Aktuelles

Moment der Woche KW 25 | RAIK & RONJA

Wolfhybriden RAIK und RONJA
Wolfhybriden RAIK und RONJA

Wenn man morgens bei uns im Tierschutzprojekt ankommt begrüßt einen in letzter Zeit häufig das Geheul der Wolfshybriden RONJA und RAIK. Dieses erinnert einen immer wieder an die Wildheit dieser Tiere und lehrt uns Respekt und Ehrfurcht vor der Natur und ihren wilden Bewohnern zu haben!

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

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LAURA Kolumne 19.06.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

seit ein paar Tagen, oder ich sollte wohl eher sagen Nächten, werden ASUKA und POPEYE nun nicht mehr abends in die Station geholt, sondern dürfen wie wir Erwachsenen in der Anlage bleiben. Den ersten Abend waren sie ganz schön verwirrt. Immer wieder sind sie in die Station gegangen und haben herausgeschaut. Ist ja auch ein ganz schöner Schritt, seine Angewohnheiten zu ändern. So langsam gewöhnen sie sich aber daran. Bis spät in die Nacht hinein sausen und kullern sie durch den Wald. Dafür liegen sie am nächsten Tag stundenlang platt wie Asseln im Gras. Tja, das wilde Leben ist ganz schön anstrengend. Übrigens haben sie genau wie alle anderen Bären kein Problem, sich in der Dunkelheit zurecht zu finden. Bei der Orientierung hilft ihnen nicht nur ihr scharfes Gehör und ihr hervorragender Geruchssinn. Auch der Sehsinn von uns Bären ist nicht so schlecht, wie immer wieder behauptet wird. Zwar können wir nicht so scharf und detailreich sehen wie ihr Menschen, dafür sind wir euch in der Dunkelheit aber weit überlegen. Bären, Wölfe, Rehe- und erst die Katzen!- können das Licht von Mond und Sternen nämlich viel besser ausnutzen als Menschen. Deshalb leuchten unsere Augen, wenn sie im Dunkeln angestrahlt werden und eure nicht. Es wäre ja auch ziemlich blöd, wenn die Rehe im Wald ständig vor die Bäume laufen würden. Gäbe ganz schön Kopfweh. In punkto Sehsinn haben wir Tiere sowieso viel mehr zu bieten als ihr Menschen. So sind die Versuche von ASUKA und POPEYE die Stockenten, die mit in unserer Anlage leben, zu erjagen ziemlich aussichtslos. Ich spreche da aus Erfahrung. Enten können nämlich gleichzeitig nach vorn und hinten gucken! Ihr Gesichtsfeld ist so groß, dass sie nahezu jede Bewegung in ihrer Umgebung sofort wahrnehmen. Einen heran hoppelnden 120Kg POPEYE übersieht eine Ente sicher nicht. Zudem geben Enten aufeinander acht und können fliegen. Ein „Schnatt“ von einem aufmerksamen Erpel und alle Enten sind auf dem Teich in Sicherheit. Von dort hört man sie dann schnattern. Ich spreche zwar kein Entisch- habe aber den Verdacht, dass sie uns Bären hämisch ausschnattern. Doofes Geflügel!

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

Moment der Woche KW 24 | ASUKA & POPEYE

Braunbär POPEYE
Braunbär POPEYE

Diese Woche gab es einen Moment, der mit Spannung erwartet wurde: Die beiden Bären aus der Ukraine, POPEYE und ASUKA, durften die erste Nacht draußen verbringen!
Es verlief alles wie geplant und falls es doch mal nachts zu gruselig wird haben sie weiterhin die Möglichkeit sich nach drinnen zurückzuziehen.

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

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LAURA Kolumne 12.06.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

hihi, ich hab es doch gleich gesagt. So einfach ist das nicht, PEDRO und mich von einem Bauvorhaben abzubringen. Es gibt immer einen Schwachpunkt, an dem man bei einem zugeschütteten Erdloch wieder ansetzen kann, egal wie viele Steine und Beton das Bärsonal benutzt, um unsere unterirdischen Bauwerke zu verschließen. PEDRO hat sofort mitbekommen, wo er ansetzen muss, um alles wieder auseinander zu nehmen. Tja, wir Bären haben nun mal ausgezeichnete Sinne. Wir riechen und tasten sofort, wo sich ausgezeichnet graben lässt. Schließlich ist unser Geruchssinn ein paar tausend Mal besser als der von euch Menschen. Kein Wunder: mit einer so komischen spitzen Nase könnte ich auch nicht riechen.
PEDRO jedenfalls brauchte nicht lange, um mit seinen riesigen Tatzen ein großes Loch zu schaufeln und ein heilloses Chaos anzurichten. Die dummen Gesichter vom Bärsonal hättet ihr sehen sollen! Ich habe auch gleich mitgeholfen beim Buddeln. Natürlich hat das Bärsonal sofort reagiert, uns aus der Anlage geholt und das Loch wieder zugeschüttet. Diesmal haben sie sich noch mehr angestrengt, die Armen. Jetzt warte ich nur darauf, ihr Bauwerk zu inspizieren. Und dann? Auf in die nächste Runde!

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

Moment der Woche KW 23 | DORO & PARDO

Braunbären DORO & PARDO
Braunbären DORO & PARDO

Während LAURA & PEDRO mittlerweile nicht mehr kuschelnd aufgefunden werden, hat sich dafür ein anderes Pärchen gebildet: DORO & PARDO!
Die beiden schon etwas älteren Bären haben nun verspätete Frühlingsgefühle, obwohl sie natürlich - wie alle unsere Bären und Wölfe - keinen Nachwuchs bekommen können. Normalerweise ignorieren sich diese beiden eher, daher waren wir überrascht, als wir diese Aufnahmen machen konnten.

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

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LAURA Kolumne 05.06.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
das Bärsonal kann manchmal aber auch ganz schön gemein sein. Da haben PEDRO und ich uns so viel Mühe gegeben in wochenlanger gemeinsamer Arbeit eine schöne große Höhle zu bauen. Es wird ja auch mal wieder Winter, da kann man schon mal frühzeitig Vorsorge treffen. Und was macht das Bärsonal sobald man mal nicht hinsieht? Schüttet die schöne Höhle einfach wieder zu! Sicherheitsbedenken! So ein Blödsinn! Na gut, der Elektrozaun wurde bei der Buddelei vielleicht ein klein wenig verschüttet. Und so ganz geheuer war es mir in letzter Zeit in der Höhle auch nicht mehr, muss ich zugeben. Ihr wisst ja, PEDRO nimmt es mit der korrekten Statik beim Höhlenbau nicht so genau. Vielleicht doch nicht ganz ungefährlich. Aber muss man sie deshalb gleich zuschütten? Dabei musste sich das Bärsonal ganz schön anstrengen, alles wieder zu befestigen. Sie haben furchtbar geschwitzt und geächzt. Aber Menschen sind auch einfach nicht dafür gemacht, große Steine zu bewegen. Die haben viel zu kleine Tatzen! PEDRO hat sich für die Zuschüttung unserer Höhle gar nicht interessiert. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, den Spuren der kleinen ukrainischen Bären zu folgen, in deren Anlage wir für die Zeit der Bauarbeiten untergebracht waren. Jeden Grashalm hat er inspiziert. Und was die beiden für Spuren hinterlassen haben! Jede Menge junger Bäume, die von POPEYE abgebrochen, zerrupft und zerfledert wurden. Dem Hang am Hügel sieht man auch sehr deutlich an, dass dort sehr häufig zwei Bärenpopos mit Tempo heruntergerutscht sind. Inzwischen sind wir zurück in unserer Anlage und ich habe die Höhlenbaustelle eingehend untersucht. Ich glaube, da lässt sich noch was machen. Das Bärsonal muss schließlich beschäftigt werden.
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

Moment der Woche KW 22 | ASUKA

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In diesen Augen liegt die Zukunft – Bärenwelpe ASUKA ist gerade einmal 17 Monate alt und hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Und wie dieses Leben und das aller heranwachsenden Generationen aussieht wird durch das Handeln der Menschen heute mitentschieden. Daher sorgt sie für unseren Moment der Woche und damit wollen euch einen bärenstarken Kindertag wünschen!

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

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Historisch | Eröffnung des ersten Alternativen Bärenparks

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 Genau heute vor 25 Jahren, am 31.05.1997, öffnete der Alternative Bärenpark Worbis im Eichsfeld, Thüringen, zum ersten Mal seine Tore für die Besucher. Im Jahr zu vor wurde der alte Worbiser Tierpark übernommen und angetrieben von der Vision aktiv im Tierschutz etwas zu bewegen entstand das erste Bärenrefugium Deutschlands. Heute ist unser Wildtier- und Artenschutzprojekt eine wichtige Einrichtung auch auf internationaler Ebene, doch die Idee, Bären und Wölfe aus schlechter Haltung zu befreien und in einem Schutzzentrum unterzubringen war damals Neuland in der Bundesrepublik.

Eine der ersten Bären, die 1997 als erste in den Freianlagen lebten, war unsere LAURA – und das tut sie auch heute noch. Mit ihrer unverkennbaren Art öffnet sie seit 25 Jahren Augen und Herzen für das Leid der Tiere und fungiert als Bärrichterstatterin in ihrer wöchentlichen Kolumne als Stimme und Symbol für die Wildtiere.

Wir freuen uns auf weitere 25 Jahre nachhaltigen Tierschutz!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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LAURA Kolumne 29.05.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
letztes Wochenende waren mal wieder lauter Zaungucker mit Kameras im Park unterwegs. Ich kenne das schon aus anderen Jahren. Die sollen wohl lernen, wie man Bären richtig fotografiert. Nicht, dass man immer nur halbe Bären auf den Bildern hat oder nur den Popo. Obwohl der bei uns Bären ja auch sehr fotogen ist. Ich habe mir morgens extra meine Plüschohren geputzt, aber glaubt ihr, die haben mich auch nur eines Fotos gewürdigt? Nix da, alle Blicke und Kameras waren auf die Kleinen gerichtet. ASUKA und POPEYE haben sich aber auch alle Mühe gegeben aufzufallen. Hügelauf und hügelab sind sie gesaust, haben miteinander gerauft, geplanscht und Bäumchen umgeschubst. So jung hat man noch jede Menge Energie zum Vergeuden. Und wie die Kameras erst geklickt haben, als ASUKA auf ihren Lieblingsbaum geklettert ist. Dabei ist es viel leichter, hinauf zu kommen, als wieder herunter. Das hat ASUKA auch schon gemerkt. Man merkt es mir heute nicht mehr an, aber als ich jünger war, bin ich auch auf Bäume geklettert, bis ganz oben in die Spitzen. Vor allem im Frühling, um die leckeren ersten Knospen zu pflücken. Das wäre mir inzwischen viel zu anstrengend. Zum Glück gehört das Baumschubsen immer noch zu PEDROs Hobbies. So muss ich im Frühjahr nur warten, bis mir die Bäume samt Knospen vor die Füße fallen. Das ist auch viel bequemer.
Bis bald,
Eure Laura