Der große, gutmütige Bären-Senior JIMMY wandert für gewöhnlich gemütlich durch die Freianlagen. Doch seit ein paar Tagen befindet sich der Schwarzbär auf der Krankenstation und wird behandelt.
Fleisch, Honigbrötchen, Obst, Bienenwaben – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einem Bären Medikation zu verabreichen. Unsere CONNY legt dahingehend ihre ganz eigenwillige Vorliebe an den Tag: Kamillentee. Angefangen hat dies alles mit einer Zahnfleischentzündung, die durch Kamillentee behandelt wurde. Die Behandlung mit dem Aufguss schlug hervorragend an, die Entzündung ging zurück. Und dabei ist CONNY auf den Geschmack gekommen.
So bekommt sie nun ihre Medizin mit Kamillentee verabreicht. Leider ist das gerade nicht wenig, denn die betagte Bärendame [32] hat mit den Leiden des Alters zu kämpfen. Aktuell braucht sie Medikamente für den Kreislauf, bessere Durchblutung und entzündungshemmende Mittel. Abgesehen davon kriegt sie etwas gegen die Arthrose in ihrer Tatze. Unterm Strich geht es ihr aber recht gut für ihr Alter.
Allerdings sind die Medikamente sehr teuer und stellen gerade in der schwierigen Phase eine enorme finanzielle Belastung dar. Daher sind wir für jedwede Unterstützung bei CONNYs medizinischer Versorgung sehr dankbar.
Achtung, Achtung - kleiner Reminder: noch gibt es freie Plätze im Ferienprogramm, also ran halten und noch fix anmelden! Schreibt einfach eine E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ruft an: (0 36 074) 20 09 0 Hier nochmal ein kleiner Überblick über die Themen: Do. 04.08.21, 10:00 Uhr: Kleiner Wolfsforscher – Einblicke in die Polizei des Waldes Mi. 12.08.21, 10:00 Uhr: Wie die kleine Biene die große Welt zusammenhält Mi, 18.08.21, 10:00 Uhr: Barfuß durch den Bärenpark Do, 26.08.21, 10:00 Uhr: PEDROs Bärenhunger – Vielfraß und Gourmet vereint Mi, 01.09.21, 10:00 Uhr: Gaben der Natur
Aktuell gibt es häufig Fisch für unsere Bären. Viele mögen bei dem Gedanken an wilde Braunbären das Bild im Geiste haben, wie die pelzigen Vierbeiner an einem Fluss Lachse angeln. Doch Fisch ist nur eines von vielen Dingen, die auf dem Speiseplan des Ursus Arctos stehen. Neben zahlreichen Gemüsesorten, Obst und Fleisch gehören auch Nüsse sowie verschiedenste Kräuter dazu. Grundlegend hat der Bär eine komplexe und abwechslungsreiche Ernährung (er ist eben ein Allesfresser, wie der Mensch auch). Besonders wenn er monatelang bei Eis und Schnee in einer Höhle überwintert, braucht er viel und fettreiche Nahrung um ordentlich dick zu werden.
Auch wir legen großen Wert darauf, das Futterangebot für die Bären möglichst naturnah zu gestalten. Doch was heute selbstverständlich ist, war für viele unserer Schützlinge lange Zeit nur ein Traum. Statt frisches Gemüse, saisonales Obst und Nüsse bekamen sie täglich Toastbrot, Nudelsalat oder gar salzigen Wursteintopf. Die Folgen daraus sind kaputte Zähne, Übergewicht, anfälliges Immunsystem und viele daraus resultierende Krankheiten wie Arthrose.
Für DORO und Co sind die Zeiten schlechter Ernährung zum Glück vorbei. Nicht zuletzt wegen der bärenstarken Unterstützung unserer Paten und Spender. So konnten unsere Bären eben in den Genuss von frischem Fisch kommen. Und auch der ein oder andere wölfische Vierbeiner freut sich über die kleine Abwechslung.
In diesem Sinne wünschen wir ein fabelhaftes Wochenende!
Braunbärin DAGGI steht auf zwei Beinen in den Anlagen. Warum macht sie das? Weil sie eine ehemalige Zirkusbärin ist? Können das alle Bären? Will sie sich gegen jemanden verteidigen?
Zunächst: auch wenn Tiere wie DAGGI noch ihr ganzes Leben an den Misshandlungen im Zirkus leiden, auch wenn diese schreckliche Zeit schon Jahre zurückliegt. So zeigt kein Wildtier auch nur den Ansatz, eines der qualvollen Kunststücke von einst freiwillig zu wiederholen.
Tatsächlich können Bären von Natur aus aufrecht stehen. Doch aggressives Verhalten ist das nicht. Denn zur Verteidigung oder zum Angriff ist der Stand auf zwei Beinen für Bären zu unsicher, zu wackelig. Unmöglich auf diese Weise entsprechend zu agieren. Nein, dafür gehen die Vierbeiner auf alle Viere. Die Fähigkeit auf der Hinterhand zu stehen erlernen die Bären schon als Welpe, damit sie einen höheren, besseren Blick auf die Umgebung zu haben. Und genau das halten sie auch im Erwachsenenalter bei.
Also: Bären stellen sich hin, um einen besseren Überblick zu bekommen! Aber nicht nur deswegen, auch um sich am Baum zu schubbern oder Nahrung zu ergattern.
Ständig wechselnde Bedingungen und qualmende Köpfe – in diesen Zeiten ist Schule eine echte Herausforderung. Aber alles wird gut, denn die großen Sommerferien sind zum greifen nahe! Und um die Vorfreude auf die verdiente schulfreie Zeit noch ein bärenstarkes Stück mehr wachsen zu lassen, haben wir einen ganz besonderen Tag für euch in petto!
Am ersten Sonntag der Ferien, dem 25. Juli 2021, wollen wir mit euch den Ferienstart gebührend feiern! Es gibt daher nicht nur eine aufregende Spielstraße und schmackhafte Spezialitäten vom Grill, sondern ab 13:00 Uhr auch handgemachte Live-Musik der Band TM 6.
Am 25. September freuen wir uns auf den Jubiläumspatentag
Es war der stille Hilferuf in den Augen der Bären, dem wir folgten. Mit diesem Willen, sich gegen Tierquälerei zu stellen, fing vor 25 Jahren alles an. Es begann mit einem kleinen Refugium, aus dem eine international agierende Wildtier- und Artenschutzorganisation wuchs – und das dank Ihnen! Von der Vision zum ersten Spatenstich, vom ersten Spatenstich zum europaweit einzigartigen Kompetenzzentrum: seit der ersten Minute stärken Sie uns den Rücken.
Dafür möchten wir uns bedanken und allen Paten und Spendern an einem ganz besonderen Tag einen Rückblick werfen, Anekdoten austauschen und einen Ausblick geben.
Am 25. September 2021 wird daher unser Jubiläumspatentag stattfinden, zudem wir Sie ganz herzlich einladen. Sie können sehr gerne 1 weitere Person sowie ihre eigenen Kinder [bis 14 Jahren] mitbringen, für das leibliche Wohl wird den ganzen Tag gesorgt.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 27.08.2021 an!
Wir freuen uns auf einen bärenstarken Tag mit bärenstarken Menschen!
Auch die Technik ist leider nicht unfehlbar: Sie sind Pate oder Spender und haben keine Einladung per Brief oder E-Mail erhalten? Melden Sie sich doch bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei uns!
„Dramatische Schicksale, Bewegende Rettungsaktionen, therapierende Wölfe – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Publikum ein bedeutendes Stück Tierschutzgeschichte aufleben zulassen.“ Nancy Gothe, Leitung Kompetenzzentrum der STIFTUNG für BÄREN
Januar 2018 auf einem Parkplatz in Spanien bei Morgengrauen: unser Rettungsteam wartet auf die Übernahme eines Bären. PARDO [so die spanische Beschreibung seiner Fellfarbe laut der Papiere] wurde über 15 Jahre lang für Auftritte in der Zirkusmanege missbraucht. Schließlich brachte er kein Geld mehr ein, wurde beschlagnahmt und kam auf die Todesliste der spanischen Behörden.
Wie haben wir ihn von dieser Liste retten können? Wie ist die Übergabe ausgegangen? Wie geht es PARDO heute? All dies und vieles, vieles mehr erfahrt ihr am Samstag, den 24. Juli 2021 bei unserem Patenreport über den liebenswerten Bären.
Datum:24.07.2021 Uhrzeit:14:00 Uhr Dauer:45 Minuten Kosten:10,- Euro Voraussetzungen:Anwendung Zoom, internetfähiges Gerät, stabile Verbindung
Thema Tiermanagement und Anlagen: der beste Architekt ist dahingehend immer noch die Natur selbst. Wenn z.B. ein ehemaliger Zirkusbär nach fast zwanzig Jahren ausbeute und Pein sein Leben genießt, sich trotz Sehbehinderung in den Anlagen zurechtfindet und ausgiebig im Wasser plantscht, dann ist das der beste Beleg dafür. Allen voran Braunbär PARDO liebt die natürlichen, kleinen Snacks im Pool: die Wasserlinsen.
Es zeigt, wie elementar es ist, die Anlagen natürlich zu belassen. Auf diese Weise können die Vierbeiner selbst herausfinden und bestimmen, was ihr Lieblingsfutter ist. Außerdem lernen sie, wie sie an ihre Leckerbissen gelangen. Im Fall von PARDO und seinen Wasserlinsen scheint dies sogar Spaß zu machen.