Wir freuen uns sehr darüber, dass der Einsatz für Wildtiere in diesem Jahr mit dem Tierschutzpreis ausgezeichnet wurde. Hoffentlich trägt dies dazu bei, den Wildtieren Gehör zu verschaffen um den Weg in ein konfliktarmes Miteinander zu ebnen. Bern Nonnenmacher | Geschäftsführung
Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! In Sachen Inneneinrichtung für die kalte Jahreszeit könnt ihr Zweibeiner von uns Bären eine Menge lernen. Dies sieht man dieser Tage herrlich bei meiner Artgenossin, die übrigens wie ich einst im Trentino, Italien, durch die Wälder streifte, der ehemaligen Wildbärin ISA. Allerdings nimmt sie dreister Weise die von ARTHOS eigenhändig gegrabene Höhle, statt sich selbst die Tatzen dreckig zu machen. Clever eben. Aber die wahre Kunst besteht ja letztlich im Einrichten der Wohnung, oder? Und wie ich das von der Ferne so beobachten kann macht ISA das im gehobenen Stil. Thema beobachten: ISA klettert auch gerne mal die Bäume weit nach oben um die große Freianlage ganz genau zu inspizieren. Was für ein Anblick!
Ach, und von wegen anblicken, die Grauwölfe zeigen sich nun in den grimmiger werdenden Monaten zunehmend aktiver, daher nennen wir dies auch gerne die Graue Jahreszeit. Und falls ihr sie einmal wiedererwartend durch die Anlage Schlawinern seht, dann wartet einfach darauf bis ihr sie hört. Denn auch ihr Geheul klingt gerade immer öfter durch den Schwarzwald. Bärfekte Zeit für spannende Beobachtungen, also schaut doch mal wieder vorbei. Und wenn ihr noch Nüsse übrig haben solltet, dann würde ich mich sehr darüber freuen. Einfach den Grünkutten in die Hände drücken und Bären glücklich machen!
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Anekdoten, Erinnerungen und Zukunftsvisionen – kaum ein Event ist so emotional wie unser Patentag. Alte und neue Gesichter sorgten auch in diesem Jahr wieder für eine ganz besondere Stimmung. Wir freuen uns über die vielen Tierfreunde, die heute mit uns einen einzigartigen Tag verbrachten und sagen Danke für den gemeinsamen Weg. Denn zusammen konnten wir zahlreichen Tieren das Leben retten und ihre Zukunft sichern. Sabrina Reimann, Leitung Projekt Schwarzwald
Am Mittwoch ist Luchs PRIMUS in unserem Worbiser Tierschutzprojekt angekommen. Wir sind sehr froh, dass der betagte Vierbeiner in unseren waldigen Freianlagen einen Lebensabend genießen kann, der einem alten Waldgeist würdig ist. Ohne die Unterstützung durch Spenden und Patenschaften könnten wir die Tierschutzarbeit nicht machen und Tieren wie PRIMUS keine zweite Chance geben. Denn im Gegensatz zu Zoos oder Tierparks bekommen wir keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln.
Daher freuen wir uns sehr, dass ab heute auch Patenschaften für PRIMUS übernommen werden können!
PS eine Patenschaft eignet sich auch hervorragend als Geschenk – denn was gibt es schöneres, als Leben zu schenken?
Passend zum Herbstbeginn sind die neuen Kalender der STIFTUNG für BÄREN druckfrisch reingekommen! Mit 24 Motiven aus den beiden Wildtierrefugien, dem Alternativen Bärenpark Worbis und dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, bietet der Kalender ein Potpourri an Bildern der beliebten Vierbeiner. Von Fans für Fans lautet das Motto, denn IHR habt eure Fotos dafür eingereicht. Freut euch auf eine liebevoll getroffene Auswahl, perfekt als Geschenk für seine Kollegen, die Liebsten oder für sich selbst. Am besten gleich bestellen – nur solange der Vorrat reicht!
Veröffentlicht: Donnerstag, 22. September 2022 13:59
Unsere Bären freuen sich über Nussspenden
Wenn wir Zweibeiner bereits die anbahnende Kälte des Winters spüren, sind die Bären meistens schon mitten in den Vorbereitungen für die Winterruhe. Neben dem Höhlenbau zählt dazu auch ein ordentlicher Winterspeck. Doch nicht nur dafür sind Nüsse ideal, sondern auch als Lieferant für zahlreiche wichtige Vitamine, besonders für die kalte Jahreszeit.
Als gemeinnützige Tierschutzeinrichtung, die anders als Zoos oder Tierparks, keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln erhält, sind wir daher sehr dankbar für Walnussspenden. Denn diese stehen bei unseren Vierbeinern hoch im Kurs. Wer den Bären etwas Gutes tun will, gibt die kleine oder größere Spende einfach an der Kasse ab.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21. September 2022 16:32
Luchs PRIMUS ist der erste seiner Art in Worbis
Geschafft! Luchs PRIMUS ist wohlbehalten in unserem Worbiser Wildtierrefugium angekommen und genießt nun den Waldboden unter seinen Pfoten. Das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN, bestehend aus Bernd Nonnenmacher und Sabrina Schröder, brach in den frühen Morgenstunden gegen 4 Uhr auf Richtung Bad Schandau um den Vierbeiner zu übernehmen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21. September 2022 08:37
PRESSEMITTEILUNG STIFTUNG für BÄREN-Wildtier- und Artenschutz ProjektWORBIS | Luchs aus Bad Schandau übernommen
Luchs Primus ist der erste seiner Art im Alternativen Bärenpark Worbis. Am Mittwoch ist er im Thüringer Tierschutzprojekt angekommen. Zuvor lebte er unter suboptimalen Bedingungen in Bad Schandau.
Veröffentlicht: Dienstag, 20. September 2022 10:16
ISA ist BRUNOs Halbschwester aus dem Trentino
Unsere Bärin ISA zeigt in diesem Moment der Woche sehr eindrucksvoll, wie Bären ihre Winterhöhle bearbeiten. Es geht also mit großen Schritten Richtung kalte Jahreszeit.
im Wald unter Bäumen zu leben, ist wirklich etwas wunderbares. Sie spenden Schatten, geben einem Futter und man kann sich prima an ihnen den Rücken schubbern. Aber manchmal können sie auch ganz schön gefährlich werden. Vor ein paar Tagen hat einer unserer Bäume einen seiner riesigen Äste fallen lassen, einfach so, ohne dass zuvor ein Sturm an ihm gerüttelt hätte. Zum Glück stand keiner von uns Bären darunter, das hätte übel ausgehen können. Diese unerwartete Lieferung von Zweigen und Laub wurde sofort von DAGGI entdeckt und in Beschlag genommen. Voller Begeisterung krabbelte sie in den Zweigen umher, zupfte an den Blättern und räkelte sich wohlig im Grün. Währenddessen wartete PARDO im Teich auf seine Spielgefährtin. Fast blind und fast taub hatte er von dem Ast noch gar nichts mitbekommen. Schließlich wurde ihm die Warterei zu langweilig und er stieg aus dem Teich, um zu DAGGI zu gehen. Freundlich stupste er sie mehrfach am Kopf, um sie zum Spielen im Teich zu überreden. Aber DAGGI war viel zu beschäftigt mit „ihrem“ Ast und ließ ihn links liegen. Was blieb ihm anderes übrig, als in den Teich zurück zu hüpfen und dort allein umher zu dümpeln. Allein im Teich dümpelt auch MAX gern umher. Er mag es gar nicht gern, wenn PEDRO oder ich mit ihm gemeinsam baden wollen. Sobald einer von uns hinzukommt, verlässt er den Teich unter protestierendem Gebrummel. Ein ganz schöner Eigenbrötler ist er geworden auf seine alten Tage. Nur wenn PEDRO ihm ein Stück Fleisch mopsen will, weil er ja seiner Meinung nach immer zu wenig bekommt, zeigt MAX noch, was in ihm steckt und brüllt wütend. PEDRO zieht sich dann schnell zurück. Er weiß genau, dass man sich mit dem oft so trantütig aussehenden Max im Ernst nicht anlegen sollte. Außerdem kann er ja immer noch mir mein Fleisch klauen. Denkt er. Aber ich bin schneller.