Aktuelles

LAURA Kolumne 27.03.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
erst habe ich mich ja nicht so getraut, aber jetzt schaue ich immer wieder mal an unserer Eingewöhnungsstation vorbei und beobachte, was da vorgeht. Die kleinen Neuankömmlinge konnte ich noch nicht sehen. Die sind noch in Quarantäne, wie das Bärsonal das nennt. Sehen kann ich aber, was da so alles hineingetragen wird. Spielzeug gibt es da und Futter. So viel gutes Futter. Was die alles bekommen! Nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Fleisch, Fisch und Eier. Eier esse ich für mein Leben gern. Wie ungerecht, dass die Eier bekommen und ich nicht. Und immer dieses „Ach wie niedlich“ vom Bärsonal. Pah! Dabei habe ich mindestens 150kg mehr Niedlichkeit zu bieten als die beiden Zwerge zusammen. Ob ich mal versuche, niedlich umher zu kullern ? Aber nein! Das wäre wirklich würdelos. Und wenn das einer meiner Artgenossen sieht, wie peinlich! Ich werde noch Eier bekommen, Ihr werdet schon sehen. Ich weiß genau, wie ich das anstellen muss.
Bis bald ,
Eure Laura

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Moment der Woche KW 12 | ASUKA & POPEYE

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Seit genau einer Woche sind die beiden aktiven Jungbären aus der Ukraine jetzt bei uns. Bei den Fütterungen zeigen sich bereits die individuellen Geschmäcker. Während POPEYE sich als erstes auf den Chicorée und den Fenchel stürzt, genießt ASUKA es den Hüttenkäse vom Baumstamm zu schlecken und die Birnen weg zu knabbern. Zwischen den Mahlzeiten wird ausgiebig miteinander gespielt.
Wir wünschen guten Appetit! Wenn auch ihr uns bei der Versorgung der Bärenkinder unterstützen möchtet, sind wir für jede Spende sehr dankbar.
Euer Team vom
Projekt Worbis

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LAURA Kolumne 20.03.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
kennt Ihr das? Da geniesst man gerade ganz entspannt den Tag und wird dann durch Ereignisse in seiner Ruhe gestört, die man sich so nicht hat vorstellen können. Letzten Mittwoch hatte ich gerade eine Riesenportion bestes Rindfleisch verdrückt, lag träge im Laub und ließ mir die Sonne auf meinen viel zu vollen Bauch scheinen. Plötzlich drang Stimmengewirr aus Richtung unserer Eingewöhnungsstation an mein Ohr. Dazu gesellten sich Motorgeräusche, metallisches Klappern und noch ein anderes seltsames Geräusch. Erst wollte ich das alles ignorieren, war viel zu faul um aufzustehen. Aber als die Geräusche immer seltsamer wurden, raffte ich mich auf und ging zur Station. Ich bin zwar nicht neugierig, aber man muss ja schließlich informiert sein. Ich lauschte auf die Gespräche des Bärsonals und konnte bald meinen schönen Plüschohren kaum trauen. Stellt Euch vor: in einem fernen Land kämpfen Menschen gegen Menschen. Sie werfen Bomben auf Städte und Häuser und schiessen auf Leute, die sie gar nicht kennen. Sie tun das, weil Ihnen jemand gesagt hat, dass sie das tun sollen. Ich konnte es nicht fassen. Nicht das wir Bären immer friedliche Engel wären. Auch wir Bären streiten uns, kämpfen miteinander und manchmal töten wir auch andere Bären. Aber dabei geht es um Futter, um Verteidigung unserer Jungen oder um unser eigenes Leben. Niemals würde ein Bär einen anderen Bären töten, weil er den Befehl dazu bekommt. Das wäre doch auch wirklich unglaublich dumm. Aus Angst vor den Bomben und den Kämpfen fliehen Menschen aus dem Land. Viele versuchen nicht nur sich selbst in Sicherheit zu bringen, sondern auch die Tiere, für die sie sich verantwortlich fühlen. Hunde, Katzen, Kaninchen werden von ihren Menschen bis über die Grenze getragen. Pferde, Kühe, Elefanten, Tiger, Affen und auch Bären lassen sich nicht so einfach unter den Arm klemmen und müssen zurückbleiben in der Gefahr. Bei ihnen bleiben einige Menschen, die ihre Tiere nicht verlassen wollen. Auch Menschen können treu sein. Um diesen Leuten und den Tieren zu helfen, hat das Bärsonal zwei Bärenkinder aus dem Land hierhergebracht. Die haben die seltsamen Geräusche gemacht, die ich gehört habe: ängstliche Bärenkinderstimmen. Obwohl ich sie nicht sehen konnte, habe ich gerochen, wie sehr die lange Reise sie geängstigt hat. Haben ganz schön gemuffelt, die Kleinen. Jetzt sollen sie erst einmal bei uns wohnen. Ich hoffe nur, sie benehmen sich auch. Auf Kindererziehung habe ich nämlich keine Lust.
Bis bald,
Eure Laura

 

Video | POPEYE und ASUKA in der Eingewöhnung

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Seit POPEYEs und ASUKAs spannender Ankunft in unserem Tierschutzprojekt vor zwei Tagen befinden sich die beiden einjährigen Braunbären in Quarantäne. In unserer Eingewöhnungsstation dürfen sie sich in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen. Bereits seit der ersten Stunde sind POPEYE und ASUKA sehr verspielt und lebhaft. Sie zeigen uns was sie schon alles können und bereiten sich auf das Leben im Bärenwald vor. Dabei legen sie einen gesunden Appetit an den Tag und halten ihr neues Bärsonal gut auf Trab.

Ihr wollt uns bei der Versorgung von POPEYE und ASUKA unterstützen? Bärenstark! Da Futter und die Erstuntersuchungen sehr kostenintensiv sind, freuen wir uns über jede Spende und Patenschaft.

SPENDEN

Werde Pate von POPEYE!

Werde Pate von ASUKA!

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LAURA Kolumne 13.03.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
als ich gestern so durch die Anlage stromerte, wäre ich fast darauf getreten. Direkt vor mir drängte sich ein Löwenzahn durch den von der Nacht gefrorenen Boden. In zartem Grün streckte er seine Blätter der Frühlingssonne entgegen. Am Grunde des Pflänzchens war sogar schon eine Blütenknospe zu erkennen. Eine ganze Weile saß ich ganz versonnen da und betrachtete dieses Wunderwerk. Wieviel Kraft in dieser kleinen Pflanze steckt. Selbst durch Steine und Beton kann sie sich kämpfen. Und wenn viele von ihnen im Frühling auf einer Wiese blühen, sieht es aus als lägen tausend kleine Sonnen im Gras. Ihre Wurzeln reichen tief in die Erde und speichern im Winter die Kraft des Sommers für das nächste Jahr. Beeindruckt schnupperte ich an dem zarten Pflänzchen. Da spürte ich plötzlich ein Grummeln im Bauch und konnte mich nicht länger beherrschen. Ich gestehe es: ich habe es vernascht. Aber es treibt sicher wieder aus. Zum Wiedervernaschen.
Bis bald,
Eure Laura

 

Wissens Video Wolf

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Einmal ein Komplettpaket zum Thema Wolf, bitte? Seht gerne! In unserer fünfteiligen Wissensvideoreihe über den Canis Lupus haben wir ein rundum Paket über das faszinierende Wildtier geschnürt. Geschichte, Lebensweise, Biologie, Mensch VS Wolf – all dem und vielen mehr gehen wir auf den Grund, liebevoll erzählt und mit exklusiven Videomaterial unserer wölfischen Vierbeiner.

Ideal für Schulklassen, als Ergänzung zum Unterricht oder für Interessierte.

Der erste Teil -zur Geschichte des Wolfs in Deutschland- ist ab sofort erhältlich!

Geeignet ab 6 Jahre

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GOLIATH | Bildversteigerung

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Für eine stolze Spendersumme von 1.250€ findet die Graphitzeichnung von GOLIATH bei der Bärenbande von Familie Schulte, langjährige Wegbegleiter unseres Wildtier- und Artenschutzprojekts, ein neues Zuhause. Ein großer Dank für diese bärenstarke Unterstützung geht natürlich an Familie Schulte, aber auch an alle anderen fleißigen BieterInnen und an die Künstlerin Cornelia Böhme.

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Moment der Woche KW10 | PEDRO und sein Honigbaum

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Letzte Woche haben wir Honig an den Baumstämmen unserer Freianlage verteilt. Vor allem PEDRO wusste diese Geste anscheinend sehr zu schätzen. Hingebungsvoll schleckte und knabberte er so lange an dem Stamm herum, bis auch der letzte Rest Honig samt Holzstückchen in seinem Magen verschwunden waren.

Wenn auch du ein bärenstarkes Bild aus unserem Tierschutzprojekt mit „Moment der Woche“ Potenzial hast, schick es uns gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht wird es unser nächster Moment der Woche.

 

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Ostern unter Bären!

Weg mit den Winterstiefeln und rein in die Turnschuhe – der Frühling ist da und es wird allerhöchste Zeit sich auf das wohl beliebteste Fest in der ersten Jahreshälfte zu freuen! Ostern rückt in greifbare Nähe und wir haben in diesem Jahr wieder ein bärenstarkes Programm für die ganze Familie auf die Beine gestellt. Ein Highlight dem wir begeistert entgegenfiebern sind beispielsweise die artgerechten Theaterstück von Fräulein Brehms Tierleben.
11:00 Uhr der Bär
14:00 Uhr die Biene
16:00 Uhr der Wolf
Und was ist mit der Ostereiersuche - gibt’s die auch?
Keine Panik, NATÜRLICH wird es die beliebte Ostereiersuche in unserem Wildtier- und Artenschutzprojekt geben.

Auch auf eine Spielstraße, ein Glücksrad und Frisches vom Grill könnt ihr euch verlassen.

Also – wir sehen uns am Ostersonntag, den 17. April 2022, wenn es heißt: Ostern unter Bären!

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LAURA Kolumne 06.03.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
endlich Sonnenschein! Ich bin ja wirklich kein Schönwetterbär, aber immer diese dunklen Tage, da wird man nicht wach. Nun wärmt mir die Frühlingssonne den Pelz, während ich mich genüsslich recke und strecke. Herrlich! Auch das Bärsonal wirkt gleich viel munterer und tatendurstiger. Vor ein paar Tagen haben sie besonders leckeres Futter in eine Anlage geworfen. Ich habe gleich geahnt: da ist etwas im Busch. Hereingefallen bin ich trotzdem. Denn kaum war ich hinübergelaufen, schon fiel hinter mir der Schieber ins Schloss. Ausgesperrt! Das kann ich gar nicht leiden. Natürlich muss auch mal etwas repariert werden. Das sehe ich ja ein. Aber da kann man sich doch auch beeilen. Das dauerte! Plötzlich kitzelte ein süßlicher Duft meine feine Nase. Honig! Die verteilten Honig! Überall in der Anlage wurde die goldene Leckerei an Bäumen und auf Baumstümpfen verschmiert. Sofort wurde ich ganz kribblig. Auch Pedro klebte schon am Zwischenzaun und sabberte. Ja, er sabberte! Ich habs genau gesehen. Nach einer Ewigkeit gingen die Schieber zur Nachbaranlage wieder auf. Schon wollte ich flink hindurchsausen, da sah ich vor mir Pedros mächtiges Hinterteil, das mir den Durchgang versperrte. Zögerlich stand er da und traute sich nicht durch. Immer hat er Angst, stecken zu bleiben. Schieber-Phobie, da hilft auch kein Schubsen von hinten. Endlich ging er hindurch und ich konnte lossausen. Mmhh, war das lecker. Überall gab es was etwas zum naschen. Pedro hat es natürlich wieder übertrieben und gleich die Baumstämme mitgefressen, auf denen der Honig verteilt war. Gute Verdauung. Irgendwann kam auch Max angetapst um sich seinen Teil der Leckerei zu holen. Er braucht immer ein bisschen länger, aber es war ja genug für alle da. Ich hoffe, auch Ihr habt genug zu Naschen,
Bis bald,
Eure Laura