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... doch beim Rangeln noch ganz ein Bärenkind: ARTHOS
Jungbären ARHTOS und ARIAN beim spielen

Als ARTHOS und seine albanischen Artgenossen ARIAN und AGONIS Anfang 2016 geboren wurden, waren sie zwar eine neue Bärengeneration, wurden allerdings Opfer einer alten Form der Misshandlung von Bären: Wilderei. Das Leben als freier Bär in den Wäldern seiner Heimat konnte ARTHOS nur sehr kurz genießen. Noch im Säuglingsalter gewaltsam seiner Mutter entrissen, wurde er von Menschenhand in Ketten gelegt. Der hilflose Welpe wurde mit seinem gleichaltrigen Bruder ARIAN am Strand über den heißen Sand gezerrt und als so genannter Selfie-Bär für Fotos mit Touristen missbraucht. Abends wurden die kleinen Vierbeiner eingesperrt und sich selbst überlassen. Die verängstigten Tierkinder beruhigten sich, indem sie sich gegenseitig heftig an den Ohren saugten. Wahrscheinlich hat ARTHOS daher sein markantes, halbes Ohr.

Seit ihrer Rettung sind mittlerweile über zwei Jahre vergangen und aus den kaum 10 Kilogramm schweren Welpen haben sich gut zwei Zentner schwere Juvenile entwickelt. ARTHOS ist der stattlichste der drei Jungbären. In letzter Zeit ist immer öfter zu beobachten, dass er fast Schnauze an Schnauze mit der temperamentvollen JURKA frisst. Aus dem anfänglich gesundem Respekt erwächst allem Anschein nach ein gewisses Interesse für die hübsche, einstige Wildbärin. Doch wenn es darum geht, mit seinem „Ziehopa“ BEN zu spielen oder mit den zwei anderen Halbstarken durch die Freianlagen zu tollen, ist ARTHOS noch voll und ganz ein Bärenkind.

 

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