Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

JURKA Kolumne 24.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Sommer im Pelz

Bei uns Bären gibt es so ein Sprichwort, wer den Sommer nicht genießt, sich das ganze Jahr vermiest. Ich hab das Gefühl, ihr Zweibeiner seid im Sommer oft ganz schön aktiv, wuselt hier und wuselt da, Zeitpläne, Urlaub, möglichst viel machen, ja nichts verpassen. Und ganz ehrlich, es gibt hier und da ein paar schwache Momente, da lass ich mich von euch anstecken. Ein bisschen wenigstens. Dann kommt so eine kratzige Unruhe in den Pelz und ich weiß nicht so recht, wohin damit. Aber bevor ich mich da so reinsteigere, habe ich mir angewöhnt, einen Blick auf meine Artgenossen bzw. Mitbewohner zu werden.

Da haben wir z.B. ARTHOS, ein wahrlich wildes Sommerkind. Die Tage habe ich ihn beobachtet, wie er sich in seiner neuen Anlage ein lebt, hab ja geschrieben, dass er sich gerade in einer neuen Ecke vom Bärenwald rumtreibt, weil er will bald zu den Wölfen. Na ja, egal, jedenfalls, hat er die Badestelle direkt ausgiebig getestet. Und ihr kennt ARTHOS, der ist ein ganz schöner Brocken. Aber wenn er da so mit seiner monströsen Tatze auf das Wasser platscht dann sehe ich noch immer den kleinen, unbeholfene, tollpatschigen Welpen, wie er die Welt entdeckt.

Das genaue Gegenteil ist unsere Oma DARIA. Die hat das Baumstammliegen auf ein professionelles Level gebracht. Egal, wie entspannt ihr euch fühlt, in der Badewanne, Sauna oder auf dem Sofa, keiner chillt mit solch einer Souveränität wie unsere DARIA. Was macht ihr, wenn euch der Sommer in den Pelz krabbelt, Team ARTHOS oder Team DARIA?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 17.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn Wildtiere heilen

Es gibt viele gute Seelen unter euch Menschen. Dass ich und all meine Mitbewohner, egal, ob Bär, Wolf oder Luchs, hier im Schwarzwald sicher leben dürfen, ist Beweis genug. Und die zahlreichen Zweibeiner, die sich für uns Tiere einsetzen sind absolut wundervolle Leute. Doch letztlich ist der Grund, weshalb wir in Gefangenschaft leben müssen, der, dass wir Menschen zu nahe kamen. Dies war manchmal mit voller Absicht, manchmal Unwissenheit, manchmal ein Unfall. Fakt ist allerdings: Menschen tun uns Wildtieren in der Regel nicht gut. Wer ein Herz für Wildtiere hat, der bleibt ihnen fern.

KIRA und KLEO sind in Menschenhand aufgewachsen. Dies hat sier körperlich wie geistig stark negativ beeinträchtigt. Dank helfender Menschen konnten sie gerettet werden, doch was nun? Die Interaktion mit einem erfahrenen Bären hilft ihr dabei, ihr traumatisches Schicksal zu bewältigen. Weil sie dann das Wildtier in sich entdecken müssen. Meine Freunde in Grün haben daher entschieden, meinen Artgenossen ARTHOS zu ihnen zu bringen. Momentan ist das noch nicht der Fall, doch er befindet sich zumindest schon einmal in ihrer Nachbaranlage. Dies konnte dadurch bewerkstelligt werden, dass er narkotisiert wurde und in die Anlage oberhalb des Besucherwegs transportiert wurde. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Ich halte euch auf den Laufenden! Bin mir sicher, dass die drei sich gegenseitig sehr gut tun werden. 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 10.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

ARTHOS auf neuen Wegen

Letzte Wochen waren wieder mal so ziemlich alle meine grünen Freunde auf einer Stelle versammelt. Aus Erfahrung wusste ich: die führen was im Schilde. Doch was genau sollte es sein? Sie haben hier was gewerkelt, dort Litzen gezogen, da was gereinigt. Schließlich war es soweit, am Donnerstagmorgen wurde unser ARTHOS narkotisiert und untersucht. Fazit: aus dem kleinen Welpen von einst ist ein richtiger Brocken geworden! Ich habe den ein oder anderen meiner grünen Freunde mächtig stöhnen hören, als sie ihn so von A nach B trugen. Aber an sich ist er in einem top Zustand. Im besten Bärenalter, sozusagen.

Thema A nach B: Interessant wurde es dann, als ich beobachtete, wo sie den guten hinschleppten. Denn eine der gewohnten Anlagen war es mit Sicherheit nicht! Also schaute ich ganz genau, wo er dann hin gebracht wurde. Tatsächlich buxierten sie ihn oberhalb meiner Anlage, also Richtung neue REHA. Somit ist der Gute nun der erste Bär, der die brandneue Anlage oberhalb des Besucherwegs begehen darf. Und wisst ihr, wer da in der Nachbarschaft ist? Genau, die Wölfe! Ob ARTHOS wohl zu ihnen soll?
Wir werden sehen. Ich halte euch auf jeden Fall auf den Laufenden. Und wenn ich es mal vergessen sollte: kommt doch mal wieder bei uns vorbei und schaut selbst nach.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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Termine

  • 04.07.2026…
    Nachts im Bärenpark | Juli 2026
  • 11.07.2026…
    Geschichten aus der Wildnis – Im Reich der Bären mit Moritz Klose 11. 07.2026
  • 25.07.2026…
    25. - 26.07.2026 Ursus Art – Sommerfest des (Kunst)Handwerks *NEU!

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