Aktuelles

Moment der Woche | RONJA wölfisch

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Unsere RONJA hat viele unterschiedlichste Facetten, doch selten konnte ihre wölfisch-wilde Seite so bezaubernd eingefangen werden wie in dieser Aufnahme von Sven Wagner. Ein Fotograf, der sein Handwerk versteht und sich seit vielen Jahren im Tierschutz engagiert. Daher freuen wir uns tierisch, dass er bzw. die Bilderwerk-Fotografie Tausend-Tatzen-Taler Partner ist. Schaut also mal bei seiner Seite vorbei und lasst euch von den atemberaubenden Landschaftsaufnahmen begeistern. Auch ihr hegt eine wilde Seite in euch? Dann wäre unsere RONJA doch das ideale Patentier für euch! Dank solcher Patenschaften können wir traumatisierte Wildtiere retten und rehabilitieren. Lasst uns gemeinsam Leben retten.

 

  Patenschaft für RONJA übernehmen

Euer Team vom
Projekt WORBIS

POPEYEs Blog Episode 53 | Verwechslungsgefahr

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Wenn jemand deinen Vibe hat, hittet das einfach anders. Diese Woche waren sehr viele Kiddos bei uns. Das BÄRsonal führt sie dann durch unseren Bärenwald und erzählen unsere Storys. Manchmal sind sogar ukrainische Kids am Start. Lowkey berührt's mich immer. Sie mussten wie ASUKA und ich ihr Zuhause und alles was sie kannten hinter sich lassen. Wenn sie dann hören, dass auch wir Bären hierher fliehen mussten, werden sie ganz still. Sie kennen das Gefühl, die Angst, das Ungewisse.

Hin und wieder beobachten uns die Kleinen auch voll aufmerksam und versuchen zu checken, wer wir sind. Später erzählt ihnen das BÄRsonal dann, ob sie richtig lagen. Letztens ey, meinten alle sie hätten LAURA beobachtet, dabei war sie es gar nicht. Die Kids, die dann wirklich LAURA beobachtet haben, haben sich krass gefreut und riefen: Laura auf die 1.

Ich mein voll, Laura ist mega die Queen und ich beobachte sie auch gerne, aber wie kann man denn denken DAGGI, ASUKA oder gar PARDO sehen aus wie LAURA!? Check ich einfach nicht. Vielleicht ist es so wie bei mir und den BÄRsuchern. Ich finde ihr seht auch alle gleich aus.

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Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Den gleichen Vibe haben – auf einer Wellenlänge sein
hittet das einfach anders - Das berührt mich auf besondere Weise
Storys – Geschichten
Kiddos / Kids - Kinder
Lowkey – heimlich
Queen – Königin

Erster Luchs in unserer Wildtierauffangstation

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein kranker Luchs bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis angekommen. Wir fungieren als zentrale Auffangstation in Thüringen für verletzte und verwaiste Wildtiere. Das junge Tier befindet sich nun bei uns in Quarantänestation. Die weitere Behandlung und Vorgehensweise erfolgt in enger Abstimmung mit dem Ministerium.

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POPEYEs Blog Episode 52 | mutige Bären

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Digga, hattet ihr auch so komische Hitze diese Woche? Mega schwül und drückend, aber ich weiß wie man eine Abkühlung bekommt. Baden kann jeder, aber mein Pro-move: Erde aufbuddeln und dann den Kopf reinlegen. Dazu noch einen Purzelbaum schlagen, dann weht der Wind voll durchs Fell - Einfach wild! Gönn ich mir und sieht verdammt gut aus. Bin einfach ne 11/10.

ASUKA versucht natürlich immer meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Letztens klettere ich athletisch auf einen Baum, da kommt sie mir hinterhergeklettert, zwickt mir in den Fuß, rutscht extrem flink vom Baum runter und rennt weg. Die hat ganz schöne Nerven! Deadass frech.

MYKHAILO wird auch mutiger, findet das BÄRsonal. Krass, er läuft bis zum Ende seiner Anlage...nach einem Jahr! Mega der Move? Hölle Nein. Von Anfang an rennen ASUKA und ich komplett überall hin, meint ihr wir werden gefeiert? Natürlich nicht! Aber MYKHAILO bekommt direkt eine Belohnung für seinen Mut. Macht halt. Ich bin raus.

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Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Digga - Leute
Pro-move: mein Tipp
Deadass - ohne Scheiß

POPEYEs Blog Episode 51 | Lichter aus Lauf

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Jetzt mal real talk: Mit LAURA ist echt nicht zu spaßen. Letztens konnte ich beobachten, wie PEDRO nahezu sabbernd zu KATJA herübergestarrt hat und auch sie hat seinen Blick erwidert. Das war nicht nur aus Höflichkeit. Da war auf jeden Fall Augenkontakt mit Absicht. LAURAs Blick hingegen ging eher in die Richtung Sniper-Modus aktiviert! Ohne den Zaun? KATJA wäre nun Geschichte.

Zum Glück würden ASUKA und ich niemals auf die Idee kommen, LAURA zu ärgern. Denn OMG, no cap! Letzte Woche bin ich bei der Station und mach so mein Ding und auf einmal stürmt ASUKA voll shooked an mir vorbei. Und da sehe ich sie: LAURA bei mir und ASUKA in der Anlage. Groß, muskulös und wunderschön! Bei mir gingen erstmal alle Lichter aus. Ich musste rennen - und wie ich gerannt bin. Ich glaube, das BÄRsonal und LAURA waren ziemlich beeindruckt von mir. Rauf und runter bin ich gerannt ohne Pause. Natürlich hatte ich keine Angst. Niemals! Ich musste doch schließlich zeigen, wie toll ich rennen kann. Später hat ASUKA mir dann erzählt, dass sie LAURA in der Anlage vorsichtig hinterhergeschlichen ist, während ich meine Laufkraft unter Beweis stellte. Sie sagt, LAURA ist safe beeindruckend und mega interessant. Vielleicht kommt sie nun öfter mal zu uns rüber. Sie war dann recht schnell wieder bei PEDRO drüben. Der hat sich voll aufgeregt, dass sie eine Zeit lang bei uns war. Jaja, vorher KATJA anschmachten, aber LAURA nicht teilen wollen.

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Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Real talk – Mal im Ernst
Sniper Modus aktiviert – aus Computerspielen hier im Sinne: Todesblick
OMG, no cap – oh mein Gott, kein Witz
shooked – schockiert
safe – direkt übersetzt: sicher (in dem Kontext eher: richtig)

POPEYEs Blog Episode 50 | Rehfälle

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MYKHAILO ist manchmal so lost. Da gibt das BÄRsonal ihm extra ein schönes Rehfell, damit er mal ein bisschen spielen kann und was macht der L-Bär? Snackt das Ding komplett weg – nichts übrig. Welch eine Verschwendung!

ASUKA und ich haben das Game schon längst gecrackt. Wettziehen, Umherschleudern, als Kissen benutzen… es gibt so viele Möglichkeiten! Sorry MYKLHAILO, das war echt nicht der big brain move.

Auch das BÄRsonal scheint so seine Freuden mit Rehen zu haben in letzter Zeit. Schon mehrfach habe ich beobachtet, wie sie durch den Wald schleichen und versuchen, Rehe Richtung Ausgang zu bewegen. Irgendwie sus. Auch die Rehe haben das Spiel nicht so gefühlt und sahen eher verwirrt aus. Ich frage mich, was sie überhaupt bei uns im Wald wollen. Vielleicht hat das was mit den Schüssen zu tun, die ich manchmal nachts höre. Meinetwegen können die Rehe immer gern zu uns in den Bärenwald kommen. Ich empfange sie dann mit offenen Tatzen und Maul.

 

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Euer POPEYE

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Moment der Woche | Jubiläum LAURA

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28 Jahre! Unglaublich aber wahr, vor genau 28 Jahren bezog LAURA (damals mit den Artgenossen GOLIATH und MAIKA) den Bärenwald im Alternativen Bärenpark Worbis

Und damit erwachte das erste Bärenrefugium Deutschlands zum Leben. Ganz richtig – unsere LAURA ist von Anfang an dabei und erfreut sich auch heute noch bester Gesundheit.

Fun Fact: wusstet ihr, dass LAURA erst nach über 25 Jahren zum ersten Mal für eine Behandlung vom Tierarzt narkotisiert werden musste?

Wir freuen uns tierisch über unsere agile und mit unverwechselbarer Eigenwilligkeit gesegneten LAURA. Daher ganz klar unser Moment der Woche! Kennt auch ihr ein Urgestein? Jemand, der schon von Anfang an in einem Verein war, eine Band gegründet hat oder einfach nicht aus der Gemeinschaft wegzudenken ist? Dann eignet sich LAURA bärfekt als Geschenk-Patenschaft! Schaut einfach mal in ihr Tierprofil.

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POPEYEs Blog Episode 49 | verbindende Ambitionen

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DAGGI ist so eine Karen. Ich möchte ihr nur freundlich guten Morgen sagen und auf einmal stürmt sie auf den Zaun los und giftet mich bodenlos an. Ich muss zugeben, wenn sie sich so aufführt, dann ärgere ich sie auch gerne mal. Ich finde das witzig, wie sie sich aufregt.

Umso spannender finde ich LAURA. Die hat so Ausstrahlung – fällt mir sofort auf! Klar, ASUKA ist auch hot, aber wer sagt denn, dass ich nur eine toll finden kann? Letztens – ich schwör – hat LAURA voll mit mir gevibed. Durch den Zaun haben wir uns angeschaut. Für mich war klar, da muss ich durch! Also habe ich mir eine Schwachstelle gesucht. Da lag so ein Stein vor dem Schieber. Der musste weg. Innerhalb von Minuten hatte ich ihn gelockert und zur Seite gewuchtet. Ich musste nur noch einen Tunnel zu ihr buddeln. Ganz schön anstrengend. Während ich so beschäftigt war, zog ein leckerer Duft aus der Station in meine Nase. Honig. Den musste ich mir natürlich schnappen, als kleine Stärkung zwischendurch. Aber als ich dann wieder draußen war, war auf einmal ein Zaun vor meiner Baustelle. Echt jetzt!? Wer hätte gedacht, dass das BÄRsonal auch so schnell bauen kann? Einfach unfair!

PEDRO kriegt doch eh nichts auf die Kette mit LAURA. Seit Wochen beobachte ich nun schon seine Unfähigkeit. Da liegen sie im Wald, voll romantisch am Kuscheln und auf einmal meint er, er müsste JETZT in diesem Moment einen Baum umschubsen. Ist echt nicht so der Move… Das sah LAURA ähnlich und hat ihn und seinen Baum stehen lassen.

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Wir.Sind.Tier. Open Air 2025

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Von Hardcore-Punk über Mitsing-Hymnen bis zu kindgerechtem Hip Hop – das Open Air Wir.Sind.Tier. bietet auch 2025 wieder eine bunte Bandbreite für Jung und Alt. Von Freitag- bis Sonntagabend verwandeln Live-Musik, interaktive Stände, Foodtrucks und ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm den Alternativen Bärenpark Worbis in ein Festival Gelände für die ganze Familie. Der Ticket-Vorverkauf (25,- Euro inkl. Parkeintritt Sa.+So.) ist gestartet. Tickets gibt es vor Ort an der Kasse des Bärenparks oder Online. Einwohner der Stadt Worbis haben am Samstagabend freien Eintritt, Einwohner der Stadt Leinefelde-Worbis sowie alle Kinder bis 16 Jahre haben Sonntag freien Eintritt

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Moment der Woche | PARDO badet

Braunbär PARDO, Jahrgang 1999, war einer der letzten Zirkusbären, die wir retteten. Beschlagnahmt in Spanien und aufgrund von Platzmangel auf der Todesliste der Behörden gelandet, sicherten wir per Eilmeldung sein Leben und brachten ihn zu uns nach Worbis.

Obwohl er noch keine 20 Jahre alt war entsprach sein körperlicher Zustand dem eines uralten Bärenopas. Katastrophales Gebiss, so gut wie blind und taub, beängstigende Arthrose. Er schleppt sich eher behäbig über den Boden, als dass er in Wildtiermanier rennt. Von den 50 km/h, die ein normaler Bär durchaus sprinten kann, kann PARDO nur träumen. Der Preis eines Lebens in der Manege. Der Zirkusbetrieb beutete seinen Körper aus und um ein Haar hätte er nie was anderes kennengelernt

Doch das Schicksal nahm eine glückliche Wendung für den charmanten Vierbeiner und so können wir uns über Momente wie diesen freuen, in denen PARDO ausgiebig seinen Badeteich genießt. Mit DAGGI hat er eine Art- und Seelenverwandte gefunden, mit dem Wasser sein Element.

Obwohl es (aktuell) nicht praktiziert wird, ist die Haltung von Bären im Zirkus nach wie vor erlaubt. Damit ist Deutschland das letzte Land in der EU, in dem sämtliche Wildtiere für den Zirkusbetrieb missbraucht werden können, zudem sind die Mindestanforderungen für die Haltungsrichtlinien sogar noch weit unter denen von Zoos oder Tierparks. PARDOs Schicksal konnten wir zum positiven verhelfen, doch die Zukunft kommender (Wildtier)Generationen liegt in unser aller Händen.

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