25 Jahre Alternativer Bärenpark Worbis wären ohne sie nicht möglich gewesen – den Patinnen und Paten, Wegbegleitern und Unterstützern des ersten Bärenrefugiums in Deutschland. Am Samstag, den 25. September 2021, luden wir daher zum großen Jubiläumspatentag ein. Um die Geschichte noch einmal aufleben zu lassen, einen Ausblick auf die Zukunftspläne zu geben und allen voran – um Danke zu sagen!
„Vor 25 Jahren wurde das erste Bärenrefugium Deutschlands hier in Worbis zum Leben erweckt – Dank des unermüdlichen Einsatzes freiwilliger Helfer.“
Sabrina Schröder, Leitung Projekt WORBIS
Am 9. und 10. Oktober findet endlich wieder ein Arbeitseinsatz in unserem Worbiser Bärenrefugium statt. Dazu brauchen wir dringend noch freiwillige Helferinnen und Helfer. Für Verpflegung ist gesorgt, ein bärenstarkes Team erwartet euch bei beim Arbeiten mit Blick auf die Wildtiere.
Schweren Herzens mussten wir gestern, am 7. September 2021, Abschied von ADENA nehmen. Die Fähe hatte ein sehr hohes Alter erreicht und letztlich war es der natürliche Lauf der Dinge, dem sie erlag.
Geboren wurde sie am 7. Mai 2006 in unseren Worbiser Freianlagen. Sie gehörte damit dem letzten Wurf an, der unter unserer Obhut das Licht der Welt erblickte. Ihre Vorfahren stammten aus einem Rudel Timberwölfe, das einst in Privathand lebte. 1998 kamen sie in den Alternativen Bärenpark Worbis und erlangten schnell den Ruf als Therapeuten der Bären.
Mit ADENA ist nun die letzte Vertreterin des Rudels von uns gegangen. Dank ihres Durchsetzungsvermögens setzte sie sich immer wieder gegen ihre Geschwister durch, behauptete sich als Anführerin des Rudels. Sie war eine starke Wölfin, die zwar nicht für ihre Kompromissbereitschaft bekannt war, aber eine bemerkenswerte Willenskraft an den Tag legte. Diese zeigte sie auch in der letzten Zeit, als ihr Körper zunehmend abbaute.
Nun ist das gesamte Rudel wieder vereint und kann gemeinsam den ein oder anderen pelzigen Vierbeiner im Bärenhimmel zeigen, wo es lang geht. Wir nehmen nicht nur Abschied sondern bedanken uns auch bei einer Wolfsfamilie, die durch ihre clevere, oftmals auch dreiste Art, so vielen Bären geholfen hat, wieder Bär zu sein.
ADENA, wir werden dich vermissen. Halt die Ohren steif und denk hin und wieder mal an uns. Wir werden es auf jeden Fall tun.
Frische Luft, bärenstarkes Team, Arbeiten mit Blick auf Bären und alles für den aktiven Wildtier- und Artenschutz: am 9. und 10. Oktober 2021 findet wieder ein Arbeitseinsatz in unserem Tierschutzprojekt statt. Wer also für die Vierbeiner mit anpacken mag notiert sich dieses Datum dick im Kalender und meldet sich am besten gleich an! Wir freuen uns über jede kleine und große helfende Hand.
Anmeldung unter worbis@baer.de oder 0 360 74 200 9 0
Der große, gutmütige Bären-Senior JIMMY wandert für gewöhnlich gemütlich durch die Freianlagen. Doch seit ein paar Tagen befindet sich der Schwarzbär auf der Krankenstation und wird behandelt.
Fleisch, Honigbrötchen, Obst, Bienenwaben – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einem Bären Medikation zu verabreichen. Unsere CONNY legt dahingehend ihre ganz eigenwillige Vorliebe an den Tag: Kamillentee. Angefangen hat dies alles mit einer Zahnfleischentzündung, die durch Kamillentee behandelt wurde. Die Behandlung mit dem Aufguss schlug hervorragend an, die Entzündung ging zurück. Und dabei ist CONNY auf den Geschmack gekommen.
So bekommt sie nun ihre Medizin mit Kamillentee verabreicht. Leider ist das gerade nicht wenig, denn die betagte Bärendame [32] hat mit den Leiden des Alters zu kämpfen. Aktuell braucht sie Medikamente für den Kreislauf, bessere Durchblutung und entzündungshemmende Mittel. Abgesehen davon kriegt sie etwas gegen die Arthrose in ihrer Tatze. Unterm Strich geht es ihr aber recht gut für ihr Alter.
Allerdings sind die Medikamente sehr teuer und stellen gerade in der schwierigen Phase eine enorme finanzielle Belastung dar. Daher sind wir für jedwede Unterstützung bei CONNYs medizinischer Versorgung sehr dankbar.
Achtung, Achtung - kleiner Reminder: noch gibt es freie Plätze im Ferienprogramm, also ran halten und noch fix anmelden! Schreibt einfach eine E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ruft an: (0 36 074) 20 09 0 Hier nochmal ein kleiner Überblick über die Themen: Do. 04.08.21, 10:00 Uhr: Kleiner Wolfsforscher – Einblicke in die Polizei des Waldes Mi. 12.08.21, 10:00 Uhr: Wie die kleine Biene die große Welt zusammenhält Mi, 18.08.21, 10:00 Uhr: Barfuß durch den Bärenpark Do, 26.08.21, 10:00 Uhr: PEDROs Bärenhunger – Vielfraß und Gourmet vereint Mi, 01.09.21, 10:00 Uhr: Gaben der Natur
Aktuell gibt es häufig Fisch für unsere Bären. Viele mögen bei dem Gedanken an wilde Braunbären das Bild im Geiste haben, wie die pelzigen Vierbeiner an einem Fluss Lachse angeln. Doch Fisch ist nur eines von vielen Dingen, die auf dem Speiseplan des Ursus Arctos stehen. Neben zahlreichen Gemüsesorten, Obst und Fleisch gehören auch Nüsse sowie verschiedenste Kräuter dazu. Grundlegend hat der Bär eine komplexe und abwechslungsreiche Ernährung (er ist eben ein Allesfresser, wie der Mensch auch). Besonders wenn er monatelang bei Eis und Schnee in einer Höhle überwintert, braucht er viel und fettreiche Nahrung um ordentlich dick zu werden.
Auch wir legen großen Wert darauf, das Futterangebot für die Bären möglichst naturnah zu gestalten. Doch was heute selbstverständlich ist, war für viele unserer Schützlinge lange Zeit nur ein Traum. Statt frisches Gemüse, saisonales Obst und Nüsse bekamen sie täglich Toastbrot, Nudelsalat oder gar salzigen Wursteintopf. Die Folgen daraus sind kaputte Zähne, Übergewicht, anfälliges Immunsystem und viele daraus resultierende Krankheiten wie Arthrose.
Für DORO und Co sind die Zeiten schlechter Ernährung zum Glück vorbei. Nicht zuletzt wegen der bärenstarken Unterstützung unserer Paten und Spender. So konnten unsere Bären eben in den Genuss von frischem Fisch kommen. Und auch der ein oder andere wölfische Vierbeiner freut sich über die kleine Abwechslung.
In diesem Sinne wünschen wir ein fabelhaftes Wochenende!
Braunbärin DAGGI steht auf zwei Beinen in den Anlagen. Warum macht sie das? Weil sie eine ehemalige Zirkusbärin ist? Können das alle Bären? Will sie sich gegen jemanden verteidigen?
Zunächst: auch wenn Tiere wie DAGGI noch ihr ganzes Leben an den Misshandlungen im Zirkus leiden, auch wenn diese schreckliche Zeit schon Jahre zurückliegt. So zeigt kein Wildtier auch nur den Ansatz, eines der qualvollen Kunststücke von einst freiwillig zu wiederholen.
Tatsächlich können Bären von Natur aus aufrecht stehen. Doch aggressives Verhalten ist das nicht. Denn zur Verteidigung oder zum Angriff ist der Stand auf zwei Beinen für Bären zu unsicher, zu wackelig. Unmöglich auf diese Weise entsprechend zu agieren. Nein, dafür gehen die Vierbeiner auf alle Viere. Die Fähigkeit auf der Hinterhand zu stehen erlernen die Bären schon als Welpe, damit sie einen höheren, besseren Blick auf die Umgebung zu haben. Und genau das halten sie auch im Erwachsenenalter bei.
Also: Bären stellen sich hin, um einen besseren Überblick zu bekommen! Aber nicht nur deswegen, auch um sich am Baum zu schubbern oder Nahrung zu ergattern.
Ständig wechselnde Bedingungen und qualmende Köpfe – in diesen Zeiten ist Schule eine echte Herausforderung. Aber alles wird gut, denn die großen Sommerferien sind zum greifen nahe! Und um die Vorfreude auf die verdiente schulfreie Zeit noch ein bärenstarkes Stück mehr wachsen zu lassen, haben wir einen ganz besonderen Tag für euch in petto!
Am ersten Sonntag der Ferien, dem 25. Juli 2021, wollen wir mit euch den Ferienstart gebührend feiern! Es gibt daher nicht nur eine aufregende Spielstraße und schmackhafte Spezialitäten vom Grill, sondern ab 13:00 Uhr auch handgemachte Live-Musik der Band TM 6.