Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Der Wolf und das Jagdgesetz

30.03.2026 News - STIFTUNG für BÄREN

Der Wolf und das Jagdgesetz
Der Bundesrat hat am 27.03.2026 einem Gesetzesentwurf vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zugestimmt. Somit wird der Wolf ins Bundesjagdrecht aufgenommen. Damit fällt die Zuständigkeit von der Naturschutzbehörde auf zur Jagdbehörde.

Doch was bedeutet das und welche Probleme gibt es?

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Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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Stiftung:

Wildtierhandel und Rolle Deutschlands - Positiv…

Deutschland ist Europas Zentrum für Wildtierhandel. Schon seit Jahrzehnten werden wir mit Tierschicksalen konfrontiert, in die deutsche Einrichtungen oder Privatpersonen involviert sind. Grund dafür ist eine veraltete Gesetzeslage, die zahlreiche Lücken und Grauzonen aufweist. Mittlerweile ist das Ausmaß jedoch alarmierend...

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RANZZEIT bei Wolf und Luchs

Wenn die Spannung steigt, Rivalen diskutieren und jede Menge Hormone im Spiel sind: die Ranzzeit oder Paarungszeit sowohl bei Luchsen als auch Wölfen findet stets Anfang des Jahres statt. Doch warum? Was passiert währenddessen im Leben der Vierbeiner? Wo gibt...

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Unschuldiger Wolf zum Abschuss freigegeben

Statement zur Ausnahmegenehmigung des Umweltministerium Baden-Württemberg, um den im Nordschwarzwald ansässigen Rüden GW2672m durch ein spezialisiertes Jagd-Team entnehmen zu lassen (siehe Umweltministerium BW) Wir als STIFTUNG für BÄREN - Wildtier- und Artenschutz sehen keine Rechtfertigung für den geplanten Abschuss. Zum einen sind Hunde grundlegend...

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Bärenpark Worbis:

Moment der Woche | ELBA im Schnee

ELBA genießt den Schnee Wildtier Wildtier sein lassen - genau darum geht es in unseren Freianlagen. ELBA hat ihr ganzes Leben lang darauf gewartet, endlich die Fähigkeiten, mit denen sie von Natur aus ausgestattet ist, ausleben zu können und zum wahren...

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Nachruf Luchs PRIMUS

Heute, am 2. Dezember 2025, mussten wir schweren Herzens Abschied von unserem Luchs PRIMUS nehmen. Mit 20 Jahren war er ein recht betagter Waldgeist, litt unter Altersschwäche. In enger Absprache mit unserem Tierarzt blieb uns keine andere Wahl, als ihn...

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Moment der Woche | RAIKs irrlichternder Blick

Er sieht fast ein wenig nachdenklich aus, unser RAIK. Ist er Hund? Ist er Wolf? Beides oder weder noch? RAIK ist irgendwo verloren zwischen Haus- und Wildtier. So sehr er und RONJA uns auch ans Herz gewachsen sind, hoffen wir...

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Bärenpark Schwarzwald:

Moment der Woche | Tiere im Schnee

Wo die Wölfe heulen, Bären herumtoben und ein Luchs von seinem Unterschlupf aus alles im Blick behält: Das Winterwunderland in unserem Bärenwald bildet die Kulisse für faszinierende Tierbeobachtungen! Während die jungen Bärenmänner ARIAN, ARTHOS und AGONIS ihrem Spiel in Eis...

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Moment der Woche | KIRA & KLEO

Im ersten Licht des Morgens streifen die Wolfsschwestern KIRA und KLEO durch ihre Anlage. Von erhöhten Punkten aus sichern sie ihr Umfeld – ein uraltes, tief verankertes Verhalten sozial lebender Beutegreifer. Die beiden Wolfsfähen beobachten, prüfen, lauschen.Langsam beginnen sie, ihr...

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Moment der Woche | HERO versteckt im Bärenwald

Er ist aus dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald gar nicht mehr wegzudenken. Luchs HERO versetzt uns mit seiner starken Art immer wieder ins Staunen, denn trotz Behinderung wächst er über sich hinaus. Dabei sollte er genau deswegen eingeschläfert werden:...

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Tanzbären

Tanzbär in Istanbul. Foto: Mark Rissi
Tanzbär in Istanbul. Foto: Mark Rissi
„Tanzende“ Bären: Es gibt sie noch immer, obwohl vielen Staaten es mittlerweile verbieten, Tanzbären zu halten. Solange Touristen Geld geben, und sei es nur aus  Mitleid, ist zu befürchten, dass es weiterhin Tanzbären geben wird.

Tanzbären haben eine lange traurige Tradition. Bereits im Altertum wurden sie abgerichtet. Auch die indische und türkische Folklore kennt sie. Die Tradition verbreitete sich über weite Teile Europas. Sie setzt in der Regel voraus, dass Bärenfänger Bärinnen in der Natur töten, um an Jungtiere zu kommen.

Bei der „Ausbildung“ der Tanzbären geht es nicht ohne gewaltsame Methoden. Denn nicht Lust und Talent bringen die Bären zum Tanzen, sondern Schmerz und Angst. Die Halter stechen entweder ein Loch durch die Oberlippe oder die Nase des Bären, um daran einen Strick oder eine Kette zu befestigen, oder sie durchbohren für diesen Zweck den Gaumenknochen. Indem man an Strick oder Kette zieht, lassen sich die Bären lenken.

Tanzbär im Stall. Foto: WSPA
Tanzbär im Stall. Foto: WSPA
Um dem Bären das „Tanzen“ beizubringen, werden verschiedene, grausame Methoden angewandt. Schriftlich überliefert ist, dass man den Bären heiße Scheite zwischen die Beine legt, während Musik läuft. Die Tiere versuchen auszuweichen, indem sie wechselweise ihre Tatzen heben. Indem man die Prozedur wiederholt, verbindet der Bär die Schmerzen mit der Musik. Irgendwann reicht es, die Musik abzuspielen, um beim Bären die Angstreaktion – sprich das „Tanzen“ – auszulösen.

In Smorgony in Litauen existierte sogar eine „Schule“, die Bären zum Tanzen abrichtete. Einer der Räume besaß einen Boden, der erhitzt wurde. Ein abgerichteter Bär, der dort hineingeführt wurde, richtete sich sofort auf und hob abwechselnd die Hinterfüße.

Nach den Auftritten eines Tages ist die Qual für die Tanzbären nicht zu Ende. An einen Baum oder eine Mauer angekettet, verbringen sie die Zeit bis zum nächsten schrecklichen Arbeitstag. Die Halter sind oft arm, entsprechend ist die Ernährung der Bären einseitig und schlecht.

Doch es gibt auch Lichtblicke: In Bulgarien beispielsweise konnten 2007 die drei letzten Tanzbären des Landes im Tanzbärenpark Belitsa untergebracht werden. Die Maßnahme ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was mit Spendengeldern erreicht werden kann. 

Termine Bärenpark Worbis

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Termine Bärenpark Schwarzwald

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Wir sind Mitglied in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten wir uns, die zehn Punkte zur Transparenz mit Informationen zu unserer Organisation zu veröffentlichen.
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