Da ist sie wieder! Nach der Behandlung in unserer Krankenstation durfte ASUKA heute wieder durch die Freianlage stromern. Sie hatte sich vor ein paar Wochen die linke vordere Tatze verletzt. Ganz klar für uns der Moment der Woche!
Wenn auch ihr einen bärenstarken Moment in unserem Tierschutzprojekt erlebt habt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn ihr ihn mit uns teilt! Schreibt uns einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
PS wenn ihr mehr von ASUKA erfahren wollt, dann schaut doch einfach in ihrem Profil vorbei, dort findet ihr auch weitere Links zu Beiträgen des ukrainischen Bärenwelpen.
Ihr lieben Zaungucker, huch, ich bin ja so aufgeregt! Am Hin und Her und eifrigen Geplapper des Bärsonals in den letzten Tagen, habe ich es deutlich gemerkt: es ist etwas im Busch! Unauffällig bin ich dem Bärsonal etwas näher gerückt, als sie sich unterhalten haben. Ich bin zwar von Natur aus nicht neugierig, muss aber schließlich informiert sein. Stellt Euch vor, was ich erfahren habe: ein Fest wird vorbereitet!vEin Fest, bei dem es um uns Tiere geht. Das Bärsonal nennt es „Tierschutzfestival“. Viele Stände soll es geben, Musik und natürlich leckeres Essen. Solch ein Fest hatten wir schon lange nicht mehr hier. Und falls ihr euch Sorgen macht, dass die Musik uns Bären stören könnte: keine Angst. Wenn sie uns nicht passt, können wir uns tief ins Gebüsch und hinter die Hügel verdrücken. Da hört man fast nichts mehr. Aber wisst ihr, was das Beste an solchen Festen ist? Dass auch an uns Bären immer gedacht wird. Bestimmt bekommen wir besonders leckeres Futter an diesen Tagen. In zwei Wochen ist es soweit. Ich freu mich schon drauf. Vielleicht kommt ihr auch? Bis bald, Eure Laura
In dieser Woche sorgt Bärin KATJA für einen ganz besonderen Moment. Gemütlich unternimmt sie einen kleinen Spaziergang durch unseren Bärenwald. Nach den vielen Jahren in Zirkus und Freizeitpark ist dies ein schönes Bild.
Auch Ihr habt einen bärenstarken Moment in unserem Wildtierrefugium festhalten können? Da teilt ihn doch mit uns! Schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und schon nächste Woche könnte der ganz besondere Augenblick euch gehören!
Traurig müssen wir mitteilen, dass unser Grüne Meerkatzenmann Theo am Freitag im Alter von 32 Jahren gestorben ist. Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 2011 hatte Theo immer wieder gesundheitliche Probleme, die sich im hohen Alter verschlimmerten. Zusammen mit Mutter Maja und Schwester Flo kam Theo 1993 in den Tierpark Worbis, wo die Tiere in einer 20 m² Voliere lebten. Bei Umwandlung des Tierparks in den Alternativen Bärenpark sollten die Grünen Meerkatzen in eine bessere Haltung abgegeben werden. Es fand sich jedoch keine, die sie aufnehmen wollte. Um ihnen mehr Platz zu geben, zogen die Affen in die für sie umgebaute ehemalige Wolf-Luchs-Anlage um.
2009 starb Schwester Flo, 3 Jahre später Mutter Maja. Auch jetzt scheiterten die Versuche, Theo in eine neue Heimat zu vermitteln. Einen alten Meerkatzenmann mit gesundheitlichen Problemen wollte niemand aufnehmen, die wenigen Auffangstationen für Affen waren bereits heillos überfüllt und hatten lange Wartelisten. Um Theo ein langes Alleinsein zu ersparen, holten wir die ebenfalls alleinlebende Grüne Meerkatzendame Sternchen aus einem süddeutschen Tierpark nach Worbis. Schon nach kurzer Zeit verstanden sich die beiden alten Tiere sehr gut, obwohl sie ihre Zuneigung in der Öffentlichkeit nicht gern zeigten. 2018 starb Sternchen aufgrund ihres hohen Alters und ließ Theo in tiefer Trauer zurück. Aus mehreren gesundheitlichen Krisen rappelte sich Theo immer wieder auf. Er fasste größeres Vertrauen zu seinen Pflegern und freute sich sichtlich an besonderen Leckerbissen, die ihm gebracht wurden. Noch am Tag vor seinem Tod genoss er die Hitze im Außengehege. Lieber Theo, du hättest ein besseres Leben verdient, als das, was du durch deine Geburt in Gefangenschaft haben konntest. Wir werden sicher noch lange an dich denken und beim Einkaufen darüber nachgrübeln, womit wir dir eine Freude machen könnten.
Wo auch immer du jetzt sein magst, wir hoffen, du hast es schön warm und nette Gesellschaft.
Der Winter steht vor der Tür! Bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum zu glauben, aber die Bären sind bereits voll im Futtermodus. Denn bis zur kalten Jahreszeit gilt es noch etliche extra Kilos auf die Rippen zu bekommen. Wir – und vor allem die Vierbeiner – sind daher tierisch dankbar für jede Futterspende! Wer also unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt unterstützen mag meldet sich einfach kurz vorher per Telefon [036074 2009 0] oder Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!], damit wir das frische Futter mit in den Tagesplan einbauen können. Doch was brauchen die Bären jetzt eigentlich?
Äpfel – sofern es keine sauren sind oder Augustäpfel, denn die Leckermäuler mögen nur süße Äpfel Mirabellen Pflaumen Mais – gerne auch ganze Pflanzen Birnen Weintrauben Walnüsse
Ihr lieben Zaungucker, wisst ihr, manchmal macht es mir richtig Spaß, zurück zu gucken. Zaungucker durch den Zaun angucken, meine ich. Selbst zum Zaungucker werden. Was man da alles zu sehen bekommt! Gerade jetzt in dieser Zeit- ihr Menschen nennt sie wohl Ferien- gibt es viele und immer neue Menschen anzugucken. Wie unterschiedlich die sind. Da gibt es kleine und große, dünne und wohlgeformte, alte und junge. Menschen mit dunkler Haut, mit heller Haut oder mit ganz viel Sommersprossen. Ich glaube fast, Menschen sind genauso unterschiedlich wie Bären. Na ja, beinah jedenfalls. Unter all den neuen Gesichtern tauchen immer wieder bekannte auf. Es sind Gesichter, die ich schon lange kenne, manche schon so lange wie ich hier im Bärenpark bin. Und das ist eine lange Zeit! Über all die Jahre kommen sie immer wieder, um zu gucken, wie es uns Bären geht. Viele kommen dafür von weit her, aus Berlin, Stuttgart oder aus der Schweiz zum Beispiel. Manche besuchen „ihren“ Bären, den sie vielleicht schon lange kennen. Andere schauen nach allen. Vom Bärsonal weiß ich, dass diese Leute mit dafür sorgen, dass es uns gut geht. Sie geben von ihrem Geld ab, damit für uns gutes Futter gekauft werden kann. Ist das nicht toll? Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass Bären das tun würden. Wir Bären sind zwar großartig, aber mit dem Abgeben und Teilen haben wir es nicht so. Nur gut, dass viele Menschen da anders sind. Nur so können wir uns mit all den leckeren Sachen unsere Winterbäuchlein anfressen. Vielen Dank dafür! Bis bald, Eure Laura
PARDO badet ausgelassen im kühlen Nass – dies ist unser Moment der Woche. Vielen Dank an Susanne Kamp für diesen bärenstarken Augenblick! Wir freuen uns sehr, PARDO so unbeschwert zu sehen. Denn knapp 20 Jahre lang wurde er für lebensverachtende Zurschaustellung im Zirkus misshandelt. Schwere Arthrose, furchtbare Zähne sowie Taub- und Blindheit sind die Folge dieser Ausbeutung. Doch in unseren Freianlagen darf er Bär sein, was er sich auch nicht zweimal sagen lässt.
Ihr lieben Zaungucker, der Sommer schreitet voran und so langsam, ganz langsam, beginnt mein Bäuchlein sich zu runden. Vor kurzem habe ich mich vom Bärsonal wiegen lassen: 197 kg! Das kann sich doch schon sehen lassen. Ich weiß, ihr Menschen redet nicht so gern über euer Körpergewicht. Vor allem die weiblichen unter euch möchten es nicht jedem verraten. Mir macht das aber nichts aus, ihr könnt es ruhig wissen, denn ich bin stolz auf jedes Gramm. Auch die anderen Bären werden immer rundlicher. Nur zwei wollen dabei nicht mitmachen: MAX und CONNY. Bei MAX ist das ja nichts Neues. Er ist nun mal ein Spargeltarzan. Obwohl er genauso viel futtert wie alle anderen und vom Bärsonal immer noch etwas extra zugesteckt bekommt, bleibt er schlank. Bärentypisch ist sein Stoffwechsel wirklich nicht. Dafür scheint ihm seine kranke Haut in diesem Sommer trotz der großen Hitze nur wenig Probleme zu bereiten. Er muss sich zwar recht häufig kratzen, aber entzündet ist bisher nichts. CONNY hingegen scheint es wirklich nicht gut zu gehen. Die alte Dame war ja noch nie ein guter Kandidat für den „Fattest bear contest“, aber jetzt ist sie sehr dünn. Ich sehe die Sorgenfalten auf den Gesichtern des Bärsonals, wenn sie über CONNY reden. Die war schon immer eine sehr mäklige Esserin. Doch im Moment muss sich das Bärsonal ganz schön anstrengen, um ihren Appetit anzuregen und ein paar Gramm auf ihre Rippen zu bekommen. Sie bekommt Extraportionen Fisch und Fleisch und die süßesten Trauben und Pflaumen. Sogar gekocht wurde schon für sie. Auch ihr Kreislauf macht ihr bei der Hitze sehr zu schaffen, trotz der Medikamente, die sie bekommt. Es ist eben nicht so leicht, wenn man alt wird, egal ob Bär oder Mensch. So, nun muss ich mich aber erstmal um meine eigene Gesundheit kümmern. Mir knurrt schon wieder der Magen. Bis bald, Eure Laura
Es sind herzliche Momente, wenn die beiden einstig im Zirkus misshandelten Tiere ausgelassen im Wasser toben. Jene Augenblicke sind es, die unser immer wieder Kraft geben jeden Tag aufs Neue gegen Tierleid vorzugehen. Danke, Sonja und Uli Gläsener, für diese bärenstarken Aufnahmen!
Auch ihr könnt uns gerne eure spannenden, witzigen oder einfach nur schönen Momente hier in Alternativen Bärenpark Worbis mit uns teilen. Wir freuen uns über ein Foto, Video oder einfach eine Anekdote von euren Erlebnissen! Schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
PS Ihr wollt mehr von DAGGI und PARDO erfahren? Dann werft doch einfach mal einen Blick in ihre Steckbriefe. Dort findet ihr auch Links zu weiteren interessanten Beiträgen der beiden Vierbeiner.
Staatssekretär Carsten Feller zu Besuch im Alternativen Bärenpark Worbis
„Ich bin sehr beeindruckt von dem Engagement für die Wildtiere und habe großen Respekt vor dem, was die Stiftung für Bären hier im Eichsfeld aufgebaut hat.“ Staatssekretär Carsten Feller
Tourismus und Tierschutz zu vereinen ist uns eine Herzensangelegenheit. Daher war die Freude bei uns riesig, als sich Staatssekretär Carsten Feller in unserem Wildtierrefugium ankündigte. Im Rahmen der Sommertour zog es ihn auch ins Eichsfeld. Heute, am 03.08.2022, stattete er dem Alternativen Bärenpark Worbis einen Besuch ab.