Aktuelles

Guten Morgen, Langschläfer!

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Der Schnee schmilzt von Tag zu Tag, die Temperaturen erklimmen den zweistelligen Bereich über Null und so sind auch fast alle Bären unterwegs. Fast? Ja, auch bei den pelzigen Vierbeinern gibt es die Langschläfer. Einer von ihnen ist unser PARDO. Der einstige Zirkusbär hat sich das letzte Mal im Oktober blicken lassen.

Was er wohl als Erstes unternommen hat? Seht selbst:

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LAURA Kolumne 21.02.2021

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
potzblitz, ich platze fast vor Wut! Da gebe ich mir alle Mühe, mir eine schöne neue Höhle zu graben, in der ich den Rest des Winters verbringen kann, und was passiert? Eine Viertelstunde, höchstens eine halbe Stunde war ich weg. Habe nur eine Kleinigkeit gegessen. Als ich wiederkam, schaufelte Pedro wie ein Berserker an meiner Höhle herum. An meiner Höhle! Wer PEDRO kennt, der weiß: den kann man nicht so einfach den Hügel herunterschubsen. Viel zu schwer, selbst nach der Winterruhe. Und dazu auch noch stur. Dabei buddelt er zwar mit viel Elan, aber leider immer völlig planlos. Wenn ihr den Hügel in der Anlage C aus der Nähe sehen könntet! Unmengen von Erdreich hat PEDRO hier bewegt und alles vollkommen ohne Konzept und Sinn. Man sagt ja: aus Schaden wird man klug. Aber ich glaube, PEDRO kann noch so oft die Höhlendecke über dem Kopf hinwegbröckeln, er wird weiter mit voller Wucht und ohne Feingefühl buddeln. Ich war ganz schön frustriert. Vielleicht zum Trost hat mir das Personal ein totes Kalb spendiert. Hab ich mich gefreut. Aber was soll ich euch sagen: kaum hatte ich mir mein Kalb Schnauzen gerecht hingelegt, kam PEDRO angetapst. Flugs habe ich das Kalb geschnappt und wollte damit davonrennen. Nur: so flugs ging das einfach nicht im Tiefschnee. Der reichte mir nämlich bis zum Bauch und ich konnte meine Beine nur mit Mühe herausziehen. Und dazu war das Kalb unglaublich unhandlich. Kurz und gut: nach ein paar Runden um einen Weißdornbusch hatte PEDRO mir das Kalb abgeluchst. Zum Glück gibt es das Bärsonal. Die hatten wohl alles beobachtet, so dass ich kurze Zeit später „zufällig“ ein zweites Kalb fand. So hatten wir beide etwas zu futtern.

Bis bald,
Eure Laura

 

Lockdown verlängert bis zum 15.März – und nun?

Wolf Adena
Wolf Adena

Weitläufige Anlagen, Wege auf denen sich die Besucher gut verteilen, keinen „Innenbereich“, sondern alles im Freien – unser Tierschutzprojekt bleibt dennoch weiterhin geschlossen, nun sogar bis zum 15. März. Eine frustrierende Nachricht, da wir uns mit riesiger Euphorie auf die Wiedereröffnung vorbereitet haben. Dafür haben wir auch einiges für die Besucher einfallen lassen, wie z.B. neue Sitzflächen und pädagogische Elemente.

Es ist unsagbar wichtig, gemeinsam die Pandemie zu überstehen und die Maßnahmen zur Sicherheit zu befolgen. Da unsere Einrichtung allerdings ausschließlich in der „Natur“, unter freiem Himmel, ist, können wir uns nicht erklären, weshalb wir weiterhin geschlossen bleiben, zumal es in anderen Bundesländern, z.B. Berlin oder Sachsen-Anhalt, möglich ist.

Anders als Zoos oder Tierparks bekommt unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt keiner Unterstützung aus öffentlichen Mitteln. Jeder weitere Tag ohne Einnahmen lässt uns zunehmen bangen. Nicht zuletzt auch wegen der anstehenden Erweiterung, die dringend notwendig ist. Die Zahl der Tierschutzfälle steigt ins unermessliche. Daher sind wir für jede Unterstützung, jeden Partner_Inn, jede Hilfe von Herzen dankbar, die uns dabei bestärkt, Leben zu retten.

Mithelfen? Dies könnt ihr z.B. direkt über unser Spendenformular machen, aber auch die Buchung von Führungen oder Gutscheine helfen unserer Tierschutzarbeit.

 

Euer Team vom
Projekt WORBIS

 

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Bärenstarke Eichsfelder räumen den Weg frei für unser Tierschutzprojekt

Bärenstarke Eichsfelder räumen den Weg frei für unser Tierschutzprojekt
Bärenstarke Eichsfelder räumen den Weg frei für unser Tierschutzprojekt

Vielen Dank!

Auch unser Bärenrefugium ist im Schnee versunken. Malerisch, ja, aber auch hinderlich, allen voran für die Lieferanten, die das Futter für unsere Tiere und die Baumaterialien für die Vorbereitungen zur Erweiterung bringen, die hoffentlich bald starten kann . Aufgrund einer Pressmitteilung startete die Journalistin Ilka Kühn von den Eichsfeldnachrichten einen Aufruf. Darauf meldete sich die Firma Tief- und Meliorationsbau GmbH [TMB] und räumte unsere Zufahrten, Parkplätze und die Wendeschleife für den Lieferverkehr.

Wir sind begeistert und von ganzen Herzen dankbar für diesen Einsatz! Bärenstark mitzuerleben, wie sich die Eichsfelder Hand in Hand für die Region und vor allen den Tierschutz stark machen.

 

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Winterwunderland Worbis

So einen Winter hatten wir seit vielen Jahren nicht. Leider können wir das Winterwunderland in unserem Tierschutzprojekt nicht vor Ort mit euch erleben, aber dafür können wir es zumindest mit euch teilen.

Vielen Dank für euren Rückhalt!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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LAURA Kolumne 09.02.2021

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
Ihr habt es ja vielleicht schon gehört: meine schöne Höhle unter den Baumwurzeln musste ich leider verlassen. Dabei war die wirklich gut gebaut. Aber natürlich kann selbst die stabilste Höhlendecke nicht halten, wenn ständig ein 300 kg schwerer Max darüber tapst und am Rand umherbuddelt. Mitten im schönsten Schlaf hatte ich plötzlich eine Bärentatze vor der Nase und anschließend ein Loch im Dach. Danach war es nicht mehr sehr gemütlich mit der ganzen Feuchtigkeit und den ständigen Tropfen auf der Nase. Und dazu noch der Lärm aus der Nachbarschaft. Unglaublich, dass ein Bär überhaupt so laut schnarchen kann wie Pedro. Kurz und gut: ich bin ausgezogen. Da stand ich nun: obdachlos und das mitten im Winter. Aus lauter Not bin ich erst mal in die künstliche Höhle vor der Eingewöhnungsstation gezogen. Plattenbau für Bären sozusagen. Aber was soll ich Euch sagen: 3 Tage Dauerregen und das Wasser lief mir in die Nase. Schon wieder stand ich da, bärenmüde und schlecht gelaunt. Erst dachte ich: was solls, der Winter ist eh bald vorbei. Aber irgendwie ist es mir doch zu ungemütlich. So hab ich mit dem Bau einer neuen Höhle begonnen. Was für eine Plackerei! Der Boden halb gefroren, große Steine überall. Höhlenbau im Winter ist nichts für Plüschbären! Zum Glück bin ich ja Profi. In Null-komma-nichts war der Rohbau fertig. Mittendrin kam MAX angeschlichen, um meine Baustelle zu besichtigen. Typisch Mann! Den Frauen beim Arbeiten zusehen und dann noch „fachbärige“ Kommentare abgeben. Na den hab ich angeschnaubt! Inzwischen ist meine neue Behausung fast fertig. Hier und da ein paar Kleinigkeiten, etwas Inneneinrichtung und schon ist sie einzugsbereit. Dem Bärsonal habe ich abgelauscht, dass der Winter mit Schnee und Kälte zurückkehren soll. Ich sollte mich wohl besser beeilen. Also dann:
Bis bald,
Eure Laura

Beispielbild
Beispielbild
Beispielbild
Beispielbild

DORO: Tunnelbau[m]

Braunbärin DORO schaut aus ihrer Winterrhöhle
Entwickelt neue Fähigkeiten: Ex-Zoobärin DORO

Mit bemerkenswerter Inbrunst arbeitet Braunbärin DORO seit Wochen an ihrer Höhle. Mal buddelt sie wie wild am Eingang, mal ist sie ganz verschwunden und man sieht nur Erde aus dem Loch fliegen. Ob und welchen Plan sie damit verfolgt, weiß nur sie allein. Es erinnert jedenfalls stark an die ersten Höhlenbauversuche von PEDRO. Auch seine ersten Projekte wirkten recht übereifrig und ziellos, doch mittlerweile ist er ein wahrer Baumeister geworden.

Wir sind schon sehr gespannt auf DOROs weitere Entwicklung. Doch zunächst muss sie wohl noch einiges lernen, denn dank ihres Tatendrangs hat sie die Höhle so weit ausgegraben, dass daraus nun ein Tunnel geworden ist, der unter dem Baum durchführt.

Wir freuen uns sehr, dass die Ex-Zoobärin mit solch jugendlicher Motivation ans Werk geht und immer wieder neue Fähigkeiten erlernt.

Vielen Dank an alle Paten, Spender und Unterstützer die es uns ermöglichen, DORO ein tiergerechtes Leben zu bieten.

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Wölfe im Winter

RAIK
Winterzeit ist Wolfszeit

Die Tage sind kurz, es ist kühl und unser Tierschutzprojekt ist mit leichtem Schnee bedeckt – während die Bären vorwiegend in ihren Höhlen überwintern, ist nun die Jahreszeit der Wölfe. Gelassen streifen sie durch die Freianlagen, ziehen ihre Bahnen durch den verschneiten Wald. Dabei sind äußerst spannende Beobachten möglich.

Da ihr leider derzeit unser Projekt nicht besuchen könnt, möchten wir euch aber dennoch daran teilhaben lassen. Hoffentlich, können wir solche Momente im nächsten Winter wieder gemeinsam erleben.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Paten, Spender und Unterstützer unseres Tierschutzprojekts, die es uns ermöglichen, RONJA und RAIK eine tiergerechte Umgebung zu bieten.

Kommt gut durch die restliche Woche und passt auf euch auf!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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Neues von Braunbärin LAURA

Na wer holt sich denn da einen Gute-Nacht-Snack in die Höhle?
Na wer holt sich denn da einen Gute-Nacht-Snack in die Höhle?

Mit einem saftigen Stück Fleisch zwischen den Zähnen streift Braunbärin LAURA durch die halb verschneiten Freianlagen unseres Tierschutzprojekts. Winterruhe, Wolfszeit - das Worbiser Urgestein ist immer für eine Überraschung gut. So ist unser Team zwar aufmerksam aber nicht sonderlich überrascht davon, dass die Braunbärin nicht nur in einer anderen Höhle, sondern sogar in einer anderen Anlage mit ihrer Beute verschwindet, als da, wo man sie zuletzt gesehen hatte.

Während der Feiertage ist die Braunbärin von ihrer selbstgebuddelten Höhle in eine künstliche Steinhöhle der benachbarten Anlage gezogen. Was sie dazu bewegt hat lässt sich nur schätzen. Sie scheint sich jedenfalls in ihrem „neuen“ Domizil sehr wohl zu fühlen und hat sich allen Anschein nach dort häuslich eingerichtet. Seit über zwanzig Jahren lebt LAURA nun schon im Projekt WORBIS und ist bekannt dafür, während der Winterruhe von jetzt auf gleich ihre Höhle zu wechseln.
Dies zeigt, wie individuell Bären sind und wichtig es ist, ihnen Raum für ihre Bedürfnisse zu geben.

 

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