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Zimmer frei im Bärenpark

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Es ist vollbracht! Nadja Heß präsentiert eines der schönsten Insektenhotels Deutschlands.

Ob klein oder groß, im neuen Hotel des Bärenparks fühlt sich jeder Besucher wohl – vorausgesetzt er hat mindestens sechs Beine und ist nicht größer als einen Zentimeter. Gerade fertiggestellt musste das neue Insektenhotel nicht lange auf seine ersten Besucher warten, die zum Zwecke der Überwinterung schon bald an der Rezeption schlange stehen müssen.

 

Mit einem verdient zufriedenen Lächeln übergibt die Praktikantin und Architektin Nadja Heß den Schlüssel an das Bärenparkteam: „Jetzt konnte ich auch helfen den Park mit aufzubauen.“ Das hat sie tatsächlich getan  – und zwar einen ganzen Monat lang. Da hier alle an einem Strang ziehen, hat es auch nicht lange gedauert bis Bärenbürger Hermann Huber ihre tolle Idee mit seinem handwerklichen Expertenwissen  unterstützte. „Die Nadja… die kann wirklich gut anpacken“, lobte Huber die Praktikantin in ihrer Abwesenheit – und das hat hier im arbeitsamen Wolftal etwas zu heißen! Das war aber lange nicht alles, was sie hier im Park getan hat. Neben ihrem Projekt griff sie bei den anfallenden Aufgaben sowohl dem Personal als auch den Ehrenamtlichen fleißig unter die Arme.

Der Abschied fiel schwer als Nadjas Zeit im Park vorüber ging und sie wieder zurück an die Universität musste. Was uns bleibt, ist ein fünf Sterne Insektenhotel – und ihr Versprechen bald wieder zu kommen!

SK

Wolfsgeheul bei Vollmond-keineswegs nur eine Legende!

 

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Unsere Wölfe können es doch: Das erste zaghafte Wolfsgeheul hallte durch das Wolfstal Foto: H.Kalmbach
Schaurig- schön, wild, faszinierend – es ist schwierig die richtigen Worte dafür zu finden. Während das Personal in der Dämmerung zusammen saß, wurde die Tagesbesprechung abrupt unterbrochen. Alle Anwesenden verstummten und hielten den Atem an, als Ado ein vorsichtiges aber klares Geheul anstimmte.

 

Obwohl sich die Silhouetten nur schwer gegen den dunklen Grund abhoben, konnte man erkennen, dass sich das Rudel im Schein des Vollmondes sammelte. Es war Zeit für die Jagd! Obwohl von der kürzlich verfütterten Hirschkuh nur noch Reste übrig geblieben sein konnten, machten sich die Wölfe nun gemeinsam in die Bärenanlage auf, um davon noch etwas zu erbeuten. Gemeinsam? Naja, nicht so ganz – der scheue Adi zögerte und wollte die Jagd lieber aus der Ferne beobachten. Nix da! Wölfe jagen gemeinsam und Ado heulte auf halber Strecke erneut, um den Zurückgebliebenen um Hilfe zu rufen. Das hat überzeugt. Neuen Mutes eilte er dem Rudel schnell hinterher. Über den Ausgang der Jagd  gespannt, erwarteten wir voller Spannung ihre Rückkehr. Nach einer Viertelstunde war es dann endlich soweit. Mit Mühen konnte man erkennen, dass das Rudel ohne Vorrat zurückkehrte. Aber obwohl sie scheinbar leer ausgegangen sind, liefen sie doch Pelz an Pelz beieinander. Vereint verschwanden die Drei wieder leise in ihrem Rückzugsgebiet.

Seit dieser Nacht horcht das Parkteam aufmerksam auf, wenn der Wind ein Geräusch mit sich trägt – denn es könnte die erneute Ankündigung eines spannenden „Beutezuges“ sein. SK

Hirschkuh sorgt für eine Menge Aufregung im Bärenpark

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Wölfe wagen sich endlich in das Bärengebiet vor! Foto: H. Kalmbach
Der Anruf ereilte uns am Sonntagmorgen: Eine Hirschkuh sei in einer Gehege-Haltung von einem Hirsch verletzt worden und letztlich an diesen Verletzungen gestorben. Ob wir Verwendung hätten? Ja, natürlich! Für unsere Wölfe und Bären gibt es nichts Verlockenderes als ein frisches Stück Wild. Und da wir uns ja schon seit Monaten bemühen, die Wölfe davon zu überzeugen ihren bärigen Mitbewohnern einen Besuch abzustatten, haben wir uns eine kleine Herausforderung einfallen lassen:

Wir haben die Hirschkuh ganz hinten in den Scheitelpunkt der Anlage platziert. Ein Gebiet, das unsere Leoni für sich beansprucht. Und da die „Beute“ nun auch in ihrem Bereich gelegt wurde, hat es nicht lange gedauert, bevor sie alleine Besitzansprüche angemeldet und das Wild für sich in Beschlag genommen hat. Nachdem sie sich genüsslich satt gefressen hatte, machte sie es sich zur Aufgabe, den riesigen Leckerbissen zu verteidigen. Selbst Jurka und Ben gaben nach einer Weile klein bei, an Leoni gab es kein Vorbeikommen! Glücklicherweise hatten die Förster, die uns die Hirschkuh gebracht haben, zwei Keulen abgetrennt. So haben Ben und Jurka zumindest auch einen Anteil der Beute verspeisen können. Und zum Mittag tauchte dann auch ein lang ersehnter Gast auf: Ein grauer Schatten bewegt sich leichtfüßig und zielstrebig auf das verlockend riechende Fleisch zu. Anita hat wagte sich vor, um sich einen Teil zu ergattern. Die Wölfin hat sich auch als Erste schon vor ein paar Tagen getraut, die Bärenanlage ausgiebig zu erkunden. Nun schlich sie Schritt für Schritt vor, ohne Leoni aus den Augen zu lassen. Endlich an der Beute angekommen, versuchte sie jedoch nicht, sich einen Teil herauszureißen, sondern sie bemühte sich, die ganze Hirschkuh zurück zu schleppen! Dieser größenwahnsinnige Versuch wurde schnell auch von Leoni unterbrochen, die die Wölfin kurzerhand verjagte. Aber so leicht gibt sich Anita nicht geschlagen! Genau wie insgeheim von dem Bärenpark-Team erhofft, holt sie zumindest schon mal einen ihrer Brüder zur Verstärkung. Zwei Wölfe mitten unter den Bären! Die monatelangen Geduldsproben haben sich gelohnt! Doch das mutige Vorwagen war nicht gleich von Erfolg gekrönt. Nachdem Anita und Ado die Lage eine Weile abgeschätzt haben, sind sie unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Doch der Geruch war einfach zu verlockend und sie tauchen immer wieder in der Nähe der Beute auf. Leoni gibt das Geschenk ihres Lebens aber keineswegs leichtfertig auf und hütet ihren Schatz wie einen Augapfel. Die zahlreichen Besucher am Sonntag haben erstmalig eine faszinierende Interaktion zwischen Bär und Wolf gesehen und waren absolut begeistert. Wir sind sehr gespannt, wie es weitergeht und freuen uns natürlich auf ihren nächsten Besuch, bei dem sie die neusten Entwicklungen hautnah miterleben können. AL

27.07.2024, ab 12.30 Uhr | 2 Bärenpark-Reporte an einem Nachmittag!

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