Heulen und Toben im Bärenwald | Wie geht es den neuen Wölfen?

Weiterlesen ...

Seit April leben die Wölfe KOLJA, KITO, KLEO und KIRA bei uns im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Ihr vorheriges Leben grenzt an geschmackloses TV Programm, doch leider war es für die Vierbeiner bitterer Ernst: im Kontaktzoo eines Filmtierparks wurden sie für höchst dubiose Tieraudienzen missbraucht. Was schlimmeres als die erzwungene Nähe zu Menschen ist für den scheuen Canis Lupus kaum denkbar. Doch zum Glück konnten wir sie übernehmen und ihnen ein verhaltensgerechtes Zuhause in unserem Tierschutzprojekt bieten.

Weiterlesen ...

POW WOW ABGESAGT

Weiterlesen ...

Liebe Besucher,

da wir gerade mit wenig Personal viele Aufgaben stemmen müssen und zusätzlich eine neue Freianlage für unsere Tiere bauen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen unser Pow Wow Event am 6. und 7. Juli 2024 abzusagen.
Wir bedauern dies sehr und hoffen auf Euer Verständnis.

Weiterlesen ...

Bärengedenktag 2024 – dank Bear Alert weltweit Bären retten!

Weiterlesen ...

Heute vor 18 Jahren wurde Braunbär BRUNO im Alter von gerade einmal 2 Jahren im Auftrag der bayrischen Landesregierung erschossen. Er war damals der erste frei lebende Bär in Deutschland seit 171 Jahren. Wir, die STIFTUNG für BÄREN, haben diesen Tag als Bärengedenktag ausgerufen. Damit möchten wir auf die Verantwortung des Menschen gegenüber Wildtieren aufmerksam machen, allen voran den Bären.

Wie kann ich aktiv Bären helfen? Mit der mobilen Plattform Bear Alert!
Was das ist:

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 24.06.2024

Weiterlesen ...

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, wie so die Familienverhältnisse bei den einzelnen Wildtieren sind? Gut, Wölfe sind super familiär und sozial. Also ganz anders, als die meisten Menschen… jedenfalls, diese Woche konnte ich folgende Szene der zwischen den Geschwistern ARIAN und ARTHOS beobachten. Wie so viele gute Bärengeschichten fängt es mit Futter an. Es gab Fleisch. Ihr wisst ja, so lange wir Bären nicht selber jagen müssen, kommt uns ein Stück Kadaver ganz gelegen. Da dachte sich mein Artgenosse ARIAN, das große Stück Pansen gönn‘ ich mir. Denn ihr müsst wissen, meistens sieht es so aus, dass ARIAN meckernd daneben hockt und zuschaut, wie sein stärkerer Bruder ARTHOS genüsslich am Mampfen ist.

Dieses Mal sollte es anders sein. Schien zumindest der Plan von ARIAN. Voller Tatendrang schnappte er sich den übergroßen Pansen, der ihm richtig zwischen den Vorderbeinen flatterte. Hat bestimmt gedacht, er könne dieses Mal seinen Bruder zuvor kommen. Doch ARTHOS ist nicht nur stark, sondern auch clever. Ganz gemütlich lief er hinter seinem Bruder her, wohlwissend, dass er ihm am Ende doch wieder das Fleisch abluchsen würde.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

 

 

POPEYEs Blog | Episode 22 – großer Bär ganz klein

Weiterlesen ...

Endlich dufte ich MYKHAILO mal sehen! Am Mittwoch war das BÄRsonal in der Station und hat die Außenboxen für ihn geöffnet. Ganz gespannt und aufgeregt standen ASUKA und ich bereit, um ihn zu begrüßen. Doch er war sehr schüchtern. Mit großen Augen lugte er um die Ecke und als ASUKA mit ihrem typischen lauten Gebrüll anfing, ist er ganz verunsichert zurückgewichen und hat sich erstmal vor uns versteckt.

Ich erinnere mich noch, als wir damals angekommen sind und DORO an der Station vorbeilief. Das war auch sehr gruselig und wir haben uns vor ihr in Acht genommen. Ehrlich gesagt, ist sie mir bis heute etwas unheimlich…

Das BÄRsonal hat dann versucht MYKHAILO mit Honig nach vorne zu locken. Als ASUKA das sah hat sie noch umso lauter gebrüllt und gegen die Gitterstäbe geschlagen, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir auch noch da sind. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das wirklich nötig war, schließlich stand das BÄRsonal nur einen Meter neben uns. Aber sie ist nun mal sehr ungeduldig. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir auch Honig und Hundepellets bekommen, allerdings ganz hinten im Bärenwald. Vermutlich, um MYKHAILO etwas Ruhe zu geben. Das scheint funktioniert zu haben. Ich sehe ihn immer mal wieder draußen in den Vorboxen. Beschnuppern konnten wir uns auch schon ein bisschen. Er ist sehr lieb. Vielleicht werden wir ja sogar Freunde.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Tiermanagement | Vergesellschaftung JANA und ARIAN

Weiterlesen ...

Nachdem JANA den Winter über die Ruhe genossen hat, kündigen sich allmählich wieder die Frühlingsgefühle an. Ihre Artgenossen in der Nachbaranlage, ARIAN, ARTHOS und AGONIS, denen sie in letzter Zeit eher wenig freundschaftlich gesinnt war, wecken nun doch ein gewisses Interesse bei der Bärin. So durfte ARIAN am Dienstag unter den wachsamen Augen unseres Teams das Reich der schönen, dunkelbraunen Bärendame betreten.

Weiterlesen ...

Moment der Woche KW 25 | MYKHAILOs nächster Meilenstein in der Quarantäne

Weiterlesen ...

Neuer Schritt für MYKHAILO! In Absprache mit unserem Tierarzt (inklusive negativen Kotprobe) konnte MYKHAILO nun in den Außenbereich seiner Quarantäneboxen gehen. Einen ersten Kontakt mit seinen ukrainischen Artgenossen ASUKA und POPEYE mit inbegriffen – zwar nur am Zaun, aber dennoch ein wichtiger Meilenstein Richtung Freianlage! Zunächst noch etwas zaghaft, da er gesunden Respekt vor den beiden Jungbären an den Tag legte.

Weiterlesen ...

Moment der Woche KW 25 | ARTHOS‘ Siesta

Weiterlesen ...

Bei dem Anblick wird man direkt tiefenentspannt – Braunbär ARTHOS zeigt genüsslich, wie eine bärenstarke Gemütlichkeit aussieht, die auch zum Leben eines Wildtiers gehört. Besonders bei Bären. Ganz klar unser Moment der Woche. Daher ein ganz herzliches Dankeschön an Sylvia Birner für diesen großartigen Einblick in den Bärenalltag!

Wenn auch ihr einen solchen tollen Augenblick habt festhalten können, dann teilt ihn doch mit uns! Wir würden uns tierisch freuen!

PS mehr über ARTHOS‘ Schicksal erfahrt ihr in seiner Bio!

 

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 16.06.2024

Weiterlesen ...

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Am vergangenen Wochenende waren ganz viele Zweibeiner hier bei uns im Bärenpark, die alle ganz wild auf Wildtier- und Artenschutz waren! Ist wunderbar mitzuerleben, wenn sich jemand für uns Vierbeiner und die Welt in der wir leben begeistert. Wobei, es ist ja unsere gemeinsame Welt. Wir mögen andere Sprachen sprechen, andere Stimmen haben, aber unterm Strich geht es doch darum, seinen Platz zu finden. Und mein wölfischer Vierbeiner-Kollege hat seinen Platz bei uns wohl recht schnell gefunden. Beziehungsweise seine Rolle: Als Tenor am Morgen.

Denn am Samstagmorgen hat er das Wilde Wochenende mit einem herrlichen Geheul eingeleitet. Wie wunderschön dies war. Für meinen Geschmack war es etwas früh am Tage für laute Stimmen, aber so lange ich nur zuhören muss… das Wolfsrudel im hinteren Teil unseres Schwarzwälder Bärenwalds ließ sich davon jedenfalls inspirieren. Sie leiteten mit ihrem Kanon am Sonntagmorgen den Tag ein.

Ob es an dem Geheule liegt, dass die scheuen Luchse gerade ihrem Namen Waldgeist alle Ehre machen, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich nicht. Katzen machen bekanntlich eh was sie wollen. Aber wenn ihr eure Augen testen wollt, dann kann ich nichts besseres empfehlen, als bei uns auf die optische Suche nach den Luchsen zu gehen. Ein guter Moment dafür direkt heute. Da findet der Tag der Artenvielfalt statt. Kommt doch vorbei und entdeckt die wunderschöne kleine und große Welt hier bei uns, von Teich, Blühwiese und natürlich unseren Anlagen.

Letztlich gibt es doch kaum was faszinierenderes, als die bunte Artenvielfalt in unserer Natur.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

 

 

POPEYEs Blog | Episode 21 – Wandelnde Flauschbälle

Weiterlesen ...

Egal ob Bär, Ziege, Katze oder Meerschweinchen, eins haben wir alle gemeinsam. Als Baby sehen wir einfach niedlich aus. Große Kulleraugen, kleine Stupsnasen und dazu noch hohe Pieps-, Quietsch-, und Fiepsgeräusche…vermutlich würden wir, wenn es anders wäre, unseren Nachwuchs gerne mal sich selbst überlassen. Doch egal wie sehr sie uns nerven, nach Futter, Liebe oder einfach nur Aufmerksamkeit schreien – wir wollen ihnen all das geben, sie beschützen, betätscheln und uns um sie kümmern.

Das beobachte ich auch grade bei unserer Pfauendame HELGA. Sie hat vor ein paar Tagen ein Ei ausgebrütet und seitdem weicht sie ihrem Nachwuchs nicht mehr von der Seite. Auch dieses Küken ist sehr süß, ein Flauschball auf Beinen. Die ganze Aufmerksamkeit, die es nun von der Mama bekommt, sorgt jedoch für jede Menge Eifersucht bei den älteren Geschwistern. Wochenlang saß HELGA am Brüten, aber MAJU und HELI haben sie nicht mit dem … naja angeguckt. Doch kaum ist das Küken da, scharwenzeln sie um sie herum, plustern ihr Federkleid auf und tun alles um HELGAs Blick auf sich zu ziehen. Das ist fast schon peinlich mit anzuschauen. Manchmal macht man sich eben selbst zum Narren, wenn es um die Liebe geht.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Folgen Sie uns auch auf: