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Aktuelles

Moment der Woche KW 24 | ASUKAs Blick in die Ferne

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In dieser Woche sorgt Braunbärin ASUKA für den ganz besonderen Moment hier bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis. Die junge Vierbeinerin pflegt eine Vorliebe für kleine Kletterabenteuer. Ihr sehnsüchtiger Blick in die Ferne ist ganz klar unser Augenblick in KW 24.

Missbrauch im Streichelzoo, Kriegsopfer – wenn ihr mehr über das dramatische Schicksal von ASUKA erfahren wollt, dann schaut einfach in ihrem Profil nach.

Euer Team vom
Projekt Worbis

ASUKA

POPEYEs Blog | Episode 20 – kuriose Ereignisse

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Manchmal passieren komische Dinge bei uns im Bärenwald. Es ist ja schon merkwürdig genug, dass das BÄRsonal unseren Nachbarn den Ziegen regelmäßig die Klauen schneidet. Aber warum sie danach noch stundenlang mit dem Kot der Ziegen in der Hosentasche durch die Gegend laufen, ist mir schleierhaft. Das fällt doch auf. Ich habe es natürlich schon meterweit gerochen. Doch dem verwirrt-überraschten Gesichtsausdruck nach zu urteilen, als die kleinen Kügelchen beim Mittagessen aus der Hosentasche purzelten, ist es ihnen wohl wirklich entgangen.

Naja…Wenn das BÄRsonal nicht grade damit beschäftig ist, sich die Hinterlassenschaften der Ziegen aus den Taschen zu entfernen, wird MYKHAILO in der Quarantänestation ganz schön verwöhnt. Täglich gibt es Honig, leckeres Obst und vor ein paar Tagen sogar ein schönes Rehfell zum Spielen. Und was macht der Riese damit? Schlingt es einfach hinunter! Und dabei hätte ich so viel Spaß damit gehabt. Tagelang hätte ich es in die Luft geworfen, dann wieder geschnappt, hin- und her geschleudert oder vielleicht einen kleinen Rehfellziehwettbewerb mit ASUKA ausgefochten. Aber nein, MYKHAILO frisst es lieber. Ich glaube, wenn er im Bärenwald ist, muss ich ihm erstmal zeigen, wie man richtig Spaß haben kann.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Moment der Woche KW 23 | DOROs Jubiläum

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Herzlich willkommen DORO!, hieß es vor genau 5 Jahren… und einem Tag. Am 4. Juni 2019 erreichte die damals bereits betagte Vierbeinerin unser Tierschutzprojekt. Bevor sie im Alternativen Bärenpark Worbis endlich ein tiergerechtes Zuhause fand, wurde sie fast 30 Jahre lang für touristische Zwecke in einem Zoo ausgebeutet. Damals erschütterten die Schlagzeilen von einem s.g. Horror Zoo die Medien europaweit, denn die Einrichtung in Spanien wurde schlichtweg verlassen und sämtliche Tiere blieben zurück.

Die Geschichte von DORO zeigt, dass Wildtiere wie Bären einfach nicht in Gefangenschaft gehören, sondern in die freie Wildbahn. Wir hoffen, dass Schicksale wie das von DORO dazu beitragen können, die Zucht und den Handel von Wildtieren [in und für die Gefangenschaft] endlich zu beenden.

Mehr über DORO und ihre Schwester DARIA erfahrt ihr in ihrem Tierprofil.

Euer Team vom
Projekt Worbis

DORO

Update MYKHAILO | Wie verläuft die Quarantäne?

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Braunbär MYKHAILO ist nun fast zwei Wochen bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis. Mittlerweile hat er sich in die Quarantänestation hervorragend eingewöhnt. Er wirkt entspannt und entwickelt langsam Vertrauen zum Team der Tierpflege .

In Sachen Futter scheint er ein Fan von Karotten zu sein. Mit Hingabe knabbert er das Gemüse. Sonst geht sein Geschmack eher in Richtung Obst. Aber auch Walnüsse stehen hoch im Kurs bei dem ukrainischen Vierbeiner. Beim Futtern an sich ist er sehr bedacht. Fast schon wie ein Gourmet handhabt er filigran seine Nahrung.

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POPEYEs Blog | Episode 19 – nasse Neckereien

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Ich habe gehört es gibt Menschen, die bei Regenwetter direkt schlechte Laune bekommen. Uns Bären stört das eigentlich nicht so – baden, klettern, Bäume umschubsen funktioniert im Regen genauso gut und ist dazu noch erfrischend. Aber mich beschleicht das Gefühl, dass der Wetterumschwung ASUKA womöglich etwas vorlaut werden lässt. Ob es daran liegt weiß ich natürlich nicht, aber sie ärgert neuerdings mit Vorliebe PEDRO. Dabei ist ihr auch völlig egal, dass er dreimal so groß ist wie sie. Selbst wenn er mit seiner riesen Pranke gereizt gegen die Gitterstäbe des Schiebers schlägt, zuckt sie nicht mal mit der Wimper.

Auch LAURA triezt PEDRO ganz schön, aber auf eine andere Weise. Erst macht sie ihm schöne Augen, sodass er hin und weg ist, doch sobald er sich ihr ein Stück nähert, bekommt er eins mit der Tatze und sie läuft davon. Aber natürlich grade nur so schnell, dass er immer noch ungeduldig hinterhertrotten kann. Das geht dann eine ganze Weile so, bis sie schließlich gemeinsam hinter dem Busch verschwinden. ASUKA ist da etwas direkter, aber das ist mir auch ganz lieb.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Moment der Woche KW22 | KATJA

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Wer bei einem Besuch in unseren Freianlagen genauer hinschaut, der kann immer mal wieder unsere Bären dabei beobachten, wie sie irgendwo im Dickicht tief und fest schlummern. Ein Zeichen dafür, dass sich unsere Schützlinge sicher und geborgen fühlen und ihre Vergangenheit hinter sich lassen.

Dieser Tage konnten wir unsere KATJA dabei entdecken, wie sie versteckt im Wald schlief und alles um sich herum für einen Augenblick vergaß- für uns ganz klar, unser Moment der Woche.
Wenn auch Ihr ein bärenstarkes Bild habt, was ihr gerne auf unserer Seite sehen möchtet, dann schickt es uns doch einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wer weiß- vielleicht wird es ja unser nächster Moment der Woche.

Euer Team vom
Projekt Worbis

KATJA

POPEYEs Blog | Episode 18 – Freude und Trauer

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Endlich ist es soweit. Unser neuer MitBÄRwohner MYKHAILO ist nach monatelangem Warten und Vorbereiten endlich bei uns im Bärenwald angekommen. Ich konnte ihn zwar noch nicht sehen, da er sich von der langen Reise ausruhen muss, aber er riecht sehr interessant. Durch die Wände der Quarantänestation kann ich hören, wie er genussvoll Möhren verspeist, Nüsse knackt und die Station nach seinem Belieben umdekoriert. Er scheint recht groß zu sein. Kein Wunder, wenn er aus meiner Heimat kommt.

Leider ist nur wenige Stunden nach MYKHAILOs Ankunft unsere Bärenoma CONNY von uns gegangen. Zwar war ich nie direkt bei ihr, die alte Dame hat keinen Wert auf unsere Gesellschaft gelegt. Dennoch stimmt mich ihr Tod nachdenklich und traurig.

Oft stand sie ganz nah am Zaun und hat Schnaubgespräche mit euch Menschen geführt. Dabei hatte sie stets einen sehr neugierigen und wachsamen Blick, trotz ihres hohen Alters. Am Ende ist dieser Blick einer unendlichen Müdigkeit gewichen. Ich schätze mal, sie hatte einfach keine Lust mehr. Für jemanden, der so jung ist wie ich, ist das schwer zu verstehen, aber ich bin dankbar, dass sie einfach einschlafen konnte und keine Schmerzen hatte.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Wir.Sind.Tier. Open Air | Charity für unsere Tiere

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Am 29./30. Juni ist es endlich soweit – wir freuen uns auf unser Tierschutzfestival 2024! Live-Musik, unzählige Umwelt- und Tierschutzakteure, interaktive Stände, Theater sowie Food Trucks und vieles mehr verwandeln die Festwiese unterhalb und des Alternativen Bärenparks Worbis in ein Open Air im Zeichen der Tiere – denn ihnen wollen wir an diesem Wochenende gemeinsam eine Stimme geben.

Macht mit! Wir freuen uns auf euch.

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POPEYEs Blog | Episode 17 – Leckereien Wahnsinn

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Die neue Anlage für MYKHAILO nimmt richtig Formen an. Ein niegelnagelneuer Zaun wurde gezogen und der alte klapprige Holzzaun abgerissen. Da hätte ich gerne geholfen! Besonders stabil war er nicht mehr, aber für Oma CONNY hat es wohl gereicht. Die hat nun am Wochenende alle Ruhe der Welt in der Notstation, da KATJA an den Tagen, an denen das BÄRsonal sich eine Pause gönnt, wieder im Wald umherstreift.

Obwohl ich ja immer sage, so ein paar Tage in der Station sind auch nicht schlecht. Da werden wir nämlich richtig verwöhnt und bekommen unsere Lieblingsleckereien. KATJA zum Beispiel steht total auf Leinöl und hüpft wie eine junge Bärin vor dem Zaun umher, sobald sie die Flasche sieht. Aber wehe, wenn sie leer wird! Letztens hat sie ein dermaßenes Theater veranstaltet und ihren Wassertrog durch die Station gepfeffert, nur weil das Öl leer war. Ganz schön temperamentvoll die Gute, aber uns Jüngeren wird immer nachgesagt wir würden zu viel klettern, zu viele Bäume umschubsen oder zu viel am Zaun buddeln. Da fällt mir ein, ich glaube, dahinten guckt ein Stück Metallgitter aus dem Boden hervor – das werde ich mal untersuchen gehen. Aber keine Sorge, ich geh wirklich nur gucken. Bestimmt. Versprochen.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

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