Alternativer Bärenpark Schwarzwald
Coronahinweise: mehr erfahren
Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

Bärenbürger auf großer Fahrt

Weiterlesen ...
P1180283
Die Stiftung für Bären feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Wegen dieses Anlass‘  wollte sich die Stiftung bei ihren „Bärenbürgern“ – Freiwillige, die sich überdurchschnittlich für den Bärenpark engagieren – auf besondere Art und Weise erkenntlich zeigen. Am vergangenen Wochenende hat sie deshalb erstmals die Bärenbürger des Alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald zu einem Besuch im Bärenpark Worbis eingeladen. Die 16 Bärenbürger inklusive ihrer Partner erlebten ein buntes Wochenende.

Freitags um 7 Uhr ging es bereits los. Die Festung Marienberg in Würzburg war das erste Ziel. Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären, und seine Frau hatten sich gut vorbereitet und führten selbst durch die Anlagen. Die anschließende Kaffeepause war eine kulinarische Besonderheit: im thüringischen Oberhof überraschte man die Gäste mit Riesenwindbeuteln. So gestärkt gab es dann den ersten tierischen Höhepunkt:  Schmiedel führte seinen Schwarzwald-Trupp entlang des Truppenübungsplatz‘ Ohrdruf  im nördlichen Thüringer Wald, wo erst 2013 der erste Wolf Thüringens nachgewiesen wurde. Die Teilnehmer zeigten sich überrascht, dass der Wolf von Osten her bereits so weit in die Mitte Deutschlands vorgedrungen ist.

Am Abend war dann endlich das eigentliche Ziel erreicht: Der Alternative Bärenpark in Worbis, Thüringen, wo man im Hotel Wiesengrund, gleich beim Bärenpark, ein angenehmes Quartier für die Nacht fand.  Der dortige Park ist das Pilotprojekt der Stiftung für Bären.  Für die Schwarzwälder Bärenbürger war ein Vergleich der beiden Bärenparks interessant. Am Samstag ab 10 bis 14 Uhr gab’s dazu bei einer Führung gleich Gelegenheit. Sehr beeindruckt zeigte man sich vom modernen Besucherzentrum, das 2009 eröffnet wurde und 2010 „zum besten Bauprojekt  in Thüringen“ gewählt wurde. Der mitgereiste Bärenbürger Herrmann Huber zeigte sich von dem großzügig gestalteten Gebäude  sehr beeindruckt: „So einen Bau könnte ich mir bei uns im Wolftal auch gut vorstellten“, schwärmte der Bad Rippoldsauer.  Allgemein bewundert wurde die Info, dass die fünf Fachwerkhäuser auf dem Gelände des Worbiser Bärenparks vom (nicht mitgereisten) Freudenstädter Bärenbürger Günter Schwartze konzipiert und aufgebaut worden sind.

Am Nachmittag stand Gut Herbigshagen der Heinz-Sielmann-Stiftung  sowie das „Grüne Band“ entlang der ehemaliger BRD-DDR-Grenze auf dem Programm, bevor es am Abend wieder zurück in den Worbiser Bärenpark ging. Es folgte ein leckeres Grill-Essen, das Bärenparkleiter Ralf Wettengel organisiert hatte, und anschließend eine Wolfsnacht bei der die Anwesenden die Wölfe im Schein einer Taschenlampe beim Fressen beobachten können. Für die mitgereiste Bärenbürgerin Erika Schmid erfüllte sich ein großer Wunsch: Sie wollte unbedingt Zirkusbärin Daggi kennenlernen, den neuesten Zugang im Bärenpark Worbis. Die jüngste Bärin ist immer noch sehr scheu. Wenigstens ein kurzer Blick war Erika Schmid vergönnt. „Für mich ist das eine große Freude und Bestätigung, dass ich hier mit dabei sein kann. Und die drei Tage waren perfekt organisiert“, sagte die Schweizerin zum Abschluss der Veranstaltung. Am Sonntag ging es für die Bärenfreunde mit einem Zwischenstopp in Rothenburg ob der Tauber zurück in den Schwarzwald.  Ein großes Danke haben die Teinehmer der Busfahrt an Frau Schmiedel gerichtet, die sowohl logistisch als auch betreuungsmäßig alles auf den Punkt gebracht hatte und mit der Busfahrerin Hildegard ein perfektes Reiseteam waren.

Rekordfest gefeiert

Weiterlesen ...
Festplatz
Am Sonntag, den 7. September hat der Bärenpark Schwarzwald zusammen mit seinem Förderverein das Bärenparkfest 2014 veranstaltet. Noch nie waren so viele Besucher in der Anlage.

 

 

 

 

Weiterlesen ...
Teddybären-Ausstellung
10. Jahre STIFTUNG für BÄREN und 10 Jahre Förderverein gab es zu feiern. Das es ein würdiges Fest wurde, lag zum einen an den 1.400 Besuchern, die unbedingt mit dabei sein wollten. Zur stimmigen Atmosphäre trug natürlich auch das bunte Programm mit Führungen, Auftritten und Spielen bei sowie die optimale Bewirtung der Gäste im Umfeld des urigen, erst dieses Jahr fertig gestellten Besucherzentrums.

 

 

Weiterlesen ...
Honigsammeln
Viel positive Rückmeldung gab es auch für die neu entwickelten Spiele für Kinder wie „Apfelzielwerfen“, „Honigsammeln“ und „Bienenstich“, die teils auf die tägliche Arbeit der Tierpfleger Bezug nehmen. Geschicklichkeit und Cleverness waren dafür gefragt. Sehr eifrig wurden auch die Möglichkeiten zum Basteln angenommen.

 

 

 

Weiterlesen ...
Festgelände
Geschäftsführer Rüdiger Schmiedel sieht sich bestätigt: „Vieles was wir an Programmpunkten auf dem Bärenfest erstmals präsentiert haben, werden wir auch in Zukunft bei Kindergeburtstagen und anderen Kinder-Events anbieten.“ Den Bärenpark mit Kindern an „normalen Tagen“, außerhalb der Festzeit, zu besuchen, wird sich also in Zukunft um so mehr lohnen.


Rüdiger Schmiedel dankt allen Beteiligten ganz herzlich, die beim Bärenfest mitgewirkt haben und ihr Bestes gegeben haben. In der Bildergalerie dieser Homepage werden schon bald weitere Foto-Impressionen zu sehen sein.

 

Buddeln für die Bären

Weiterlesen ...
P1160041
Am Wochenende des 12. und 13. August haben wir uns tüchtig in die Tatzen gespuckt: Mit freundlicher Unterstützung der Firma Nübel-Bau, Pfalzgrafenweiler, und ehrenamtlichen Mithelfern sind drei neue Bärenhöhlen und das Fundament für eine Aussichtsplattform geschaffen worden.

 

 

 

 

Weiterlesen ...
P1160136
In der größten der vier Anlagen mit 6,5 Hektar war bislang nur eine Höhle vorhanden gewesen. Nun hat die Firma Nübel mit einem 30-Tonnen-Bagger zwei Rohre verlegt sowie aus großen Sandsteinbrocken eine „Naturhöhle“ aufgebaut. Damit stehen den 9 Bären und 3 Wölfen des Parks nun insgesamt zehn Höhlen zur Verfügung.

Weiterlesen ...
P1160140
Für den Maschineneinsatz mussten die Tierpfleger die Tiere zunächst mit Futter in andere Teilbereiche der Freianlage locken. Mitarbeiter und Ehrenamtler bauten dann an drei Stellen Vor- und Hauptzaun ab. Alle Beteiligten staunten nicht schlecht wie sich Baggerfahrer Stefan Theurer dann an den Hängen der Anlage zu schaffen machte. „Ich hätte nicht gedacht, dass man in so steilem Gelände – und das auch noch bei Regen – mit so einem schweren Fahrzeug unterwegs sein kann“, staunte etwa Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären.

Weiterlesen ...
P1160170
Wölfe bauen in der Natur nur Höhlen für die Geburt der Jungen. Ansonsten beziehen die Rudel keinen Unterschlupf und lassen sich im Winter mitunter einfach einschneien. Rüdiger Schmiedel will seinen Wölfen trotzdem die Möglichkeit bieten, sich bei schlechter Witterung zurückziehen zu können. Für sie ist die „Naturhöhle“ aus Sandsteinen gedacht. „Wir haben die Höhle mit einem zweiten Ein- und Ausgang versehen. Das soll die Höhle für die Wölfe attraktiver machen. Sollte sich ein Bär von vorne nähern, könnten die Wölfe quasi durch den Hinterausgang entweichen.“

Weiterlesen ...
P1160058
Bei den Bären war die Situation bislang so, dass teilweise Geschwister zusammen den Winter in einer Höhle verbrachten. Laut Schmiedel könnten die naturnahen Bedingungen in der Anlage dazu geführt haben, dass bei den Tieren Ansprüche wie in der Natur entstanden sind: „In der Wildnis sind Braunbären meist Einzelgänger. Jetzt können sich unsere Tiere auch für die Winterruhe alleine zurückziehen.“

Weiterlesen ...
P1160110

ab jetzt online: 2 Staffel!

Zurück im Revier 

gratis Download

Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

 

Infos

Termine

Partner

Folgen Sie uns auch auf: