Jahrtausende nicht so perfekt an die Natur anpassen können, wenn wir uns nicht auf sie eingelassen hätten. Am Ende ist es alles ein Großes miteinander. Wäre doch schön, wenn auch die Zweibeiner (wieder) mehr mitmachen würden. Vielleicht müssten mehr Menschen uns Wildtiere einfach besser kennenlernen, unsere Art, unser Leben, unserer wichtigen Rolle in der Natur. Denn ein jedes Lebewesen steuert einen Teil zur Welt bei. Über uns heimische Wildtiere könnt ihr beispielsweise beim Wilden Wochenende ganz viel erfahren. Also schaut doch an diesem besonderen Tagen bei uns vorbei und lasst euch vom wilden Charme der Natur verzaubern. Glaube, es findet am ersten Oktoberwochenende statt.

Ich freu mich auf euch!

In diesem Sinne

Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

Eure
JURKA 

 

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POPEYEs Blog Episode 65 | Pfusch am Bau

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Diese Woche ging’s endlich mal wieder in unsere Station – das kranke Katerchen, das das BÄRsonal da hochgepäppelt hat, wurde abgeholt. Der Typ war ’n richtig wilder. Kein Vergleich zu den Softies PRIMUS und ELBA – der war voll im Überlebensmodus, hat gefaucht, sich versteckt, null Bock auf Menschen. Ehrlich, ich gönn ihm die Freiheit. Viel Glück, Bruder! Aber ey… der Geruch, den er da hinterlassen hat?! Ich sag’s euch, Katzenmuff-Deluxe 🤢.

Trotzdem – Futter war am Start. Und wie! Fleischberge, süße Melonen, Nüsschen… ein All-you-can-eat-Buffet vom Feinsten. Haben’s uns richtig gegönnt. Währenddessen checkt das BÄRsonal unsere Höhle ab – und dann kommen die mit: „Eingang zu groß, Statik kritisch.“ Äh EXCUSE ME??? Als ob das meine Schuld ist, wenn PEDRO da dran rumgräbt und Höhlenbau mal wieder mit Abriss verwechselt! Dann labern die irgendwas von „Vielleicht müssen wir sie zuschütten“ – ZUSCHÜTTEN?! UNSERE HÖHLE?! Die spinnen doch komplett. Ich schwör, wenn die das durchziehen, ich grabe ich denen den ganzen Wald um! Am Ende meinten sie aber: „Jo, geht noch.“

Dann durften LAURA und PEDRO ran. LAURA? Die Queen läuft einfach dran vorbei, gönnt sich gar nicht erst den Stress. Richtig Boss-Move. Ich war nur so 😍

Und PEDRO? Der Trottel rennt direkt hin und gräbt weiter. Hat der nicht zugehört!? Aber dann kam der Fleischduft aus der Station und zack – Gehirn aus, Magen an. Classic PEDRO.

Ich hätte ihm ja am liebsten mal gesagt, was ich von seiner „Architektenarbeit“ halte – aber come on, der wiegt safe doppelt so viel wie ich. Mit dem leg ich mich nicht an. Also hab ich bisschen Bodenrolle gemacht, kleine Ablenkungs-Show hingelegt – hat auch gezogen. Der war voll hypnotisiert. Okay, vielleicht war’s auch nur das Fleisch direkt hinter mir… aber hey, Mission erfüllt: Der Große war abgelenkt. 😎

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

Body – Körper
easy - einfach
no cap – kein Witz
hitten einfach different – sind sehr lecker

Freiheit für Luchs BARON!

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Endlich wieder zurück in der Natur – am Freitagabend, den 29.08.2025, wurde Luchs BARON in der Nähe von Oberhof, Schmalkalden-Meiningen, wiederausgewildert. Anfang Juni wurde der Kuder im Landkreis Hildburghausen vom Projektteam Luchs Thüringen eingefangen, da er stark abgemagert und auffällig war. Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium übernahmen wir in unserer Wildtierauffangstation im Alternativen Bärenpark Worbis die Pflege des Tieres.

Diese verlief erfolgreich und nun heißt es für den jungen BARON wieder zurück in die freie Wildbahn. Es ist großartiger Moment für den Artenschutz, wenn ein Tier wieder zurück in die Natur entlassen wird um in seinem ursprünglichen Lebensraum artgerecht leben zu können.

Es zeigt aber auch, wie wichtig die Kooperation mit dem Ministerium ist. Wir bedanken uns bei dem BUND, dem Thüringer Umweltministerium und dem Projektteam Luchs Thüringen für die professionelle Zusammenarbeit.

[Foto: M. Kesberger]

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Tierschutz geht nur gemeinsam! EARS Partner Vier Pfoten im Projekt SCHWARZWALD

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Es gibt jede Menge zu tun, die Tierschutzfälle in Europa belaufen sich auf mehrere tausend. Verhandlungen, Transport, Versorgung – meist sind die Rettungsaktionen das Ergebnis komplexer Planung und Umsetzung, nicht selten erstrecken sie sich über Jahre und finden auf internationaler Ebene statt, überqueren mehrere Staatsgrenzen. Zudem sind freie Kapazitäten in Auffangstationen und Refugien absolute Mangelware. Ein gut funktionierendes Netzwerk ist daher von größter Wichtigkeit. Wir, die STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz, setzen uns seid über 20 Jahren erfolgreich für die Tiere ein, doch ohne den gemeinsamen Einsatz mit anderen Organisationen wären viele Aktionen kaum möglich gewesen. Tierschutz lebt durch die Zusammenarbeit, Hand in Hand.

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15 Jahre Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Wir feiern Jubiläum! Seit 15 Jahren gibt es nun bereits den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. E ist eine spannende Tierschutzgeschichte mit Höhen, Tiefen und unvergesslichen Rettungsaktionen. Daher möchten wir euch in den nächsten Wochen auf eine kleine Reise in die Vergangenheit mitnehmen und ganz besondere Momente noch einmal Revue passieren lassen.

Und mit wem anderen könnten wir starten als unserer JURKA! Heute vor 15 Jahren, am 26.08.2010, kam JURKA bei uns im Schwarzwald an. Damit ist sie die allererste Bärin, die unsere Freianlagen hier im Wolftal bewohnte. Doch aktueller könnte ihre Geschichte nicht sein, denn seit Mitte Juli lebt auch ihre Tochter LUNA bei uns. Damit schreibt sie das letzte Kapitel einer tragischen Familiensaga. Einst in den Wäldern Sloweniens geboren und aufgewachsen, war JURKA einer von 10 Bären, die vor über 20 Jahren im Rahmen des Life-Ursus Projekts nach Italien umgesiedelt wurden.

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Moment der Woche | Augenblick mit MYKHAILO

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Was für eine bärenstarke Momentaufnahme unseres sensiblen Riesen MYKHAILO! Vielen Dank an André Fuchs, der diesen besonderen Augenblick mit uns teilt. Auf dem Bild ist ein Bär zu sehen, der im Wasser ist, doch es die Geschichte, das Schicksal dieses Vierbeiners, der aus einer schönen Fotografie für uns ein herzerwärmendes Erlebnis zaubert.

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Moment der Woche | AGONIS beobachtet

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Vom Bär beobachtet: unserer Esther aus der Tierpflege ist bei der Beobachtungsrunde ein bärenstarker Schnappschuss gelungen. Denn bei ihrer Arbeit wurde sie von jemanden ganz genau beobachtet: AGONIS.

Diese faszinierende Momentaufnahme möchten wir gerne mit euch teilen!

AGONIS ist ein sehr sensibler Vierbeiner. Er kam als Welpe in unser Tierschutzprojekt, wurde zuvor in Albanien gewildert, seine Mutter erschossen und er selbst kam in einen kleinen Käfig auf der Terrasse eines Restaurants. Davon trägt er bis heute schwere Traumata davon. Daher freuen wir uns, ihn in solchen Momenten aufgeweckt in den Anlagen zu sehen.

Wenn auch ihr eher zu den Feinfühligen gehört, dann wäre AGONIS doch der bärfekte Patenbär für euch.

 

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