Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

HERO Kolumne | KW 09

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Ein Wort auf allen Vieren

Guten Morgen JURKA!

Auch der schönste Winter neigt sich einmal dem Ende entgegen und so wundervoll ich es auch fand, euch wöchentlich über dies, das und jenes zu informieren, wird es nun Zeit, meine geschätzte Kollegin JURKA wieder berichten zu lassen. Denn die ist, wie alle anderen Vierbeiner hier bei uns im Bärenwald auch, gerade voll in Frühlingsstimmung. Es ist schließlich warm, die Tage strecken sich, die Natur erblüht, wenn vor die Tür gehen, dann wohl jetzt, oder?

Ich finde es im Frühling immer super interessant, wie die Bären sich nach der langen Zeit in einer Winterhöhle wieder fit für den Sommer kriegen. Stellt euch vor, bewegt haben sich einige von ihnen seit November kaum. Ob der ganze Winterspeck dafür da ist, dass die Gelenke nicht einrosten? Spannend, was sich manche Tiere nicht alles einfallen lassen, um dem Winter aus dem Weg zu gehen. Die einen verkriechen sich in ewig tiefen Erdhöhlen, die anderen flattern in den Süden, es ist einfach herrlich, wie einfallsreich und bunt unsere Natur doch ist, erstaunt mich immer wieder. Was meint ihr? Welches Naturphänomen begeistert euch am meisten?

Ich bin jedenfalls erstmal raus für den Sommer und überlasse das Wort wieder der guten, alten JURKA. Wir lesen uns im Herbst wieder. Aber fände es ganz wundervoll, wenn ihr mich vor Ort hier im Bärenpark besuchen würdet.

Bis dahin und passt auf euch auf!

Euer
HERO

 

HERO

HERO Kolumne | KW 08

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Ein Wort auf allen Vieren

Wildtiere wild sein lassen

Wir Katzen, egal, euer Stubentiger, die Königin der Löwen oder ich, euer Lieblingsluchs HERO, sind nicht gerade bekannt dafür, unsere Emotionen übermäßig zu zeigen. Doch bei den Meldungen der letzten Tage muss ich mal sagen, dass ich recht angefressen bin, ziemlich sogar, um nicht zusagen: ich bin richtig aggro. Warum? Zum einen nervt es mich, dass der arme Wolf im Nordschwarzwald erschossen werden soll. Nur, damit wir uns verstehen, ich als Katze bin, wie gesagt, nicht nah am Wasser gebaut und wir Luchse gehören zu den effektivsten Jägern unseres Planeten, aber der Wolf hat nun wirklich nichts gemacht. Im Gegenteil, ihr Menschen habt Nationalparks, damit wir Tiere dort leben können und genau DAS macht er auch. Das Problem sind am Ende Menschen, welche die Natur nicht respektieren und s.g. Wolfstourismus feiern. Und damit das nun nicht mehr geschieht, muss der Wolf gehen. Was ist das bitteschön für eine Logik? Sollen wir das mal rumdrehen? Stellt euch vor, ein Wolf reißt Schafe und damit das nicht mehr passiert, werden alle Schafe getötet und weggebracht. Macht keinen Sinn, oder? Und genauso macht das keinen Sinn.
Dann habe ich aber auch gehört, dass manche der Meinung sind, der Arme solle zu uns in den Bärenwald kommen. Ja, habt ihr denn nicht verstanden, was das für eine Hölle für ihn bedeuten würde? Er hat nix falsch gemacht, sucht nur eine Freundin, folgt seiner Natur innerhalb der von euch Menschen vorgegebenen Grenzen des Nationalparks und weil Leute ihn angaffen soll er dann auf ewig eingesperrt werden? JURKA, ISA und LUNA kommen alle aus der Natur und sie leiden, auch hier bei uns. Ich sollte ja auch eigentlich in die Natur, nur leider habe ich Probleme mit der Hüfte. Letztlich habe ich nie in freier Wildbahn gelebt, für mich ist eine naturnahe Gefangenschaft eine Option, hier kann ich so wild sein, wie es geht, aber so ein waschechtes Wildtier aus dem Wald würde hier verrückt werden, wirklich…

Merkt euch eins: wir Tiere sind keine Gegenstände, keine politischen Spielbälle, keine Argumente, keine Teufel, keine Räuber, kein Besitz, nein, wir sind Lebewesen, genauso wie ihr. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Menschen endlich verstehen, dass wir alle auf einer Ebene stehen und, dass es kein Lebewesen gibt, das mehr oder weniger wert ist, als ein anderes.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer
HERO

 

HERO

HERO Kolumne | KW 07

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Ein Wort auf allen Vieren

Alles fließt 

Einer von euren Schlauschwätzern hat mal gesagt, man könne nie zweimal in denselben Fluss gehen, weil es ja immer fließt und daher auch immer irgendwie neu ist. So’n Quatsch, hab ich mir gedacht, aber unser geliebter, kleiner Bach hier im Bärenwald hat genau das bewiesen. Eben war es noch ein kleines Fegersbächle, doch dann, dank heftigen Starkregen, wurde daraus ein halber Amazonas. Die Vier-, allen voran aber die Zweibeiner versetzte das in Alarmstellung. Engpfotig wurden wieder und wieder die Röhren am Bach kontrolliert. Für einen Moment dachte auch ich wirklich, gleich fließt alles. Aber am Ende hat sich wieder alles beruhigt und die brummenden Bären können es sich in Ruhe ein Weilchen gemütlich machen, in ihren Höhlen.

Wobei ich FRANCA in den letzten Tagen immer öfter gesehen haben, und mit FRANCA meine ich eigentlich nur ihre Nase. Auch ihre Artgenossin, JULIJA aus Litauen, hat sich mal einen kurzen Überblick über die Lage verschafft. Aber das Fazit war wohl, dass ein paar Tage Winterruhe schon noch drin sind. Oder Wochen? Wer weiß das schon genau.

Gibt es eigentlich einen Tier hier bei uns im Schwarzwälder Bärenwald, den oder die ihr nur anhand der Nasenspitze erkennen könntet? Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer
HERO

 

HERO

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