„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung vom Golfplatz Rittergut Rothenberger Haus. Es zeigt, wie Sport, Natur und Kultur im Eichsfeld miteinander verbunden sind.“
Sabrina Schröder, Leitung ProjektWORBIS
Bärenstarke Pflegequalität, familiäre Atmosphäre, hohe Turnierdichte – der Golfclub Rittergut Rothenberger Haus ist ein idyllischer Golfplatz an der einstigen innerdeutschen Grenze. Eines der beliebten Turniere sind die „Worbis Open“, die jedes Jahr Anfang Oktober stattfinden. Initiiert wird das Event von Wolfgang Schug und vielen weiteren Unternehmern aus Worbis, Leinefelde u. Umgebung. In diesem Jahr wurde bei dem Event Geld für unser Projekt Worbis gesammelt.
Insgesamt 1.255 Euro wurden zusammengetragen! Auch in Zukunft möchte der Golfclub uns und somit den Umwelt-, Tier- und Artenschutz unterstützen.
Wir sagen von ganzen Herzen Danke, auch im Namen der Vierbeiner!
Was für ein Wochenende – es wurde renoviert, gebaut und vieles, vieles mehr. Dank der bärenstarken Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer wurde eine Mauer für die neue Sitzplattform direkt unter dem Service- und Informationszentrum gebaut, der komplette Zirkuswagen sowie weitere pädagogische Elemente [Iglu, Dornröschenhaus am Spielplatz, etc.] renoviert, etliche Handläufe erneuert, Wände verkleidet, Kabel eingegraben und tausend kleine Handgriffe mehr erledigt werden.
Samstag und Sonntag ging es jeweils früh um 8:00 Uhr los. Sabrina Schröder, Leiterin vom ProjektWORBIS, teilte die einzelnen Einsatzteams ein und es wurde bei frischen Temperaturen angepackt. Bei guter Stimmung wurde auf dem ganzen Gelände verteilt gebohrt, gemauert, betoniert, gesägt, gehämmert, gestrichen, geschliffen. Und das Ergebnis macht uns wirklich sprachlos. Von ganzen Herzen Danke an die großen und kleinen helfenden Hände, ihr habt für unser Tierschutzprojekt eine ganz große Leistung gebracht!
Ein besonderes Dankeschön geht auch an den Rotary Club Obereichsfeld-Heilbad Heiligenstadt, der uns für das Wochenende einen Betonmischer und einen Radlader zur Verfügung stellte.
Nachdem sich die beiden Wolf-Hund-Mischlinge RONJA und RAIK, die im Frühjahr aus einer illegalen Privathaltung gerettet wurden, hervorragend in unsere naturnahen Freianlagen eingelebt haben, folgte nun der nächste Schritt: der erste Kontakt mit Bären. Nach sorgfältigen Überlegungen fiel die Wahl auf LAURA.
Mittwoch, 7. Oktober 2020 gegen 11:00 Uhr vormittags: das Team versammelt sich zu einer Lagebesprechung. Anschließend verteilen wir uns um die weitläufige, hügelige Waldanlage um das gesamte Gebiet im Blick zu haben. Bärin LAURA zeigt relativ wenig Interesse an den Wölfen, RONJA und RAIK zeigen zwar dezente Neugier, halten aber unterm Strich einen gesunden und respektvollen Abstand. Nach gut zwei Stunden verlässt LAURA wieder das Areal unterhalb der Seniorenresidenz und wandert zurück in die Anlage, in der sie vorher war.
Der Anfang einer Vergesellschaftung von RONJA und RAIK mit den Bären ist getan, doch wir wollen nichts überstürzen und den Tieren Zeit geben, sich Stück für Stück aneinander zu gewöhnen. Wir freuen uns über die Entwicklung der beiden sehr und halten euch weiterhin auf dem Laufenden.
An dieser Stelle herzlichen Dank an die Paten, Spender und Unterstützer unseres Tierschutzprojekts, die solch ein Tiermanagement erst möglich machen.
4. Oktober 1228: Franz von Assisi wird heilig gesprochen. Er ist Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron des Umweltschutzes und der Ökologie. In zahlreiche Sagen setzt er sich für den Tierschutz ein, da er alle Lebewesen auf einer Stufe sieht. Er begegnete zum Beispiel einst einen Wolf im Wald als einen Bruder, um den Bewohnern des angrenzenden Dorfes die Angst vor dem Vierbeiner zu nehmen. In seinen Augen sind alle Lebewesen gleich, verdienen Respekt und Schutz.
8. Mai 1931: auf dem internationalen Tierschutz-Kongress in Florenz wird der 4. Oktober als Welttierschutztag angenommen.
4. Oktober 2020: die Ausbeutung von Tieren und das damit einhergehende Leid ist allgegenwärtig und das mit bizarrem Ausmaß. Während der Lebensraum freilebender Tiere zunehmend zerstört wird, werden Tiere in Gefangenschaft massenhaft produziert. Und wie Produkte werden sie auch be- und gehandelt – zur Belustigung in Zirkussen, Zoos oder Fernsehshows, in privater Hand, als Konsumgut in der Massentierhaltung. Tierqual zieht sich durch sämtliche soziale Schichten und wird – auch per Gesetzt – im Namen menschlicher Kultur in Kauf genommen, gilt als „normal“.
Heute am Welttierschutztag möchten wir daher darauf aufmerksam machen, dass die Vermeidung von Tierleid in den Alltag einfließen muss. Denn letzten Endes ist es das schlichte Konsumverhalten, welches für den Großteil der Tierqual verantwortlich ist. Das sehen wir als STIFTUNG für BÄREN immer wieder an den Tieren, die in unserer Obhut leben. Angefangen vom kleinen Meerschweinchen, dass bei Ebay gekauft wurde, über ein Wolfsrudel im Freizeitpark bis hin zu Bären, die für Touristen in Gräben oder Käfigen leben müssen. Ihre unterschiedlichen Schicksale haben einen gemeinsamen Ursprung – die Befriedigung des Menschen.
Tierschutz fängt bei jedem einzelnen an und ein erster, wichtiger Schritt wäre es, Tierleid zunächst nicht mehr zu unterstützen, nicht mit zu finanzieren. Doch soll man dabei anfangen? Vorschlag: meiden Sie z.B. Einrichtungen, die Babytiere als Attraktion vermarkten. Der Nachwuchs ist niedlich, die kleinen Tiere Besuchermagneten. Doch was bringt es den Tieren? Von Geburt an ein Leben als Produkt, nicht als Tier.
Helfen Sie mit und zeigen Sie Null-Toleranz gegenüber der Ausbeutung von Tieren.
Der Online Verkauf für die Kalender 2021 hat begonnen!
Nochmal danke an alle Fotokünstler, die mit ihren ganz besonderen Blickwinkel auf unsere Tierschutzprojekte den Kalender der STIFTUNG für BÄREN immer wieder zu etwas ganz besonderen machen!
Im Kalender WORBIS 2021 warten Insgesamt 24 handverlesene Aufnahmen der Vierbeiner vom Projekt auf euch. Hobby- oder Profifotograf? Wenn Fans für Fans fotografieren ist es ein gemeinschaftliches Werk voller Leidenschaft und Individualität. 2021 kann kommen!
Noch etwas ganz besonderes in diesem Jahr - es gibt einen ganz speziellen Kalender zum 10-jährigen Jubiläum unseres Schwarzwälder Tierschutzprojekts!
Und es sei vorgemerk: auch nächste Saison gibt es wieder den Kalender-Wettbewerb. Also ruhig schonmal faszinierende Augenblicke unserer Tiere digital festhalten, je mehr Interaktion und Natur, desto besser!
Schwarzbär JIMMY ist trotz seines hohen Alters momentan sehr aktiv. Auch PARDO, der fast blind ist, wandert hochmotiviert durch die Anlagen. Genau genommen sind alle strammen Fußes unterwegs, von Ex-Zoobärin DORO bis zur einstigen Zirkusbärin KATJA. DAGGI hat zum Beispiel schon sehr auffällig zugelegt. Denn nach dem Sommer ist vor dem Winter und für die gutmütigen, pelzigen Vierbeiner heißt das allen voran eins: Bärenhunger. Denn wer bis zum Beginn der kalten Jahreszeit gut 80 Kilo zunehmen will, der muss kräftig reinhauen. Bis zu 50 Kilo pro Tag [ca. 20 000 Kalorien!] verputzt ein Bär, um fit für den Winter werden.
So sind Nüsse, Fleisch und Obst gerade sehr beliebt bei MAX und seinen Artgenossen. Mit der Nase fest am Boden streifen durchs Laub auf der Suche nach Bucheckern und sonstigen schmackhaften Geschenken des Herbstes. Apropos Geschenke: wer den Bären etwas Gutes tun möchte und Nüsse (Wallnüsse und Haselnüsse) übrig hat, kann dies sehr gerne bei uns an der Kasse abgeben.
Da es aber mit Speck auf den Hüften allein nicht getan ist, beginnt ein vorrausschauender Bär nun auch mit dem Bau [oder der Suche] nach einer passenden Winterhöhle. Ähnlich wie beim Futter gibt es ebenso hierbei hohe Ansprüche, die mitunter ziemlich individuell ausfallen können.
Es ist eine Zeit voller spannender und interessanter Beobachtungen.
In der Woche vom 14.-19. September findet die „Aktion Heimatshoppen“ in Worbis statt. Für einen Einkauf in den teilnehmenden Shops bekommt einen Stempel, wer fünf gesammelt hat kann am großen Gewinnspiel teilnehmen. Auch unser Tierschutzprojekt rollt den roten Teppich aus. Es winken Freikarten für jeden Einkauf über 25,- Euro in unserem Shop und vieles mehr.
Wir freuen uns auf euch und bedanken uns bei unseren Partnern für diese bärenstarke Aktionswoche. So könnt ihr bei uns nicht nur den aktiven Tierschutz unterstützen, sondern auch gleichzeitig die Region stärken.
Welche Läden bei der Aktion mitmachen, erkennt ihr an dem großen Logo in den Fensterscheiben. Noch ein kleiner Hinweis: pro Shop gibt es 1 Stempel.
Warum sind naturnahe Freianlagen, Gemeinschaftshaltung und möglichst viel Platz so ungemein wichtig für Wildtiere wie Bären? Damit sie verhaltensgerecht leben können. Anbei ein paar Eindrücke aus dem Leben unserer Vierbeiner in bewegten Bildern:
Die Beschaffenheit unserer Freianlagen ist mitunter äußerst anspruchsvoll. Steile Hänge, kompaktes Dickicht, Baumstämme und nicht selten alles zusammen. Für Bären eine gesunde Herausforderung, allen voran, wenn sie Zeit ihres Lebens auf flachen, engen Raum zubringen mussten. Die Tiere blühen durch dieses natürliche „Training“ regelrecht auf.
Auch für KATJA und JIMMY war das so. Mittlerweile sind beide im hohen Alter, ganz besonders Schwarzbär JIMMY mit seinen 31 Jahren. Für die betagteren Vierbeiner gibt es daher die Seniorenresidenz, wo es einfach etwas ruhiger ist als in den anderen Anlagen. Hier verbringen die Altbären ihren Lebensabend. Könnte man meinen, doch die s.g. „Senioren“ sehen das anders. Denn die zeigen gerade eindrucksvoll, was in ihnen steckt.
Seit ein paar Tagen haben sowohl KATJA als auch JIMMY die Seniorenresidenz verlassen. Denn sie machten einen so konstanten, souveränen Eindruck, dass nichts dagegensprach, sie auch mal in den anderen Anlagen umherstreifen zu lassen. Nun sind sie in der Anlage gegenüber, mit steilen Hängen und großem Teich. Während KATJA die neuen Eindrücke offensichtlich ganz herrlich findet, merkt man besonders bei JIMMY – der wohlbemerkt mit CONNY zu den ältesten Bären in unserem Tierschutzprojekt zählt – wie groß das Interesse, die Freude und der Bewegungsdrang ist. Mit seiner JIMMY-typische Gelassenheit streift er umher, genießt die Abwechslung in vollen Zügen. Wer also glaubt, dass alte Bären nur rumliegen, denen beweist unser JIMMY das Gegenteil.
Fazit: ein dynamisches Tiermanagement ist wichtig für die Bären, damit sie immer mal wieder mit neuen Gebieten, neuen Gerüchen und Eindrücken konfrontiert werden. So verfallen sie keinem alten Trott, sondern bleiben aufmerksam und bekommen abwechslungsreiche Beschäftigung.
Endlich ist es soweit, die ABC-Schützen stehen in den Startlöchern für ihren aller ersten Schultag. Ab jetzt heißt es für sie lernen, lernen, lernen. Wir vom ProjektWORBIS unterstützen diese frühe Bildungsphase und laden alle Erstklässler herzlich zu uns ein. Bis Ende des Jahres erhaltet ihr Schulanfänger freien Eintritt in den Park.