Aktuelles

LAURA Kolumne 31.07.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
obwohl ich schon so lange hier im Bärenpark lebe, geschehen immer wieder Dinge, die ich nicht erwartet hätte. So hätte ich niemals gedacht, dass ein Zusammenleben von KATJA mit den beiden Wolfshybriden RAIK und RONJA gut gehen könnte. Die beiden haben vorher mit DAGGI, DORO und PARDO zusammengelebt. Vor allem die alte DORO wurde aber so sehr von ihnen geärgert, dass das Bärsonal entschieden hat, die beiden Halbwölfe zu KATJA umziehen zu lassen. Genau wie ich waren sie dabei sehr im Zweifel, ob das die richtige Entscheidung war, das habe ich aus ihren Gesprächen entnehmen können. Bei so vielen unterschiedlichen und manchmal ziemlich verschrobenen tierischen Charakteren ist es für das Bärsonal aber auch bestimmt nicht leicht, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie einige von euch vielleicht wissen, kann ich der KATJA nicht auf den Pelz gucken. Schon aus der Entfernung macht mich ihr Anblick rasend vor Wut. Trotzdem muss ich zugeben, dass KATJA alles andere als dumm ist. Und sie ist wahrscheinlich die schnellste Bärin hier im Park, schneller auch als ich. Trotz ihrer kurzen Beine und des immer wohlgerundeten Bäuchleins ist sie in einer Sekunde von 0 auf 60. RAIK und RONJA müssen das von Anfang an gespürt haben. Jedenfalls haben sie sich beim Ärgern von KATJA sehr zurück gehalten. Auch jetzt, nach einiger Zeit des Zusammenlebens, ärgern sie Katja nur ab und zu. Es ist aber auch schwer, jemanden zu ärgern, dem die Anwesenheit der Wolfshybriden so sehr am dicken Bärenpopo vorbei geht wie KATJA. So viel Gelassenheit hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Alle Achtung! Leiden kann ich sie aber trotzdem nicht.
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

Bärenstarke Spendenaktion | Lebenshilfe sammelt Geld für Bären

PEDRO
PEDRO

Die Lebenshilfe Leinefelde-Worbis veranstaltete im Rahmen ihres Sommerfestes einen Flohmarkt. In diesem Jahr kam die Idee auf, Geld für unsere Bären zu sammeln. Und aus dieser fixen Idee sind 100,- Euro für unser gemeinnütziges Bärenrefugium entstanden! Wir freuen uns tierisch darüber und bedanken uns von ganzen Herzen – natürlich auch im Namen von PEDRO und Co.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein bärenstarkes Wochenende!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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Moment der Woche KW 30 | Spaß beim Rätsel

Mit Rätselspaß durch den Bärenpark
Mit Rätselspaß durch den Bärenpark

Ferien, Freizeit, Rätseltour – in diesem Moment der Woche freuen wir uns über leuchtende Kinderaugen. Denn unser Tierschutzprojekt ist vertreten im Stempel- und Räselheft vom Treffpunkt Stadtmarketing e.V. Duderstadt! Noch bis zum Ende der Ferien können Kinder, die mit dem Rätselheft unser Wildtierrefugium besuchen, spannende Schicksale unserer Bären erfahren und sich sowohl eine Überraschung als auch einen Stempel abholen.

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LAURA Kolumne 25.07.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
puh, war das eine Affenhitze! Aber wieso eigentlich Affenhitze? Es ist doch eigentlich gemein, den armen Affen sprachlich die Schuld an den hohen Temperaturen zu geben. Die können bestimmt nichts dafür. Nach allem, was ich so aus den Gesprächen von euch Zaunguckern und dem Bärsonal heraushören kann, tragt doch eher ihr Menschen die Verantwortung für Hitze und Trockenheit. Na, wie auch immer. Mir jedenfalls war es viel zu heiß. Zum Glück hat das Bärsonal dafür gesorgt, dass wir Bären hier unsere eigenen Teiche und Pools haben. Darin kann man den ganzen Tag plantschen oder einfach nur so vor sich hin dümpeln. Eine herrliche Abkühlung! Für besonders Vorwitzige gab es vom Bärsonal sogar eine Dusche mit dem Wasserschlauch. Nicht nur ASUKA und POPEYE haben das genossen, auch PEDRO hat sich Bauch, Beine, Po vom Wasserstrahl massieren lassen. Die meisten von uns Bären mögen es, kalt abgeduscht zu werden. Nur manche, wie zum Beispiel die alte Dame CONNY, sind echte Warmduscher und verziehen sich grummelnd, sobald das Wasser angestellt wird. Dabei würde ihr das bestimmt gut tun. Die Hitze setzt ihr nämlich ganz schön zu. Zusätzlich zum nassen Vergnügen wurde uns Bären noch leckeres Honigeis mit Früchten und Nüssen serviert. Das wurde extra für uns vom Bärsonal zubereitet. Sehr lecker war es und wir haben alle lange daran geschleckt. Nur PEDRO nicht. Der hat einmal kräftig darauf getreten und dann alles in Null-Komma-Nix mit seinen mächtigen Kiefern zermalmt. Tja, feinsinniger Genuss ist nun mal nicht so Seins.
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

LAURA Kolumne 17.07.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

eins muss ich mal sagen: PEDROs Benehmen mir gegenüber ist ganz schön unverschämt! Kaum habe ich ihm mit ein paar freundlichen Backpfeifen klargemacht, dass ich auf Kuscheln und Co. keine Lust mehr habe, schon lässt er alle Höflichkeit und Benimmregeln beiseite. Gestern zum Beispiel hatte ich gerade mit dem Bau einer neuen Höhle begonnen. Den ersten Meter hatte ich schon ausgeschachtet und probierte noch, in welche Richtung ich am besten weiter graben könnte. Plötzlich spürte ich PEDROs Atem direkt in meinem Plüschohr. Im nächsten Moment rammte er mir seinen dicken Kopf in die Schulter und schob mich einfach beiseite. Unverschämt! Aber versucht mal, dagegen anzukommen. Da hat man keine Chance. Ohne jede Scham steckte er seine Nase in mein Bauprojekt und buddelte fröhlich drauf los. Hah! Man ahnt doch schon, dass da nichts draus wird. Anderen gegenüber kann PEDRO dagegen ausgesprochen freundlich sein. Zu den kleinen Ukrainern zum Beispiel, die er ständig an der Krankenstation besucht. Die Armen sind immer noch Stubenhocker weil ASUKAs Bein zwar heilt, aber das sehr langsam. Das Bärsonal hat wohl die Befürchtung, dass ASUKA ihr Bein nicht schonen wird, wenn man sie zu früh wieder in die Anlage lässt. Womöglich klettert sie dann gleich wieder auf einen Baum. Bärenkinder können ja so unvernünftig sein. Ein bisschen Anleitung und gute Ratschläge könnte ASUKA sicher brauchen. Aber bei uns Bären unterrichten nur die Mütter ihre Kinder und ASUKAs Mutter ist nicht hier. Bei euch Menschen ist das anders. In den letzten Tagen sehe ich immer wieder kleine Zaungucker aufgeregt durch den Park flitzen. Das Bärsonal nennt das „Ferienprogramm“. Da können kleine Menschen wohl viel lernen über Wölfe, Bienen und natürlich über uns Bären. Spaß scheint es auch zu machen. Zu gerne würde ich selbst mitmachen - beim Bienenproramm. Ich würde auch bestimmt nicht naschen! Bärenwort!

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

Moment der Woche KW 28 | DAGGI und ihr Apfel

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Sie ist nicht nur eine jüngsten Bären in unserem Wildtierrefugium, sondern gehört auch zu den temperamentvollsten und athletischsten Vierbeinern. In unserem Moment der Woche zeigt sie dieses Mal allerdings, dass auch der wildeste Bär durchaus ein Genießer ist.

Auch ihr habt einen spannenden, witzigen oder einfach schönen Augenblick in unserem Alternativen Bärenpark Worbis festhalten können? Dann immer her damit! Schickt uns eure Fotos (oder gerne auch kurze Videos) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht gehört schon der nächste Moment der Woche euch!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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LAURA Kolumne 10.07.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habt ihr auch so großen Hunger wie ich ? Aber nein, ihr seid ja keine Bären! Mir knurrt den ganzen Tag der Magen. Dabei ist es ja nicht so, dass ich nichts zu futtern bekäme. Das Bärsonal schleppt Eimer um Eimer heran, gefüllt mit leckerem Obst, Fisch und Fleisch, um uns Bären satt zu bekommen. Fast schon tut es mir leid, dass sie sich so abrackern müssen. Aber kaum hab ich mich mit dem wohligen Gefühl eines gefüllten Bäuchleins gemütlich unter meinem Lieblingsbaum zusammengekuschelt, da ertönt es schon wieder aus meiner Körpermitte: Magenknurren! Mit diesem Problem bin ich aber keineswegs allein. Nur ein paar Meter weiter knurrt PEDROs Magen vor sich hin. Auch DAGGIs und PARDOs Bäuche sind nicht zu überhören, kann ich euch sagen. Daran ändern können wir nichts, denn die Natur hat das für uns Bären so vorgesehen. Kaum hat sich der Frühsommer verabschiedet, werden wir von wahren Fressanfällen geplagt und es gibt nur noch ein Motto: Futtern bis die Schwarte kracht! Auch meine Artgenossen in der Natur beginnen mit dem großen Fressen. Die haben es natürlich viel schwerer genug Futter zu finden, denn sie haben ja keinen Lieferservice. Trotzdem können auch sie bei gutem Nahrungsangebot 3 kg täglich zunehmen. Das ist auch notwendig, denn bis zum Beginn des Winters müssen wir Bären viel Fett eingelagert haben, um die Winterruhe zu überstehen. Da darf der Pelz schon mal etwas spannen. Bevor ihr Zaungucker jetzt denkt: toll, da mach ich mit! Denkt dran: wir Bären verlieren unser Gewicht im Schlaf.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

Naturnahe Anlagen | Bärenhöhlen

Naturhöhlen in unseren Anlagen
Naturhöhlen in unseren Anlagen

Bei der Teichsäuberung diese Woche hat das Bärsonal seine Chance genutzt und sich die Höhlen der Anlagenbärwohner einmal ganz genau angeschaut. Manche Bauwerke existieren schon über Jahre hinweg und werden immer wieder, auch von anderen Bären, für die Winterruhe benutzt. Andere sind instabiler oder werden im Frühjahr schnell feucht. Auch das Höhlen graben muss gelernt sein! Doch in unseren naturnahen Anlagen haben unsere Bärwohner genügend Möglichkeiten, um ihre Baufähigkeiten zu schulen.
Euer Team vom
Projekt WORBIS

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