Jurka erlebt neue Freiheit!

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Jurka_zieht_um
Voller Spannung sitzt Jurka am Rande ihrer gewohnten Anlage, Nase in den Wind gestreckt mit erwartungsvollem Blick auf die emsigen Mitarbeiter. Dann war es endlich soweit: Die Schieber wurden geöffnet. Ein kleiner Anlauf und dann fegte Jurka in unser Rondell, dass alle Anlagen miteinander verbindet. Das haben wir die letzten Tage ja schon fleißig geübt.

Doch aufgeweckt wie unsere Jurka ist, entdeckte sie natürlich sofort den entscheidenden Unterschied zu den letzten Tagen:

Der Schieber zu Anlage 2 steht offen. Nach einer kleinen Inspektion nahm sie auch hier einen beherzten Anlauf und schwupps, schon ist Jurka auf Erkundigungstour. Bachaufwärts plätschert sie ihren Weg durch ihr neues, großes Areal sichtlich neugierig auf ihre neue Umgebung. Ein bewegender Moment für alle Beteiligten.

 

Anlass des Umzuges ist die Ankunft von Jurkas neuen Mitbewohnern, die morgen Abend im Park erwartet werden. Am Freitag können dann die neuen Bären dann auch von den Besuchern begrüßt werden. Jurka hingegen hat die erste Nacht in der neuen Anlage verbracht und macht auch erst mal keine Anstalten, sie wieder zu verlassen. Und das ist auch gut so, soll sie sich doch in Ruhe auf ihre Winterruhe vorbereiten und von dem Trouble rund um die Neuankömmlinge nicht allzu viel mitbekommen. Wir freuen uns auf jeden Fall, dass unsere Bärendame die Erweiterung so gut angenommen hat und natürlich auf Sie, lieber Bärsucher, der Jurka nun in ihrer neuen Umgebung (be)sucht.

Pedro ist verschwunden!

Ja, tatsächlich! Der Pedro ist weg, unsichtbar. Liegt wohlig eingerollt in seiner ERSTEN EIGENEN Höhle unter einer Lärche. Ja, es ist die Lärche und nicht die Nachtigall und auch nicht die Lerche. Nach nur knapp fünf Monaten Waldbär, der zuvor nie das kleine Bäreneinmaleins lernen durfte, hat er sich für eine natürlich Winterruhe entschieden....

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Der Förderverein macht „mobil“!

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Bärenmobil_Julia_Kerber
Seit Montag, den 1. Novembär, dreht ein kleines grünes Etwas ganz leise seine Runden durch den Bärenpark. Unerschrocken und ohne zu zögern bewältigt es die Steigungen auf dem kiesigen Untergrund und gleitet lautlos an den Bäumen und Ästen vorbei.

Nein, kein exotisches Tier, auch kein ausgestorbener Lindwurm hat sich bei uns eingenistet:

 

Das neue Bären-Mobil für Besucher mit eingeschränkter Mobilität hat seinen Dienst angetreten.

 

Mit einem Ausruf des Entzückens hat Tierpflegerin Julia Kerber den kleinen Viersitzer Golfcar in Empfang genommen. Gespendet vom Förderverein soll das elektrisch betriebene Bär-Mobil auch denjenigen Gästen einen Rundgang durch den Park ermöglichen, die nicht auf eigenen Beinen die Strecke bewältigen können. Sofort setzt sich Julia hinters Steuer und testet die Wendigkeit und die Leistung des Wägelchens. „Einfach genial, eine super tolle und vor allem eine dringend benötigte Spende,“ so lautet ihr Kommentar und schon schießt sie weiter im rasanten Rückwärtsgang.

Und nur ein paar Stunden später kommt es zur ersten Bewährungsprobe, die das Mobil mit Bravour besteht. Schwierig wird es also künftig nur noch bezüglich der Frage: Wer darf heute ans Steuer?

Der Vorstand des Fabs freute sich sehr, mit dieser Spende einen schon länger gehegten Wunsch des Bärenparkteams erfüllen zu können.

Frau Kerber dankt sehr ausdrücklich und aus ganzem Herzen den Mitgliedern des Fördervereins für ihren wichtigen Einsatz, durch den solche Spenden  möglich gemacht werden. Ob sie uns gleich noch eine Liste mit weiteren Dingen geben dürfe, fragt sie uns mit umwerfendem Lächeln…..

Gewinner des Ballonflug- Wettbewerbs stehen fest!

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Gewinner_Ballonflug-wettbewerb
Es war ein wahrhaft wunderschönes Bild als bei der Eröffnung hunderte Ballons in den wolkenlosen Himmel aufstiegen. Mit sich trugen sie kleine Karten, die von den Findern wieder an den Bärenpark zurückgeschickt werden sollten.

Aus diesen haben wir nun drei Gewinner gezogen, die wir hier feierlich bekannt geben möchten:   Der erste Preis geht an Luisa Schneider aus Freudenstadt, deren Ballon im ca. 177km entfernten Langenargen gefunden wurde. Sie hat eine besondere und individuelle Führung hinter die Kulissen gewonnen und bekommt eine Familien-Jahreskarte für 2011.

Der zweite Preis geht mit einer sehr knappen Führung von nur 2km an Andreas Hoferer, der ebenfalls eine Jahreskarte für sich und seine Familie bekommt und somit die Bären und bald auch die Wölfe sooft besuche kann, wie er möchte. Seine Karte wurde in Horgenzell gefunden.

 Platz 3 geht an Tom Bächle. Er bekommt eine Jahreskarte und eine kleine bärige Überraschung. Seine Karte wurde aus Otterswang zurückgeschickt.

Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und bitten sie, mit dem Bärenpark Team Kontakt aufzunehmen, damit die Einzelheiten abgesprochen werden können.

Jurka und Pedro mit eigenem Trinkpott sowie auch Kalender und Schals

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2010-10-25-tasse-jurka
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2010-10-25-tasse-pedro
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Jurka Schal Schwarzwald
Die beiden Neulinge Jurka (im Schwarzwald) und Pedro (im Eichsfeld) haben sich kaum zurecht geruckelt, da gibt es ihr Konterfei schonauf Kaffee- bzw. Teepötten. Unsere Pöttekollektion erweitert sich somit um zwei Motive. Im Angebot sind außerdem: Laura, Goliath, Mischka, Emma + Max, die Wölfe, Mario, Tina, JimGo (mit Kathimaus). Bald ist Weihnachten, noch baldiger ist Nikolaus.

 

Da lässt es sich leicht ein bärenstarkes Paket schnüren, mit:

  • dem Bärenkalender 2011 - 4,90 Euro (Auflagenzahl nur 2000 Stück)
  • einem oder vielen spülmaschinenfesten Bärenpötten für je 5,00 Euro 
  • oder/und einem seidigen Jubiläumseröffnungsjurkadankeschönschwarzwaldschal der auf 100 Stück limitiert ist für 100,00 Euro 

Wenn Sie einen Pott erwerben wollen (oder einen Kalender oder einen Schal), dann bestellen Sie bitte per Email , per Brief (Adresse ist bekannt) oder per Fax 036074-200919. Wir können nur gegen Vorkasse verschicken. Zum Verkaufspreis kommen Verpackung und Porto hinzu.
Für eine bis zu vier Tassen sind das 4 Euro, bei einen bis zu drei Kalendern bzw. einem Schal berechnen wir 2 Euro für den Versand. 
Konto 240 709 40, BLZ 260 612 91, Voba Eichsfeld

Bitte vergessen Sie nicht den Verwendungszweck und vor allem nicht Ihre Adresse. Wenn Sie, wie oben vorgeschlagen, bestellt haben, dann haben wir Ihre Adresse. Doch manch einer überweist ohne vorherige Bestellung, schreibt den Wunschartikel dazu und die Empfängeradresse wird vergessen. Dann sitzen wir hier auf gepacktem Päckchen und wissen nicht, wohin damit. Und der Besteller weiß nicht, wo hinein er seinen Kaffee gießen soll.

Kurzbesuch bei Ben, Poldi und Schapi

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2010-10-24-Ben_Poldi_und_Schapi
Die künftigen Bären des Schwarzwald-Parks sind im bedauernswerten Zustand

Ein ausgedehnter Besuch wurde uns nicht gestattet. Wir hätten uns das Elend aber auch nicht länger anschauen wollen.

Die drei Bären hingegen müssen die LKW-Garage schon seit 15 langen Jahren ihr zu Hause nennen. Kahler Betonboden, wenig natürliches Licht, wenig medizinische Versorgung und Futter, das unsere Jurka keines Blickes würdigen würde.

Das klingt wie ein wahr gewordener Albtraum.

Zudem teilen sich die drei ausgewachsenen Männchen eine Fläche, die ungefähr 170-200 m² umfasst. Damit ist die untere Grenze der deutschen Richtlinien zwar erfüllt, aber der natürliche Anspruch der Tiere an den Lebensraum wird nicht nur missachtet, sondern mit den Füßen getreten.

Wir wollen diesen grausamen Umständen ein Ende bereiten. Helfen Sie uns dabei, Ben, Poldi und Schapi schnellstmöglich in unseren Park im Schwarzwald zu holen! Hier können sie das erste Mal in ihrem Leben Gras unter den Tatzen spüren, unter freien Himmel die Sonne genießen, die Gerüche von anderen kleinen Wildtieren um sich herum wahrnehmen, die frische und liebevoll mehrmals am Tag verfütterte Nahrung in ihrer weitläufigen Anlage suchen und sich vor allem nach der langen Zeit auch endlich mal ein wenig aus dem Weg gehen und selbstständig herumstreunen.

Uns ist unbegreiflich, wie man Bären so etwas antun kann. Und wir werden einiges damit zu tun haben, Ben, Poldi und Schapi erst einmal aufzupäppeln und uns um ihre stark angeschlagene und vernachlässigte Gesundheit zu kümmern. Helfen Sie uns jetzt, die dafür nötigen Kosten zu schultern. Werden Sie Pate! So unterstützen Sie gezielt die notwendige Versorgung, die diesen Bären ihr ganzes Leben vorenthalten wurde!

(Ver-) Schenken Sie ein Stück Lebensfreude! Im Namen der Bären ein ganz herzliches und bärenstarkes Dankeschön!

Die Cleverle- AG auf den Spuren des Bären

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2010-10-24-Cleverle_AG_005
Gegen Wind und Wetter gerüstet haben sich am vergangenen Mittwoch elf Schüler der Grundschule Wolfach am Parkplatz des Bärenparks eingefunden, um sich auf die Spuren des Bären zu machen. Die Projektleiterin Annika Lürßen hat zusammen mit ihrer Kollegin Julia Kerber, die sich vor allem um die Ausarbeitung des pädagogischen Programms kümmert, die Gruppe herzlich begrüßt. Die kleine Regenpause wurde auch schnell genutzt, um mit dem ersten Spiel die besonderen Vorlieben der Bären herauszufinden.

„Was frisst denn ein Bär eigentlich und was gehört nicht zu seiner natürlichen Nahrung?“ Um die Antwort herauszubekommen, wurden den kleinen Bärenforschern die Augen verbunden und verschiedene Gegenstände und Nahrungsmittel an einer langen Schnur von einer Hand zur nächsten weitergereicht. Kein Problem für die Cleverle-AG; gemeinsam errieten sie schnell, dass Birne, Apfel und Pflaume gern vom Bären vernascht werden und dass Pfannenwender und Brille natürlich Quatsch sind.

 

Um dem wieder einsetzenden Regen zu entfliehen, ging es in der Station weiter. Hier war die Nase gefragt, um die Leibspeisen der Bären zu erraten. Doch das war gar nicht so einfach! Wer erschnuppert schon auf Anhieb Gras, Himbeere oder sogar Aas? Letzteres führte zu erheblichem Naserümpfen und so ging es weiter zum nächsten Halt: der Eingewöhnungsstation. „Es war einmal eine Wildbärin, die streifte durch die Wälder eines fernen Landes…“, in Form eines Märchens erzählte Julia Kerber hier kindgerecht die eigentlich tragische Geschichte Jurkas, die als ehemalige Wildbärin angefüttert wurde und so ihre Menschenscheu verlor. Als Problembär deklariert, muss sie nun auf die Freiheit verzichten, doch hat nach verschiedenen Aufenthaltsorten in Italien ein besseres, naturnahes zu Hause im Schwarzwald gefunden. Und noch während die Kinder gespannt lauschten, tauchte von draußen auf einmal ein pelziger Kopf unter dem Schieber auf. Und tatsächlich traute sich die Bärin ganz nah heran und ließ sich von der AG inspizieren.

Auf den Spuren der Bärentatzen auf dem Boden erkundete die Gruppe dann die Freianlage, schaute sich Jurkas Höhle an und den fließenden Bach. Zum Abschluss des Besuchs hat das Parkteam dann noch das Bärenmobil geöffnet und nach einem wärmenden Getränk hat die Gruppe dann die vielen interaktiven Stationen entdeckt.

Abschließend bekam jedes der Kinder einen Bärenschlüsselanhänger und eine Urkunde, die sie jetzt als Bärenspezialisten auszeichnet.

„Jurka, Jurka“ lautete die Antwort auf Julia Kerbers letzte Frage, was ihnen denn am allerbesten gefallen hat. Na, dann freuen wir uns schon auf den nächsten Besuch der kleinen Forscher!

Jurka und Pedro mit eigenem Trinkpott!

Die beiden Neulinge Jurka (im Schwarzwald) und Pedro (im Eichsfeld) haben sich kaum zurecht geruckelt, da gibt es ihr Konterfei schon auf Kaffee- bzw. Teepötten. Unsere Pöttekollektion erweitert sich somit um zwei Motive. Im Angebot sind außerdem: Laura, Goliath, Mischka, Emma + Max, die Wölfe, Mario, Tina, JimGo (mit Kathimaus). Bald ist...

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Keine "Feine Sache" in Jeggeleben

Am 9.Oktober 2010 wurden die letzten drei Braunbären der Ausflugsgaststätte "Feine Sache" in Jeggeleben,
Sachsen-Anhalt, erschossen. Menschliches Versagen und die mögliche Gefährdung von Menschen führten dazu.
Die Ursachen, wie es dazu kommen konnte, sind lückenlos aufzuklären:
Gab es eine Anweisung zum Umgang mit den Bären?
Gab es eine geeignete...

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Bäreninfomobil wieder auf Tour

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FABS Team erläutert spannende Infos im Bärenmobil
Wie schon im vergangenen Jahr reihte sich unser Bäreninfomobil am vergangenen Sonntag unter die Stände des Bauernmarktes auf dem Ruhestein an der Schwarzwaldhochstraße ein. Kalter und heftiger Wind kündet vom nahenden Winter, doch die Sonne lockte trotzdem zahlreiche Besucher an. Gerade die Nähe des Naturschutzzentrums zieht hauptsächlich Natur- und Tierfreunde an, ein Klientel, das sich gerne in intensiven Gesprächen über den Tierschutz informieren möchte.


Zwischen den vielen hausgemachten Spezialitäten und handgefertigten Kunstwerken fanden sich die Gäste also auch zahlreich in unserem Bus ein, um sich über den Bärenpark zu informieren. Großes Interesse weckte natürlich unsere erste Bewohnerin, die Jurka. Viele Fragen nach ihrem Wohlergehen und ihrer Eingewöhnung, ihren Vorlieben und Aktivitäten konnte das erfahrene Busteam beantworten. Aber auch die weitere Entwicklung des Parks, die Aufnahme weiterer, misshandelter Tiere wurden erfragt. Durch die Eröffnung im September ist es wesentlich einfacher, Begeisterung zu wecken und um Unterstützung zu bitten. Aus den Gesprächen ging eindeutig hervor, dass unser Bärenpark derzeit das Highlight unter den touristischen Magneten ist. Das beweisen auch die Besucherzahlen in den vergangenen Wochen. Nicht nur die Bärin weckt Begeisterung, auch die gesamte Anlage wird in den höchsten Tönen gelobt.
So war das Team mit vielen interessierten Besuchern im Gespräch und konnte mit dem Versprechen der Gäste, auf jeden Fall den Park zu besuchen, nach Hause fahren. Auch hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass das persönliche Gespräch gesucht wird und ein ganz wichtiges Element im Gewinnen von Sympathie und Verständnis für die Not der Tiere ist.
Busteam: Renate und Julia Scherr, Janine Hoferer, Markus Schmid (Fahrer)

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