Gemeinsame Tierschutzbemühungen führen endlich zur Rettung von Bär MYKHAILO – Ende November wurde der junge Braunbär aus grausamer Privathaltung in der Ukraine gerettet. Die Rettungsmission wurde von der Gründerin von Wild Animal Rescue, Natalia Popova, und ihrem Team geleitet. Im Voraus wurde die Aktion von den hiesigen Organisationen Association of Animal Protection Organizations of Ukraine und Help Animals of Ukraine (HAU) unterstützt. Jetzt erhält er im BÄRENWALD Domazhyr [VIER PFOTEN] die beste Pflege und medizinische Versorgung, um sich ausreichend zu erholen und zu stärken. Denn seine Reise geht noch weiter: Ziel ist der Alternative Bärenpark WORBIS.
In dieser Woche sorgt Luchs HERO für den ganz besonderen Moment. Wie er Futter wittert und ergattert erfüllt unsere Herzen mit tierischer Freude, denn aufgrund seiner Behinderung sollte er einst eingeschläfert werden. Diese Handyaufnahmen zeigen, dass auch beeinträchtigte Tiere über sich hinauswachsen können, wenn man sie lässt.
In dieser und auch schon in den letzten Wochen zeigte sich Luchsdame ELBA ausgesprochen aktiv. Sei es im Schnee, Regen oder in milderen Temperaturen. Häufig sehen wir sie ausgelassen rennen, springen, mit ihrem Futter spielen oder hören sie herzhaft mauzen.
Wir finden es klasse, dass ELBA sich bei uns so frei fühlt, dass sie ihr inneres Wildtier auslebt. Mehr zu ELBAs Vergangenheit findet ihr in ihrem Tierprofil.
Und wenn auch ihr unsere Luchse mal besuchen möchtet, dann bucht eine Luchsführung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gestern durften wir stolzen Herzens und nach zwei Jahren Zertifizierungsprozess das Thüringer Qualitätssiegel „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vom Thüringer Umweltminister Bernhard Stengele entgegennehmen.
Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)? Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt eine zentrale Rolle bei der Verwirklichung der 17 Zukunftsziele - Sustainable Development Goals (SDGs) - der Agenda 2030. Die Agenda 2030 wurde am 25.09.2015 von 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet und ist der globale Rahmen für die Nachhaltigkeitspolitik der kommenden Jahre (bis 2030) für eine weltweit soziale, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Entwicklung.
Was hat dies mit dem Alternativen Bärenpark Worbis zu tun? Wir identifizieren uns mit der Agenda 2030 im Besonderen mit 12 – nachhaltiger Konsum und Produktion, 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz und 15 – Leben an Land. Als außerschulischer Lernort der STIFTUNG für BÄREN – Wildtier- und Artenschutz nutzen wir unsere Bildungsarbeit um unsere Vision zu erfüllen: Eine Welt, in der Wildtiere nicht mehr zur Schau gestellt oder zu Unterhaltungszwecken missbraucht werden und ausschließlich in der freien Natur leben. Ohne Veränderung unseres Konsumverhaltens, die Bekämpfung des Klimawandels und die Erhaltung von Biodiversität ist diese Vision nicht erreichbar.
Was bedeutet die Auszeichnung Thüringer Qualitätssiegel BNE? Das Siegel zertifiziert uns als hochwertigen Bildungsanbieter im Sinne der BNE. Unser pädagogisches Konzept und die damit einhergehenden Bildungsangebote wie unsere Projektführungen, Schul-, Forscher- und Ferienprogramme befähigen Lernende allen Alters verantwortungsvoll eine gemeinsame und gerechtere Zukunft zu entwerfen und zu ermöglichen – im Sinne von Tier und Mensch.
Bernhard Stengele | Thüringer Minister für Umwelt, Energie und Naturschutz „Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet, Verantwortung dafür zu übernehmen, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene für Natur- und Umweltschutz zu begeistern, damit sie selbstbestimmt Entscheidungen für unseren Planeten treffen können. Die Bewerbung um das BNE-Siegel bedeutet viel zusätzliche Arbeit, denn der Prozess der Qualitätsentwicklung dauert zwei Jahre bis zur Zertifizierung. Ich beglückwünsche alle sechs Bildungsträger, die sich dieser Herausforderung mit großem Einsatz gestellt haben, zu ihrer heutigen Zertifizierung.“
Wir freuen uns über die erhaltene Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung unserer Bildungsarbeit.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wir haben hier im Schwarzwald den Status sanft gepudert nun offiziell hinter uns gelassen und heißen das Winterwunderland im Bärenwald herzlich willkommen. Dann fehlt eigentlich nichts mehr für eine märchenhafte Vorweihnachtszeit. Ich weiß ja nicht, wie es euch Zweibeinern geht, aber bei uns Tieren sorgt der Winter schon für eine gewisse Ruhe im Leben. Und diese Ruhe geht jeder auf seine Art uns Weise an. Wenn ich meiner wölfischen Mitbewohnerin GAIA so zuschaue, dann stürzt sie hinter den Mäusen her als wäre es ein Jahrmarktsspiel. Wobei ich zugeben muss, dass ich nicht gedacht hätte, wie erfolgreich sie als Mäusejägerin tatsächlich ist. Uns Bären ist diese aktive Jagd in der Regel viel zu anstrengend.
Meine Artgenossin ISA hingegen arrangiert sich mit der weißen Pracht auf die einzig sinnvolle Weise – sie macht Quatsch. Wir beide sind ja ehemalige Wildbärinnen und daher lasst euch von uns versichern, dass auch ausgewachsene Bären gerne nach Herzenslust im Schnee herumtoben. Purzelbäume schlagen, auf dem Bauch den Hang runter rutschen, Schneebälle schmeißen – die Natur mag oftmals rau und unberechenbar sein, aber dafür bietet sie auch jede Menge Abwechslung, Schönheit und ist der wohl beste Spielplatz überhaupt. Für Groß und Klein.
In diesem Sinne habt einen bärenstarken Start in die Vorweihnachtszeit und schaut mal wieder bei uns vorbei!
Zurzeit ist bei uns im Park ganz schön was los! Denn nur, weil die Bären fast alle in ihren Höhlen liegen, heißt das nicht, dass es hier langweilig wird. Vor ein paar Tagen hat es richtig stark geschneit und alles ist schön weiß. Da fühlen RAIK und ich uns erst richtig wohl! Ich habe auch schon was beobachtet: manchmal sehe ich Menschen mit so kleinen Karten in der Hand bei uns vorbeilaufen. Auf den Karten sind Bilder von uns Wölfen, Bären, Luchsen und sogar Tauben oder Schildkröten habe ich gesehen. Ein paar Tage später sind die Wolfsdiener dann ganz fröhlich und zeigen sich stolz neue Dinge. Eine Heizplatte habe ich schon gesehen, Rosinen oder auch Decken. Ob da auch mal was für uns Wölfe dabei ist? So einen richtig großen Bolzenschneider fänd ich cool! Aber keine Sorge, ich schmiede keine Ausbruchspläne. Ich habe ein paar von den Wolfsdienern nur schon oft darüber sprechen gehört und naja.. es ist ja Weihnachtszeit, da will ich mal nicht so sein und wünsche mir, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht.
Während die anderen Bären schon in ihren warmen Höhlen schlafen, möchten DORO, LAURA und PEDRO das Gleiche machen. Weil Gemütlichkeit nie ohne ein bisschen Fleiß kommt, müssen sich unsere drei Bären noch etwas anstrengen, um ihr perfektes Nest zu bauen. Wir wünschen unseren harten Arbeitern noch viel Glück und euch ein schönes Wochenende!
In dieser Woche sorgt ISA erneut für den ganz bärsonderen Moment. Mit ihrem Temperament sorgt sie des Öfteren für spannende, faszinierende oder auch lustige Augenblicke. Aber ein Moment der Woche kann auch einfach einmal nur schön sein. So wie ISA mit ihrem verschneiten Gesicht.
Wenn auch Ihr einen denkwürdigen Augenblick mit uns teilen wollt, dann schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – wir freuen uns sehr darüber!
Unser PEDRO ist nicht nur der größte Bär in unserem Tierschutzprojekt, sondern auch bekannt für seine groben Bauarbeiten. Er mag einige Talente haben, Feinfühligkeit geht allerdings nicht dazu. Daher waren wir erstaunt, als der Vierbeiner mit Ausdauer einen kleinen Ast von einem Baum ergattern wollte, der wahrscheinlich unbedingt notwendig für seinen Höhlenbau war. Ganz klar unser Moment der Woche.
Wenn auch Ihr einen faszinierenden Augenblick bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis erlebt habt und ihn mit uns teilen wollt, dann schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – wir freuen uns tierisch darüber!
PS mehr über PEDRO erfahrt Ihr in seinem Tierprofil.
Ich bin tief beeindruckt vom großen Engagement, das die Mitarbeiter*innen der Stiftung [STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz] hier im Tierschutz an den Tag legen, ob bei der weltweiten Vernetzung für Bären, Einsatz für verletzte Wildtiere in der Region oder besseres Wildtiermanagement im Land. Ann-Sophie Bohm | Landessprecherin Bündnis 90/ die Grünen Thüringen
Eine Delegation der Partei Bündnis 90/ die Grünen besuchte unseren Alternativen Bärenpark Worbis. Bernd Nonnenmacher [Geschäftsführung] und Sabrina Schröder [Leitung Projekt WORBIS] führten die Politiker*Innen durch unser Tierschutzprojekt und machten auf wichtige Themen aufmerksam. Unter anderem die politische Vernachlässigung des Tierschutzes, Wildtiermanagement und die immer noch weit verbreitete schlechte Haltung und Ausbeutung von Wildtieren waren Gegenstand der Gespräche.