Ein großzügiges Weihnachtsgeschenk machte uns in den vergangenen Tagen die Firma Lendeckel & Schmidt GbR http://www.lendeckelundschmidt.de aus Heilbad Heiligenstadt mit einem neuen Bürokopierer. Ein ganz herzliches Dankeschön vom gesamten Bärenparkteam!
Seit zwei Wochen ist AGONIS nun in seiner neuen Heimat im Bärenpark Schwarzwald. In der ersten Zeit bereitete er uns viele Sorgen und Kopfzerbrechen. Seine Erlebnisse als Restaurant Bär in Elbasan, Albanien haben schwere Verhaltensstörungen und Traumata hinterlassen. Seine Fixierung auf den Menschen saß so tief, dass er ohne menschliche Nähe zu extremen Stereotopien neigte.
Grüß Gott liebe Leute! Meine persönliche Schlagzeile der letzten Woche ist – Bärchen im Baum! Nein, ernsthaft, ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich für Augen gemacht habe, als ich den kleinen AGONIS habe klettern sehen. Dachte erst, ich würde träumen. Es ist eine Ewigkeit her, dass ich so etwas gesehen habe. Wie schön es ist, wenn die Kleinen sich rasch entwickeln. Wenn ich ein Märchen schreiben müsste, ich würde es Das Bärchen im Baume nennen. Ich komme darauf, da am Wochenende zur Bärenweihnacht auch Märchen hier im Park erzählt wurden. Und nicht nur das: es wurde auch noch ein Märchen gemeinsam mit den Besuchern gespielt. Da habt ihr was verpasst, kann ich euch nur sagen. Rotkäppchen mal ganz anders und alle hatten viel Spaß dabei.
Wie ihr wisst, gibt es bei jeder Bärenweihnacht nicht nur Schmaus und Umtrunk, sondern immer auch etwas neues, etwas interessantes, etwas, was den Horizont erweitert. In diesem Jahr war das die spannende Welt der Greifvögel im Nordschwarzwald. Ein Blick aus der Vogelperspektive kann eben hin und wieder nicht schaden. AGONIS trainiert jedenfalls dafür, soweit nach oben zu kommen wie möglich. ARTHOS und ARIAN versuchen es auch, aber so wirklich vom Boden kommen sie noch nicht. Letztlich hat jeder der Drei andere Talente. Nach den mittlerweile gut zwei Wochen, die sie nun zusammen sind, ist es toll zu beobachten, wie spielerisch ARTHOS und ARIAN den schüchternen AGONIS im Schwarzwald willkommen heißen. Ich erahne da ein äußerst spannendes Trio.
Ciao und Grüß Gott ihr Lieben! Wie geht’s euch? Habt ihr es schon gehört? Er ist da! AGONIS ist sicher bei uns hier im Park angekommen. Der kleine Welpe hat es geschafft und befindet sich nun in der sicheren Obhut der Grünkutten. Der arme Kerl hat ja furchtbares hinter sich, Herr Gott nochmal. Auf eine Terrasse angekettet in einem Restaurant, zur Belustigung der Gäste. Dabei ist er noch nicht mal ein Jahr alt. Unglaublich, was manchen Menschen so alles einfällt, nicht wahr? Aber zum Glück sind nicht alle so einfältig, gibt eben auch Leute wie euch und die Grünkutten, die das Herz am rechten Fleck haben.
ARTHOS und ARIAN toben ganz schön umher in ihrer großen Freianlage. Ich freue mich schon darauf, wenn auch der AGONIS zu ihnen stoßen darf. Aber der muss erst mal hier richtig ankommen, so was dauert seine Zeit. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich meine, ihr wisst ja wie oft ich umziehen musste, bevor ich mein Zuhause hier bei euch fand. Aber das wird schon. Schön wird auf jeden Fall der Tag sein, an dem die drei Kleinen zu uns Großen dürfen. Hmm, doch lasst uns erst mal den Winter hinter uns bringen.
Wobei, so richtig Winter ist es noch gar nicht. Wir Bären sind auch noch nicht wirklich in der Stimmung zum Ruhen. Ich zum Beispiel muss noch die letzten Feinheiten in meiner Höhle treffen, den finalen Schliff Gemütlichkeit arrangieren. Gemütlich wird’s auf jeden Fall auch dieses Wochenende bei uns, zur traditionellen Bärenweihnacht! Wie schauts bei euch aus? Schon alle Geschenke für eure Liebsten besorgt? Falls ihr noch Hilfe braucht, keine Panik. Wenn ihr jetzt am Wochenende eh bei uns im Park seid, könnt ihr die letzten Geschenke auch hier besorgen. Ich freu' jedenfalls drauf, euch mal wieder zusehen! Ob's auch mit dem Schnee klappt? Wäre zumindest nicht schlecht.
es ist wieder etwas wärmer geworden. Klirrende Kälte, vereiste Zweige und Hauchwölkchen beim Ausatmen sind wie Traumbilder über Nacht verschwunden. Stattdessen hängen dicke Regenwolken in den Kronen der winternackten Bäume. Doch ab und zu blinzelt die Sonne hindurch und alles erscheint viel freundlicher. Da macht es Spaß hin und wieder aus meiner Höhle zu linsen. Neulich war es besonders schön. Da lag Weihnachtsplätzchen-Glühwein-Duft in der Luft. Neugierig schob ich meinen Kopf aus dem Höhleneingang. Und ich war überwältigt! Da war so viel Bewegung im Wald! Vor und hinter dem Zaun! Gut verborgen im Schutz meiner Winterbleibe, konnte ich das muntere Treiben hervorragend beobachten. Ohne dabei auch nur von einem einzigen Zaungucker entdeckt zu werden! Da schlenderten Emma und Max herum. Und Daggi. Sogar Pedro war auf den Beinen und eifrig bemüht, weitere Laubhaufen in seine Höhle zu fegen. Selbst der Jimmy war munter! Schlappte ein paar Schlucke Wasser und trollte sich gemächlich zurück in sein Winterlager. Auch hinter dem Zaun waren überraschend viele Gucker unterwegs. Dick eingepackt in warme Jacken und Mäntel. Man kennt das ja. Ein wenig merkwürdig erschienen mir allerdings ihre Kopfbedeckungen. Neben gewöhnlichen Mützen und Kapuzen, trugen viele rote Zipfelmützen mit weißem Saum und runder Bommel. Andere hatten sich doch ernsthaft kleine Geweihe aus Stoff aufgesetzt! Sehr sonderbar. Doch alle, ob groß oder klein, hatten fröhliche Gesichter. Ihre roten Bäckchen strahlten richtig hübsch durch den Wald. Also war alles gut. So manch Zaungucker steckte sich schmatzend feines Weihnachtsgebäck in den Mund, andere nippten und schlürften an dampfenden Bechern. Ach ja. Mir sind auch Zaungucker aufgefallen, die Holzstücke trugen. Bemalt und beklebt wie kleine Wichtel. Vogelfutter-Wichtel. Denn die Holzwichtel-Bäuche waren mit Nüssen und Körnern im Fettmantel gefüllt. Daran hätte ich auch meine Freude gehabt.
Inzwischen ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und die vorweihnachtlichen Düfte haben sich verzogen. Nun wird es Zeit für mich. Noch einmal richtig rekeln, herzhaft gähnen und dann fein einrollen, um gemütlich weiterzuschlummern.
Bärenpark erstrahlt in weihnachtlichem Flair. Kleine liebevolle Stände und Programmpunkte warten auf die Besucher
Bad Rippoldsau-Schapbach. Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Hütten sind errichtet und im Blockhaus werden Rezepte verfeinert. Für das kommende Wochenende wird keine Mühe gescheut, um den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in ein weihnachtliches Gewand zu stecken. Die traditionelle Bärenweihnacht findet jährlich an nur einem Wochenende statt und hat sich vom Geheimtipp zum Highlight der vorweihnachtlichen Zeit entwickelt.
Sachte, sachte, immer schön eine Tatze nach der anderen. Bloß nichts überstürzen. Was ist das – ein Baum? Was fange ich damit nur an... klettern? Ja! Es funktioniert! Und hier, was hat es mit dieser Höhle auf sich? Schauen wir mal hinein. Stroh! Wie unglaublich bequem. Was für eine schöne, neue Welt in der ich hier bin. Doch halt! Was ist das?!? Ein anderer Bär!
Ein weiterer Welpe aus Albanien ist sicher im Schwarzwald angekommen. Erste Notstation für verwaiste Bären hat nun insgesamt drei Jungtiere in ihrer Obhut. Naturnahe Aufzucht ist oberstes Gebot. Tirana/Bad Rippoldsau-Schapbach. Samstag, 3. Dezember 2016, 4:30 Uhr: Der kleine Bärenwelpe AGONIS betritt zum ersten Mal sein neues Zuhause im Schwarzwald. Mit einer gesunden Portion Vorsicht untersucht er jeden Winkel der Quarantänestation. In Albanien fiel er Wilderern zum Opfer, wurde brutal seiner Mutter entrissen und musste angekettet als Touristenattraktion herhalten. Obwohl er noch nicht einmal ein Jahr alt ist, weist er bereits schwere Verhaltensstörungen auf. Sein Schicksal wurde durch Menschenhand auf eine schwere Probe gestellt. Im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wendet sich nun das Blatt: hier wartet eine, naturnahe Freianlage auf ihn, in der er sich verhaltensgerecht entwickeln soll.
„Willkommen im Schwarzwald“ hieß es heute morgen für AGONIS, den Bärenwelpen aus Albanien. Nach einer langen, abenteuerlichen Reise erreichte unser Team in den frühen Tagesstunden den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Somit ist auch die zweite Rettungsaktion geglückt und alle Beteiligten sind gesund und munter bei uns im Park angekommen. Seinem Namen gerecht werdend, betrat AGONIS – albanisch: der frühe Morgen – um halb fünf sein neues Zuhause.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01. Dezember 2016 19:56
AGONIS wartet auf die lange Reise
Nach einer guten Abstimmung mit den ortsansässigen Tierschutzorganisationen, Bears Albania und Tierhilfe Tirana haben wir heute den Zoo Tirana aufgesucht. Ohne die Helfer vor Ort, kommt man durch das Verkehrschaos der Hauptstadt gar nicht. Alles wuselt und beseitigt die Schäden nach den verheerenden Regenfällen, vor wenigen Wochen. Wasserschäden die vor allem den Straßenverkehr behindern, aber auch der Zoo, der ohnehin nicht mit Reichtum gesegnet ist, hat starke Schäden erlitten.