Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Deutschland und die Bären

06.07.2026 News - STIFTUNG für BÄREN

Juni 2026: 50 Kilometer Luftlinie vor Baden-Württemberg wird ein Bär gesichtet. Dies weckt Erinnerungen an das Bärendrama mit JJ4, bekannt als BRUNO, der am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde. Wie damals ist es wieder zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft. Wie damals wirkt die Bundesrepublik unvorbereitet. Was wurde in den letzten 20 Jahren versäumt? Was können wir heute tun und wie ist der Ausblick in 20 Jahren?

Alles lesen

weiterlesen

Eventhinweis

Podcast WissBärGier

Sommerspaziergang mit Gänsehaut-Feeling

gratis Download

Sommer im Alternativen Bärenpark Worbis! Erlebe unsere Bären im erfrischenden Badespaß und fiebere mit, wenns um Bärenzusammenführung geht. Ab jetzt direkt fürs Ohr.   

 

mehr

Stiftung:

20 Jahre Bärengedenktag - Ein Hauch Normalität …

Als Braunbär BRUNO (JJ1) am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde, war sie noch ein Welpen, gerade mal ein paar Wochen alt, wanderte mit ihrer Mutter JURKA durch die schier unendlichen Wälder Italiens: LUNA. Heute ist sie 20 Jahre alt und...

weiterlesen

Prävention statt Eskalation - Bildung für den T…

Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein...

weiterlesen

Auffangstation: LUCHS - für aktives Wildtierman…

Frühjahr 2025, Thüringen: ein Luchs streift durch die Wohngegend einer kleinen Gemeinde, ist abgemagert, wirkt kränklich. Sein auffälliges Verhalten steht unter Beobachtung, schließlich folgt die Entnahme. Es ist die Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2025, als er im...

weiterlesen

Bärenpark Worbis:

DORO - Nachruf einer Bärin

Schweren Herzens mussten wir am Samstag, den 9. Mai 2026, von unserer Bärendame DORO Abschied nehmen. Altersbedingt blieb uns, in Absprache mit unserem Tierarzt, leider keine andere Wahl, als sie gehen zu lassen. Sie wurde stolze 35 Jahre alt.

weiterlesen

DORO in der Krankenstation

Seit Dienstag, dem 5. Mai 2026, befindet sich unsere 35-jährige Braunbärdame DORO in der Krankenstation. Nachdem uns eine Verletzung auffiel, wurde umgehend unser Tierarzt Dr. Genzel hinzugezogen. Unverzüglich wurde gehandelt und so konnte DORO dank der gemeinschaftlichen Arbeit vom Team...

weiterlesen

Moment der Woche | ELBA im Schnee

ELBA genießt den Schnee Wildtier Wildtier sein lassen - genau darum geht es in unseren Freianlagen. ELBA hat ihr ganzes Leben lang darauf gewartet, endlich die Fähigkeiten, mit denen sie von Natur aus ausgestattet ist, ausleben zu können und zum wahren...

weiterlesen

Bärenpark Schwarzwald:

Park bleibt am 25.06.2026 geschlossen

Auch am 25.06.2026 bleibt der Alternative Wolf- und Bärenpark aufgrund von Tiermanagement-Maßnahmen geschlossen. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und dienen dem Wohl unserer Tiere. Deshalb ist an diesem Tag leider kein Besuch möglich. Vielen Dank für euer Verständnis! Wir...

weiterlesen

Nachruf - DARIA, Portrait einer beherzten Bären…

Erst spät in ihrem Leben, als sie weit über 25 Jahre alt war, durfte sie erst so richtig Bär sein. Und das nutzte die betagte Vierbeinerdame in vollen Zügen. Doch leider muss auch sie dem Ruf der Natur folgen. Gestern...

weiterlesen

Besucherhinweis - am 24.Juni geschlossen

Am 24.06.2026 bleibt der Bärenpark geschlossen   Liebe Tierfreunde, am kommenden Mittwoch, den 24.Juni, bleibt der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald geschlossen. Grund dafür sind Maßnahmen im Bereich Tiermanagement.  Warum ist das so wichtig und warum bleibt unser Projekt an dem Tag zu? Unser...

weiterlesen

Bärenleid in Gotha – es reicht!

#bärenwaldfürsarah
#bärenwaldfürsarah

Warum wird die syrische Braunbärin „Sarah“ in einem trostlosen Platz umringt von Steinmauern immer noch als Ausstellungsstück missbraucht, wenn sie schon seit Jahren in Alternativen Projekten ein tierrechtes Leben führen könnte? Das Angebot, sie - sowie ihren Art- und Leidensgenossen „Ben“ - zu übernehmen und damit sie in unseren weitläufigen, naturnahen Freianlagen ein besseres Leben führen können, unterbreiteten wir bereits vor Jahren schon – und es gilt noch immer. „Ben“ ist mittlerweile verstorben und was „Sarah“ betrifft bleiben die Verantwortlichen aus Gotha weiterhin stur.

Was kritisieren wir?
Die Anlage im Tierpark Gotha ist viel zu klein für Bären. Vergleich: in unserem Worbiser Tierschutzprojekt – wo wir einen Platz für „Sarah“ nach wie vor anbieten – leben 13 Tiere auf 5 Hektar [im Tierpark Gotha leben circa 600 Tiere auf 6 Hektar]. Weiterhin ist der Bärenbereich karg, umringt von Beton, Mauern und Sicherheitsglas. Rückzugsmöglichkeiten sind – trotz aufwendiger Erneuerung – mangelhaft. Die es fehlt an Beschäftigung, daher legt „Sarah“ auffällige Verhaltensstörungen an den Tag. Grundlegend fehlt der Anlage eine Struktur, eine Dreidimensionalität. Hügel und Bewuchs wären wichtig, damit das Tier nicht nur auf einer Ebene, sondern auch hoch und runter gehen muss, um eine ausgewogene Bewegung zu fördern. Andernfalls sind starke Schäden der Knochen unausweichlich.

Was bieten wir?
In unserem Tierschutzprojekt warten weiträumige Freianlagen in einem Mischwald mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten, Artgenossen, üppiges Dickicht und natürliche Beschäftigung auf sie. Zudem ist unser Team auf den Umgang und die Therapie verhaltensgestörter Bären spezialisiert.

Ist die Bärin mit 27 Jahren nicht zu alt für einen Transport?
Alte Bäume verpflanzt man nicht – ein Spruch der immer wieder als Vorwand genommen wird, um Tiere in ihrer leidvollen Umgebung zu lassen. Doch wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sich immer lohnt, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Erst letztes Jahr konnten wir dies mit der Rettung von DARIA und DORO [beide damals 28 Jahre] beweisen. Die beiden alten Damen haben sich hervorragend in unseren Einrichtungen eingelebt und sind bereits nach wenigen Wochen regelrecht aufgeblüht. Jeder Tag zählt!

Hintergrund
Seit Jahren kritisieren wir die Haltung nicht nur von Bären, sondern nahezu sämtlichen Großtieren im Tierpark Gotha. Die Flächen sind viel zu klein, gleichen eher einem Ödland und haben mit moderner Tierhaltung oder verhaltensgerechter Unterbringung nicht viel zu tun. Als STIFTUNG für BÄREN boten wir unsere Hilfe an, um die Situation der beiden syrischen Braunbären „Ben“ und „Sarah“ zu verbessern, sie auch in unserem Tierschutzprojekt unterzubringen. Sämtliche Bemühungen blieben leider erfolglos, statt die Tiere abzugeben wurde die Anlage umständlich „erneuert“ [„Ben“ verstirbt vorher], was „Sarah“ aber keine nennenswerten Verbesserungen bringt. Die Mauern, der wenige Platz, die Trostlosigkeit bleiben gleich. Dennoch bezeichnet der Tierpark den Bereich nun offiziell als artgerecht – eine Farce die wir nicht so hinnehmen können. Zudem erhalten wir zahlreiche Anfragen von tierliebenden Menschen, ob wir der Bärin nicht helfen können. Momentan sind uns dahingehend ohne das Einlenken der Besitzer leider die Hände gebunden, aber wir hoffen inständig, dass sich die Verantwortlichen vom Tierpark Gotha endlich für das Wohl der Tiere entscheiden.

Bis dem so weit ist starten wir die Aktion #bärenwaldfürsarah. Wer uns dabei unterstützen will, der Braunbärin zu einem tiergerechten Leben zu verhelfen, der kann dies durch einen Protestpost an die KultTourStadt Gotha GmbH unter dem Hashtag #bärenwaldfürsarah auf sämtlichen sozialen Medien tun – oder den Verantwortlichen selbst direkt schreiben.

Christoph Gösel – Geschäftsführer KulTourStadt Gotha GmbH
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Protestbrief:
Wir schließen uns dem Protest der STIFTUNG für BÄREN #bärenwaldfürsarah an und fordern Sie auf, dem jahrelangen Tierleid im Tierpark Gotha ein Ende zu setzen. Als Kulturstadt ist der Tierpark nicht mehr zeitgemäß und beherbergt neben der Bärenhaltung zahlreiche Arten, die nur Mindestanforderung sind. Artgerecht ist nur die Natur, deshalb fordern wir eine konzeptionelle Umstrukturierung des Tierparks für eine optimale und tiergerechte Unterbringung. Die STIFTUNG bietet sich erneut an, zunächst der vorhandenen Bärin ein neues Heim zu bieten und fachlich zu beraten, damit der Kulturtierpark in Gotha eine Zukunft hat.

 

Termine Bärenpark Worbis

  • 1

Termine Bärenpark Schwarzwald

  • 1
Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Wir sind Mitglied in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten wir uns, die zehn Punkte zur Transparenz mit Informationen zu unserer Organisation zu veröffentlichen.
Mehr dazu erfahren Sie unter Ueber-uns > Transparenz