Veröffentlicht: Donnerstag, 27. Oktober 2022 16:48
Mit großer Freude können wir mitteilen, dass Braunbärin FRANCA nach mehreren Wochen in der Quarantäne wieder zurück in den Freianlagen ist. Wie man sieht, genießt auch sie es ausgiebig…
Ganz herzlichen Dank an alle Pat_Innen und Spender_Innen die es uns ermöglichen, Vierbeinern wie FRANCA ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen. Wenn Ihr mehr über FRANCAs schwere Zeiten vor unserem Refugium erfahren wollt, schaut doch einfach mal in ihrem Bärenprofil vorbei.
Jeden Tag wartet ein Türchen mit einem Bild der pelzigen Bewohner des Alternativer Bärenpark Worbis oder des Alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald auf Euch.
Einfach mal den Herbst genießen – die Vierbeiner machen’s vor! Ganz herzlichen Dank an Claudia Schwendemann für dieses stimmungsvolle Foto von ARIAN und den Wölfen. Ganz klar unser Moment der Woche.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde wieder mit vollem Elan und Tatendrang gemeinsam mit unseren fleißigen Helfer*innen für den Tierschutz angepackt. Der Schwerpunkt des Arbeitseinsatzes lag dieses Mal auf unserer Erweiterung und der Bären Reha. Baustahlmatten wurden als Untergrabschutz verlegt, Gräben für die Wasserleitung durch das Unterholz gezogen, Zaunmatten für den Hauptzaun den Abhang hinuntergetragen und montiert, Vorzaunposten eingeschlagen, Grünpflege betrieben. Der Geruch nach Schweiß, Erde und feuchtem Wald war ein ständiger Begleiter. Es war wie immer eine üBÄRragende Leistung, in welch einem Tempo die angefallenen Arbeiten erledigt wurden und dies immer mit guter Laune. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!
Ihr lieben Zaungucker, habt Ihr schon gehört? Bei uns ist noch eine Neue eingezogen. Wieder ein „Luchs“! Eine „Luchsin“ müsste ich wohl sagen. Sie lebt aber nicht bei dem anderen Luchs, denn die beiden können sich wohl nicht so gut leiden. Sie wohnt in einer Anlage, die an die Bärenanlage grenzt. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, mir diese neue Bewohnerin des Bärenparks etwas genauer anzusehen. Ein komisches Tier, kann ich Euch sagen. Das BÄRSONAL behauptet ja, Luchse sollen eine Art Katze sein. Das kann ich aber nicht so richtig glauben, denn ich weiß genau, wie Katzen aussehen. Schließlich haben wir hier im Park einige und ein paar davon haben auch schon mit uns Bären zusammen in der Anlage gewohnt, der ADDI zum Beispiel. Alle unsere Katzen sind ziemlich klein und haben lange Schwänze, die sie oft hoch erhoben tragen. Der Schwanz des neuen Tieres ist aber viel kürzer. Größer als unsere Katzen ist es auch und es hat große Fellpuschel an den Ohren. Eins allerdings hat die Luchsin, sie heißt übrigens ELBA, mit unseren Katzen gemein: sie guckt einen mit ihren großen Augen genauso arrogant und von oben herab an wie die Kater HOLGER und KASIMIR das immer tun. Also vielleicht doch eine Katze? Um ein bisschen mehr über Luchse zu erfahren, habe ich zugehört, was das Bärsonal erzählt hat. Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, aber man muss schließlich informiert sein. Früher muss es Luchse fast überall in Deutschland gegeben haben, genau wie uns Bären. Irgendwann sind die Menschen auf die Idee gekommen, dass alles nur ihnen gehört: die Flüsse, der Wald, die Bäume im Wald und die Tiere, die darin leben. Teilen wollten sie nicht mehr, nicht mit dem Bär, nicht mit dem Wolf und auch nicht mit dem Luchs. Also haben sie alle Tiere gejagt und getötet, die sie nicht mehr haben wollten. Der Luchs wurde dadurch genauso ausgerottet wie viele andere Tiere. Heute gibt es wieder einige Luchse in den Wäldern Deutschlands, sie wurden von Menschen hier wieder angesiedelt. Doch auch heute gibt es Menschen, die keine freilebenden Luchse dulden wollen und sie deshalb töten, obwohl das verboten ist. Ich verstehe das nicht: glaubt ihr Menschen wirklich, ihr könntet bestimmen, was in die Natur gehört und was nicht? Bis bald, Eure Laura
Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! In dieser Woche müssen wir leider Abschied von unserem Wolf BASCO nehmen. Mit ist schon seit längerem aufgefallen, dass ihm sein Alter zunehmend zu schaffen machte. Doch irgendwann, wenn der Körper nicht mehr so richtig mit macht, ist es nur noch Quälerei. Daher entschieden sich die Grünkutten ihm zukünftiges Leid zu ersparen.
Ich weiß noch ganz genau wie BASCO und seine Brüder damals hier bei uns ankamen. Hab schon vorher gemerkt, dass die Grünkutten irgendwas hinten im Wolfsrückzugsgebiet vorbereiteten. Mit einem ganzen Rudel hätte ich allerdings nicht gerechnet. Muss schlimm gewesen sein, da, wo sie vorher waren. In so einem Freizeitpark ausgestellt auf kleiner Fläche, bei Lärm und aufgedrehten Menschenmassen. Dies ist wahrlich kein Leben für ein Tier. Bei uns wurden sie zunehmen wölfischer. Doch aus ihrem Rückzugsgebiet trauten sie sich lange nicht raus. Tatsächlich war BASCO der Erste, der seine Pfote auf die andere Seite setzte und sein neues Leben in der großen Freianlage begann. Und wie viele schöne Jahre haben er uns seine Brüder hier verbracht. Was für andächtige Chöre sie in den abendlichen Schwarzwald schmetterten. Ich fand es auch stets spannend, wenn sie uns Bären das Futter klauen wollten. Mal hats geklappt, mal nicht, aber so ist das eben unter Wildtieren. Ich werde den guten alten BASCO auf jeden Fall vermissen, den alten Melonendieb…
Na ja, mein Guter, halt die Ohren steif, wo immer Du jetzt auch sein magst.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20. Oktober 2022 16:35
machen Sie’s wie Peterstaler und werden Sie aktiv im Wildtier- und Artenschutz!
Bärenstark, die Peterstaler Mineralquellen GmbH ist unser Partner im Tausend-Tatzen-Taler Programm und unterstützt damit unseren Wildtier- und Artenschutz.
Wie oft haben wir uns gefragt, ob dieser Bär jemals müde wird. Tatsächlich scheint es so weit zu sein. Martin Schmieder hat einen müden Augenblick mit dem jungen Bärenmann festhalten können. Vielen Dank dafür! Es geht also mit großen Schritten Richtung Winterruhe.
Auch ihr habt ein bärenstarkes Foto oder Video in unserem Wildtierrefugium machen können? Dann lasst uns daran teilhaben! Schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
PS wenn Ihr mehr über ARIAN erfahren wollt, dann schaut doch mal in seinem Bärenprofil vorbei.
Auch die zweite Übernahme lief Dank guter Planung und Vorbereitung problemlos ab. Wir sind sehr froh über die Kooperation mit der Stadt Bad Schandau und die Entscheidung, das Leben der Tieren zu verbessern. Wir hoffen, dass diesem Vorbild weitere folgen werden. Denn noch immer leiden unzählige Tiere unter schlechten Haltungsbedingungen. Bernd Nonnenmacher, Einsatzleiter