Aktuelles

Kinderparlament spendet für Tierschutz

Kinderparlament
Politischer Nachwuchs für den Tierschutz!

„Wir bedanken uns von ganzen Herzen, auch im Namen der Tiere, für die selbstlose Aktion vom Kinderparlament. Es ist überragend mitzuerleben, wie sich die Jugend für den Umwelt-, Tier- und Artenschutz stark macht.“

Sabrina Schröder, Leitung Projekt WORBIS

Keine Frage – wir helfen! Mit dieser Einstellung engagierte sich das Kinderparlament Worbis sich für unser Tierschutzprojekt in ihrer Heimatstadt und sammelte Spenden. Der Erlös vom Kuchenbasar wurde komplett für die einst misshandelten Tiere gespendet. Am Dienstag, den 14. Juli, brachten die jungen Parlamentarier ihre Unterstützung persönlich vorbei, wurden von unserer Leiterin Sabrina Schröder herzlich empfangen. Sie erhielten eine spannende Führung, erfuhren viel über den nachhaltigen Tierschutz und sprachen über einen aktiven Arbeitseinsatz. In der Aktion und ihrem Besuch sieht das Kinderparlament auch einen Aufruf, das Tierschutz- und Kompetenzzentrum im Eichsfeld zu besuchen und zu unterstützen.

Wir sagen im Namen der Tiere von ganzen Herzen Danke!

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Herzlich willkommen im Schwarzwald GAIA!

GAIA
Herzlich willkommen GAIA!

Geschafft – um 3:30 Uhr trifft das Rettungsteam sogar vor dem Zeitplan im Schwarzwald ein. Die Fahrt lief souverän. Für Tier und Mensch steht zunächst eine verdiente Ruhe an. Gegen halb neun wird die Wölfin schließlich in die Freianlage gelassen. Sobald der Schieber der Transportbox aufgeht läuft sie gleich - vorsichtig, aber neugierig - in ihre neue Anlage, die speziell für sie für 4000,- Euro umgebaut wurde. Mit großem Interesse schaut sich GAIA nun ihr neues Zuhause an.

Um GAIA eine möglichst stressfreie Eingewöhnungsphase zu ermöglichen, haben wir einen Sichtschutz angebracht. Wir bitten daher alle Besucher_Innen um absolute Ruhe in diesem Bereich.

 

Es geht allen beteiligten gut und wir möchten uns ganz herzlich bei den Paten, Spendern und Unterstützern unseres Tierschutzprojekts bedanken, die solche Aktionen und vor allem die tiergerechte Unterbringung in unseren Freianlagen ermöglichen.

Info: morgen, am 17.Juli 2020 um 18:45 Uhr, läuft der Beitrag über die Ankunft von GAIA in der Landesschau SWR

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Wolfsrettung aus Litauen - Live Ticker Aktion GAIA

GAIA
Auf den Weg in den Schwarzwald: GAIA

10:59 Uhr – Das Einsatz-Team der STIFTUNG für BÄREN [Bernd Nonnenmacher, Rüdiger Schmiedel und Teresa Carl] befindet sich gerade auf dem Rückweg von Litauen. Dort wurde eine Wölfin beschlagnahmt und befindet sich seit 7:00 Uhr Ortszeit in unserer Obhut. Die 2017 geborene Fähe GAIA wird im Projekt SCHWARZWALD ein neues Zuhause finden. Das Team und die Wölfin werden morgen früh in Bad Rippoldsau-Schapbach erwartet.

Hintergrund: 2017 wurden in Litauen zwei Wolfswelpen in einem Waldgebiet gefunden. Sie wurden per Hand aufgezogen und lebten in Privathaltung. Einer der Wölfe ist verstorben, der andere, die Fähe GAIA, wuchs zu einem Wildtier heran, wurde kaum noch zu handhaben, attackierte Besucher der Halterin. Die Wölfin kam in eine Hundeauffangstation, wurde für einen Hybriden gehalten, wies starke Verhaltensstörungen auf. Der Fall erregte großes, nationales Interesse, wurde zu einem Medienspektakel. Schließlich schaltete sich der Tierschutz ein und so konnte GAIA in Zusammenarbeit mit dem Ministerium beschlagnahmt werden, kam vorübergehen in dem Zoo Kaunas, Litauen, unter. Dort wurde sie am Mittwoch, den 15. Juli gegen 7:00 Uhr Ortszeit dem Einsatz-Team übergeben.

 

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DORO, die Bärin mit dem stolzen Gang

Braunbärin DORO
Ex-Zoobärin entdeckt das Wildtier in sich

Nach fast 30 Jahren im Zoo durfte DORO erst in unseren Tierschutzprojekt im hohen Alter Dinge lernen, die für einen Braunbären eigentlich normal sein sollten. Futtersuche, schwimmen oder ganz banal einen Hang auf und ab laufen können. Wir erinnern uns noch sehr gut an ihre ersten Tage in unserer Freianlage. Damals war sie nach wenigen Metern in dem anspruchsvollen Gelände müde und erschöpft. Jetzt, etwas über ein Jahr später, meistert sie die Hänge spielerisch. Und dabei macht sie zudem noch mit ihrer bestimmten Gangart einen dominanten Eindruck.

Natürlich führt das hin und wieder zu Konfliktmomenten, für die DORO auch stets zu haben ist. Besonders DAGGI und PARDO bekommen ihre leidenschaftliche Art des Öfteren zu spüren. Doch vielleicht ist es auch nur der Neid, der aus ihr spricht, denn die alte Spanierin kann von ihren 10 Jahre jüngeren Artgenossen noch einiges lernen. Zum Beispiel, dass es beim Ergattern von Fleisch selten einen Preis für den zweiten Platz gibt. So hatte sie zum Beispiel neulich das Nachsehen, als unser Team ein Kalb über den Zaun warf. Aber wie wir DORO kennen, wird ihr dieser Fauxpas bestimmt kein zweites Mal passieren.

Wir danken ganz herzlich allen Paten, Spendern und Unterstützern, die es uns ermöglichen, vom Schicksal gebeuteten Tieren wie DORO, DAGGI und PARDO eine naturnahe Unterbringung und gesundes Futter zu bieten.

Ihr Team vom
Projekt WORBIS

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1 Monat danach: RONJA und RAIK

Wolfshybriden
RAIK und RONJA

Die beiden Wolfshybriden RONJA und RAIK leben nun seit etwas über einen Monat in unserem Tierschutzprojekt. Jahrelang wurden sie in Privathaltung in einem tristen Hinterhof ohne jegliche Abwechslung und Möglichkeiten ihre natürlichen Instinkte zu nutzen, gehalten, jetzt dürfen sie seit 5 Wochen in unserer naturnahen Freianlage herausfinden, wieviel Wildtier in ihnen steckt.

Und allen Anschein nach mag das eine ganze Menge sein, denn sie fühlen sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause und haben bereits in kurzer Zeit eine hervorragende Entwicklung durchgemacht. Nachdem sie neugierig und gründlich die Anlage kennenlernten, bewegen sie sich souverän und entspannt durch das anspruchsvolle Gelände. Auch mit dem ein oder anderen Bären auf der anderen Seite des Zauns haben sie bereits Kontakt aufgenommen. Besonders RAIK zeigt DORO und DAGGI sein selbstbewusstes verhalten. Sie genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit der Anlage und haben ein Faible fürs Mäusefangen entwickelt. Wir sind gespannt, wie sie sich durch die neuen natürlichen Bedingungen weiterentwickeln.

Dank der Streifzüge durchs Dickicht, wobei das Fell durch die Büsche und Sträucher „gekämmt“ wird, machen sie auch optisch einen ausgezeichneten Eindruck.

Wir freuen uns über darüber, wie RONJA und RAIK in unseren Freianlagen aufblühen und bedanken uns ganz herzlich bei allen Paten, Spendern und Unterstützern, die unsere Tierschutzarbeit erst ermöglichen!

Ihr Team vom
Projekt WORBIS

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Wolfsmond - die Veranstaltung am 01.08.2020 !

Wolfsmond
Der Wolf: gefangen zwischen Märchenschreck und Kuscheltier

Der Wolf: gefangen zwischen Märchenschreck und Kuscheltier

Blutige Bilder von gerissenen Schafen auf der einen Seite, halbnackte Fotomodels die sich mit Wölfen räkeln auf der anderen. Die Kluft zwischen unverhältnismäßiger Furcht und leichtsinniger Romantisierung des Tiers könnte breiter nicht sein. Es vergeht kein Tag ohne eine Wolfsmeldung. Seit 20 Jahren ist er wieder in Deutschland heimisch und polarisiert seitdem wie kaum ein anderes Thema. Die Meinungen zum Wolf haben fast religiöse Ausmaße. Doch was steckt hinter dem Canis Lupus? Kann es einen funktionierenden Herdenschutz geben? Zusammenleben Ja oder Nein? Und wie sieht es mit den „Wölfen fürs Wohnzimmer“, den s.g. Wolfshybriden aus?

Nancy Gothe, Projektmanagement Stiftung für Bären:
„Mit dem Wolfsmond möchten wir ein realistisches Bild der Wölfe kulturell etablieren und Mittel und Wege offerieren, wie eine konfliktarme, artgerechte Koexistenz möglich ist.“

Am 1.August 2020 werden wir diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Wolf in einem abendfüllenden Programm nachgehen. Mehrere Experten bieten faszinierende Einblicke in die komplexe Welt der Wölfe. Spannende, einzigartige Erfahrungsberichte werden bei gemütlichem Ambiente am beim Abendessen Lagerfeuer zum Besten gegeben, bevor es zur exklusiven Wolfsfütterung kommt. Denn normalerweise kommt es bei uns im Projekt WORBIS nicht zu einer öffentlichen, kommentierten Fütterung in den naturnahen Freianlagen.

Beginn der Veranstaltung Wolfsmond ist um 18:00 Uhr!

Referenten:
Aktuelle Situation der Wölfe: Uwe Lagemann, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe
Herdenschutz: Heike Lindemann, Stiftung für Bären
Wolf-Hund-Mischlinge: Kristin Strauß

Eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist aufgrund der begrenzten Plätze erforderlich.
Kosten: 50 Euro [inkl. Verpflegung]

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Baumsturzdrama verhindert!

Baumsturz
Dank des Einsatzes konnte schlimmeres vermieden werden!

„Ich bin sehr stolz auf mein Team, für die souveräne Leistung in dieser prekären Situation. Von ganzen Herzen und im Namen der Tiere möchten wir uns bei den selbstlosen Helfern bedanken, die unverzüglich zur Stelle waren und eine Zerstörung der Anlage verhindern konnten.“

Sabrina Schröder, Leitung Projekt WORBIS

Donnerstag, 18.06.2020, 16:00 Uhr: ein lautes Knacken in den Bäumen über den Besucherweg im Bärenwald fällt auf. Schnell bestätigt sich der Verdacht: ein gewaltiger Ast ist abgeknickt und droht auf den Besucherweg und den Zaun der Freianlage zu stürzen. Obwohl der Weg auch von oben geschlossen und die Besucher somit vor fallenden Ästen geschützt sind, gehen wir kein Risiko ein, sperren den Bereich ab und verlegen die Bären PARDO, DORO und DAGGI in eine andere Anlage.

Die Feuerwehr trifft unverzüglich ein, doch es gibt ein massives Problem: der hängende Ast befindet sich an einer sehr ungünstigen Stelle und droht die Anlage zu zerstören. Sofort wird die Firma Elektrotechnik Hausmann kontaktiert, die über einen entsprechenden Wagen mit Hebebühne verfügt. Leider ist das Fahrzeug zu groß für die Wege. Zunächst wird nach einer kleineren Alternative gesucht. Auch das Ordnungsamt steht uns tatkräftig zur Seite, begutachtet die Situation. Bald wird uns bei genauerer Betrachtung klar, dass der Einsatz eines professionellen Baumsteigers notwendig ist. So wird die Firma Richter aus Heiligenstadt kontaktier, die auch direkt zu Hilfe eilt. Schließlich kann durch die spektakuläre Aktion eines Baumsteigers, der den betroffenen Baum [stets mit Sicherung der fallenden Teile] von oben Stück für Stück runter schneidet, schlimmeres verhindert werden.

Aufgrund der schnellen Hilfe und des gut koordinierten Einsatzes hält sich der Schaden glücklicherweise in Grenzen. So kam es zu kleineren Stromschäden und notwendigen Reparaturen am Vorzaun.
Ein bärenstarkes und herzliches Dankeschön, auch im Namen der Tiere, geht an die Feuerwehr, das Ordnungsamt, die Firma Hausmann und dem Forstdienstleister Richter aus Heiligenstadt, der uns für seinen Einsatz nichts berechnete. Es ist großartig mitzuerleben, wie ein Notfall gemeinsam bewältigt werden kann.

Eine überragende Leistung aller Beteiligten!

 

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Ab sofort: ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Öffentliche Führung
Endlich wieder jeden Samstag!

Einschränkungen, Absagen, Verluste – die Corona-Pandemie setzt auch uns immer noch zu. Aber sie lässt auch Veränderungen zu und führt uns auf neue Wege. Während Führungen sonst immer im Voraus gebucht werden sollten, bieten wir ab sofort wieder öffentliche Führungen an – ganz unkompliziert und ohne Voranmeldung, dafür mit gaaaanz viel spannenden Fakten rund um Bär und Co.! Kommt einfach vorbei, erlebt unser einzigartiges Tierschutzprojekt noch intensiver und erfahrt spannende Geschichten und Hintergründe zu unseren Schützlingen!

WANN? Jeden SAMSTAG um 11 Uhr
WO? Start ist an der Kasse
WIE VIELE? Minimum: 5 Teilnehmer; Maximum: 15 Teilnehmer (derzeitige Corona-Bestimmung)
KOSTEN: 5 € pro Teilnehmer zuzüglich Tagesticket – einfach an der Kasse mit bestellen

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Mehr Familienfreundlichkeit – wir machen mit!

Für mehr Familienfreundlichkeit
Für mehr Familienfreundlichkeit

Wir setzen mit der Akzeptanz der Mehrkindfamilienkarte ein deutliches Zeichen für Familienfreundlichkeit.

Die Mehrkindfamilienkarte richtet sich an Familien mit drei und mehr Kindern und gewährt den Familien bei Vorlage der Karte den Preis einer regulären Familieneintrittskarte. Das heißt, dass Familien ab dem dritten Kind keinen extra Eintritt bezahlen müssen.
Der Verband kinderreiche Familien Thüringen e.V. gibt die Karte seit 2019 aus. Bereits mehr als 450 Familien mit rund 1600 Kindern haben die Karte seit Beginn des Jahres 2020 erhalten.

Mit der Karte sollen die Familien beim Besuch von Kultur- und Freizeiteinrichtungen finanziell entlastet werden. Außerdem wird die Attraktivität von Ausflugszielen in Thüringen für Familien ganz wesentlich erhöht.

Mittlerweile akzeptieren über 50 Kultur- und Freizeiteinrichtungen in ganz Thüringen die Karte. Die Angebote reichen von Freizeitparks über Museen, Burgen bis hin zu Höhlen, Schwimmbädern und mit uns jetzt auch Tierschutzprojekten!

Die Mehrkindfamilienkarte kann kostenlos unter Vorlage eines aktuellen Kindergeldbescheides unter www.familienkarte-thueringen.de bestellt werden.

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