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Kategorie: News - Bärenpark Worbis
Heute ist der Valentinstag 2025, aber denkt man daran, dass auch heute noch Tiere für die Manege missbraucht werden, fühlt es sich an wie im Mittelalter. DAGGI und PARDO mussten jahrelang unter schrecklichsten Bedingungen leben, waren den Grausamkeiten der Zirkusdompteure hilflos ausgeliefert. Jeder für sich erlebten sie ihre eigene Hölle Zirkus. Beide wurden viele Jahre durch ganz Europa gezerrt, konnten gerettet werden und haben sich schließlich in unserem Bärenwald gefunden. Hier haben sie sich kennengelernt. Hier haben sie sich lieben gelernt. DAGGI, temperamentvoll und körperlich fit, half dem blinden, tauben, körperlich zu Grunde gerichteten Bärenmann liebevoll dabei, sich in den naturnahen Anlagen zurecht zu finden. Natürlich auf ihre eigene, leidenschaftliche Art.
Für sie hat es ein Happy End gegeben. Trotz all dem, was ihnen durch Menschen wiederfahren ist, die körperliche Misshandlung, haben sie ihren Lebenswillen, allen voran ihre Lebensfreude nie verloren. Vielleicht sollten wir Zweibeiner aufhören, die Tiere kontrollieren zu wollen und (wieder) anfangen, von ihnen zu lernen.
In diesem Sinne wollen wir euch heute einen bezaubernden Valentinstag wünschen. Folgt in Zweifel immer der Liebe. Denn ist das natürlichste, das wir kennen.
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Kategorie: News - Bärenpark Worbis
"Mit meiner Familie besuche ich häufig den Bärenpark. Besonders meine Kinder sind fasziniert von den Bären und Wölfen. Im Park erleben sie sehr anschaulich, wie Tierschutz funktioniert und welche Bedeutung die dort lebenden Wildtiere für den Menschen und die Natur haben."
[Landtagspräsident Thüringen, Dr. Thadäus König, über den Alternativen Bärenpark Worbis]
Am Montag, den 10.02.2025, besuchte der Thüringer Landtagspräsident Dr. Thadäus König unser Tierschutzprojekt und sprach mit unserer Projektleiterin, Sabrina Schröder, und unserem Geschäftsführer, Bernd Nonnenmacher, über wichtige Dinge in Sachen Wildtier- und Artenschutz. Dabei war die Zukunft des Wildtiermanagements in Thüringen sowie ganz Deutschland ein wichtiges Thema. Die Erweiterungsanlagen des Alternativen Bärenparks Worbis seien dahingehend ein Leichtturm-Projekt. Ebenso die Bildung für nachhaltige Entwicklung nahm einen zentralen Punkt der Gespräche ein.
Neben dem Wildtiermanagement in der freien Natur, unter anderem am Beispiel des tragischen Falls der Bärin JJ4 in Italien, wurde die regionale Wirtschaft besprochen und damit einhergehend die Rolle unseres Bärenwalds als Tourismusmagnet.
Wir bedanken uns beim Landtagspräsidenten Dr. Thadäus König für dieses konstruktive Treffen und freuen uns über die Chance, uns über den heimischen Wildtier- und Artenschutz austauschen zu können.