Entspannte Tiere, bärenstarkes Wetter und liebe Menschen – seit heute um 10:00 sind die Türen unseres Tierschutzprojekts wieder für Besucher geöffnet. Wir freuen uns! Sicherlich mögen die Hygienehinweise auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig scheinen, aber wir sind überglücklich, Sie, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, wieder begrüßen zu dürfen.
Hier ein paar erste Eindrücke von heute. Bleiben Sie gesund und schauen mal wieder vorbei! Ihr Team vom Projekt WORBIS
Der Tag der Wiederöffnung rückt näher und wir freuen uns tierisch über Ihren Besuch! Wenn die Türen unseres Tierschutzprojekts am Montag, den 27.April 2020 wieder für den Besucherverkehr geöffnet sind, gilt es jedoch ein paar Hinweise zu beachten. Wir bitten Sie darum, uns bei der Umsetzung des Kontaktverbots zu helfen und somit Infektionen zu vermeiden. Nur gemeinsam können wir Sie und uns schützen! Dafür gilt zu beachten:
-Sicherheitsabstand von 2 Metern und Vermeidung von Menschenansammlungen -Bedeckung von Mund und Nase ist auf dem Parkgelände empfohlen -im Kassenhaus gilt allerdings Mund- und Nasenbedeckungspflicht -regelmäßiges Händewaschen, Seife und Desinfektionsmittel sind auf den Toiletten vorhanden -bei der Toilettenbenutzung bitte Abstand und Personenanzahl beachten -Toiletten auf dem Parkplatz bleiben geschlossen -die Innenräume unseres Bistros bleiben geschlossen, Getränke, Eis, und kleine Speisen gibt es zum Mitnehmen aus dem Fensterverkauf heraus – bitte nicht innerhalb eines Umkreises von 10 Metern konsumieren
Natürlich sind dies alles neue Dinge, die uns eine ungewohnte Situation bringen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn an den ersten Tagen noch nicht alles 100prozentig reibungslos verlaufen sollte. Wir werden unser Bestes tun, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestallten.
Nur gemeinsam können wir für die Tiere da sein! Ihr Team vom ProjektWORBIS
Ihr lieben Zaungucker, wo seid ihr nur alle? Erst ist es mir gar nicht so aufgefallen. Im Winter ist es bei uns ja immer sehr ruhig. Nur wenige besuchen uns. Aber jetzt, wo seit einiger Zeit alles grünt und blüht und die Sonne einem schon herrlich warm auf den Pelz scheint, ist es auf den Wegen im Park immer noch leer. Unser Bärsonal, dem ich ganz zufällig bei einem Gespräch zugehört habe, sprach von einer schlimmen Krankheit, die unter Euch Menschen ausgebrochen ist. Ach je, hoffentlich finden Eure Ärzte bald ein Mittel dagegen. Wir Bären werden regelmäßig gegen schlimme Krankheiten geimpft. Ein kleiner Pieks in den Popo und als Ablenkung das Schnäuzchen voll Honig. Wirklich nicht schlimm. Nur MAX regt sich immer fürchterlich auf, schnaubt und brüllt als ginge es um sein Leben. Aber der hat auch Angst vor Wespen und Bienen. Auch große Käfer hat er nicht so gern. Komischer Kauz manchmal. Wir Bären genießen hier gerade den Frühling. Überall sprießt frisches Grün aus dem Boden. Man muss einfach nur hingehen und es abzupfen. Lecker! Bei PARDO und DAGGI ist seit Kurzem die „Rumtollwut“ ausgebrochen. Von morgens bis abends tollen die beiden miteinander umher. Sie plantschen gemeinsam im Teich, rollen im Gras herum oder den Hügel herunter. Ständig spielen und kuscheln sie miteinander. Ich finde das wirklich übertrieben! Obwohl ….letztens war ich ganz zufällig zur gleichen Zeit im Teich wie PEDRO. Hatte ihn gar nicht gesehen. Man will ja nicht unhöflich sein, also habe ich eine Runde mit ihm geplantscht. Hat schon Spaß gemacht. Mal sehen. Der Frühling ist ja noch lang.
Wir dürfen unser Tierschutzprojekt ab dem 27. April 2020 wieder für Besucher öffnen! Wir sind ab dann täglich von 10 - 18 Uhr da. Bitte habt Verständnis das auch wir uns an strenge Hygieneauflagen halten müssen und es zu Einschränkungen kommen wird. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Ihr wart fleißig und habt in den beiden Tierschutzprojekten in Worbis und im Schwarzwald tüchtig Bären, Wölfe und Luchse fotografiert? Gerne würden wir Eure Motive ansehen und sie eventuell für den Bärenkalender 2021 verwenden! 3.000 Stück werden davon gedruckt. Sie gehen an Bärenfreunde in ganz Deutschland und über die Grenzen des Bundesgebiets hinaus. Hoch im Kurs sind vor allem Aktionsfotos vor natürlichem Hintergrund zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Selbst wenn es Eure Fotos nicht in die exklusive Auswahl der Motive für den Kalender schaffen. Die Motive lassen sich sehr vielseitig zum Wohl unserer Bären verwenden – für unser Magazin Bärenspur, die Homepage oder als „Wallpaper“.
Format Checkliste: -die Fotos müssen in einem der beiden Alternativen Bärenparks Worbis oder Schwarzwald aufgenommen worden sein -Bildgröße:15 x 10 cm (3:2) (Hoch- und Querformat)Auflösung:300 dpi (die längere Seite von 15 cm bei 300 dpi sollte etwa 1.800 Pixel entsprechen) -Dateiformat: jpg oder tif -Anzahl: pro Teilnehmer maximal 3 Bilder Einsendeschluss: spätestens zum 01.06.2020
Wir freuen uns auch danach jederzeit über schöne Motive, die allerdings nicht mehr für den Kalender berücksichtigt werden können. Bitte beachtet, dass dies kein Fotowettbewerb ist. Ein Sieger wird nicht ermittelt. Wir sind bemüht, alle eingereichten Fotos objektiv zu bewerten und auszusuchen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Veröffentlichung. Mit der Einsendung erhält die STIFTUNG für BÄREN das uneingeschränkte Nutzungsrecht die Bilder zum Wohl unserer Tiere zu veröffentlichen. Sobald der Kalender zu haben ist, informieren wir via Homepage und Newsletter.
Mittwochfrüh, kurz nach Dienstbeginn: eine unserer Tierpflegerinnen sieht einen grauen Geist durch die Anlage schweben, kurz darauf noch zwei spitze Ohren aus der Erde. Und das wird wohl auch das Letzte sein, was man heute vom alten MILAN sehen wird.
Auch wenn wir uns natürlich stets sehr darüber freuen, wenn wir den Grauwolf mal zu Gesicht bekommen, sind wir mehr als glücklich darüber, dass er die Rückzugsmöglichkeiten der Freianlagen ausgiebig nutzt. MLAN ist der Inbegriff des scheuen Wolfs. Doch so sehr er auch die Blicke der Menschen meidet, so neugierig ist er im Gegenzug. Aus seinem Versteck im Dickicht heraus beobachtet er nur zu gerne das Treiben auf der anderen Seite des Zauns.
Dabei war sein Leben eigentlich vom Gegenteil bestimmt: auf kargem Boden verbrachte er Jahre in einem Freizeitpark ohne die Möglichkeit sich zu verstecken. 2017 kam dann glücklicherweise die Wende. Er und sechs weitere Wölfe [leben heute im Schwarzwald] konnten gerettet werden. Bereits kurz nach seiner Ankunft in unserem Bärenwald nutze er die verwinkelte Anlage mit ihren vielen Verstecken nach Herzenslust. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Es ist überragend mitzuerleben, wie der betagte Vierbeiner jetzt im hohen Alter den Wolf in sich entdeckt und es in vollen Zügen genießt. Im Namen der Tiere möchten wir uns ganz herzlich bei den Paten, Spendern und Unterstützern bedanken, die uns den Rückhalt geben um misshandelte Tiere wie MILAN zu retten und ihre Situation nachhaltig zu verbessern.
Helft uns durch die Krisenzeiten und erwerbt ein „Tierpfoten-Paket“ Zur Eindämmung des Corona-Virus hat das Land Thüringen die Schließung der meisten öffentlichen Einrichtungen angeordnet. Leider ist auch unser Tierschutzprojekt betroffen und wir müssen den Park schweren Herzens bis auf Weiteres geschlossen halten. Diese Maßnahme trifft uns als gemeinnützige Organisation besonders hart, sind wir doch auf Eintritte und Spenden angewiesen. Da es auch eine Zeit „nach Corona“ gibt, haben wir uns etwas ganz Besonderes für Euch überlegt: Unter dem Motto „Reicht uns die Hand und wir geben Euch die Pfote!“ könnt Ihr ein Spezialpaket erwerben, in dem ein Eintrittsgutschein und ein exklusives Trittsiegel vom Wolf enthalten sind. Die Pfotenabdrücke sind in Handarbeit angefertigt und stammen von unseren Tieren. So könnt Ihr uns in diesen schweren Zeiten helfen die Versorgung unserer Tiere sicherzustellen und Euch schon jetzt auf einen Besuch bei uns freuen!
Die „Tierpfoten-Pakete“ gibt es in folgenden Varianten, je nach Wunsch gibt es ein Trittsiegel vom Wolf dazu:
„Tierpfoten-Paket“ Familie: 45 Euro (Versandkosten inkl.) 1x Gutschein Parkeintritt Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) + 1x Trittsiegel
Bestellen könnt Ihr Euer „Tierpfoten-Paket“ unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir bitten um Eure Unterstützung und hoffen, dass wir mit Eurer Hilfe die Krise meistern werden!
Eigentlich kann man ihm Müßiggang nicht nachsagen, denn wenn weit über die Hälfte aller gegrabenen Höhlen im Bärenwald gehen auf sein Konto. Dabei lernte er Höhlen, Wald, Gras und all das, was für einen Bären eigentlich selbstverständlich sein sollte erst als Erwachsener kennen. Als Welpe und lange, lange Zeit danach noch, bestand seine ganze Welt aus einem kleinen Käfig, den er sich mit seinem Bruder und seinen Eltern teilen musste. 2004 erblickte PEDRO das Licht der Welt in einem Wildpark in Spanien. Hitze, Enge, Langeweile – dies bestimmte sein Leben bis er 2010 in unser Tierschutzprojekt kam.
Und hier ist er der Größte. Wirklich wahr, denn kein anderer Bär [auch MAX nicht] kann ihm in puncto Gewicht und Maße das Wasser reichen. Vielleicht auch einer der Gründe, weshalb er solch einen souveränen Eindruck macht und sich so gut wie nie aus der Ruhe bringen lässt. Wir erinnern uns zum Beispiel nur zu gerne an das erste Aufeinandertreffen mit der temperamentvollen DORO. Manch einer hätte die Nerven verloren, bei solch einer stürmischen Art, wie sie die alte Dame an den Tag gelegt hat. Nicht aber PEDRO. Mit Geduld und Nachdruck zeigte er DORO, wie man sich im Bärenwald verhält.
Ein weiteres Geheimnis seiner inneren Ruhe mag sein, dass er sich des Öfteren ein abkühlendes Bad gönnt. Auch in diesen Frühlingstagen gehört das Plantschen im Teich neben dem Buddeln zu seinen drei Lieblingsbeschäftigungen. Und die dritte? Rumtoben mit MAX! Dafür lässt er [fast] jede Möhre liegen und nutzt sämtliche Gelegenheiten, um sich spielerisch mit seinem Artgenossen zu messen.
Wir freuen uns, dass er sich seit 10 Jahren so gut in unser Tierschutzprojekt eingelebt hat und uns jeden Tag aufs Neue zeigt, was in ihm steckt. Doch dies war alles nur möglich, weil wir den starken Rückhalt der Paten, Spender und sonstigen Unterstützern unsere Tierschutzarbeit genießen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich und im Namen der Tiere bedanken!
Echter Waldboden, Hügel, Höhlen zum Zurückziehen, Artgenossen zum Herumtoben und frische Buchecker soweit die Nase reicht: als PARDO noch vor wenigen Jahren im Zirkus auftreten musste, hätte wahrscheinlich keiner geglaubt, dass es eines Tages diese glückliche Wendung in seinem Leben geben wird. Doch im Januar 2018 tapste der fast blinde Braunbär in unsere Freianlagen und ließ seine Vergangenheit in der Manege hinter sich.
PARDO darf nun in unserem Tierschutzprojekt das machen, was er wirklich am besten kann: einfach nur Bär sein! Und wie sieht das aus? Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist das Plantschen im Teich. Mit größter Freude spielt er im kühlen Nass. Auch das Stöbern durch die Anlagen meistert er souverän, denn er hat gelernt, durch seine gute Nase und seinen Tastsinn, sich trotz der Sehbehinderung zurechtzufinden. Und wie schaut’s mit sozialen Kontakten? Bärenstark! Denn mit Artgenossin DAGGI tobt er fast täglich umher, wortwörtlich über Stock und Stein.
Auch wenn PARDO nach den langen, schrecklichen Jahren endlich Glück hatte, reicht dies allein nicht aus, um seine Zukunft zu sichern. Diesen Rückhalt bekommt er durch die Paten, Spender und Unterstützer unseres Tierschutzprojekts und dafür möchten wir uns, auch im Namen der Vierbeiner, ganz herzlich bedanken!
Eis im Frühling, wo gibt’s denn sowas? Bei uns! In den letzten Tagen überraschte uns das Wetter immer wieder mit frostigen Temperaturen. Was unseren PARDO ganz besonders erfreut. Mit Hingabe haut er seine Tatzen auf die Eisschicht und spielt mit den Stücken. Der ehemalige Zirkusbär genießt sichtlich die Beschäftigungen, welche ihm die natürlichen Freianlagen in unserem Worbiser Bärenwald bieten.
Auch alle anderen Tiere sind wohlauf. Der aktuelle Ausnahmezustand hat glücklicherweise auf sie keinen Einfluss. Wir werden sie weiterhin mit unserer Notbesetzung versorgen. Haben Sie Fragen zu unseren Tieren, unserer Arbeit oder sonstiges, dann zögern Sie nicht uns zu schreiben [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]. Auch, wenn Sie in diesen Tagen nicht bei uns seien können, sind wir dennoch für Sie da!