Aktuelles

LAURA Kolumne 18.12.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

wie das hier um mich herum überall glitzert. Die Sonne strahlt auf den Schnee und wird von ihm reflektiert. Es sieht aus, als ob tausende von Sternen am Boden lägen. Selbst das Mondlicht in der Nacht lässt alles funkeln und blinken. Als wäre man in einem Märchenwald gelandet. Aber ganz schön kalt ist es auch. Unser Teich ist ganz fest zugefroren. Man kann wunderbar darüber laufen. Ich habe es ausprobiert und bin einige Runden über das Eis getapst. Es hat nicht einmal geknackt. Für PEDRO würde ich allerdings nicht meine Tatze aufs Eis legen. Bei seinem Gewicht könnte er vielleicht doch nasse Füße bekommen. Außerdem ist er auch ein bisschen ungeschickt. Ich hab es genau gesehen, wie er ausgerutscht ist und einen Bauchplatscher gemacht hat, kaum dass er die Eisfläche betreten hatte. Dabei haben wir Bären doch quasi die Spikes schon angebaut. Aber naja, PEDRO und Geschicklichkeit werden wohl nie so ganz zusammenpassen. Ich hoffe, ihr könnt die winterliche Glitzerwelt auch genießen. Aber friert euch nicht die Nasen ab!

Bis bald,
Eure Laura

  

Das Wort zum Tierschutz-Freitag | Ware: Tier

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Noch schnell ein Welpen beim Händler besorgt, ein Tierbaby im Internet bestellt oder von befreundeten Züchter_Innen abgeholt – leider sind Tiere auch heute noch beliebte Geschenke. Allen voran zur Weihnachtszeit boomt das Geschäft. Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen und Hund stehen hoch im Kurs, doch auch Wolfshybriden sind nicht selten Opfer von Tierhandel. Manche Tiere bleiben in ihrem neuen Zuhause, doch für eine Vielzahl ist das nicht der Fall.

Und wo hin mit den Tieren?

Ausgesetzt, Tierheim, einfach entsorgt – grausam, aber Fälle wie diese sind keine Seltenheit. Der Handel von Tieren ist aber nicht nur unmoralisch und lebensverachtend, sondern ist zudem einer der größten Verursacher von Tierleid.

Wir können dies nur gemeinsam ändern. Also bitte unterstützt den kommerziellen Handel mit Tieren in keiner Weise!

PS in unserer aktuellen Bärenspur behandeln wir genau diese Problematik im Hauptartikel. Wenn ihr sie noch nicht habt – HIER könnt ihr sie jeder Zeit kostenlos anschauen und runterladen.

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Moment der Woche KW 50 | Luchsdame ELBA

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Ihr fragt euch, warum ihr so lange nichts mehr von ELBA gehört habt? Auch für uns ist es immer wieder etwas Besonderes die scheue Luchsdame zu Gesicht zu bekommen. Anders als PRIMUS ist diese nämlich – ganz getreu ihrer Luchsnatur – nicht so präsentierfreudig. Und sie dann auch noch im richtigen Moment abzulichten gar nicht so einfach. Diese Woche zeigte sie sich jedoch gnädig und erfreute uns mit dieser wunderschönen Aufnahme. Ganz klar unser Moment der Woche.  

Wenn auch ihr das Glück hattet einen unserer Schützlinge vor die Linse zu bekommen, dann schickt eure Ergebnisse gerne an uns und vielleicht sind eure Aufnahmen der nächste Moment der Woche. Und wenn Ihr mehr über ELBA erfahren wollt, dann schaut doch einfach mal in ihrem Tierprofil vorbei.

 

Luchsprofil | ELBA

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LAURA Kolumne 11.12.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

ach, ist das herrlich, wenn man mal wieder ein wenig durch den Schnee stapfen kann. Gut, es liegt nicht gerade viel Schnee bei uns, aber immerhin. Mit Schnee sieht alles gleich etwas freundlicher und heller aus. Am schönsten ist es, wenn man sich ganz einschneien lassen kann. Ihr Menschen bekommt bei der Vorstellung sicher gleich Gänsehaut und Eisfüße. Aber uns Bären macht das nichts. Unser Winterfell ist so dicht und isoliert so gut, dass der Schnee auf unseren Körpern liegen bleibt, ohne zu schmelzen. Unsere winterliche Fettschicht schützt zudem alle wichtigen Organe vor Auskühlung. So machen uns selbst die grimmigsten Temperaturen nichts aus. Mit eurem lächerlich spärlichen Fell klappt das bei euch natürlich nicht. Aber nicht nur Fell kann einen gut warmhalten. Auch die Vögel werden von ihrem Federkleid bestens geschützt. Dabei sind einige von ihnen so winzig! Nicht einmal 10g wiegen die kleinen Meisen, die hier durch den Bärenwald flattern und hopsen. So zerbrechlich sehen sie aus und doch überleben sie die klirrend kalten Winternächte. Ich kann mir gar nicht vorstellen, so winzig zu sein. Den ganzen Tag sausen sie dann emsig umher auf der Suche nach Futter. Das wäre mir ja viel zu anstrengend. Ich lasse ihnen immer ein paar Extra-Krümel von den Nüssen übrig, die ich ab und zu noch knabbere. Sollen ja schließlich auch was haben, die Kleinen.

Bis bald,
Eure Laura

  

Moment der Woche KW 49 | PRIMUS erweitert seine Speisekarte

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In dieser Woche zeigt Luchs PRIMUS, dass auch ein betagter Weggefährte durchaus seinen Speiseplan ausbauen kann. Denn seit neustem futtert der Waldgeist auch Reh! Wir freuen uns sehr darüber, denn Reh ist die natürliche Nahrung eines Luchses. In seinem vorherigen Leben hatte PRIMUS stets Geflügel bekommen.

Gerne könnt auch ihr uns ein Foto oder auch Video senden, das einen ganz besonderen Moment in unserem Wildtierrefugium festhält. Und wenn Ihr mehr über PRIMUS erfahren wollt, dann schaut doch einfach mal in seinem Tierprofil vorbei.

 

Luchsprofil | PRIMUS

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Event | Das war unser Bärenwinter!

Bärenwinter 2022
Bärenwinter 2022

Einen bärenstarken 2. Advent verbrachten die Besucher_Innen im Alternativen Bärenpark Worbis. Umrahmt vom Duft der frischen Waffeln, hausgemachter veganer Pizza, feinem Grillgut sowie selbstgemachtem Langos genossen die kleinen und großen Zweibeiner den Tag in unserem verschneiten Wildtierrefugium. Neben der liebevollen Versorgung mit Speis und Trank gab es die Möglichkeiten, Weihnachtsdeko zu basteln und/oder bei der Tombola etwas zu gewinnen. Nach dem Öffnen des Adventstürchens auf der Holzterrasse unterhalb des Bistros Bärenbilck um 14:00 Uhr, folgte 15:00 Uhr eine Märchenstunde für Kinder. Im Anschluss sorgte Fräulein Brehms Tierleben für ein Theatererlebnis der anderen Art. Informativ und gleichermaßen unterhaltsam gab es eine Vorstellung zum Thema Wolf.

Um 17:00 Uhr fand die diesjährige Bärenweihnacht ihren Abschluss mit einer Fackelwanderung durch den winterlichen Bärenwald, begleitet von alten Sagen über Wolf, Wald und Bär. Wir bedanken uns bei allen Gästen für das familiäre Flair und wünschen noch eine bärsinnliche Vorweihnachtszeit!

 

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LAURA Kolumne 04.12.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet. Ist ja auch kein Wunder. Gerade noch sind POPEYE und ASUKA durch die Anlage gesaust, haben gebuddelt, Büsche zerstört und sind auf die Bäume geklettert. Und jetzt plötzlich sind sie wie vom Erdboden verschluckt. Auch das Bärsonal guckt ganz verblüfft. Offenbar haben auch die nicht damit gerechnet, dass die jugendlichen Vandalen sich in ihrem ersten Winter hier zur Winterruhe zurückziehen. Genug Fettreserven haben sich die beiden ja angefressen. Vor allem POPEYE mit seinen 200 kg. Das dürfte für ein paar Wochen reichen. Ich bin wirklich gespannt, wie lange sie durchhalten.
Bis bald,
Eure Laura

  

LAURA Kolumne 27.11.2022

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
boah, ist das anstrengend im Moment! Ständig fallen mir die Augen zu. Dabei muss ich doch noch meine Winterruhehöhle weiterbauen. Das ist gar nicht so leicht, weil mir PEDRO immer wieder dazwischenfunkt. Ständig steckt er seine neugierige Nase in meinen Höhleneingang, um zu schauen, was ich so mache. Es nützt auch nichts, ihm kräftig eine zu tatzen. Ab und an schlurfe ich noch einmal zur Fütterung und nasche die eine oder andere Kleinigkeit, aber so richtig Hunger habe ich nicht mehr. Bei Euch ist das ganz anders, habe ich gehört. Sowohl das Bärsonal als auch die Zaungucker reden nur noch über das Essen. Es geht um Kekse und Kuchen backen, festliche Weihnachtsmenüs, Vorräte einkaufen, Weihnachtsmärkte und Schokolade naschen. Ich will ja nicht lästern. Aber ob es so klug ist, im Winter so viel zu futtern, obwohl man gar keine Winterruhe hält? Die Vorratsröllchen gehen doch nie wieder weg. Auch bei uns im Park wird es am nächsten Wochenende weihnachtlich. Es gibt jede Menge Leckereien, Theater und Geschichten für Klein und Groß und auch sonst viel zu erleben. Vielleicht schau ich auch mal, was so los ist. Aber nur, wenn ich nicht zu müde bin.
Bis bald,
Eure Laura

  

Moment der Woche KW 47 | Winterimpressionen

Luchs PRIMUS im Schnee
Luchs PRIMUS im Schnee

Der Winter hält langsam aber sicher Einzug in unser Wildtierrefugium. Am Montag bedeckte eine weiße Decke die Freianlagen. Während MAX sich daran nicht stört und weiterhin gemütlich seine Äpfel futtert, sind RONJA und RAIK sehr aufmerksam und flitzen durch die Freianlagen. Und die Luchse PRIMUS und ELBA? In Katzenmanier schreiten sie mit ihren breiten Pfoten über die Schneedecke. Ein bisschen geschüttelt wird sich dabei von Zeit trotzdem, aber natürlich in vollendeter Eleganz.

Dieser vielfältige Umgang mit der kalten Jahreszeit führt uns wieder einmal deutlich die verschiedenen Persönlichkeiten und die Einzigartigkeit unserer Schützlinge vor Augen – ganz klar unser Moment der Woche.

Und wenn auch ihr einen ganz besonderen Moment in unserem Wildtierrefugium habt festhalten können, dann schreibt uns doch eine Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!] und lasst uns daran teilhaben!

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Abschied von ADI

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Am Montag, den 21.11. mussten wir schweren Herzens unseren Haus-und Hofkater ADI im Alter von mindestens 15 Jahren einschläfern lassen. Seine Nieren hatten versagt.
Wie ein kleines Gespenst tauchte der fast weiße Kater ADI im Frühjahr 2010 in der Bärenanlage A auf. Zunächst wurde er nur sporadisch gesehen und verschwand immer wieder im Dickicht. Bald jedoch kam er regelmäßig zur Bärenfütterung, um sich seinen Anteil an Fisch, Fleisch oder Pellets zu sichern. Menschen gegenüber blieb er immer auf Abstand, offenbar misstraute er ihnen. Mit seinen bärigen Mitbewohnern teilte er hingegen sogar das Strohlager, wenn auch in respektvollem Abstand. Durch Anfüttern mit Katzenfutter gelang es dem BÄRSONAL schließlich, ADI in einer Katzenfalle zu fangen und aus der Anlage zu holen. Vertrauen zu Menschen hatte er jedoch dadurch nicht gefasst. Aus gebührenden Abstand beobachtete er, wie sich die anderen Katzen vom BÄRSONAL streicheln ließen. Hinter seinen grün-gelben Augen konnte man es förmlich arbeiten sehen. Offenbar gefiel denen die Streichelei! Eines Tages überwand er sich und gab Köpfchen. Von da an konnte er gar nicht genug gestreichelt werden und wurde bald zum Chefkater des Betriebshofes. In den letzten Jahren merkte man Adi sein Alter an, die Wehwehchen mehrten sich. Kalte Wintertage verbrachte er am liebsten an der Heizung der Futterküche. Im letzten Jahr überlebte er den Angriff eines Hundes, aus dessen Zähnen er nur durch beherztes und schnelles Eingreifen fast unverletzt gerettet werden konnte. Um den Schock zu überwinden, wurde ADI auf seine alten Tage für einige Zeit zum Bürokater, als der er sich vorbildlich benahm. Am Montag ging es ihm plötzlich sehr schlecht. Die Diagnose des Tierarztes machte klar, dass man ADI nicht mehr helfen konnte.
Lieber ADI, noch lange Zeit werden wir auf Dein heiseres Miau lauschen, mit dem Du uns zu jeder Tageszeit immer als Erster auf dem Hof begrüßt hast. Wir werden es sehr vermissen, in der Futterküche ständig über Dich zu stolpern, Deinen Napf alle Nase lang zu füllen und selbst Deine Krallen in unseren Beinen zu spüren, wenn wir Dich nicht genug beachtet haben. Du warst ein besonderer Kater. Danke, dass wir Dich begleiten durften.

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