Alternativer Bärenpark Schwarzwald
Coronahinweise: mehr erfahren
Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

JURKA Kolumne 31.05.2026

Weiterlesen ...

Ein Wort auf allen Vieren 

Vorsommer im Bärenwald

Viele bewundern bei uns Bären ja die Fähigkeit, ewig lang unter der Erde zu überwintern. Ich muss euch aber ganz ehrlich sagen, so ein gepflegter Frost ist mir eigentlich viel lieber als so Backofen Temperaturen. Und dabei haben wir gerade einmal Mai. Na ja, übers Wetter ist wie mit einem Wildtier diskutieren: sinnlos, macht eh, was es will. Da heißt es nur ab ins kühle Nass, ab in den Schatten, und je keine unnötigen Bewegungen machen. Schön viel nichts tun hilft bei der Hitze, glaubt mal einer alten Bärendame.

Thema alt: ich weiß nicht warum, aber besonders die älteren Semester vernachlässigen die Flüssigkeitsaufnahme zunehmend. Macht das bitte nicht, gerade jetzt, wenn der Übergang zwischen Garten und Sauna fließend ist. Immer schön trinken! Ich bin jedenfalls sehr froh, dass meine Artgenossen, die anderen Vierbeiner und ich hier in einem so naturnahen Fleck leben dürfen. Zahlreichen Wildtieren geht das nicht so, sie werden in unnatürlichen Orten eingesperrt. Denkt nur mal an DARIA, die ein ganzes Leben in Südspanien in einem Zoo gelebt hat. Was für ein Grauen. Nein, kein Wildtier will im Zoo oder so leben. Ich frag mich immer, wie die Leute darauf kommen, dass wir das wollen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!
Trinken nicht vergessen!

 

Eure
JURKA 

Mehr über JURKA

JURKA Kolumne 24.05.2026

Weiterlesen ...

Ein Wort auf allen Vieren 

Sommer im Pelz

Bei uns Bären gibt es so ein Sprichwort, wer den Sommer nicht genießt, sich das ganze Jahr vermiest. Ich hab das Gefühl, ihr Zweibeiner seid im Sommer oft ganz schön aktiv, wuselt hier und wuselt da, Zeitpläne, Urlaub, möglichst viel machen, ja nichts verpassen. Und ganz ehrlich, es gibt hier und da ein paar schwache Momente, da lass ich mich von euch anstecken. Ein bisschen wenigstens. Dann kommt so eine kratzige Unruhe in den Pelz und ich weiß nicht so recht, wohin damit. Aber bevor ich mich da so reinsteigere, habe ich mir angewöhnt, einen Blick auf meine Artgenossen bzw. Mitbewohner zu werden.

Da haben wir z.B. ARTHOS, ein wahrlich wildes Sommerkind. Die Tage habe ich ihn beobachtet, wie er sich in seiner neuen Anlage ein lebt, hab ja geschrieben, dass er sich gerade in einer neuen Ecke vom Bärenwald rumtreibt, weil er will bald zu den Wölfen. Na ja, egal, jedenfalls, hat er die Badestelle direkt ausgiebig getestet. Und ihr kennt ARTHOS, der ist ein ganz schöner Brocken. Aber wenn er da so mit seiner monströsen Tatze auf das Wasser platscht dann sehe ich noch immer den kleinen, unbeholfene, tollpatschigen Welpen, wie er die Welt entdeckt.

Das genaue Gegenteil ist unsere Oma DARIA. Die hat das Baumstammliegen auf ein professionelles Level gebracht. Egal, wie entspannt ihr euch fühlt, in der Badewanne, Sauna oder auf dem Sofa, keiner chillt mit solch einer Souveränität wie unsere DARIA. Was macht ihr, wenn euch der Sommer in den Pelz krabbelt, Team ARTHOS oder Team DARIA?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

Mehr über JURKA

JURKA Kolumne 17.05.2026

Weiterlesen ...

Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn Wildtiere heilen

Es gibt viele gute Seelen unter euch Menschen. Dass ich und all meine Mitbewohner, egal, ob Bär, Wolf oder Luchs, hier im Schwarzwald sicher leben dürfen, ist Beweis genug. Und die zahlreichen Zweibeiner, die sich für uns Tiere einsetzen sind absolut wundervolle Leute. Doch letztlich ist der Grund, weshalb wir in Gefangenschaft leben müssen, der, dass wir Menschen zu nahe kamen. Dies war manchmal mit voller Absicht, manchmal Unwissenheit, manchmal ein Unfall. Fakt ist allerdings: Menschen tun uns Wildtieren in der Regel nicht gut. Wer ein Herz für Wildtiere hat, der bleibt ihnen fern.

KIRA und KLEO sind in Menschenhand aufgewachsen. Dies hat sier körperlich wie geistig stark negativ beeinträchtigt. Dank helfender Menschen konnten sie gerettet werden, doch was nun? Die Interaktion mit einem erfahrenen Bären hilft ihr dabei, ihr traumatisches Schicksal zu bewältigen. Weil sie dann das Wildtier in sich entdecken müssen. Meine Freunde in Grün haben daher entschieden, meinen Artgenossen ARTHOS zu ihnen zu bringen. Momentan ist das noch nicht der Fall, doch er befindet sich zumindest schon einmal in ihrer Nachbaranlage. Dies konnte dadurch bewerkstelligt werden, dass er narkotisiert wurde und in die Anlage oberhalb des Besucherwegs transportiert wurde. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Ich halte euch auf den Laufenden! Bin mir sicher, dass die drei sich gegenseitig sehr gut tun werden. 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

Mehr über JURKA

TIERLEID made in ÜBERALL 2  

ONLINE Fachvorträge

Kreuzfeuer | Versuchstiere | Fuchsbiologie| Kantabrische Braunbären| Born to be Wild | Fahrt ins Nichts | Tierheim-Alltag 2 | Erbarmungslos | Luna Ambassador | Stadt.Taube.Sündenbock.| Gefährdete Schätze | Mastgut

 

Infos

Termine

  • 04.07.2026…
    Nachts im Bärenpark | Juli 2026
  • 11.07.2026…
    Geschichten aus der Wildnis – Im Reich der Bären mit Moritz Klose 11. 07.2026
  • 25.07.2026…
    25. - 26.07.2026 Ursus Art – Sommerfest des (Kunst)Handwerks *NEU!

Partner

Folgen Sie uns auch auf: